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	<title>Spirulina - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spirulina&amp;diff=84633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-19T01:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spirulina tablets.jpg|mini|Spirulinatabletten à 400 mg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spirulina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Nahrungsergänzungsmittel]], gewonnen aus [[Cyanobakterien]] (früher blaugrüne Algen oder Blaualgen genannt). Die weitaus wichtigsten [[Art (Biologie)|Arten]], die zur Produktion verwendet werden, sind &amp;#039;&amp;#039;[[Arthrospira platensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Arthrospira maxima]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bakterienarten wurden lange Zeit in der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Spirulina (Gattung)|Spirulina]]&amp;#039;&amp;#039; geführt. Durch Fortschritte in der [[Taxonomie|systematischen Zuordnung]] wurden sie später (erneut) in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Arthrospira]]&amp;#039;&amp;#039; transferiert. Obwohl die verwendeten Bakterienarten aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Spirulina&amp;#039;&amp;#039; herausgenommen wurden, wurde der [[Handelsname]] „Spirulina“  beibehalten, da dieser bereits lange eingeführt und etabliert war, als die Gattungszuordnung geändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudio Sili, Giuseppe Torzillo, Avigad Vonshak: Arthrospira (Spirulina). Chapter 25 in Brian A. Whitton (Hrsg.): Ecology of Cyanobacteria II. Their Diversity in Space and Time. Springer, Dordrecht Heidelberg New York London 2012, ISBN 978-94-007-3854-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amha Belay: Biology and Industrial Production of Arthrospira (Spirulina). Chapter 17 in: Amos Richmond, Qiang Hu (Hrsg.): Handbook of Microalgal Culture: Applied Phycology and Biotechnology. Blackwell Publishing (Wiley-Blackwell) 2. Auflage 2013, ISBN 978-0-470-67389-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das [[Bakterium]] bildet mehrzellige, wendelförmige [[Mikrofilamente]].&amp;lt;ref&amp;gt;O. Ciferri: &amp;#039;&amp;#039;Spirulina, the edible microorganism.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Microbiological reviews.&amp;#039;&amp;#039; Band 47, Nummer 4, Dezember 1983, S.&amp;amp;nbsp;551–578. PMID 6420655. {{PMC|283708}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zylindrischen Zellen haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 5&amp;amp;nbsp;μm und eine Länge (Höhe) von etwa 1 bis 3 µm. Sie sind hintereinander angeordnet in langen, rechts- oder linkshändig [[Helix|wendelförmigen]] Filamenten mit einer Länge von 0,5&amp;amp;nbsp;mm oder mehr und einem Wendeldurchmesser von 5 bis 40&amp;amp;nbsp;μm. Das Längenwachstum der Filamente ist mit [[Zellteilung]] verbunden, ihre Vermehrung erfolgt durch Zerfall der Filamente.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; ist oxygen [[Photosynthese|photosynthetisch]] und enthält nur [[Chlorophylle|Chlorophyll a]], das auch bei Pflanzen vorkommt. Da &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; zu den [[Prokaryoten]] gehört, ist das Chlorophyll nicht wie bei den [[eukaryoten]] [[Pflanzen]] in organisierten Zellstrukturen, den [[Chloroplast]]en, lokalisiert, sondern es befindet sich in Membranen, die über fast die ganze Zelle verteilt sind. &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; erhält durch weitere Pigmente, die das Chlorophyll-Grün überlagern, einen grün-bläulichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; kommt in stark [[Alkalische Lösung|alkalischen]] [[Salzsee]]n ([[pH-Wert]] zwischen 9 und 11), aber auch in Süßwasser&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/spirulina/62855 Spirulina]&amp;#039;&amp;#039; im Lexikon der Biologie, abgerufen am 31. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor, sie besiedelt flache, subtropische bis tropische Gewässer mit hohem Salzgehalt, vor allem in Mittelamerika, Südostasien, Afrika und Australien. Sie wurde schon seit alters her von den an diesen Gewässern wohnenden Menschen als Nahrung genutzt, zum Beispiel von den [[Kanembu (Volk)|Kanembu]] am afrikanischen [[Tschadsee]] in Form von [[Dihe]] und am mexikanischen [[Texcoco-See]] (als [[Tecuitatl]] von den [[Azteken]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yasin Torres-Tiji, Francis J. Fields, Stephen P. Mayfield |Titel=Microalgae as a future food source |Sammelwerk=[[Biotechnology Advances]] |Band=41 |Datum=2020-07 |Seiten=107536 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0734975020300331 |Abruf=2021-02-01 |DOI=10.1016/j.biotechadv.2020.107536}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem findet man &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; auch in der Erde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultivierung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039;-Biomasse wird in offenen und geschlossenen [[Aquakultur]]en bei einer Wassertemperatur von bis zu 37 Grad Celsius produziert. Das optimale Wachstum von &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; hängt wesentlich von der zur Verfügung gestellten Menge an Kohlenstoffdioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ab. Daher wird den Aquakulturen neben dem Kohlenstoffdioxid, das aus der Luft in die Kultur gelangt, zusätzlich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus verschiedenen Quellen zugeführt. So wächst &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; nicht nur schneller, sondern produziert auch wesentlich mehr Sauerstoff. Zur Ernte pumpt man die Kultur durch einen [[Filter (Fluidtechnik)|Filter]] oder eine Durchlaufzentrifuge und trocknet anschließend die so gewonnene Biomasse mit Heißluft oder im Sonnenlicht. Die getrocknete Biomasse wird zum Vertrieb meist zu Tabletten gepresst, in Kapseln eingeschlossen oder pulverisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spirulina-algen.net/ |titel=Spirulina |werk=Spirulina |datum=2013-03-29 |sprache=de-DE |abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Produkt wird als Spirulina bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Die Trockenpräparate enthalten durchschnittlich:&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/G004400/Spirulina-getrocknet.php Nährwerte für &amp;#039;&amp;#039;Spirulina getrocknet&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 59,78 % Proteine&lt;br /&gt;
* 20,2{{0}} % Kohlenhydrate&lt;br /&gt;
* {{0}}4,06 % Fette&lt;br /&gt;
* {{0}}5,47 % Mineralstoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Proteinen sind alle [[Essentielle Aminosäure|essentiellen Aminosäuren]] enthalten, außerdem [[Betacarotin|β-Carotin]] – eine Vorstufe des [[Vitamin A]] –, [[Vitamin B1|B-Vitamine]] und [[Vitamin E]] (2,8–12,5 mg / 100 g)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; sowie in hohen Konzentrationen [[Calcium]], [[Eisen]] und [[Magnesium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE&amp;quot; /&amp;gt; In Aquakulturen wurde [[Ascorbinsäure|Vitamin C]] nicht nachgewiesen, eventuell liegt dies allgemein an der Trocknungsmethode.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Spirulina enthält – bezogen auf den analytisch ermittelten hohen Gesamtwert von 127–244 μg/100 g Trockengewicht – zu etwa 83 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; eine unwirksame Form des [[Vitamin B12|Vitamins B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;]] („&amp;#039;&amp;#039;Pseudovitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;“, „&amp;#039;&amp;#039;Vitamin-B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;-Analoge&amp;#039;&amp;#039;“, Co-α-[α-(7-adenyl)]-Co-β-cyanocobamid), bei etwa 17 % handelt es sich um die vom Menschen verwertbare Vitamin-Form.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fumio Watanabe et al. |Titel=Pseudovitamin B(12) is the predominant cobamide of an algal health food, spirulina tablets |Sammelwerk=[[Journal of Agricultural and Food Chemistry]] |Band=47 |Nummer=11 |Datum=1999-11 |Seiten=4736–4741 |Sprache=en |DOI=10.1021/jf990541b |PMID=10552882}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/spirulina-viel-gruen-und-wenig-dahinter-21053 |titel=Spirulina – Viel Grün und wenig dahinter |werk=Klartext Nahrungsergänzung |hrsg=Verbraucherzentrale |datum=2020-09-28 |sprache=de |abruf=2021-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 1991 durchgeführte Studie mit Kindern, die ein Vitamin&amp;amp;nbsp;B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;-Defizit aufwiesen, zeigte, dass nach Gabe von Spirulina zwar der Blutspiegel an messbaren [[Cyanocobalamin]]en anstieg. Dies bedeutet, dass diese über die Nahrung aufgenommen wurden. Die Krankheitssymptome verschwanden jedoch nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;webb&amp;quot;&amp;gt;Geoffrey P. Webb: &amp;#039;&amp;#039;Dietary supplements and functional foods.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-Blackwell, 2006, ISBN 978-1-4051-1909-2, S.&amp;amp;nbsp;196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pieter C. Dagnelie et al. |Titel=Vitamin B-12 from algae appears not to be bioavailable |Sammelwerk=[[The American Journal of Clinical Nutrition]] |Band=53 |Nummer=3 |Datum=1991-03 |Seiten=695–697 |Sprache=en |DOI=10.1093/ajcn/53.3.695 |PMID=2000824}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Erklärung hierfür ist, dass es sich bei den aufgenommenen Cobalaminen größtenteils um Pseudovitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; handelt, das bei der Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;-Bestimmung der Blutproben mitgemessen wurde. Außerdem ist unklar, ob die in Spirulina vorkommende verwertbare Form des Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; überhaupt aufgenommen wird ([[Bioverfügbarkeit]]), da Pseudovitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; die Bindung des „echten“ Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; an den [[Intrinsischer Faktor|intrinsischen Faktor]] vermindern kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fumio Watanabe |Titel=Vitamin B12 sources and bioavailability |Sammelwerk=[[Experimental Biology and Medicine]] |Band=232 |Nummer=10 |Datum=2007-11 |Seiten=1266–1274 |Sprache=en |DOI=10.3181/0703-MR-67 |PMID=17959839}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spirulina als Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;-Quelle, insbesondere für [[Veganismus|Veganer]], wird daher abgeraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontamination durch Toxine und andere Gesundheitsrisiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cyanotoxine ====&lt;br /&gt;
Ein Problem bei der unkontrollierten Produktion in offenen Systemen (wie z. B. Seen) ist eine Kontamination mit [[Grünalge]]n und anderen Cyanobakterien, wie „AFA-Algen“ (Abkürzung nach dem Artnamen &amp;#039;&amp;#039;[[Aphanizomenon flos-aquae]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; So konnten die von Cyanobakterien produzierten Cyanotoxine wie [[Anatoxin A]] in Produkten nachgewiesen werden (bis zu 11 µg/g). Aber auch das lebertoxische [[Microcystin]] war in zahlreichen Produkten enthalten (bis zu 0,84 μg/g), da diese mit &amp;#039;&amp;#039;Aphanizomenon flos-aquae&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Microcystis aeruginosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spirulina |Sammelwerk=Drugs and Lactation Database (LactMed) |Verlag=National Institute of Child Health and Human Development |Ort=Bethesda (MD) |Datum=2006 |Sprache=en |PMID=30000909}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kontaminiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen wird &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; aber auch aus geschlossenen, kontrollierten Systemen wie [[Photobioreaktor]]en angeboten, was nicht nur die Produktivität erhöht, sondern auch eine Kontamination minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwermetalle ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; vermag [[Schwermetalle]] wie [[Blei]], [[Arsen]], [[Cadmium]] oder Nickel anzureichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anna Augustsson et al. |Titel=Trace and major elements in food supplements of different origin: Implications for daily intake levels and health risks |Sammelwerk=[[Toxicology Reports]] |Band=8 |Datum=2021 |Seiten=1067–1080 |Sprache=en |DOI=10.1016/j.toxrep.2021.04.012 |PMC=8166911 |PMID=34094882}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Was bei der Reinigung von Gewässern vorteilhaft sein kann, muss bei der Kultivierung beachtet werden. So wurde der Grenzwert von 3 mg/kg Blei bei 5 von 13 Spirulina-Produkten überschritten. Der Gehalt an Nickel hat bei anderen untersuchten Produkten einen höchsten Wert von 4,67 mg/kg. Dagegen waren bei verschiedenen Messungen Arsen, [[Quecksilber]] und Cadmium innerhalb akzeptabler Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe ====&lt;br /&gt;
Der europäische Grenzwert von 50 µg/kg von &amp;lt;math&amp;gt;\Sigma_4&amp;lt;/math&amp;gt;[[Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe|PAH]] (Summe der Mengen von [[Benzo(a)anthracen|Benzo[&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;]anthracen]], [[Benzo(a)pyren|Benzo[&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;]pyren]], [[Benzo(b)fluoranthen|Benzo[&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;]fluoranthen]] sowie [[Chrysen]]) wurde bei wenigen Spirulina-Produkten überschritten (56 bis 84 μg/kg).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; In einem Trockenpulver lag dieser sogar bei 275,2 μg/kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spirulina tablets.jpg|mini|Spirulina-Tabletten]]&lt;br /&gt;
Jährlich werden etwa 3000 Tonnen Rohmasse &amp;#039;&amp;#039;[[Arthrospira platensis]]&amp;#039;&amp;#039; aus kommerziellem Anbau&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1023/B:HYDR.0000020364.23796.04&amp;quot;&amp;gt;Hidenori Shimamatsu: &amp;#039;&amp;#039;Mass production of Spirulina, an edible microalga.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrobiologia]].&amp;#039;&amp;#039; 512, 2004, S.&amp;amp;nbsp;39, [[doi:10.1023/B:HYDR.0000020364.23796.04]].&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Nahrungsergänzungsmittel]] verkauft. Spirulina ist in Deutschland wie auch die Süßwasseralge [[Chlorella]] in Form von Pulver, Kapseln oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wird in (Bio-)Lebensmitteln als nährstoffreiche Zutat verarbeitet (Nudeln, Fruchtriegel, [[Getränkepulver]] etc.). Spirulina ist auch Bestandteil vieler [[Zierfischfutter]] und einiger [[Katzenfutter]]mittel. Andere Verwendung findet man in der [[Biotechnologie]] und in der Biotechnik, wo Spirulina unter anderem als [[Biokatalysator]] in Fermentationsprozessen und zur Energiegewinnung verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrungsergänzung ===&lt;br /&gt;
Bei Spirulina-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel wird der [[Protein|Eiweißgehalt]] und [[Vitamin B12|Vitamin&amp;amp;nbsp;B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Gehalt ausgelobt. Die Dosis, die über Nahrungsergänzungsmittel bei Einnahme der höchsten empfohlenen Dosis aufgenommen wird, ist jedoch so gering, dass sich die ergänzende Eiweißzufuhr in der Regel kaum bemerkbar macht. Das manchmal gesondert ausgezeichnete [[Chlorophyll]] findet sich in jedem Lebensmittel mit grünen Pflanzenteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Test&amp;quot;&amp;gt;[[Stiftung Warentest]]: [http://www.test.de/Algenpraeparate-Die-gruene-Gefahr-4196341-0/ Algenpräparate: Die grüne Gefahr], 11. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auslobung von Vitamin&amp;amp;nbsp;B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; gilt als [[irreführende Werbung]], da das enthaltene Vitamin&amp;amp;nbsp;B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; in inaktiver Form vorliegt, welches für den menschlichen Körper nicht bioverfügbar ist. Zwar gehört es auch in inaktiver Form zur Stoffgruppe Vitamin&amp;amp;nbsp;B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt; kann jedoch nicht zur Versorgung beitragen, wie die Werbung über den Gehalt suggeriert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://openjur.de/u/147984.html Urteil des OLG Hamm,]&amp;#039;&amp;#039; AZ I-4 U 31/10 vom 17. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit]] kam nach Auswertung der vorgelegten Studien von Herstellern zu dem Schluss, dass Spirulina-Kapseln keine Auswirkung auf die Glucose-Konzentration im Blut bei [[Diabetiker]]n besitzen. Nach der [[Health-Claims-Verordnung]] dürfen die Nahrungsergänzungsmittel diesbezüglich nicht mehr beworben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;EFSA: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to various food(s)/food constituent(s) claiming maintenance of normal blood glucose concentrations (ID 1987, 2091, 2135, 2179, 2335, 2461, 2642, 3145, 3230, 3244, 3258, 3291, 3345, 3375, 3408, 3438, 3457, 3471, 3528, 3534, 3540, 3554, 3557, 3583, 3625, 3628, 3730, 3782, 3851, 3971, 4034, 4043) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/20061.&amp;#039;&amp;#039; [[EFSA Journal]] 8(2), 2010, S. 1490. [[doi:10.2903/j.efsa.2010.1490]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbstoff ===&lt;br /&gt;
Aus dem konzentrierten Pulver von &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira&amp;#039;&amp;#039; wird auch der Farbstoff [[Phycocyanin|Spirulina Blau (Phycocyanin)]] gewonnen. Es ist der einzige natürliche blaue Farbstoff für Lebensmittel. Grundlage hierfür ist &amp;#039;&amp;#039;Arthrospira platensis&amp;#039;&amp;#039;. Als Lebensmittel-Farbstoff wird Spirulina schon seit dem Jahr 2000 eingesetzt. Eine größere Bekanntheit hat der Farbstoff erst zwanzig Jahre später erlangt. Das hängt mit der Entscheidung des deutschen Fruchtgummiherstellers [[Haribo]] zusammen, auch blaue Gummibärchen anzubieten. Das war neunzig Jahre lang daran gescheitert, dass der Süßwarenhersteller zum Färben seiner Gummibärchen nur natürliche Farbstoffe verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Klasen |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/neu-blaues-gummibaerchen-haribo-erschafft-das-heidelbaerchen-1.1943188 |titel=Haribo erschafft das Heidelbärchen |werk=[[sueddeutsche.de]] |datum=2014-04-25 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Einführung von Spirulina gab es jedoch keine entsprechenden blauen Farbstoffe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.archive.org/web/20220307044141/http://www.farbimpulse.de/Blaues-Eis-und-blaue-Gummibaerchen.spirulina.0.html Blaues Eis und blaue Gummibärchen],7. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Spirulina-Pulver lassen sich blaue Farbtöne und in der Mischung mit [[Carthamin|Saflor]] auch grüne erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Nahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen|FAO]] erinnerte 2008 an die Bedeutung von Spirulina und forderte alle Nationen auf, den Anbau weiterzuentwickeln und zu intensivieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Ahsan B. Habib et al. |url=https://www.fao.org/4/i0424e/i0424e00.pdf |titel=A review on culture, production and use of spirulina as food for humans and feeds for domestic animals and fish |hrsg=FAO |datum=2008 |format=PDF |sprache=en |abruf=2025-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vereinten Nationen haben die Organisation IIMSAM (&amp;#039;&amp;#039;Intergovernmental Institution for the use of Micro-algae Spirulina Against Malnutrition&amp;#039;&amp;#039;) gegründet, die den Anbau von Spirulina weltweit zur Bekämpfung von Hunger und Unterernährung fördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iimsam.org/what-is-iimsam/ |titel=What is IIMSAM |werk=IIMSAM |datum=2020-01-13 |sprache=en |abruf=2022-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studenten der [[Technion|Technischen Universität Israel]] in [[Haifa]] haben eine neue [[Falafel]]-Art, die Algalafel, aus Spirulina entwickelt. Damit gewannen sie 2018 den ersten Preis des Wettbewerbes des [[Europäisches Institut für Innovation und Technologie|Europäischen Instituts für Innovation und Technologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2019/01/03/studenten-entwickeln-falafel-aus-algen/ |titel=Studenten entwickeln Falafel aus Algen |werk=[[Israelnetz]].de |datum=2019-01-03 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
In der [[Alternativmedizin]] werden Spirulinapräparaten mögliche Effekte gegen Krebs, Viren und [[Allergie]]n nachgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;P. D. Karkos, S. C. Leong, C. D. Karkos, N. Sivaji, D. A. Assimakopoulos: &amp;#039;&amp;#039;Spirulina in clinical practice: evidence-based human applications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evid Based Complement Alternat Med.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 531053, [[doi:10.1093/ecam/nen058]] {{PMC|3136577}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Khan, P. Bhadouria, P. S. Bisen: &amp;#039;&amp;#039;Nutritional and therapeutic potential of Spirulina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Current Pharmaceutical Biotechnology]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nummer 5, Oktober 2005, S.&amp;amp;nbsp;373–379. PMID 16248810.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle nachgesagten Wirkungen fehlen jedoch aussagekräftige wissenschaftliche Belege.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Kerschner |url=https://www.medizin-transparent.at/spirulina-wirkung/ |titel=Spirulina: „Superfood“ ohne Wirkung? |werk=[[Medizin transparent]] |datum=2021-02-23 |abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversen Studien zufolge soll Spirulina bei Asthma, Allergien, Diabetes oder sogar chronischen Schmerzen helfen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken oder beim Abnehmen helfen. Aufgrund gravierender Mängel sind die Ergebnisse dieser Studien jedoch nicht vertrauenswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung von Spirulina-Präparaten senkt möglicherweise die [[Cholesterin]]-Konzentration im Blut. Bei den durchgeführten Studien traten jedoch nur geringe Effekte zu Tage, die jeweilige Anzahl der Probanden bei den Studien war zu gering oder das Studiendesign schlecht, so dass bislang wenig verwertbare Ergebnisse vorliegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng-Chow&amp;quot;&amp;gt;R. Deng, T. J. Chow: &amp;#039;&amp;#039;Hypolipidemic, antioxidant, and antiinflammatory activities of microalgae Spirulina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cardiovascular Therapeutics]].&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nummer 4, August 2010, S.&amp;amp;nbsp;e33–e45. [[doi:10.1111/j.1755-5922.2010.00200.x]]. PMID 20633020. {{PMC|2907180}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptproblem für eine wissenschaftliche Aussagekraft der durchgeführten randomisiert-kontrollierten Studien liegt im Design und der Methodik, so dass beispielsweise der Vergleich zwischen beiden Gruppen fehlerbehaftet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Häufig sind die Untersuchungen mangelhaft durchgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tierexperimentell wurde eine [[Immunmodulation|immunmodulierende]] Wirkung von Spirulina u.&amp;amp;nbsp;a. bei Allergien als Mastzellinhibitor beobachtet – Spirulina soll die Freisetzung von [[Histamin]] aus [[Mastzelle]]n hemmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Yang H-N, Lee E-H, Kim H-M. Spirulina platensis inhibits anaphaylactic reaction. [[Life Sciences (Zeitschrift)|Life Sciences]]. 61(13), 1997, S. 1237–1244. PMID 9324065&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H.-M. Kim, E.-H. Lee, H.-H. Cho, Y.-H. Moon: &amp;#039;&amp;#039;Inhibitory effect of mast cell-mediated immediate-type allergic reactions in rats by Spirulina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biochemical Pharmacology]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 55, Nr. 7, 1998, S. 1071–1076. PMID 9605430&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten aus vor allem Tierstudien weisen darauf hin, dass eine Supplementierung mit &amp;#039;&amp;#039;S. platensis&amp;#039;&amp;#039; die Diversität der [[Darmflora|Darmmikrobiota]] erhöhen und deren Zusammensetzung verbessern kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=José Luiz de Brito Alves et al. |Titel=Shedding light on the impacts of Spirulina platensis on gut microbiota and related health benefits |Sammelwerk=Critical Reviews in Food Science and Nutrition |Datum=2024-02-29 |Seiten=1–14 |Sprache=en |DOI=10.1080/10408398.2024.2323112 |PMID=38420934}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Silke Grosshagauer, Klaus Kraemer, Veronika Somoza&lt;br /&gt;
 |Titel=The True Value of Spirulina&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Journal of Agricultural and Food Chemistry]]&lt;br /&gt;
 |Band=68&lt;br /&gt;
 |Nummer=14&lt;br /&gt;
 |Datum=2020-04-08&lt;br /&gt;
 |Seiten=4109–4115&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1021/acs.jafc.9b08251&lt;br /&gt;
 |PMID=32133854}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spirulina (genus)|&amp;#039;&amp;#039;Spirulina&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Algaebase-Eintrag [http://www.algaebase.org/generadetail.lasso?genus_id=43080 Spirulina Turpin ex Gomont 1892]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen in menschlicher Nutzung und Haltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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