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	<title>Spinnennetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:39:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spinnennetz&amp;diff=55256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Urmelbeauftragter: + In der Popkultur</title>
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		<updated>2026-02-02T12:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ In der Popkultur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Beutefangkonstruktion von Spinnen. Zum Roman von Joseph Roth siehe [[Das Spinnennetz]], zu weiteren Bedeutungen siehe [[Das Spinnennetz (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pear-shaped leucauge spider (Opadometa fastigata) webs.jpg|mini|Typische Radnetze im Sonnenlicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnennetz in Tannenspitze.jpg| Spinnennetz in Tannenspitze|mini]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinnennetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinngewebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinnengewebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine von [[Webspinnen]] (Araneae), insbesondere auch den [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Arten der [[Gliederspinnen]] hergestellte Konstruktion, die vorwiegend dem Beutefang (fast immer [[Insekten]]) dient. Die Fäden des Spinnennetzes bestehen aus [[Spinnenseide]], die in den [[Spinndrüse]]n synthetisiert und über [[Spinnwarze]]n und bzw. oder [[Cribellate Spinnen|Spinnspulen]] ausgeschieden wird (siehe [[Seidensekretion]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spinnenseide ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzspinne Netzbau.jpg|mini|Kreuzspinne beim Bau eines Radnetzes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzspinne, Netz im Gegenlicht.jpg|mini|Kreuzspinne im Netz]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Spinnenseide}}&lt;br /&gt;
Spinnenseide ist, bezogen auf ihre Masse, viermal so belastbar wie [[Stahl]] und kann um das Dreifache ihrer Länge gedehnt werden, ohne zu reißen. Deswegen kann das Spinnennetz meist auch der Wucht des Aufpralls eines fliegenden Beuteinsekts widerstehen, ohne zu zerreißen. Die Spinnfäden sind leicht und wasserfest, besitzen aber dennoch ein hohes Wasseraufnahmevermögen, das mit dem von [[Wolle]] vergleichbar ist. Sie widerstehen mikrobiologischen Angriffen und sind dennoch biologisch abbaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadentypen und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:wespenspinne im netz.JPG|mini|Wespenspinne im Netz mit Stabiliment]]&lt;br /&gt;
Die verwendeten Fäden werden je nach Zweck verschieden in Durchmesser oder Zusammensetzung produziert und können vollständig oder teilweise [[Adhäsion|adhäsiv]] ausgestaltet werden. In der Regel besteht ein Faden aus mehreren Einzelfäden. Die Adhäsionskraft der Seide beruht auf Leim oder auf mikroskopisch feiner Wolle. Manche Arten verwenden ihre Fäden als Signalfäden und ergreifen ihre Beute aktiv, kleiden ihre Wohnhöhlen mit antibiotisch wirkender Seide aus und weben damit Kokons für ihren Nachwuchs oder Spermanetze, um die Fortpflanzung zu erleichtern, oder können ihre Beute fesseln und konservieren. Bei allen Spinnen dient der angeheftete Faden als Sicherungsleine, an der sich die Tiere bei Gefahr abseilen können. Insbesondere kleine Jungtiere und die [[Baldachinspinnen]] produzieren einen Flugfaden, der sie mittels [[Spinnenflug|Ballooning]] in die Lage versetzt, über lange Strecken (mehrere Kilometer) durch die Luft zu reisen und neue Lebensräume zu besiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spinne zieht meistens einen Faden hinter sich her, und dieser kann sowohl der Absturzsicherung (von sich bewegenden Pflanzen) als auch der Orientierung dienen. Der Seide können [[Pheromon]]e und andere Substanzen beigemischt werden, die bei einigen Arten die Arterkennung ermöglichen und männlichen Spinnen zum Auffinden der paarungsbereiten Weibchen dienen. Auch mechanisch wird die Seide zur Kommunikation eingesetzt. Die Männchen einiger radnetzbauender Arten können sich dem Weibchen nur nach Zupfsignalen am Netz nähern. Das Zupfen gehört zum [[Balz]]ritual. Anhand der Schwingungen ihres Netzes kann eine Spinne auf die ungefähre Größe und den Ort eines Beutetieres schließen, das sich verfangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weibliche [[Gartenkreuzspinne]] produziert mit sieben Spinndrüsen sieben verschiedene Fadensorten:&lt;br /&gt;
* stabile Fäden für [[Netzbau (Spinne)|Sicherungsfaden]] und das [[Netzbau (Spinne)|Netzgrundgerüst]]&lt;br /&gt;
* einfache Fäden für die nicht klebende [[Netzbau (Spinne)|Hilfsspirale]] beim Netzbau&lt;br /&gt;
* Klebefäden für Anheftungspunkte des Sicherungsfadens. Mit ihrer Hilfe heftet die Spinne ihren Faden an einer beliebigen Unterlage an.&lt;br /&gt;
* feine Seide zum Einspinnen der Beute und für die weiche Innenauskleidung des [[Kokon|Eikokons]]&lt;br /&gt;
* zähe Seide für die äußere Umhüllung des Eikokons&lt;br /&gt;
* elastische Fäden für den Achsenfaden der [[Netzbau (Spinne)|Fangspirale]]&lt;br /&gt;
* Klebstoff für die Fangspirale. Beim Bau der Fangspirale trägt die Spinne den wasseranziehenden Klebstoff gleichmäßig auf den Achsenfaden der Fangspirale auf. Der Klebstoff nimmt dann Wasser aus der Umgebungsluft auf, quillt auf, und durch die Oberflächenspannung (so wird vermutet) bilden sich dann die Klebtröpfchen. Urtümlichere, [[cribellate Spinnen]] verwenden keinen Klebstoff, sondern feinste Wollgespinste, an denen die Beutetiere hängen bleiben. Diese Methode ist vor allem in trockenen Klimaten verbreitet, da die Wollfäden, im Gegensatz zu den Klebtröpfchen, auch bei geringer Luftfeuchte funktionstüchtig sind und nicht austrocknen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnennetz in Trichterform.jpg|mini|Trichternetz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spider vdg.jpg|mini|Regelmäßiges Radnetz der Kreuzspinne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbstwiese-Spinnweben-1.jpg|mini|Baldachinnetze]]&lt;br /&gt;
Den Netzen, bzw. den Konstruktionen aus Seide, gleich zu welchem Zweck, liegen unterschiedliche und sehr vielfältige Muster zu Grunde, die die unterschiedlichen Lebensweisen dieser außerordentlich vielfältigen Gruppe der [[Webspinnen]] ermöglicht. Die bekannteste Netzform ist das Gewebe der Radnetzspinnen, das prinzipiell aus verschiedenen Funktionsbereichen besteht: Fangnetz, Wohnraum/Versteck (Retrait), Hilfsfäden (Brücken-, Spann-, Stolper-, Signal- und Kommunikationsfäden etc.) sowie auch Eikokons, Spermanetze, Stabilimente, Tarnung u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unregelmäßige Raumnetze ===&lt;br /&gt;
* Raumnetz der [[Zitterspinnen]]&lt;br /&gt;
* Raumnetz der [[Kugelspinnen]] (Theridiidae) mit senkrechten Fangfäden nach unten. Die mit Leimtröpfchen besetzten Fangfäden sollen Laufinsekten fangen. Bei Berührung können sich diese Fäden auch lösen und das Beutetier nach oben ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trichternetze und verwandte Formen ===&lt;br /&gt;
* Trichternetze der [[Trichterspinnen]] (Agelenidae). Nicht zu verwechseln mit den reinen Wohnröhren z. B. der Vogelspinnen.&lt;br /&gt;
* Signal- und Stolperfäden von in austapezierter Wohnröhre [[Lauerjäger|lauernden]] [[Liphistiidae|Gliederspinnen]] (Liphistiidae), [[Braune Falltürspinnen|Braunen-]], [[Eigentliche Falltürspinnen|Eigentlichen Falltürspinnen]] und [[Röhrenspinnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radnetze und Baldachinnetze ===&lt;br /&gt;
* Unregelmäßiges Radnetz der [[Rundkopfspinnen|Rundkopfspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Stegodyphus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Teil-Radnetz der [[Zwergkreuzspinnen|Zwergkreuzspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Theridiosoma&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Regelmäßiges Radnetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sendung mit der Maus]]: [https://kinder.wdr.de/tv/die-sendung-mit-der-maus/av/video-wie-baut-die-spinne-ihr-netz--100.html &amp;#039;&amp;#039;Wie baut die Spinne ihr Netz?&amp;#039;&amp;#039;] 7. März 2021, abgerufen am 4. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bekanntesten Spinnennetze, wie sie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Kreuzspinnen]] bauen.&lt;br /&gt;
* Baldachinnetz. Morgens durch den Besatz mit Tautropfen sichtbar, findet man die Baldachinnetze an den Halmen hoher Gräser der danach benannten [[Baldachinspinnen]] (Linyphiidae). Die unregelmäßig verspannten Fäden sollen fliegende Insekten aus ihrer Bahn werfen.&lt;br /&gt;
* Leiternetz der [[Leiternetzspinnen]] (&amp;#039;&amp;#039;Scoloderus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
* Fangschlauch der [[Tapezierspinnen]] (Atypidae)&lt;br /&gt;
* Das Wurfnetz der [[Deinopidae]]. Die tropischen Spinnen der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Deinopis]]&amp;#039;&amp;#039; (z. B. [[Großaugenspinne]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Menneus]]&amp;#039;&amp;#039; spinnen nur ein sehr kleines Netz, das sie zwischen den Vorderbeinen aufspannen und mit dem sie Insekten aus der Luft oder vom Boden „fischen“. Sie werden daher auch Wurfnetz- oder Kescherspinnen genannt.&lt;br /&gt;
* Einzelner Fangfaden mit pheromonbesetzter Leimkugel der [[Bolaspinnen]] (Mastophorini)&lt;br /&gt;
* Ein zusammengesetztes Band, wie von &amp;#039;&amp;#039;[[Miagrammopes]]&amp;#039;&amp;#039;, einer der tropischen [[Stockspinnen]]&lt;br /&gt;
* Ein gespanntes Dreiecksnetz der [[Dreiecksspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hyptiotes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Die „Tauchglocke“ der [[Wasserspinne]]&lt;br /&gt;
Das größte zusammenhängende Spinnennetz misst 106 Quadratmeter und wurde von ca. 111.000 Spinnen der beiden Arten [[Hauswinkelspinne|Hauswinkelspinnen]] (&amp;#039;&amp;#039;Tegenaria domestica&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Prinerigone vagans&amp;#039;&amp;#039; aus der Familie der [[Baldachinspinnen]] in einer Nachbarhöhle der [[Atmos-Höhle]] auf der [[Grenze zwischen Albanien und Griechenland|albanisch-griechischen Grenze]] erstellt. Es besteht aus zahllosen trichterförmigen, ineinander verflochtenen Netzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=István Urák, Blerina Vrenozi, Zofia Głąbiak, Ninon Lecoquierre, Cord Eiberger, Mark Maraun, Andrei Ştefan, Jean-François Flot, Traian Brad, Luisa Dainelli, Serban M. Sarbu, Raluca I. Băncilă |Titel=An extraordinary colonial spider community in Sulfur Cave (Albania/Greece) sustained by chemoautotrophy |Sammelwerk=Subterranean Biology |Nummer=53 |Datum=2025-10-17 |ISSN=1314-2615 |DOI=10.3897/subtbiol.53.162344 |Seiten=155–177}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spinnen ohne Fangnetz ==&lt;br /&gt;
Nicht alle Spinnenarten bauen Netze. So lauern [[Springspinnen]] am Boden auf ihre Beute und stürzen sich mit einem Sprung auf die Insekten. [[Krabbenspinnen]] leben in [[Blüte]]n, in ihrer Körperfärbung an die Blüte angepasst, und fangen so blütenbestäubende Insekten. Die bereits erwähnten Springspinnen und die [[Jagdspinnen]] nutzen ihre Seide zum Bau von Eikokons, für Sicherungsleinen und zur Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycosa sing. burrow.JPG|mini|[[Südrussische Tarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;Lycosa singoriensis&amp;#039;&amp;#039;) in ihrer mit einem Gespinst ausgekleideten Wohnröhre.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyclosternum fasciatum, adult female 04.JPG|mini|[[Rote Tigervogelspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Davus fasciatus&amp;#039;&amp;#039;) auf der Netzdecke ihres Wohngespinstes.]]&lt;br /&gt;
Viele freijagende Spinnen legen dabei trotzdem ausgedehntere Gespinste an, die dann allerdings nicht oder nicht primär dem Beutefang, sondern überwiegend als Aufenthaltsort der Spinne dienen. Zum Beutefang verlassen die Spinnen das Gespinst und kehren nach Ablauf der Aktivitätszeit wieder dorthin zurück. Um im Falle einer Bedrohung zu ihrem Unterschlupf zurückzufinden, legen die Spinnen Orientierungsfäden an, mit deren Hilfe sie etwa bei Begegnungen mit [[Prädator]]en (Fressfeinden) oder bei Regen wieder zu ihrem Unterschlupf zurückfinden und dort Schutz suchen können. Sie dienen auch zum Überwintern, beim Dornfinger findet hier außerdem die Paarung statt. Wohngespinste werden überdies auch nicht selten als Aufenthaltsort von Jungtieren dieser Spinnenarten in ihren ersten Tagen einschließlich ihrer Mutter, die dann den Nachwuchs bewacht, genutzt, ehe sich die Jungtiere verselbstständigen. Zu den Spinnenfamilien mit Arten, die Wohngespinste anlegen, zählen:&lt;br /&gt;
* Die [[Zartspinnen]] (Anyphaenidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Rindensackspinnen]] (Corinnidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Sackspinnen]] (Clubionidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Gebirgstrichterspinnen]] (Cybaeidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Sechsaugenspinnen]] (Dysderidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Dornfingerspinnen]] (Eutichuridae) &lt;br /&gt;
* Die [[Glattbauchspinnen]] (Gnaphosidae)&lt;br /&gt;
* Einige [[Wolfspinnen]] (Lycosidae), bei denen einige Arten Wohnröhren graben und diese mit Gespinsten auskleiden.&lt;br /&gt;
* Die Familie der [[Oecobiidae]]&lt;br /&gt;
* Die [[Springspinnen]] (Salticidae)&lt;br /&gt;
* Einige [[Riesenkrabbenspinnen]] (Sparassidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Vogelspinnen]] (Theraphosidae), deren bodenbewohnenden Arten ebenfalls oftmals Wohnröhren graben und diese mit Gespinsten auskleiden.&lt;br /&gt;
* Die [[Glattbeinspinnen]] (Trachelidae)&lt;br /&gt;
* Die Familie der [[Viridasiidae]]&lt;br /&gt;
* Die [[Ameisenjäger]] (Zodariidae)&lt;br /&gt;
* Die [[Kräuseljagdspinnen]] (Zoropsidae)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommerzielle und medizinische Verwertung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spider silk cape.jpg|mini|Umhang aus Spinnenseide]]&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden Gewänder aus echter Spinnenseide gewebt. Zuletzt sei ein Gewand aus dieser speziellen Seide bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 gezeigt worden, erklärte das [[Victoria and Albert Museum]], das im Januar 2012 einen Umhang aus Spinnenfäden ausstellte. Dafür sammelten 80 Mitarbeiter fünf Jahre lang die Fäden unzähliger Spinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vam.ac.uk/content/articles/g/golden-spider-silk/ &amp;#039;&amp;#039;Museum zeigt Umhang aus Spinnenfäden&amp;#039;&amp;#039; (englisch)] auf vam.ac.uk, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wildfibres.co.uk/html/spider_silk.html &amp;#039;&amp;#039;Spinnenseide&amp;#039;&amp;#039;] auf wildfibres.co.uk, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute werden immer wieder Versuche unternommen, Spinnenseide zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/spinnenseide-superhart-durch-graphen-und-nanoroehrchen-a-1033046.html &amp;#039;&amp;#039;Spinnen spinnen Superseide&amp;#039;&amp;#039;] auf spiegel.de, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://noticias.uao.edu.co/spider-silk-natural-conductor-energy/ &amp;#039;&amp;#039;Spider silk, a natural conductor of energy&amp;#039;&amp;#039;] auf noticias.uao.edu.co, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Antike fand das Spinnengewebe (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;tela araneae&amp;#039;&amp;#039;) medizinische Anwendung als Auflage oder [[Arzneipflaster|Pflasterbestandteil]] bei Wunden&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Der ‚Herbarius communis‘ des Hermannus de Sancto Portu und das Arzneibüchlein des Claus von Metry: Textübertragungen aus den Codices Bibl. Acad. Ms. 674, Erlangen, und Pal. Germ. 215, Heidelberg. Zwei Beiträge zur Erkenntnis des Wesens mittelalterlicher Volksbotanik.&amp;#039;&amp;#039; (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation, Berlin 1939) Würzburg 1940 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Untersuchungen zur Geschichte der Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1), S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gegen das („dreitägige“) [[Malaria|Wechselfieber]] &amp;#039;&amp;#039;[[Malaria#Malaria tertiana|tertiana]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Des Pedanios Dioskurides aus Anazarbos Arzneimittellehre in fünf Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und mit Erklärungen versehen von [[Julius Berendes (Apotheker)|Julius Berendes]]. Ferdinand Enke, Stuttgart 1902 ([https://www.pharmawiki.ch/materiamedica Volltext]; [https://buecher.heilpflanzen-welt.de/Dioskurides-Arzneimittellehre/ Digitalisat] {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:2-32798}}); Nachdrucke: Sändig, Wiesbaden 1970; Sändig, Schaan 1983; Sändig, Vaduz 1987; Sändig, Vaduz 2005; S. 172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Avicenna]]: &amp;#039;&amp;#039;Liber canonis.&amp;#039;&amp;#039; (beruhend auf der Übersetzung durch Gerhard von Cremona) Venedig (Petrus de Paginis) 1507; Neudruck: Olms, Hildesheim 1964; Blatt 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstliche Spinnenseide ==&lt;br /&gt;
Spinnenseide hat für die technische Anwendung interessante Eigenschaften. Entsprechend groß sind die Bemühungen der Forschung, Spinnenseide künstlich herzustellen; allerdings nur mit mäßigem Erfolg: bis heute ist die richtige Mischung der Proteine nicht bekannt. Nachfrage gibt es reichlich, von Konstrukteuren der [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]], die aus einem solchen Material einen [[Weltraumlift]] konstruieren wollen, bis hin zu Herstellern [[Kugelsichere Weste|kugelsicherer Westen]], die sich besonders leichte Westen versprechen. Das Ziel scheint durch die [[Gentechnik]] näher zu rücken. Gentechnisch veränderte Mikroorganismen (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039;), die die Erbinformation für das gewünschte Seidenprotein enthalten, können in [[Bioreaktor]]en angezogen werden und produzieren nach chemischer Induktion das gewünschte Rohprotein. Nach der Zellernte müssen die Seidenproteine lediglich von den Zelltrümmern und bakteriellen Proteinen abgetrennt werden. Solcherart hergestelltes Rohprotein kann zu Filmen, Folien, Kugeln und Kapseln verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 meldete die Presse, dass es gelungen sei, [[Hausziege|Ziegen]] Spinnengene einzupflanzen und sie somit dazu zu bringen, in ihrer Milch Spinnenseide zu produzieren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wissen/gentechnologie-seidenfaden-aus-der-milch-1.953014 &amp;#039;&amp;#039;Seidenfaden aus der Milch.&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]], 2. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Meldungen gingen zurück auf das kanadische Unternehmen Nexia Biotechnologies Inc., das eine Herde transgener Ziegen aufgebaut hatte und das Produkt unter dem Namen „Biosteel“ vermarkten wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://postnatural.org/filter/specimen/Biosteel-Goat |wayback=20160616123727 |text=&amp;#039;&amp;#039;Biosteel Goat.&amp;#039;&amp;#039; Center for PostNatural History |archiv-bot=2024-05-13 16:21:32 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 16. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Bankrott von Nexia übernahm Randy Lewis von der Utah State University, USA, einige der Tiere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berkeleysciencereview.com/bridges-made-of-spider-silk-you-can-thank-the-goats-for-that/ Liz Boatman: &amp;#039;&amp;#039;Bridges made of spider silk? You can thank the goats for that.&amp;#039;&amp;#039; The Berkeley Science Review, 27. Januar 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Versuche mit Ziegen offensichtlich nicht bis zur Marktreife gediehen sind, wird die Technik der transgenen Erzeugung von Spinnenseide, auch aus Säugetierzellen,&amp;lt;ref&amp;gt;Anthoula Lazaris, Steven Arcidiacono, Yue Huang, Jiang-Feng Zhou, Francüois Duguay, Nathalie Chretien, Elizabeth A. Welsh, Jason W. Soares, Costas N. Karatzas: &amp;#039;&amp;#039;Spider silk fibers spun from soluble recombinant silk produced in mammalian cells.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 295, 2002, S. 472—476, {{doi|10.1126/science.1065780}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiterhin intensiv erforscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Olena Tokareva, Valquíria A. Michalczechen-Lacerda, Elíbio L. Rech, David L. Kaplan: &amp;#039;&amp;#039;Recombinant DNA production of spider silk proteins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Microbial Biotechnology&amp;#039;&amp;#039;, 6, 2013, S. 651–663, {{doi|10.1111/1751-7915.12081}} (open access).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kristin Schacht, Thomas Scheibel: &amp;#039;&amp;#039;Processing of recombinant spider silk proteins into tailor-made materials for biomaterials applications&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Current Opinion in Biotechnology&amp;#039;&amp;#039;, 29, 2014, S. 62—69, {{doi|10.1016/j.copbio.2014.02.015}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Behnaz Bakhshandeh, Seyedeh Saba Nateghi, Mohammad Maddah Gazani, Zahra Dehghani, Fatemeh Mohammadzadeh: &amp;#039;&amp;#039;A review on advances in the applications of spider silk in biomedical issues&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Biological Macromolecules&amp;#039;&amp;#039;, 192, 2021, S. 258—271, {{doi|10.1016/j.ijbiomac.2021.09.201}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine erfolgversprechende Variante, Spinnenseide über Bakterien herzustellen, wurde von Forschern der TU München entwickelt, zudem auch eine Form der künstlichen Spinnendrüse zum Spinnen der Fäden. Mit dem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;AMSilk&amp;#039;&amp;#039; soll eine Demonstrationsanlage gebaut werden, um die Spinnenseide im Industriemaßstab zu produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/Foerderu/foerderbeispiele,did=67210.html?view=renderPrint | wayback=20160403145459 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wenn Bakterien Spinnenseide herstellen&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.groz-beckert.com/cms/de/news/newsletter/newsletter_akt_ausgabe/getPrm/letter/n10_secret_of_the_spider/ |wayback=20170318003419 |text=&amp;#039;&amp;#039;AMSilk und das Geheimnis der Spinne&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-14 23:46:32 InternetArchiveBot }} auf groz-beckert.com, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biooekonomie.de/nachrichten/sneaker-aus-biotech-spinnenseide &amp;#039;&amp;#039;Sneaker aus Biotech-Spinnenseide&amp;#039;&amp;#039;] auf biooekonomie.de, abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arzneikapseln aus künstlicher Spinnenseide ===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlern ist es experimentell gelungen, [[Arzneistoff]]e mit künstlicher Spinnenseide in [[Mikropartikel|Mikro-]] und [[Nanopartikel]]n zu verpacken und den Transport der Pharmaka an die gewünschte Stelle und dort die [[Wirkstofffreisetzung]] zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Lammel, Martin Schwab, Markus Hofer, Gerhard Winter, Thomas Scheibel: &amp;#039;&amp;#039;Recombinant spider silk particles as drug delivery vehicles&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biomaterials&amp;#039;&amp;#039;, Band 32, Nr. 8, 2011, S. 2233—2240, {{doi|10.1016/j.biomaterials.2010.11.060}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Blüm, Thomas Scheibel: &amp;#039;&amp;#039;Control of drug loading and release properties of spider silk sub-microparticles&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;BioNanoScience&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Nr. 2, 2012, S. 67–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Blüm, Alfons Nichtl, Thomas Scheibel: &amp;#039;&amp;#039;Spider silk capsules as protective reaction containers for enzymes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Advanced Functional Materials&amp;#039;&amp;#039;, Band 24, Nr. 6, 2014, S. 763–768.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Elena Doblhofer, Thomas Scheibel: &amp;#039;&amp;#039;Engineering of recombinant spider silk proteins allows defined uptake and release of substances&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Pharmaceutical Sciences&amp;#039;&amp;#039;, Band 104, Nr. 3, 2015, S. 988–994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kapseln zeichnen sich durch Neutralität für das [[Immunsystem]] und hohe [[Elastizität (Physik)|Elastizität]] aus und sind physikalisch nahezu [[Resistenz|resistent]] gegenüber [[Osmose#Osmotischer Druck|osmotischem Druck]]. Die Freigabe des Wirkstoffes könnte durch [[Peptidase|Proteasen]] erfolgen (natürliche [[Enzym]]e bauen die Schutzhülle von außen ab).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Herstellung:&amp;#039;&amp;#039; [[Protein]]moleküle werden mit dem Wirkstoff in kleinen Wassertropfen gelöst. Diese Wassertröpfchen werden mit einem Öl ummantelt, dabei bildet sich eine Phasengrenze ([[Grenzfläche]]). Da die Proteine in polaren und unpolaren Medien lösbar sind, setzen diese sich an der Grenzfläche ab und bilden eine [[Β-Faltblatt|Beta-Faltblattstruktur]], wie sie in Spinnenfäden vorkommt. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisa Agostini, Gerhard Winter, Julia Engert: &amp;#039;&amp;#039;Water-based preparation of spider silk films as drug delivery matrices&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Controlled Release&amp;#039;&amp;#039;, 213, 2015, S. 134–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Popkultur ==&lt;br /&gt;
Der [[Argentinien|argentinische]] [[Performance (Kunst)|Performance]]- und [[Installation (Kunst)|Installationskünstlers]] [[Tomás Saraceno]]&amp;lt;ref name=&amp;quot; Tomás Saraceno-Website&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tomás Saraceno |url=https://studiotomassaraceno.org/ |titel=Studio Tomás Saraceno |werk=studiotomassaraceno.org |datum=2026 |sprache=en |abruf=2026-02-02 |kommentar=Website des Künstlers}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schuf das [[Artwork]] für die Single &amp;#039;&amp;#039;[[Put the Bucket Down]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Musikalbum|Albums]] &amp;#039;&amp;#039;[[o\i]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Gabriel]]. Das Werk trägt den Titel „Cosmic Spider/Web“ und wurde von Saraceno mit der Hilfe der drei verschiedenen [[Spinnentiere|Spinnenarten]] [[Opuntienspinne|Cyrtophora citricola]], [[Seidenspinnen (Gattung)|Nephila senegalensis]] und [[Holocnemus pluchei]] geschaffen. Es zeigt in erster Linie verschiedene Spinnennetze vor einem dunklen Hintergrund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-Put The Bucket Down-Newsletter-Peter Gabriel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Real World Holdings Ltd. |url=https://mailchi.mp/petergabriel/full-moon-update-january-2023-part-one-4740120?e=6b57fe859c |titel=Peter Gabriel - Put the Bucket Down |hrsg=Mailchimp |werk=mailchi.mp |datum=2026-01-31 |sprache=en-GB |abruf=2026-02-02 |kommentar=Newsletter vom 31. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-Put The Bucket Down-Peter Gabriel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Gabriel Ltd. |url=https://petergabriel.com/release/put-the-bucket-down/ |titel=Put the Bucket Down - Released 1st February, 2026 |hrsg=PeterGabriel.com |datum=2026-01-31 |sprache=en-GB |abruf=2026-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=William Eberhard |Titel=Spider Webs – Behavior, Function, and Evolution |Verlag=Chicago University Press |Ort=Chicago |Jahr=2020 |ISBN=978-0-22-653460-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spider webs|Spinnennetze}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chemie-im-alltag.de/articles/0040/index.html Chemie im Alltag: Im Netz der Spinne]&lt;br /&gt;
* [https://www.conservation.unibas.ch/team/zschokke/movie.php?lang=de Netzbau der Gartenkreuzspinne &amp;#039;&amp;#039;Araneus diadematus&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www1.wdr.de/wissen/spinnenseide-100.html Achtbeiner arbeiten für die Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4182323-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierbehausung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arachnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urmelbeauftragter</name></author>
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