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	<title>Spinale Stenose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:48:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spinale_Stenose&amp;diff=516463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Avi7691: Stilistische Präzisierung (im Mittel → durchschnittlich).</title>
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		<updated>2025-12-29T14:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stilistische Präzisierung (im Mittel → durchschnittlich).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = M48.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Spinal(kanal)stenose (inkl.: Lumbale Spinal(kanal)stenose)&lt;br /&gt;
| 02-CODE = M99.3&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = knöcherne Stenose (inkl.: Verengung des Spinalkanals)&lt;br /&gt;
| 03-CODE = M99.4&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Bindegewebe Stenose (inkl.: Verengung des Spinalkanals)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinalen Stenose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Spinalkanalstenose&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Spinalstenose&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine [[Stenose|Verengung]] des [[Wirbelkanal]]es. Sie tritt häufiger bei älteren Menschen auf. Betroffen ist meist die [[Lendenwirbelsäule]] oder die [[Halswirbelsäule]], seltener die [[Brustwirbelsäule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl bereits 1803 der [[Frankreich|französische]] Arzt Antoine Portal die Einengung des Spinalkanals als Krankheitsentität beschrieb und bereits 1853 der französische [[Neurologe]] [[Joseph Jules Dejerine]] die Theorie der Ischämie als Ursache der eingeschränkten Gehstrecke beschrieb, dauerte es bis 1976, als eine Gruppe [[USA|US-amerikanischer]] Ärzte den Begriff der Spinalkanalstenose abgrenzte und als eigenständiges Krankheitsbild definierte. Erst 1996 wurde die Spinalkanalstenose durch eine Übersichtsarbeit von Klaus-Peter Schulitz im [[Deutsches Ärzteblatt|Deutschen Ärzteblatt]] im deutschsprachigen Bereich als eigenständige Krankheit etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Peter Schulitz, Peter Wehling, Josef Assheuer: &amp;#039;&amp;#039;Die lumbale Wirbelkanalstenose&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsches Ärzteblatt]] 1996, Band 93, Ausgabe 50 vom 13. Dezember 1996, Seiten A-3340 - A-3345&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Durch den [[Aufrechter Gang|aufrechten Gang]] des Menschen ist die untere Lendenwirbelsäule mechanisch hoch belastet. Degenerative Veränderungen sind alters- und belastungsabhängig und in leichten Ausprägungen weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des normalen Alterungsprozesses verlieren die Bandscheiben an Höhe und es kommt zur [[Osteochondrosis intervertebralis]]: einerseits zu Vorwölbungen der Bandscheibe, andererseits zu knöchernen Ausziehungen an den Wirbelkörpern ([[Spondylophyt]]en). Weiter entstehen Arthrosen der kleinen Wirbelbogengelenke ([[Spondylarthrose]]n). Diese Kombination lässt eine sanduhrförmige Einengung des Spinalkanals entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt bei seltenen angeborenen Erkrankungen frühzeitig auftretende Spinalkanalstenosen, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Akrodysostose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild und Diagnose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LumbarSpinalStenosis case1 3 7.png|mini|hochkant|Lumbale Spinalkanalstenose L4-L5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Alterszunahme der Bevölkerung gewinnt das Problem der symptomatischen Degeneration an Hals- und Lendenwirbelsäule stark an Bedeutung. Etwa 80 % aller Menschen in den industrialisierten Ländern leiden im Laufe ihres Lebens an akuten oder chronischen Rückenbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitsymptom der lumbalen Spinalkanalstenose sind Schmerzen in den Beinen und im Rücken, die belastungsabhängig sind und häufig beim Gehen oder Stehen auftreten und sich bessern, wenn man sich hinsetzt oder den Oberkörper vorbeugt. Auch Krämpfe in den Beinen können auftreten. Eine nach vorne gebeugte Körperhaltung und eine eingeschränkte Gehstrecke können auf eine lumbale Spinalkanalstenose hindeuten, vielfach fehlt dies jedoch. Die Gehstrecke mancher Patienten kann auf 100 m eingeschränkt sein. Diese Schonhaltung wird eingenommen, da der Spinalkanal durch das Beugen relativ weiter wird und die Reizung der Nervenstrukturen vermindert. Der damit einhergehende Befund ist die sog. [[Claudicatio intermittens spinalis]], die von der [[Schaufensterkrankheit]] abgegrenzt werden muss, die auf eine [[periphere arterielle Verschlusskrankheit]] hinweist. Während es bei der arteriellen Verschlusskrankheit ausreicht, stehen zu bleiben, führt bei der lumbalen Spinalstenose nur Hinsetzen oder Vorbeugen zur Entlastung. Entsprechend ist oft Fahrradfahren nicht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stenose kann fortschreiten. Nach einigen Jahren kommt es jedoch meist zu keiner Verschlechterung mehr. Neurologische Ausfälle sind selten. Die Ursache dieser Symptomatik ist eine Einengung des im Spinalkanal laufenden Spinalnerven.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Antoniadis, E. Kast, H.-P. Richter |Titel=Die lumbale Spinalkanalstenose und ihre operative Behandlung |Sammelwerk=Der Nervenarzt |Band=69 |Nummer=4 |Datum= |ISSN=0028-2804 |Seiten=306–311  |DOI=10.1007/s001150050275 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose kann durch bildgebende Verfahren wie [[Computertomographie]] (CT), [[Magnetresonanztomographie]] (MRT) oder [[Myelographie]] bestätigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Thome, C., Die degenerative lumbale Spinalkanalstenose, Deutsches Ärzteblatt J. 105, Heft 20, S. 373–379, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine radiologisch gesicherte spinale Stenose erlaubt keine Aussage über das Ausmaß der Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;A. J. Haig, H. C. Tong, K. S. Yamakawa, D. J. Quint, J. T. Hoff, A. Chiodo, J. A. Miner, V. R. Choksi, M. E. Geisser, C. M. Parres: &amp;#039;&amp;#039;Spinal stenosis, back pain, or no symptoms at all? A masked study comparing radiologic and electrodiagnostic diagnoses to the clinical impression.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arch Phys Med Rehabil.&amp;#039;&amp;#039; 2006 Jul;87(7), S. 897–903, PMID 16813774.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konservative Therapie ===&lt;br /&gt;
Bei der Spinalkanalstenose wird grundsätzlich nur der symptomatische Patient behandelt, ein pathologischer radiologischer Befund stellt alleine keine Behandlungsindikation dar. Verschiedene konservative Maßnahmen werden verfolgt, denen das Ziel gemeinsam ist, eine Verbesserung der Schmerzsymptomatik und eine Verlängerung der Gehstrecke der Patienten herbeizuführen. Dies soll erreicht werden durch eine Entlastung und Stabilisierung der betroffenen Wirbelsegmente und durch die Förderung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit. Eine Kombination aus medikamentösen, krankengymnastischen und physikalischen Strategien wird als multimodales Therapiekonzept bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apotheken-umschau.de/Ruecken/Spinalkanalstenose-Therapie-14828_5.html |titel=Spinalkanalstenose: Therapie |werk=Apotheken Umschau |zugriff=2016-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die medikamentöse Behandlung stellt die Verabreichung von [[Analgetikum|Analgetika]] (abhängig vom Schweregrad werden nicht-steroidale Antirheumatika NSAR oder ggf. Opioide verabreicht) und entzündungshemmenden Mitteln sowie von Muskelrelaxanzien dar. Auch Kortison und Vitamin-B-Präparate werden angewendet. Ebenfalls werden epidurale Injektionen mit Lokalanästhetika und Steroiden empfohlen. Die physiotherapeutischen Strategien beinhalten unter anderem Flexionsübungen, Trainingstherapie zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur sowie Laufband- und Ergonomietraining. Die [[Physikalische Therapie|physikalischen Maßnahmen]] beinhalten die Anwendung eines Stützkorsetts zur Haltungskorrektur oder die Wärmebehandlung zur Lösung von Muskelverspannungen. Ebenfalls eingesetzt wird die Elektrotherapie, wie die transkutane Nervenstimulation (TENS).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Krankheitsbild schlägt diese Behandlung jedoch nicht immer an. Die Wirksamkeit der Maßnahmen ist bislang weder bewiesen noch widerlegt, da sich nur wenige Studien mit der Effektivität einzelner Maßnahmen befasst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chirurgische Therapie ===&lt;br /&gt;
Indikationen für eine operative Behandlung sind anhaltende oder zunehmende Schmerzen, neurologische Defizite, eine erfolglose konservative Therapie über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten sowie kongruente klinische und radiologische Befunde, die sich auf die bildgebenden Verfahren stützen. Mehrere Studien sprechen für eine Überlegenheit der operativen Therapie im Vergleich zur konservativen Behandlung. In einer Studie aus dem Jahr 2007 zeigten durchschnittlich nach chirurgischen Eingriffen etwa 60 Prozent der Patienten eine signifikante Besserung der Symptomatik, während dieser Erfolg nach konservativer Therapie nur bei etwa 25 Prozent eintrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2017 konnte in den ersten sechs Monaten nach dem Eingriff keinen signifikanten Vorteil der operativen gegenüber der konservativen Therapie feststellen. Nach einem Jahr besserten sich die Beschwerden der operierten Patienten jedoch stärker, allerdings bei gleichzeitig höherer Komplikationsrate. Für die Bevorzugung einer spezifischen operativen Methode fand sich keine ausreichende Evidenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xin-Long Ma, Xing-Wen Zhao, Jian-Xiong Ma, Fei Li, Yin Wang |Titel=Effectiveness of surgery versus conservative treatment for lumbar spinal stenosis: A system review and meta-analysis of randomized controlled trials |Sammelwerk=International Journal of Surgery (London, England) |Band=44 |Datum=2017-08 |ISSN=1743-9159 |DOI=10.1016/j.ijsu.2017.07.032 |PMID=28705591 |Seiten=329–338 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der operativen Behandlung ist – im Gegensatz zur konservativen Therapie – nicht lediglich die Linderung der Symptomatik, sondern die Beseitigung der mechanischen Kompression zur Entlastung der Nervenwurzeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Operationsmethode erfolgt individuell und orientiert sich unter anderem an der Ausdehnung der Stenose sowie an der Stabilität der Wirbelsäule. Grundsätzlich lassen sich zwei operative Strategien unterscheiden: dekompressive Verfahren ohne zusätzliche Stabilisierung sowie die Dekompression in Kombination mit stabilisierenden Maßnahmen (Fusion, [[Spondylodese]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dekompressive Verfahren ====&lt;br /&gt;
Bei Patienten ohne relevante segmentale Instabilität der Wirbelsäule kommen überwiegend rein dekompressive Verfahren zum Einsatz. Ziel ist die Erweiterung des Spinalkanals und die Entlastung der neuralen Strukturen unter möglichst weitgehendem Erhalt der segmentalen Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dekompressionsmethoden werden je nach Umfang der abgetragenen Segmentanteile in interlaminäre Dekompression, Laminotomie und komplette [[Laminektomie]] untergliedert, bei der der Wirbelbogen einschließlich Dornfortsatz bis zur medialen Pedikelbegrenzung abgetragen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;J. Krämer et al.: &amp;#039;&amp;#039;Orthopädie und Orthopädische Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;, Kap. 11, Spinalkanalstenose, Georg Thieme Verlag, Berlin, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von den anatomischen Gegebenheiten können zusätzlich knöcherne Anbauten oder ligamentäre Strukturen entfernt werden, um eine ausreichende Dekompression zu erzielen. In seltenen Fällen kann es ausreichend sein, den verengten Wirbelkanal mithilfe spezieller Implantate, sogenannter Spreizer, zu erweitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Ruetten, M. Komp, P. Hahn, S. Oezdemir |Titel=Dekompression der lumbalen Rezessusstenose |Sammelwerk=Operative Orthopädie und Traumatologie |Band=25 |Nummer=1 |Datum=2013-02-01 |ISSN=0934-6694 |Seiten=31–46 |DOI=10.1007/s00064-012-0195-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Nachteil ausgedehnter Dekompressionen besteht darin, dass sie bei bestimmten Patienten zu einer postoperativen Instabilität führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dekompression mit Fusion ====&lt;br /&gt;
Bei vorbestehender oder zu erwartender Instabilität der Wirbelsäule, etwa bei degenerativer Spondylolisthese oder bei längerstreckigen Dekompressionen über drei oder mehr Bewegungssegmente – insbesondere im Rahmen einer Laminektomie –, wird häufig eine zusätzliche Fusion durchgeführt, um einer postoperativen Destabilisierung vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Dekompression mit Fusion erfolgt nach der Entlastung der neuralen Strukturen eine operative Stabilisierung des betroffenen Segments, in der Regel unter Verwendung von Schrauben-Stab-Systemen. Ziel ist die Vermeidung pathologischer Bewegungen und die Herstellung einer dauerhaften Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Dekompression von ein oder zwei Bewegungssegmenten zeigte eine große randomisierte kontrollierte Studie an der Lendenwirbelsäule keinen Vorteil einer zusätzlichen Fusion gegenüber der alleinigen Dekompression.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Försth, Gylfi Ólafsson, Thomas Carlsson, Anders Frost, Fredrik Borgström |Titel=A Randomized, Controlled Trial of Fusion Surgery for Lumbar Spinal Stenosis |Sammelwerk=New England Journal of Medicine |Band=374 |Nummer=15 |Datum=2016-04-14 |ISSN=0028-4793 |DOI=10.1056/NEJMoa1513721 |PMID=27074066 |Seiten=1413–1423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnisse und Risiken ====&lt;br /&gt;
Der operative Zugang erfolgt über einen Hautschnitt, wobei Teile der Rückenmuskulatur von der Wirbelsäule gelöst und zur Seite verlagert werden. Zur Knochenresektion kommen verschiedene Fräser zum Einsatz. Nach Darstellung der [[Dura mater spinalis|Dura]] werden verdickte ligamentäre Strukturen sowie knöcherne Einengungen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Operationsschritt birgt ein erhöhtes Verletzungsrisiko, da die Dura nicht immer direkt sichtbar ist. In der Literatur wird die Komplikationsrate operativer Eingriffe an der Wirbelsäule mit etwa 5–18 Prozent angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Zu den möglichen Komplikationen zählen unter anderem Duraverletzungen, die zur Ausbildung von Liquorfisteln oder Liquorkissen führen und in seltenen Fällen eine Meningitis nach sich ziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeffrey N. Katz, Mitchel B. Harris: &amp;#039;&amp;#039;Lumbar Spinal Stenosis&amp;#039;&amp;#039;. [[New England Journal of Medicine]] 2008, Band 358, Ausgabe 8 vom 21. Februar 2008, Seiten 818–825.&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Schulitz, Peter Wehling, Josef Assheuer: &amp;#039;&amp;#039;Die lumbale Wirbelkanalstenose&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsches Ärzteblatt]] 1996, Band 93, Ausgabe 50 vom 13. Dezember 1996, Seiten A-3340 - A-3345&lt;br /&gt;
* Rolf Kalff, Christian Ewald, Albrecht Waschke, Lars Gobisch, Christof Hopf: &amp;#039;&amp;#039;Degenerative lumbale Spinalkanalstenose im höheren Lebensalter&amp;#039;&amp;#039;. Deutsches Ärzteblatt 2013, Band 110, Ausgabe 37 vom 13. September 2013, Seiten 613–624; [[DOI:10.3238/arztebl.2013.0613]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spinal stenosis|Spinale Stenose}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirbelsäule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Avi7691</name></author>
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