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	<title>Spielesammlung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spielesammlung&amp;diff=2720570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-03-04T05:35:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielesammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Spielsammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/?q=Spielsammlung&amp;amp;from=wb Korpus Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Spielsammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Rüssel, &amp;#039;&amp;#039;Das Kinderspiel&amp;#039;&amp;#039;, Grundlinien einer psychologischen Theorie, Darmstadt 1977, S. 100 u. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Paul Schwarz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gepflegte Gastlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Falken-Verlag Sicker, Wiesbaden 1967, S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Spielemagazin&amp;#039;&amp;#039;) findet in der [[Spielpädagogik]] Verwendung für ein mehr oder weniger systematisch zusammengestelltes Arsenal von Spielen. Solch eine Sammlung kann in &amp;#039;&amp;#039;Buchform&amp;#039;&amp;#039; erfolgen, wobei eine größere Zahl von Spielen aufgelistet und beschrieben wird. Sie kann sich in &amp;#039;&amp;#039;Bildform&amp;#039;&amp;#039; präsentieren, wobei die Spiele als Skizzen, Gemälde oder Fotos dargestellt werden. Eine Spielesammlung kann aber auch in &amp;#039;&amp;#039;Realform&amp;#039;&amp;#039; stattfinden, wobei konkrete Spiele wie [[Brettspiel]]e, [[Computerspiel]]e, [[Würfelspiel]]e zusammengetragen werden. Das zur Förderung des praktischen Gebrauchs meist nach Sachgebieten geordnete und [[alphabet]]isch gelistete [[Inventur]]verzeichnis einer Spielesammlung wird als [[Spieleregister]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielesammlungen in Buchform ==&lt;br /&gt;
Das Spiel wurde schon früh als ein wichtiges Element in der [[Kulturgeschichte]] der Menschen begriffen. So entstanden bereits im frühen europäischen [[Mittelalter]] erste Spielesammlungen, die den Bestand der Zeit in schriftlicher Form erhalten wollten. Das erste Spielbuch in Europa verfasste [[Alfons X.]], König von Kastilien, im 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anita Rudolf, Siegbert A. Warwitz: &amp;#039;&amp;#039;Spielen – neu entdeckt. Grundlagen-Anregungen-Hilfen.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 1982, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dichter [[Rabelais]] hinterließ in seinem Roman „Gargantua und Pantagruel“ ein Spiegelbild der [[Spielkultur]] seiner Zeit, des beginnenden 16. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Rabelais: &amp;#039;&amp;#039;Gargantua und Pantagruel&amp;#039;&amp;#039; 1535&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Philanthrop [[Johann Christoph Friedrich GutsMuths]] gab 1796 ein Spielebuch heraus, das neben einer Sammlung erziehungsförderlicher Spiele auch bereits didaktische Reflexionen und methodische Hinweise enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christoph Friedrich GutsMuths: &amp;#039;&amp;#039;Spiele zur Übung und Erholung des Körpers und des Geistes für die Jugend, ihre Erzieher und alle Freunde unschuldiger Jugendfreuden&amp;#039;&amp;#039;. Schnepfental 1796&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der als „Turnvater“ bekannte [[Friedrich Ludwig Jahn]] hat sich mit seiner Sammlung von sogenannten „Turnspielen“, die er und seine Schüler in Büchern festhielten, um Erhalt und Entwicklung des [[Spielgut]]s verdient gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Stuhlfath: &amp;#039;&amp;#039;Volkstümliche Turnspiele und Scherzübungen aus allen deutschen Gauen.&amp;#039;&amp;#039; Langensalza 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielesammlungen in Bildform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieter Bruegel the Elder - Children’s Games - Google Art Project.jpg|mini|hochkant=1.1|[[Pieter Brueghel der Ältere|Brueghel]]: [[Die Kinderspiele]], 1560]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl bekannteste Spielesammlung in Bildform stammt von dem [[Niederlande|niederländischen]] Bauernmaler [[Pieter Bruegel der Ältere|Pieter Brueghel d. Ä.]] Auf seinem Gemälde aus dem Jahr 1560, das im [[Kunsthistorisches Museum|Kunsthistorischen Museum]] in Wien aufbewahrt wird, sind über 80 Kinderspiele seiner Zeit festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pieter Brueghel: &amp;#039;&amp;#039;Kinderspiele&amp;#039;&amp;#039; 1560, In: Kunsthistorisches Museum Wien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielesammlungen in Realform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:160409 Spielesammlung 06.jpg|mini|Spielesammlung mit klassischen Brett-, Karten- und Würfelspielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Büchereien, Gemeindezentren, Krankenhäusern oder Arztpraxen finden sich häufig kleinere Spielesammlungen, die vor allem Kindern Gelegenheiten zum Spielen geben und Wartezeiten überbrücken sollen. Aber auch in den meisten Kinderzimmern sammelt sich mit der Zeit reichlich Spielgut. Die traditionelle häusliche Spielesammlung für alle Generationen enthält etwa die [[Brettspiel]]e [[Mensch ärgere dich nicht]], [[Mühle (Spiel)|Mühle]], [[Dame (Spiel)|Dame]], [[Halma]] und [[Backgammon]] auf doppelseitigen Spielbrettern. Je nach Verlag und Ausgabe sind manchmal auch andere Spiele, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Schachfiguren (für das Damebrett), Malefiz, Fang den Hut oder Leiterspiel enthalten. Die Spiele teilen sich Spielfiguren und Würfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Computerspiel]]e lassen sich sammeln. Diese Spielesammlungen können sehr unterschiedlich sein. So verkauft der Handel z.&amp;amp;nbsp;B. einfache Brettspiel-Umsetzungen als Spielesammlung. Daneben gibt es Sammlungen erfolgreicher Titel (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gold Games]]). Häufig werden auch Zusammenstellungen von Grundspielen und Erweiterungen als Spielesammlung bezeichnet. Größere Bekanntheit erreichte das [[Humble Indie Bundle]], das mehrere Spiele zu einem vom Käufer selbst zu bestimmenden Preis anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinn und Zweck ==&lt;br /&gt;
Spielesammlungen können unterschiedliche [[Sinngebung]]en und Zielsetzungen verfolgen:&amp;lt;ref&amp;gt;Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Sinngebungen des Spiels&amp;#039;&amp;#039;, In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Baltmannsweiler 2021. S. 37–125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können beabsichtigen, das Spielgut bestimmter Zeiten und Völker museal zu sammeln, um es der Nachwelt zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Cammann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der niederdeutschen Kinderspiele&amp;#039;&amp;#039;, Meissner, [[Elbschloss Bleckede]] 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können charakteristische Merkmale unverwechselbarer Spiele bestimmter Regionen festhalten wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Binder: &amp;#039;&amp;#039;Spiele und Feste in Papua-Neuguinea&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Staatsexamensarbeit GHS, Karlsruhe 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können aber auch einen praktischen Gebrauchswert für Freizeit und Schule intendieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christoph Friedrich GutsMuths: &amp;#039;&amp;#039;Spiele zur Übung und Erholung des Körpers und des Geistes für die Jugend, ihre Erzieher und alle Freunde unschuldiger Jugendfreuden&amp;#039;&amp;#039;. Schnepfenthal 1796.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Terry Orlick: &amp;#039;&amp;#039;Neue kooperative Spiele. Mehr als 200 konkurrenzfreie Spiele für Kinder und Erwachsene&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Weinheim und Basel 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie dienen dazu, dem Interessierten einen Überblick über die unermessliche Vielfalt des Spielguts zu geben. Dem Theoretiker des Spiels liefern sie einen Orientierungsrahmen, um Vergleiche und Analysen anzustellen. Dem Anwender hilft die Übersicht dabei, Einseitigkeiten des Spielens zu vermeiden und aus dem Arsenal das für die jeweilige Spiel- und Lern-Situation Passende zu finden und auswählen zu können. Wegen der Vielfalt des Spielguts beschränken sich Spielesammlungen häufig auf einen bestimmten Sinn- oder Anwendungsbereich, etwa die [[Abenteuerspiele]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Spiel – Eine Sammlung kooperativer Abenteuerspiele&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Verlag Ziel, Hergensweiler 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Lern- und Erziehungsgedanke wurde schon früh mit dem Spielen verbunden. Mit [[Johann Amos Comenius]] beginnt bereits 1658 die didaktische Aufbereitung und Illustrierung des Spielguts für die Kindererziehung.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Amos Comenius Comenius: &amp;#039;&amp;#039;Ludes pueriles&amp;#039;&amp;#039; 1658, In: Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Baltmannsweiler 2021. S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1796 veröffentlicht der Philanthrop [[Johann Christoph Friedrich GutsMuths]] seine kommentierte Spielesammlung unter einem bereits ganzheitlichen Erziehungsgedanken.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christoph Friedrich GutsMuths: &amp;#039;&amp;#039;Spiele zur Übung und Erholung des Körpers und des Geistes für die Jugend, ihre Erzieher und alle Freunde unschuldiger Jugendfreuden&amp;#039;&amp;#039;. Schnepfenthal 1796.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Baer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;666 Spiele für jede Gruppe, für alle Situationen.&amp;#039;&amp;#039; Kallmeyer (Edition: Gruppe und Spiel), Seelze 2009, ISBN 3-7800-6100-7.&lt;br /&gt;
* Karl Josef Kreuzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Spielpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Bände I-IV. Schwann, Düsseldorf 1983/1984.&lt;br /&gt;
* Terry Orlick: &amp;#039;&amp;#039;Neue kooperative Spiele. Mehr als 200 konkurrenzfreie Spiele für Kinder und Erwachsene&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Weinheim und Basel 1996.&lt;br /&gt;
* Alfred Cammann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der niederdeutschen Kinderspiele&amp;#039;&amp;#039;, Meissner, [[Elbschloss Bleckede]] 1970 {{DNB|367402548}}.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Petillon]]: &amp;#039;&amp;#039;1000 Spiele für die [[Grundschule]]. Von Adlerauge bis Zauberbaum.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim 2007, ISBN 3-407-62566-9.&lt;br /&gt;
* Christoph Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Spiel – Eine Sammlung kooperativer Abenteuerspiele&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Verlag Ziel, Hergensweiler 2011, ISBN 978-3-940562-52-4.&lt;br /&gt;
* Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Baltmannsweiler 2021. ISBN 978-3-8340-1664-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Spielsammlung}}&lt;br /&gt;
* Wirtschaftswundermuseum: [https://www.wirtschaftswundermuseum.de/spielesammlungen.html &amp;#039;&amp;#039;Spielesammlungen&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 9. Februar 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Thematische Liste von Spielen]]&lt;br /&gt;
* [[Alphabetische Liste von Spielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerspielsammlung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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