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	<title>Spielplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:36:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spielplatz&amp;diff=176310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rustikal: /* Bespielbare und Besitzbare Stadt */</title>
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		<updated>2026-02-18T15:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bespielbare und Besitzbare Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für den gleichnamigen Film siehe [[Spielplatz (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserspiele2.jpg|mini|hochkant=1.4|Wasserspiele auf einem Frankfurter Spielplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1spielplatzberlin.jpg|mini|hochkant=1.4|Spielplatz in [[Berlin-Friedrichshain]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinderspielplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort, an dem verschiedene Spielgeräte vorhanden sind, mit bzw. auf denen [[Kind]]er [[spiel]]en können. Spielplätze liegen oft in [[Siedlung]]en oder dicht besiedelten Gebieten. In manchen Fällen gibt es einen gesonderten Platz für Ballspiele ([[Bolzplatz]], Basketballplatz). Günstig ist die Nachbarschaft zu einer [[Grünfläche]]n oder die Integration einer [[Rasen]]fläche. Es gibt auch [[Hallenspielplatz|Hallenspielplätze]] und andere wettergeschützte Spielplätze, z.&amp;amp;nbsp;B. in Einkaufszentren und [[Autobahnraststätte|Raststätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bauordnungen (Deutschland)|Bauordnungen]] der meisten deutschen Bundesländer schreiben die Anlage von Kinderspielplätzen vor. Die [[Bayerische Bauordnung]] legt beispielsweise fest, dass bereits bei der Errichtung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen ein Spielplatz anzulegen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBO/true |titel=Bürgerservice - BayBO: Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 (GVBl. S. 588) BayRS 2132-1-B (Art. 1–84) |abruf=2023-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternativ vereinbart die Gemeinde mit dem Bauherrn eine Ablösungszahlung, die zur Anlage eines öffentliche Spielplatzes verwendet wird.&lt;br /&gt;
Der Zustand öffentlicher und kommunaler Spielplätze wird üblicherweise einmal pro Jahr von einer geschulten Person überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zentrale Element von Spielplätzen für Kleinkinder ist der [[Sandkasten]].&lt;br /&gt;
Spielplätze mit weniger robuster Ausstattung werden oft nur für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren freigegeben.&lt;br /&gt;
Auf den meisten Spielplätzen gilt ein uneingeschränktes &amp;#039;&amp;#039;Hundeverbot&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Studien stellten fest, dass Spielplätze zu den wichtigsten Orten für die Entwicklung der Kinder außerhalb des häuslichen Bereiches gehören. Die meisten Formen des Spielens sind für eine gesunde Entwicklung wesentlich. Freies, spontanes Spielen, wie es auf Spielplätzen auftritt, gilt als eine vorteilhafte Art des Spielens.  &amp;lt;&amp;lt;  Bitte konkretisieren und die Studien benennen.  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-33165-0002, Erfurt, Spielplatz, Sandkasten.jpg|mini|hochkant=1.4|Sandkasten in Erfurt um 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0926-0009, Dresden, Abenteuerspielplatz.jpg|mini|hochkant=1.4|Abenteuerspielplatz in Dresden um 1975]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entstanden erste Spielplätze, um Kinder beim Spiel vor den Gefahren der zunehmend verkehrsreichen und [[Industrialisierung|industrialisierten]] [[Großstadt]] zu bewahren.  Ende des 19. Jahrhunderts richteten viele Großstädte Sandspielplätze ein. Später wurden Sandkästen nach deutschem Vorbild auch in US-amerikanischen Großstädten angelegt.&amp;lt;!-- Bis heute sind Spielplätze in erster Linie ein Stadtphänomen.  &amp;lt;&amp;lt;  &amp;lt;&amp;lt; fraglich  --&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;svz&amp;quot;&amp;gt;Christoph Driessen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.svz.de/20417487 Früher war mehr Freiheit: Die Geschichte des Spielplatzes.]&amp;#039;&amp;#039; [[Schweriner Volkszeitung]] vom 12. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf prekäre Lebensbedingungen in eng bebauten Stadtvierteln im 19. Jahrhundert forderte der deutsche Arzt und Architekturtheoretiker [[Bernhard Christoph Faust]] im Rahmen seiner [[Sonnenbaulehre]] die Einrichtung von Kinderspielplätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Bernhard Christoph Faust | Titel = Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften | Verlag = F. Steiner | Band = 24 | Seiten = 309 | Jahr = 1931 | Online = {{Google Buch | BuchID = nTQdAQAAMAAJ | Linktext = Online }} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wojciech Bałus: &amp;#039;&amp;#039;Kinder und Jugend im Volksgarten. Von den Anfängen bis zur Entstehung des Reformparks&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;13 (1/2001), S.&amp;amp;nbsp;65–76;&amp;lt;br&amp;gt;* Daniel Rimbach: &amp;#039;&amp;#039;Zur Etablierung von öffentlichen Freianlagen für Kinder bis zum Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Gartenkunst 28 (1/2016), S. 103–112;&amp;lt;br&amp;gt;* Peter Fibich: &amp;#039;&amp;#039;Von Kletterpilzen und Rutschelefanten. Öffentliche Spielplätze in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Gartenkunst 28 (1/2016), S. 119–126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er- bis 1970er-Jahren entwickelte sich der Spielplatz zu einem Experimentierfeld für Pädagogen, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Künstler. Der ehemalige Profiboxer und spätere Bildhauer Joseph Brown erfand die [[Kletterspinne]] als „Zappelnetz“ zum Training des Balancegefühls. Eine vom Schweizer Künstler [[Yvan Pestalozzi]] erdachte gewundene Röhre zum Hindurchklettern&amp;amp;nbsp;– genannt „Lozziwurm“&amp;amp;nbsp;– wurde ein Exportschlager.&amp;lt;ref name=&amp;quot;svz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zum einheitlichen ausgestatteten und [[asphalt]]ierten Kinderspielplatz entstand der sogenannte [[Abenteuerspielplatz]], der Kindern mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten sollte, indem diesen unter anderem auch Baumaterialien und Werkzeuge bereitgestellt wurden. Der erste deutsche Abenteuerspielplatz entstand 1967 zwischen den Hochhäusern des [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertels]] in West-Berlin unter der Leitung eines „Playworkers“ aus London, wo ähnliche Spielplätze bereits 20 Jahre zuvor entstanden waren. In der jungen Bundesrepublik galten Abenteuerspielplätze&amp;amp;nbsp;– zeitgemäß abgekürzt mit ASP&amp;amp;nbsp;– zunächst als linke, antiautoritäre Projekte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;svz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA konnten sich Abenteuerspielplätze aufgrund hoher Schadensersatzforderungen bei Unfällen nicht durchsetzen. Die Angst vor Klagen hat dort auch zur Schließung vieler gewöhnlicher Spielplätze oder zur Beschränkung auf Spielmöglichkeiten für Kleinkinder geführt. Auch im deutschsprachigen Raum steht der Sicherheitsaspekt zunehmend im Vordergrund, Freiräume schwinden. Zeitgleich möchten Großstädte ihre Kinderfreundlichkeit auch im internationalen Wettbewerb unter Beweis stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;svz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2025 ersetzt die Verwaltung der Stadt Köln den Begriff „Spielplatz“ unter anderem auf der Beschilderung durch &amp;#039;&amp;#039;Spiel- und Aktionsfläche&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koeln&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieter Bruegel the Elder - Children’s Games - Google Art Project.jpg|mini|hochkant=1.4|Spielplatz Straße: [[Die Kinderspiele]] von [[Pieter Bruegel der Ältere|Pieter Bruegel dem Älteren, 1560]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl älteste künstlerische Darstellung eines öffentlichen Platzes, auf dem Kinder spielen, ist das um das Jahr 1560 entstandene [[Gemälde]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kinderspiele]]&amp;#039;&amp;#039; des flämischen Malers [[Pieter Bruegel der Ältere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Spielplätzen ==&lt;br /&gt;
=== Hallenspielplatz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hallenspielplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hallenspielplatz (auch Indoorspielplatz) ist ein überdachter, wettergeschützter Kinderspielplatz. Die Ausstattung erfolgt in Form von professionellen Spielgeräten, ergänzt durch Gastronomie mit Sitzplätzen für Kinder und begleitende Erwachsene, sowie Kindergeburtstagsräumen. Die Zielgruppe der Hallenspielplatzbetreiber sind Familien mit Kindern und Kindergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abenteuerspielplatz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Abenteuerspielplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abenteuerspielplätze sind in der Regel von Lehrern oder [[Sozialpädagoge]]n betreut und bieten den Kindern Möglichkeiten, mit [[Werkzeug]] umzugehen (z.&amp;amp;nbsp;B.: beim Hüttenbau).&lt;br /&gt;
Da Abenteuerspielplätze nicht frei zugänglich und betreut sind, unterliegen sie nicht den Spielplatznormen und müssen nicht abgenommen und kontrolliert werden. Die Verantwortung für die Sicherheit tragen die Betreuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisspielräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Möglichkeiten, Spielplätze zu Erlebnisspielräumen weiterzuentwickeln. Dazu gehört eine ansprechende Geländemodellierung, der Einbezug der Vegetation, insbesondere der Bäume, die Möglichkeit mit [[Wasser]] zu spielen und zu [[Schlamm|matschen]]. Ruhige Bereiche sind so gestaltet, dass sie die Kommunikation und kreatives Spielen fördern. Ergänzungen mit Sinnelementen wie Waldxylophon, Summ- und Klangsteine, [[Barfußpfad]] erweitern das Erlebnisspektrum. Idealerweise enthält ein Erlebnisspielraum Angebote für alle Generationen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schach|Gartenschach]], [[Beachvolleyball]], [[Boccia]]bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrgenerationenplatz ===&lt;br /&gt;
Ein Spielplatz kann auch zu einer Nutzung für „Jung und Alt“ umgestaltet werden. Dazu lässt sich beispielsweise ein angrenzender Bereich für ältere Menschen mit speziellen Spiel- bzw. Trainingsgeräten ausstatten. Eine etwas andere Lösung sind sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Bewegungsparcours]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich an Menschen aller Altersgruppen wenden, und als Bewegungspark in öffentlichen Parkanlagen eingerichtet oder Teil eines [[Seniorenzentrum]]s oder [[Klinikum]]s sein können. Die Bezeichnung „Seniorenspielplatz“ benennt das Konzept eines abgegrenzten Bewegungsplatzes ([[Trimm-dich-Bewegung|Trimm-Dich-Platzes]]) im Freien. Solche Einrichtungen haben außerdem häufig Spielflächen, z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Boccia]]. Ähnlich wie Spielplatzgeräte oder [[Sportgerät]]e unterliegen auch [[Fitnessgerät|Fitness]]- und Trimmgeräte Sicherheitsanforderungen und Prüfintervallen, z.&amp;amp;nbsp;B. gemäß EN 16630.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bespielbare und Besitzbare Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Griesheim]] in Hessen vermarktet sich in den 2010er Jahren als erste bespielbare Stadt Deutschlands. In einem mit dem Pädagogen Bernhard Meyer entwickelten Projekt wurden in der ganzen Stadt über 100 Spielstationen aufgestellt, die den öffentlichen Raum, der normalerweise wenig Rücksicht auf Kinder nehme, für die Kinder wieder attraktiv machen sollen. Dem Trend, dass Spielplätze für Kinder zu Inseln inmitten einer für sie langweiligen Umgebung werden, wurde in Griesheim so entgegengewirkt. Zudem besteht das Projekt „[[Spielstraße]] auf Zeit“, bei dem Anlieger von speziell ausgewiesenen Straßen von Frühjahr bis Herbst die nachmittägliche Sperrung ihrer Straße an einem Werktag beantragen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.griesheim.de/Singleview.389.0.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1009&amp;amp;cHash=b1a32165e30372ffcd41e7d1b26d817c |titel=Projekt “Spielstraße auf Zeit” |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Griesheim |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304141523/http://www.griesheim.de/Singleview.389.0.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1009&amp;amp;cHash=b1a32165e30372ffcd41e7d1b26d817c |abruf=2014-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sogenannte „Griesheimer“ zeigt außerdem auf von Kindern häufig frequentierten Wegen gefahrenarme Möglichkeiten zur Straßenüberquerung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griesheim ist auch die erste besitzbare Stadt Deutschlands. In einem bundesweit einzigartigen Projekt wurden vor allem an und zwischen für alte Menschen wichtige Orte im ganzen Stadtgebiet 161 spezielle Sitzgelegenheiten aufgestellt, beispielsweise an und zwischen: Metzgern, Bäckern, anderen Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Kirchen, Altersheimen, dem Friedhof etc., die zum Verschnaufen einladen und die Altersmobilität fördern. Durch die speziell entwickelten Geräte ist ein selbständiges Aufstehen gewährleistet. Viele ältere Menschen würden vorher abwägen, ob sie einen bestimmten Weg bewältigen können und würden durch die Sitzgelegenheiten ermutigt, ihr Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Weiterhin dienen sie als Treffpunkt und ermöglichen Senioren, sich an einem interessanten Ort niederzulassen und die Umgebung zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bespielbare-stadt.efhd.de/besitzbare_Stadt.php |titel=Besitzbare Stadt |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140330024236/http://bespielbare-stadt.efhd.de/download/bespielbare_Stadt/besitzbare_stadt_projekt.pdf |abruf=2014-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bdb-darmstadt.de/index.php?id=1206 |text=&amp;#039;&amp;#039;Besitzbare Stadt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130814134552}} In: Webauftritt des „Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.&amp;amp;nbsp;V.“, Bezirksgruppe Darmstadt-Bergstrasse. Abgerufen am 29. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://bespielbare-stadt.efhd.de/download/bespielbare_Stadt/besitzbare_stadt_projekt.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Besitzbare Stadt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140330024236}} [PDF; 203 kByte]. Abgerufen am 29. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen beiden Projekten hat die Stadt Griesheim mehrere nationale und internationale Auszeichnungen errungen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.griesheim.de/Bespielbare-Stadt.1029.0.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Bespielbare Stadt&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140330022749}} In: Webauftritt der Stadt Griesheim. Abgerufen am 29. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://bespielbare-stadt.efhd.de/download/bespielbare_Stadt/land_der_ideen.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Land der Ideen.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140330024243}} S. 18, 19, [PDF; 177 kByte]. Abgerufen am 29. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lebendige-stadt.de/web/view.asp?sid=229&amp;amp;nid=&amp;amp;cof=227 |titel=Stiftungspreis 2009 für „Die bespielbare Stadt“ |werk=Webauftritt |hrsg=Stiftung „Lebendige Stadt“ |abruf=2019-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist beispielhaft für die Integration von im öffentlichen Raum benachteiligten Gruppen, nämlich der Jüngsten und Ältesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für die Vielgestaltigkeit von Spielplätzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=140 mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
2018 05 Havelland Spielplatz IMG 1920.JPG|Holzhäuser auf Stelzen&lt;br /&gt;
SPIELPLATZ.jpg|Spielplatz aus gewachsenem Holz&lt;br /&gt;
Soufli - playground, agricultural machine.jpg|Themenspielplatz mit Landmaschine&lt;br /&gt;
Hotel Playground Yachthafenresidenz Hohe Düne Rostock 2.jpg|Spielplatz der &amp;#039;&amp;#039;Yachthafenresidenz Hohe Düne&amp;#039;&amp;#039; in Rostock&lt;br /&gt;
Bundesarchiv B 145 Bild-F056333-0014, Bonn, Bundesgartenschau.jpg|Spielplatz auf der Bundesgartenschau 1979&lt;br /&gt;
Playground Belarus Marjina Horka.jpg|Spielplatz in Marjina Horka, Belarus&lt;br /&gt;
Viermast Seilzirkus.jpg|Moderner Spielplatz mit weitgefächertem Kletternetz&lt;br /&gt;
Spielplatz in Villars-sur-Ollon.jpg|Vielfältiger Spielplatz in der Schweiz aus der Vogelperspektive&lt;br /&gt;
Hotus Ludi Kloster Eberbach.JPG|Für Kinder mit klassischer Bildung: Eingang zum Spielplatz [[Kloster Eberbach]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielplatzgestaltung ==&lt;br /&gt;
=== Spielplatzgeräte (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Spielgeräte sind unter anderem: [[Spielturm|Spieltürme]], [[Kletterwand|Kletterwände]], [[Klettergerät]]e, Miniaturholzhäuser, [[Rutsche|Rutschbahnen]], [[Schaukel]]n, [[Wippe]]n, [[Sandkasten|Sandkästen]], [[Sitzkarussell|Karusselle]], [[Luftseilbahn#Spielgerät|Seilbahnen]], Wasserspielgeräte (z.&amp;amp;nbsp;B. Matschanlagen), [[Balancieren|Balancier]]- und [[Gerätturnen|Turngeräte]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=140 mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spielplatzkarussell.JPG|Stehkarussell&lt;br /&gt;
Lurchi-Karussell.jpg|Sitzkarussell&lt;br /&gt;
Klettergerüst Kinderspielplatz.jpg|Klettergerüst mit Netz&lt;br /&gt;
Rutschbahn1.jpg|Kletterlandschaft&lt;br /&gt;
Swingset.sized.jpg|Schaukel und Rutsche&lt;br /&gt;
Aerial Runway - geograph.org.uk - 792426.jpg|[[Luftseilbahn#Spielgerät|Seilbahn]]&lt;br /&gt;
Wippen2.jpg|Wippe&lt;br /&gt;
Modernes Schaukelpferd.jpg|Federwipptier&lt;br /&gt;
Zandbakw.jpg|Sandkasten&lt;br /&gt;
Wasserspielplatz im Palmengarten in Frankfurt am Main.jpg|Wasserspielplatz&lt;br /&gt;
Kaiserslautern Volkspark Hamsterrolle.jpg|[[Hamsterrolle]]&lt;br /&gt;
Playgrounds in Styria 01.jpg|Gesamtanlage&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alterszuordnungen ===&lt;br /&gt;
Die Spiel-, Sport- und Freizeitplätze sowie deren Spielanlagen und Geräte werden in der Planungsphase in folgende Altersgruppen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleinkindbereich für 0–6-Jährige: nutzbare Spielfläche von mindestens 150&amp;amp;nbsp;Quadratmeter, mindestens ausgestattet mit [[Sandkasten]], [[Rutsche]]n und einer [[Schaukel]].&lt;br /&gt;
* Spielplätze für 6–12-Jährige: nutzbare Fläche von mindestens 2.000&amp;amp;nbsp;Quadratmetern, ausgestattet mit unterschiedlichen Kletterkombinationen, Drehscheiben, Ballspielplätzen, Sandflächen, Hügel, Flächen für freies naturnahes Spiel, Tobeflächen, Bolzplätze.&lt;br /&gt;
* Spielplätze für 12–18-Jährige: Kletterwände, Ballspielbereiche einschließlich Tischtennisplatten, [[Skateboard|Skate]]-Anlagen, Sitzmöglichkeiten fürs [[Schwätzen|Plaudern]], Flächen für freies und naturnahes Spiel; Sport- und Fitness-Geräte; Jugendtreffpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Städte bieten auch pädagogisch betreute Spielplätze mit über 4000&amp;amp;nbsp;Quadratmetern Nutzfläche oder Wintersportanlagen wie Eis- oder Rodelbahnen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Spielplätzen gibt es in vielen Freizeitanlagen auch Einrichtungen zum allgemeinen Gebrauch:&lt;br /&gt;
Sitzgelegenheiten; Rasen- und Liegeflächen; Fitnessgeräte zum Trainieren von Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit; Spiel mit der Familie; [[Trimm-dich]]- bzw. Vita-Parcours; Ballspielangebote inklusive Tischtennis und Boulebahnen; barrierefreie Wegeverbindungen; Flächen zum Laufen und Walken; Brettspiele; Rasenflächen für gymnastische Übungen und Meditation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSG&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gesetze/download/spielplg.pdf Berliner Kinderspielplatzgesetz in der Fassung des Jahres 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzeichnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spielplatz Schild Von-Sandt-Platz Köln.jpg|mini|Hinweisschild der Stadt Köln an einem Kölner Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Alterseinteilung sollte gegebenenfalls am Spielplatz oder den Geräten hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Einige Berliner Bezirksverwaltungen sehen eine solche Kennzeichnung nicht als notwendig an und führen aus: {{&amp;quot;|...einerseits würde die Kompetenz der Aufsichtspersonen in Zweifel gezogen, andererseits sagt das biologische Alter eines Kindes nichts über dessen Koordinierungsfähigkeiten und Kraft aus. Allein die Größe mancher Gerätschaft gibt ja schon Hinweise auf die Zielgruppe. Darüber hinaus sehen die Konstruktionsvorschriften einen dreifachen Sicherheitsfaktor vor, das heißt, die Nutzung aller Geräte durch ältere Kinder und selbst Erwachsene ist unproblematisch. Und Bolzplätze erhalten ein Zusatzschild „für Kinder unter 18 Jahren“ mit einem Verweis auf die einzuhaltenden Ruhezeiten.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Alterskennzeichnung: Aus einem Gespräch mit dem Lichtenberger Bezirksstadtrat zum Thema Spielplätze, im Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spielplatz auf einem Schild eindeutig bezeichnet wird, ist der Aufenthaltsort bei einem Notfalleinsatz einfach bekannt zu geben. Eine Spielplatzbeschilderung nach EN 1176 ist seit 2020 auf öffentlichen Spielplätzen vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig werden Gebote und Verbote auf Schildern als [[Piktogramm]]e dargestellt: Radfahrverbot, Verbot von Suchtmitteln, Hundeverbot, keine Benutzung bei Schnee und Eis sowie Ablegen von Helmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Telefonnummern des zuständigen Amts oder Spielplatzbetreibers gelegentlich ändern, können diese vorteilhaft als Aufkleber angebracht werden.&lt;br /&gt;
Als feste Installation sollte die zugehörigen Telefonnummern genannt werden. In Deutschland wären das die [[Behördennummer]] 115 und die Nummer des medizinischen Notrufs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausführung ===&lt;br /&gt;
DIN EN 1176-1 &amp;quot;Spielplatzgeräte und Spielplatzböden - Teil 1&amp;quot; und DIN EN 1177 &amp;quot;Stoßdämpfende Spielplatzböden&amp;quot; beschreiben Fallschutzeigenschaften und Prüfverfahren. Sie enthalten nur wenige Angaben zu Aufbau und Herstellung von Fallschutzflächen.&lt;br /&gt;
Oft werden als Bodenbelag und Fallschutz Sand, [[Gummigranulat]], [[Rundkies]], [[Rindenmulch]] oder [[Holzschnitzel]] verwendet, die gegebenenfalls durch [[Gleitschleifen|Trommeln]] verrundet und entsplittert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pfostenschuh]]e an [[Holzmast|Holzpfosten]] verhindern die [[Verwitterung]] des Holzes durch direkten Kontakt mit dem Erdreich (→ [[Konstruktiver Holzschutz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleisbohlen ([[Bahnschwelle]]n) enthaltenen meist gefährliche [[Holzschutzmittel]]. Anhand der Kennzeichnung der Schwellen kann festgestellt werden, ob die verwendeten Mittel unbedenklich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielgeräte nach EN&amp;amp;nbsp;71, die z.&amp;amp;nbsp;B. in Baumärkten angeboten werden, erfüllen in der Regel nicht die Anforderungen für öffentliche Spielplätze. Diese Geräte sind lediglich für den Privatgebrauch gedacht und weniger belastbar als Geräte nach der für öffentliche Spielplätze geltenden Normenreihe EN&amp;amp;nbsp;1176.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Rutschen in südlicher Ausrichtung können sich durch Sonneneinstrahlung erhitzen.   &amp;lt;&amp;lt;   Trifft wohl nur auf Rutschen aus dunklen Siebdruckplatten zu. Ist das erwähnenswert? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PO Campground Playground (5330257235).jpg|mini|hochkant=1.4|Gewöhnliches Kletter- und Spielgerüst]]&lt;br /&gt;
== Richtlinien und Normen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung von Spielgeräten sowie die Überwachung von Herstellung und Aufbau hat in der Europäischen Union seit 1998 von einem Sachverständigen auf Grundlage der EN 1176 und 1177 zu erfolgen. Für Bau und Errichtung der Spielgeräte ist keine Qualifikation erforderlich. Eine Prüfung durch den TÜV oder ähnliche Institutionen muss (in Deutschland) nicht erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Abstimmung mit der zuständigen Versicherung (in Deutschland meistens die [[Landesunfallkasse]] [LUK] bzw. [[Gemeinde-Unfallversicherung]] [GUV]) ist zu empfehlen, da nach einer Zustimmung auch eine Haftung von der Versicherung übernommen wird.&lt;br /&gt;
Über die Abnahme wird ein Bericht angefertigt, der mit allen weiteren Prüfberichten in einer Spielgeräteakte gesammelt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Bartel: [http://spielplatzfragen.de/seiten/geraete_selber_bauen.html Spielgeräte selber bauen], Sachverständigenbüro für Holzschutz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor galt in Deutschland die DIN 7926. Ebenfalls zu beachten sind die DIN 18034 (Spielplätze und Freiräume zum Spielen – Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb) und für Spielplätze in Schulen und Kindergärten die Regelwerke der DGUV (Deutsche-Gesetzliche-Unfallversicherung).&amp;lt;!--   &amp;#039;&amp;#039;Im Verantwortungsbereich des Spielplatzbetreibers liegen nicht nur die Errichtung und sachgemäße Aufstellung und Anordnung der Spielgeräte, sondern auch die laufende Instandhaltung und Wartung.&amp;#039;&amp;#039;   &amp;lt;&amp;lt;  Ist dies ein Zitat? Woher stammt es?  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin erfolgt die Instandhaltung von Freizeitanlagen auf der Grundlage der &amp;#039;&amp;#039;Ausführungsvorschrift Verkehrssicherheit öffentliche Spielplätze&amp;#039;&amp;#039; des [[Senat von Berlin|Senats]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gesetze/download/av_verkehrssicherheit_spielplaetze.pdf Ausführungsvorschrift Verkehrssicherheit öffentliche Spielplätze in Berlin] (Stand 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Spielplätze sind die frei zugänglichen Spielplätze der Kommunen. In Deutschland werden auch alle frei zugänglichen Spielplätze von Wohngebäuden (außer Einfamilienhäusern), Schulen, Kindergärten, Restaurants, Einkaufszentren, touristisch genutzten Anlagen, Vereinen und Ähnlichem in Outdoor- sowie Indoorbereichen als öffentlich angesehen.&amp;lt;!-- Quelle ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für private Spielplätze und Spielgeräte (das sind nur die ausschließlich eigengenutzten) gilt in der EU die weniger strenge EN 71. Die nach dieser Norm hergestellten Geräte sind billiger, weniger robust und langlebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Normen (insbesondere EN 1176 und EN 1177) richten sich die erforderlichen Vorkehrungen beim Bau und Betrieb eines Spielplatzes zur Erfüllung der [[Verkehrssicherungspflicht]]en. Normen werden oft als Hinweis auf den Stand der [[Anerkannte Regel der Technik|anerkannten Regeln der Technik]] herangezogen. In Deutschland kommt nach § 823 BGB bei Verstoß gegen die Normen eine Schadensersatzpflicht in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Hersteller eines Spielgerätes hat in Bezug auf dessen konstruktive Anforderungen allerdings regelmäßig die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten: Damit darf er sich begnügen, soweit diese Regeln nicht hinter der technischen oder wissenschaftlichen Entwicklung und jüngeren Gefahrenerkenntnissen hinterherhinken.|Urteils des Oberlandesgerichts Celle vom 28.&amp;amp;nbsp;Mai 2003 – 9U 7/03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestimmungen und Sicherheitsanforderungen ===&lt;br /&gt;
Die EN 1176 sagt aus, dass bis zu einer Fallhöhe von 0,60&amp;amp;nbsp;Meter keine Anforderungen an das Fallschutzmaterial gestellt werden und die Ausdehnung des Fallraums 1,50&amp;amp;nbsp;Meter um das Gerät beträgt. Dieser ist jedoch frei von Hindernissen und Gegenständen zu halten. Für Fallhöhen von 0,60 Meter bis 1,50&amp;amp;nbsp;Meter muss der Fallraum 1,50&amp;amp;nbsp;Meter breit sein und der Untergrund im Fallraum kann eine Rasenfläche sein. Ab einer Fallhöhe von 1,50&amp;amp;nbsp;Meter ist geeigneter Sand, Kies, Holzschnitzel oder Rindenmulch in ausreichender Schichtdicke (z.&amp;amp;nbsp;B. 20&amp;amp;nbsp;cm) oder synthetischer Fallschutz erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/fb9/aktuelles/brett/tragkonstruktion/images/din_en_1176.pdf | wayback=20120417041927 | text=Spielplatzgeräte und Spielplatzböden – Teil 1: Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 1176-1:2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sichtkontrolle soll bei stark frequentierten Spielplätzen bis zu täglich, eine operative Inspektion alle ein bis drei Monate (Prüfung auf Funktion und Stabilität) und jährlich muss durch einen unabhängigen Sachkundigen oder Sachverständigen eine Hauptinspektion durchgeführt werden. Ebenso ist die unabhängige Abnahme bei neu installierter Geräte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfall-Prävention ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PlaygroundRulesWashDC fixperspective.jpg|mini|hochkant=0.7|Eindeutige Vorschriften an einem Spielplatz in Washington]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Unfälle lassen sich auf Mängel an den Geräten zurückführen, die durch sachkundige Kontrollen vermeidbar gewesen wären. Bei tödlichen und schweren Unfällen überwiegen drei Mängelkategorien:&lt;br /&gt;
# Instabile Pfosten, Fundamente, Verankerungen im Boden, überwiegend durch [[Holzfäulnis]] infolge Pilzbefall hervorgerufen. Hölzerne Einmastgeräte sind besonders gefährdet. Verletzungen entstehen beim Sturz oder durch herunterstürzende Teile des Gerätes.&lt;br /&gt;
# Fangstellen für Kleidung und Finger, z.&amp;amp;nbsp;B. Spalten zwischen 3,6&amp;amp;nbsp;mm und 25&amp;amp;nbsp;mm Breite, Winkel kleiner als 60 Grad oder Enden von Stäben und anderen Bauteilen, an denen Ketten, Kapuzen, Kordeln, Schals, Schlüsselanhänger oder [[Fahrradhelm]]e hängenbleiben.&lt;br /&gt;
# Fangstellen für den Kopf durch Abstände zwischen 9&amp;amp;nbsp;cm und 23&amp;amp;nbsp;cm (gem. EN 1176:2008) zwischen Brettern und ähnlichem. Kinder können hineinrutschen und sich erdrosseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tragen von Fahrradhelmen sind auch Fangstellen mit größerer Öffnung als 23&amp;amp;nbsp;cm problematisch. Deswegen sollte ein Warnschild mit durchgestrichenem Fahrradhelm auffordern, diesen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Spiellandschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Spielplatzpate]]&lt;br /&gt;
* [[Spielplatztelefon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carles Broto: &amp;#039;&amp;#039;Spielplatz Design&amp;#039;&amp;#039;. Links Books, Barcelona 2009, ISBN 978-84-92796-32-8&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Institut für Normung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spielplätze und Freizeitanlagen&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;DIN-Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; 105 2018-02&lt;br /&gt;
* [[Peter Fibich]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Kletterpilzen und Rutschelefanten – Öffentliche Spielplätze in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;28 (1/2016), S.&amp;amp;nbsp;119–126.&lt;br /&gt;
* Brigitte Kleinod: &amp;#039;&amp;#039;Spielbereiche. Planen – entwerfen – kalkulieren&amp;#039;&amp;#039;. = &amp;#039;&amp;#039;Der Gartenplaner&amp;#039;&amp;#039; 5. Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-8001-3590-5&lt;br /&gt;
* Daniel Rimbach: &amp;#039;&amp;#039;Zur Etablierung von öffentlichen Freianlagen für Kinder bis zum Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;28 (1/2016), S.&amp;amp;nbsp;103–112.&lt;br /&gt;
* Gabriela Burkhalter: The Playground Projekt 2023, ISBN 978-3-03860-349-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Playgrounds|Spielplätze}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4056237-2}}&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/20417487 Früher war mehr Freiheit: Die Geschichte des Spielplatzes] – Zeitungsartikel zur Ausstellung „The Playground Projekt“ in der [[Bundeskunsthalle]] im Jahr 2018&lt;br /&gt;
* [https://architekturfuerkinder.ch/ Architektur für Kinder] – Pioniere und bedeutende Spielplatzarchitekten und deren Publikationen&lt;br /&gt;
* [https://www.kindersicherheit.de/ Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.aba-fachverband.org/fileadmin/user_upload/user_upload_2006/spielplatzbetreiber.pdf Merkblatt für Spielplatzbetreiber, Hrsg. Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V“]&lt;br /&gt;
* [https://www.bsfh.info/ Bundesverband für Spielplatzgeräte- + Freizeitanlagen-Hersteller e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.spielplatztreff.de Bundesweite Bewertungsplattform für Spielplätze inkl. kostenloser Spielplatz App]&lt;br /&gt;
* [http://www.spielplatznet.de/ Deutschlandweiter Spielplatz-Katalog]&lt;br /&gt;
* [https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1383 GUV-Information Außenspielflächen und Spielplatzgeräte], [[PDF]] (1,32 MB)&lt;br /&gt;
* [https://vsa-ortenau.de/html/media/dl.html?i=109353 Richtlinien für Kindergärten - Bau und Ausrüstung], [[PDF]] (126 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.spielplatzindernaehe.de/ Verzeichnis für Spielplätze im deutschsprachigen Raum mit Ausstattungslisten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koeln&amp;quot;&amp;gt;Kölner Stadtanzeiger, 2. Juli 2025, Seite 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4056237-2|LCCN=sh/85/103387|NDL=00574643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielplatz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kindheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikal</name></author>
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