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	<title>Spinnaker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T14:44:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spinnaker&amp;diff=71226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;O.Heinz: /* Halsen mit Spinnaker */  Eingefügt, dass manche Regattaboote doppelte Spibäume haben</title>
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		<updated>2026-01-12T22:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Halsen mit Spinnaker: &lt;/span&gt;  Eingefügt, dass manche Regattaboote doppelte Spibäume haben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SegeljachtUnterSpinnaker.jpg|mini|Segelyacht; oben am Spinnaker der zusammengestauchte [[Bergeschlauch]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinnaker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʃpɪnakɐ}}] oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein besonders großes, bauchig geschnittenes [[Vorsegel]] aus leichtem [[Tuch]], das [[Kurse zum Wind|vor dem Wind]] und auf [[Kurse zum Wind|Raumschotskurs]] zur Vergrößerung der Segelfläche eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft der Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Nach Erhard Jung stammt der Name von der englischen Yacht „SPHINX“, die 1866 erstmals ein derartiges Segel einsetzte. Der Name sei anschließend verballhornt und sprachlich modifiziert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Jung: &amp;#039;&amp;#039;Das Grosse Maritimlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Heel-Verlag, Königswinter 2004, ISBN 3-89880-219-1, S. 260&amp;lt;/ref&amp;gt; Wolfram Claviez hingegen erklärt die Etymologie aus dem englischen Wortpaar „spin-maker“ im Sinne von „dahinsausen, schnelle Fahrt, schneller Ritt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Claviez: &amp;#039;&amp;#039;Seemännisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Delius-Klasing, Bielefeld, 2. Auflage 1978, S. 310&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Bedienung ==&lt;br /&gt;
Das Besondere am Spinnaker ist, dass er im Gegensatz zu [[Schratsegel]]n mit völlig freien [[Liek]]en an zwei [[Schot]]en gefahren wird. Dabei wird die Leeschot als &amp;#039;&amp;#039;Spischot&amp;#039;&amp;#039;, die Luvschot als &amp;#039;&amp;#039;[[Achterholer]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (siehe auch: [[Luv und Lee]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hals&amp;#039;&amp;#039; des Spinnakers, seine Luvseite, wird mithilfe eines [[Spinnakerbaum]]es ausgebaumt und am Mast abgestützt. Mit dem Achterholer kann der Winkel des Spinnakerbaumes zum Mast verändert werden. Der Spibaum sollte immer im [[Rechter Winkel|rechten Winkel]] zum [[Wahrer und scheinbarer Wind|scheinbaren Wind]] stehen. Durch das Vorstag ergibt sich aber eine Begrenzung des Winkels. Ab einem Winkel von 70 Grad zum Wind erzeugt eine [[Genua (Segel)|Genua]] mehr Vortrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnitt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnaker.png|mini|Spinnaker und zugehörige Schoten- und Leinenführung]]&lt;br /&gt;
Das Segel wird in auffällig ballonartiger Form dreidimensional geschnitten. Die Ausformung kann auf verschiedene Arten erreicht werden. Früher war allen Schnitten der [[Symmetrie (Geometrie)|symmetrische]] Aufbau des Segels gemeinsam. Inzwischen liefern bekannte Hersteller von Segeln auch asymmetrische Segel für bestimmte Anwendungsfälle aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20151018001818/http://www.de.northsails.com/SEGEL/VorwindSegel/tabid/28990/language/en-US/Default.aspx Spinnaker-Modelle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig sind Spinnaker mit aufwendig gestalteten Motiven zu sehen.&lt;br /&gt;
Der Schnitt und die Vernähung der Stoffbahnen bestimmen den Aufwand für die Herstellung, aber auch die Festigkeit des entsprechenden Spinnakers. Typische Formen sind der Head-Radial Schnitt (einfach), der Tri-Radial Schnitt (besser) und der Tri-Star Schnitt (am aufwendigsten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setzen des Spinnakers ==&lt;br /&gt;
Am leichtesten wird der Spinnaker in Lee des Vorsegels gesetzt. Dabei wird auf Kursen mit raumem Wind der Spinnaker auf der Außenseite des [[Bugkorb]]s befestigt und zügig gesetzt (hochgezogen), wobei das Vorsegel währenddessen noch stehen bleibt und der Spinnaker dadurch noch keinen Wind bekommt. Erst danach wird das Vorsegel geborgen und der sich jetzt füllende Spinnaker getrimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante für starken Wind ist, den Spinnaker mit Gummibändern im Abstand von etwa einem Meter zu einer Rolle zusammenzufassen und ihn so zu setzen. Danach werden die Gummibänder mit einem Ruck an Achterholer und Spinnakerschot zum Reißen gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Segelboote sind mit einer [[Spinnakertrompete]] ausgerüstet. Diese Vorrichtung im [[Bug (Schiffbau)|Bug]] ermöglicht ein leichteres Setzen, Bergen und Verstauen des Spinnakers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Hilfe zum Setzen des Spinnakers auf entsprechend ausgestatteten Booten ist die sogenannte [[Spibaum-Schleuder]], mit deren Hilfe der [[Spinnakerbaum]] sehr schnell und ohne Betreten des Vorschiffs vom Cockpit aus gesetzt und wieder abgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Halsen mit Spinnaker ==&lt;br /&gt;
Zum [[Halse]]n mit dem Spinnaker muss lediglich der Spibaum [[Schiften|geschiftet]], das heißt auf der anderen Seite des Spinnakers angeschlagen werden. Bei kleinen Booten wird er dazu einfach vom Achterholer aus- und in die Spischot eingeklinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren [[Yacht]]en ist dies aufgrund der Zugkräfte der Spischot nicht möglich. Hier muss mit &amp;#039;&amp;#039;doppeltem Geschirr&amp;#039;&amp;#039; gefahren werden. Auf jeder Seite ist sowohl eine Spischot als auch ein Achterholer am Spinnaker angeschlagen. Die jeweils nicht benötigte Leine bleibt lose. Dadurch kann der benötigte neue Achterholer problemlos am Spibaum eingeklinkt werden, während die Spischot noch in Gebrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiften des Spibaumes muss exakt vor dem Wind erfolgen, da der Spinnaker nur bei diesem Kurs ohne Spibaum gefahren werden kann, ohne zusammenzufallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser Situation entgegenzuwirken, gibt es Segelboote, primär für den Einsatz auf [[Segelregatta|Regatten]], die über zwei Spinnakerbäume verfügen, die mit entsprechender Technik sehr schnell ausgebaumt werden können. Somit kann der Spinnaker auch bei der [[Halse]] auf beiden Bootsseiten mit Spibaum gefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren mit dem Spinnaker ==&lt;br /&gt;
Als sehr großes und (vor allem im Top) breites Segel entfaltet es seine Qualitäten vor dem Wind. Fällt der Wind mehr von seitlich ein, entwickelt sich im [[Wind|Strömung]]sprofil eine starke Querkraft, die für [[Krängung]] und Widerstand sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfallende [[Bö]]en oder Wellen können bei großen Spinnakern die Querkräfte so weit erhöhen, dass die Ruderkräfte nicht ausreichen, um das Boot auf Kurs zu halten. [[Jolle]]n können dadurch kentern, [[Segelyacht]]en [[querschlagen]]. Der Steuermann verliert dabei die Kontrolle über die Yacht, die Yacht schießt in den Wind und legt sich auf die Seite ([[Sonnenschuss]]). Um den völligen Kontrollverlust zu verhindern, muss die Crew bei Anzeichen dieser Gefahr sofort die Spinnakerschoten loswerfen, um den Druck zu reduzieren. Deshalb werden keine [[Achtknoten]] in diese Schoten gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Lösungsansätze existieren in Form des [[Parasail]], der eine Öffnung mit Flügel im oberen Bereich des Spinnakers hat und so in Böen Druck aus dem Segel ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gennaker]]&lt;br /&gt;
*[[Blister (Segel)|Blister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Unter Spinnaker 001.jpg|Jolle unter Spinnaker, mit [[Vorschoter]] im [[Trapez (Segeln)|Trapez]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Datei:Varianta bei Regatta.jpg|Durch eine Bö [[Krängung|krängt]] dieses Boot unter Spinnaker weit über&lt;br /&gt;
Datei:SUV LM06 2.jpg|Links [[Gennaker]], rechts Spinnaker&lt;br /&gt;
Datei:Spinnakers in Puget Sound.jpg|Yachten im [[Puget Sound]], USA&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Der „Spinnaker“. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Yacht&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1912, Heft 49, S. 1114 (Darstellung der Entstehungsgeschichte des Spinnakers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spinnakers|Spinnaker}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.anne-bonny.de/spi.html Anne-Bonny: Spinnaker setzen, trimmen, halsen, bergen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4182319-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballonsegel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O.Heinz</name></author>
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