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	<title>Spielschwere - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>217.61.197.132: Link</title>
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		<updated>2023-04-22T21:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielschwere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielgewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tastengewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niedergewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederdruckschwere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederdruckgewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet im Klavierbau die [[Gewichtskraft]], die erforderlich ist, damit sich bei abgehobener Dämpfung (d.&amp;amp;nbsp;h. bei getretenem rechten Pedal) eine Taste langsam bis zur Überwindung des [[Auslösung (Klavierbau)|Auslösewiderstands]] abwärts bewegt und sich im statischen [[Mechanisches Gleichgewicht|Gleichgewicht]] befindet. Die Spielschwere kann durch &amp;#039;&amp;#039;Ausbleien&amp;#039;&amp;#039; der Taste (d.&amp;amp;nbsp;h. durch das Austarieren mit Bleigewichten) verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei elektronischen Tasteninstrumenten spricht man von &amp;#039;&amp;#039;[[Klaviatur#Besonderheiten bei Digitalpianos und Keyboards|gewichteten Tasten]]&amp;#039;&amp;#039;, sofern die klaviertypische Spielschwere durch kleine Gewichte („halbgewichtet“ bzw. „leichtgewichtet“) und/oder eine eigene Mechanik („vollgewichtet“) simuliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Spielschwere&amp;#039;&amp;#039; darf nicht mit [[Spielart (Tasteninstrumente)|Spielart]] oder gar [[Anschlag (Klavier)|&amp;#039;&amp;#039;Anschlag&amp;#039;&amp;#039;]] verwechselt werden. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Spielschwere&amp;#039;&amp;#039; wird von manchen Klavierbauern abgelehnt (sie bevorzugen &amp;#039;&amp;#039;Niederdruckschwere&amp;#039;&amp;#039;), weil es primär nicht um das Spiel geht, sondern um das statische Gleichgewicht der Mechanik.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hammer. Untersuchungen aus einem Teilgebiet des Flügel- und Klavierbaus&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Das Musikinstrument&amp;#039;&amp;#039;, Band 9). Verlag Das Musikinstrument, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-920112-14-8. S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spielschwere ist in der Regel für alle Tasten eines Instruments gleich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausnahme: Die Firma Steinway &amp;amp; Sons verwendet bei den Flügelmodellen B-211, C-227 und D-274 in den einzelnen Sektionen (Chor 1–13, Chor 14–25, Chor 26–49, Chor 50–61, Chor 62–88) gestaffelte Spielschweren zwischen 52 und 47 Gramm. Siehe: Max Matthias: &amp;#039;&amp;#039;Steinway Service Manual. Leifaden zur Pflege eines Steinway&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039; Das Musikinstrument&amp;#039;&amp;#039;, Band 49). 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag Erwin Bochinsky, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-923639-15-5. S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird je nach Hersteller und Instrument zwischen 47 und 55 [[Gramm]] beziffert. Da es bei der Spielschwere eigentlich um eine [[Kraft]] geht, wird sie in neueren Fachbüchern in der Maßeinheit [[Newton (Einheit)|Newton (N)]] angegeben. Die ältere Literatur und zum Teil auch moderne praktisch orientierte Literatur verwendet der Einfachheit halber noch die Maßeinheit &amp;#039;&amp;#039;Gramm&amp;#039;&amp;#039;, womit eigentlich die [[Masse (Mechanik)|Masse]] bezeichnet wird; 50 Gramm entsprechen im Schwerefeld der [[Erde]] etwa 0,5 N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem &amp;#039;&amp;#039;statischen Spielgewicht&amp;#039;&amp;#039; gibt es noch  das &amp;#039;&amp;#039;dynamische Spielgewicht&amp;#039;&amp;#039;: Es bezeichnet neben den statischen auch die anderen Kräfte, die benötigt werden, um die verschiedenen Massen der Teile der Klaviermechanik zu beschleunigen, damit durch den Aufprall des Hammers auf die Saite Töne erzeugt werden. Je schneller beim Spiel die Taste bewegt wird, desto mehr spürt der Spieler die Trägheit der Masse. Beim Vergleich des Spiels einer schnellen Tonfolge (z.&amp;amp;nbsp;B. Triller) im [[Bass (Akustik)|Bass]] (schwerste Hämmer) und [[Sopran|Diskant]] (leichteste Hämmer) sind die Unterschiede im dynamischen Spielgewicht für den Spieler ebenfalls klar spürbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Gewichtskraft ist das [[Aufgewicht]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pian-e-forte.de/texte/spielwerk06.htm |titel=Spielwerk von Flügeln und Klavieren 6 |abruf=2019-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Taste: Es ist die Kraft, die die Taste nach dem Anschlag wieder in ihre Ausgangslage (Ruhestellung) bringt. Diese Kraft ist etwa halb so groß wie das Spielgewicht, das die Taste nach unten bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Günstige [[Digitalpiano]]s simulieren lediglich die [[Anschlagsdynamik]] eines Klaviers, verzichten aber auf die Gewichtung. Bei vielen elektronischen [[Keyboard]]s oder [[Elektronische Orgel|Heimorgeln]] entfällt sogar beides. Dies ist aber nicht unbedingt als Sparmaßnahme zu betrachten, da Anschlagsdynamik oder Gewichtung bei gewissen Anwendungen (zum Beispiel  dem Spielen von [[Orgel]]-[[Klangfarbe|Sounds]]) gar nicht erwünscht sind.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge des modernen Klavierbaues&amp;#039;&amp;#039;. 4., neubearbeitete Auflage. Fachbuchverlag, Leipzig 1952.&lt;br /&gt;
* Herbert Junghans: &amp;#039;&amp;#039;Der Piano- und Flügelbau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Musikinstrument&amp;#039;&amp;#039;, Band 4), 7., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage, bearbeitet und ergänzt von H. K. Herzog. Mitarbeiter: Klaus Fenner, Otto Funke u. a. Verlag Erwin Bochinski, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-923639-90-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Fenner / Jan Großbach: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Handbuch der Klavierkonstruktion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Musikinstrument&amp;#039;&amp;#039;, Band 75).  Verlag Erwin Bochinsky, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-923639-39-7.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Uchdorf: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Handbuch Klavier&amp;#039;&amp;#039;. Fachbuchverlag, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
* Carl-Johan Forss: &amp;#039;&amp;#039;Die Regulierung von Piano- und Flügelmechaniken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Musikinstrument&amp;#039;&amp;#039;, Band 85). PPVMedien, Edition Bochinski, Bergkirchen 2004, ISBN 3-932275-82-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pian-e-forte.de/texte/spielwerk.htm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Spielwerk von Pianos und Flügeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbau]]&lt;/div&gt;</summary>
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