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	<title>Spitzhaue - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:38:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spitzhaue&amp;diff=2678837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Smac Mesolithikum 004.jpg|mini|Spitzhaue – in der Bildmitte]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzhaue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem Umriss nach ein Derivat der „gemeineuropäischen [[Hammeraxt]]“ und der mitteldeutschen facettierten [[Axt]]. Sie ist, mit spitz einem zulaufenden Vorderteil und einem doppelkonischen Schaftloch versehen und mit der [[Einzelgrabkultur|Einzelgrab-]] oder [[Schnurkeramik|Streitaxtkultur]] zu verbinden. Streitäxte und Spitzhauen haben das gleiche Verbreitungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Gebrauch der Spitzhauen lassen sich nur Mutmaßungen anstellen. Die Deutung schwankt zwischen Arbeitsgerät, [[Kultgegenstand]] und [[Waffe]]. Die gepickte doppelkonische Durchlochung ist häufig nachgeglättet bzw. nachgeschliffen und weist oft einen recht kleinen, für den Gebrauch als Arbeitsgerät und Waffe ungünstigen Innendurchmesser auf. Möglicherweise wurden Spitzhauen an einer Schnur oder einem Lederriemen befestigt und als Schleuderwaffe benutzt und waren gar keine „Hauen“. Sie fanden sich offenbar bisher nicht in Gräbern. Es sind vielmehr [[Lesefund]]e, bei denen die Haue häufig am Schaftloch zerbrochen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine Gruppe den facettierten Streitäxten der [[Schnurkeramik]]er [[Mitteldeutschland]]s nachgebildet wurde, ist die Herkunft der Spitzhauen in diesem Raum zu suchen. Das Schleswig, Jütland und die dänischen Inseln gehören nicht zu ihrem Verbreitungsgebiet. Die Form kam über die Räume Neustadt am Rübenberge/Porta Westfalica und Göttingen/Kassel nach [[Ostwestfalen]]. Über die südliche Hellwegzone und den Haarstrag/Haarweg erreichte sie – wie die frühen Hammeräxte – das nördliche [[Sauerland]] und das [[Ruhrgebiet]]. Im [[Münsterland]] fanden sich bisher keine Spitzhauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Nahrendorf: &amp;#039;&amp;#039;Westfalen in Endneolithikum und früher Bronzezeit. Untersuchungen zu Besiedlungsgeschichte der nordwestdeutschen Landschaft zwischen Niederrhein und Mittelweser&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Münster 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinwerkzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelgrabkultur|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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