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	<title>Spintik-Teiche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spintik-Teiche&amp;diff=2063800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anton-kurt: +-Kategorie</title>
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		<updated>2025-08-31T21:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+-Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unterer Spintikteich, Gemeinde Keutschach, Klagenfurt Land, Kärnten.jpg|mini|Unterer Spintikteich]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spintik-Teiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind zwei Kärntner Teiche, die auf dem Höhenrücken zwischen [[Wörthersee]] und [[Keutschacher Seental]] liegen. Das Gebiet um die beiden Teiche ist seit 1959 [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]]. Die beiden Teiche sind aus künstlich überstauten Nassflächen entstanden. Sie liegen in flachen Mulden aus [[Grundmoräne|Grundmoränenmaterial]], das über oberostalpinem Altkristallin liegt. Zu- und Abfluss erfolgen durch ein [[Kerbtal]]. Der untere Teich ist teilweise von Wiesen und Feldern umgeben, der obere großteils von Wald und [[Flachmoor]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterer Spintik-Teich ==&lt;br /&gt;
Der nördliche Untere Spintik-Teich liegt in einer Seehöhe von {{Höhe|560|AT|link=1}} und ist 1,68&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß. Sein Volumen beträgt 22.000&amp;amp;nbsp;m³, seine maximale Tiefe 2,5&amp;amp;nbsp;m, die mittlere Tiefe 1,4&amp;amp;nbsp;m. Er ist fast rechteckig, sein einziger Zufluss ist der Abfluss des Oberen Spintik-Teichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberer Spintik-Teich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ObererSpintikteich.jpg|mini|Oberer Spintikteich]]&lt;br /&gt;
Der südliche Obere Spintik-Teich liegt in einer Seehöhe von {{Höhe|571|AT}} und ist 7,6 Hektar groß. Sein Volumen beträgt 132.000 m³, seine maximale Tiefe rund 4 Meter, die mittlere Tiefe 1,7 m. Er ist unregelmäßig geformt und hat einen kleinen Mittelteil und drei Buchten. Der Zufluss ist ein kleiner, von Westen kommender Bach von rund 300 m Länge. Der Abfluss mündet in den Unteren Spintik-Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
Beide Teiche erwärmen sich im Frühjahr wegen ihrer geringen Tiefe sehr rasch und können im Mai schon 20&amp;amp;nbsp;°C erreichen. Die Temperatur schwankt aber stark. Im Winter können sie von Dezember bis März zugefroren sein, die Eisdecke erreicht häufig 40 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe des Wassers ist bräunlich. Das ist durch die umliegenden Moore bedingt. Der Kalkgehalt ist sehr gering. Vom Phosphat-Gehalt her sind sie als [[mesotroph]] einzustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Phytoplankton]] herrschen [[Blaualgen]], [[Goldalgen]], Panzergeißelalgen und [[Zieralgen]] vor. Vom tierischen Plankton ist der ansonsten nur in Hochgebirgsseen vorkommende Planktonkrebs &amp;#039;&amp;#039;[[Acanthodiaptomus denticornis]]&amp;#039;&amp;#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boden der Teiche besteht aus [[Torf]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schlamm. An Unterwasservegetation kommen [[Laichkräuter]], [[Tausendblatt]], Seerosen und [[Wasserschläuche]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ufervegetation und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Großteil des Ufers ist von [[Schwarz-Erle]]n bestanden. Wo sie fehlen, gibt es einen schmalen Schilfgürtel. Landeinwärts schließen sich [[Steife Segge]] mit [[Weißes Schnabelried|Schnabelbinsen]] an. Großflächig ist der [[Schlamm-Schachtelhalm]] vorhanden. In seinen Beständen kommen auch [[Fieberklee]], [[Sumpf-Blutauge]], [[Gilbweiderich]], [[Sumpf-Haarstrang]] und [[Wasser-Minze]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schwingrasen]] aus [[Schlamm-Segge]]n kommen ebenfalls vor. Manche von ihnen sind von Hochmoor[[Bulte|bülten]] aus Torfmoosen bewachsen. Auf diesen kommt auch der [[Rundblättriger Sonnentau|Rundblättrige Sonnentau]] und das [[Scheidiges Wollgras|Scheidige Wollgras]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den wechselfeuchten Böden, die zum Hochwald überleiten, dominieren [[Pfeifengras]]wiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Spintik-Teiche wurden 1959 unter Naturschutz gestellt (LGBl. 18/1959). Das Naturschutzgebiet Spintik-Teiche umfasst 79,5 Hektar in den Gemeinden [[Maria Wörth]] und [[Keutschach am See]]. Im Westen schließt das [[Landschaftsschutzgebiet Rauth]] an, im Osten das Landschaftsschutzgebiet [[Schrottkogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kärntner Seen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kaernten.anglerinfo.at/html/kl_spintikteich_keutschach.html Anglerinfo: Spintikteich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Helmut Hartl, Hans Sampl, Ralf Unkart: &amp;#039;&amp;#039;Kleinode Kärntens. Nationalparks, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1993, ISBN 3-85391-092-0, S. 130.&lt;br /&gt;
* Hans Sampl: &amp;#039;&amp;#039;Seen und Teiche des Keutschacher Seentales&amp;#039;&amp;#039;. In: Bettina Golob, Helmut Zwander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Sattnitz. Konglomerat der Natur im Süden Kärntens&amp;#039;&amp;#039;. Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten, Klagenfurt 2006, ISBN 3-85328-041-2, S. 29–44, hier S. 43f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/35/54|EW=14/12/47|type=waterbody|region=AT-2 |dim=500 |name=Spintik-Teiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spintikteiche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Glan (Gurk)|SSpintikteiche]]&amp;lt;!-- S wie Stillgewässer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Keutschach am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teich in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Klagenfurt-Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1959]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
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