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	<title>Spicarium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spicarium&amp;diff=2254734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-10-25T12:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Logo Spicarium.svg|250px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Logo des Spicariums&lt;br /&gt;
| Ort              = Bremen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = interaktive Ausstellung&lt;br /&gt;
| Architekt        = &lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 18. März 2011&lt;br /&gt;
| Schließung       = 20. Dezember 2015 (dauerhaft)&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
| Betreiber        = Kultur Büro Bremen Nord gGmbH&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| ISIL             = &lt;br /&gt;
| Website          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spicarium außenneu3.jpg|miniatur|Alter Speicher – Spicarium]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Johann Lange - Vegesack - 1837.jpg|miniatur|Der Speicher auf dem Gelände der ehemaligen [[Johann Lange (Schiffbauer)|Lange’schen Werft]], (Gemälde aus dem Jahr 1837)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spicarium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine interaktive Ausstellung zu den Themen [[Schiffbau]] und [[Schifffahrt]], Handel und Wandel, Marine[[bionik]] und Yachtdesign. Die Ausstellung war im Alten Speicher im [[Liste der Verwaltungseinheiten in Bremen|Bremer Stadtteil]] [[Vegesack]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1805 pachtete der Schiffbauer [[Johann Lange (Schiffbauer)|Johann Lange]] (1775–1844) ein Grundstück auf der Vegesacker Aue-Seite, das zur Hansestadt [[Bremen]] gehörte, und gründete dort eine Werft. 1814 kaufte Lange dieses Grundstück und ließ dort den Alten Speicher errichten. Das genaue Datum ist nicht dokumentiert, da es sich bei dem Gebäude um einen Zweckbau handelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1821 war der Speicher jedoch aufgrund seiner Höhe von vier Geschossen und der markanten Dachform auf vielen Ansichten von Vegesack abgebildet. Auf der Lange-Werft wurden in der Zeit zwischen 1805 und 1893 laut [[Baunummer]]nliste 323 Schiffe gebaut. Zudem wurde der Rumpf eines der ersten maschinenbetriebenen Dampfschiffe in Deutschland, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weser]],&amp;#039;&amp;#039; 1816/1817 auf der Lange-Werft gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde Bremen erwarb 1994 den im Stil des [[Klassizismus]] gebauten Speicher und ließ ihn zwischen 1995 und 1999 sanieren. Seit 1997 steht der Speicher unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|1320|Denkmaldatenbank des LfD}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit zwischen 2009 und 2010 erfolgte die Konstruktion eines Stahl-Glas-Treppenhauses mit Aufzug an der Ostseite des Gebäudes.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;März 2011 wurde in den unteren zwei Etagen des Alten Speichers auf 500 Quadratmetern die interaktive Ausstellung Spicarium, die vom &amp;#039;&amp;#039;Institute for New Dimensions&amp;#039;&amp;#039; (IND) konzipiert wurde, eröffnet. Der Name Spicarium leitet sich von dem lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;spicarium&amp;#039;&amp;#039; für Speicher ab. Hierbei spielt auch die moderne Bedeutung des Begriffs Speicher eine Rolle: Der Alte Speicher nimmt heute nicht mehr nur Waren auf, sondern auch Daten, Informationen und Wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logo des Spicariums wurde von Andreas Wilhelm vom Studio 37 entworfen. Dabei arbeitete er mit einer Farbpalette aus verschiedenen Wassertönen und kontrastierte diese mit einem Ziegelrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Eröffnung 2011 wurde die jährlich angepeilte Zahl von 30.000 Besuchern meist deutlich verfehlt. So konnten im Jahr 2014 nur rund 6.500 Karten verkauft werden und es war eine Finanzspritze von 165.000&amp;amp;nbsp;€ notwendig, um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Im November 2015 begannen deshalb Diskussionen über die Schließung des Spicariums im Bremer Wirtschaftsressort,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.radiobremen.de/kultur/nachrichten/spicarium-schliessung100.html |wayback=20151124095107 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hafenmuseum Spicarium vor dem Aus&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-14 23:01:36 InternetArchiveBot }}, Radio Bremen, 18.&amp;amp;nbsp;November 2015. Abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; in deren Verlauf die Schließung des Museums zum Jahresende 2015 beschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/aus-fuer-spicarium100.html |wayback=20151204222847 |text=Spicarium schließt zum Jahresende |archiv-bot=2019-05-14 23:01:36 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Radio Bremen, 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015. Abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015 ist das Spicarium geschlossen. Heute befindet sich dort das &amp;#039;&amp;#039;Vegesacker Geschichtenhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Die Ausstellung begann mit dem Ausbau des [[Vegesacker Hafen]]s. An einem großen Modell und einem interaktiven Medientisch wurde erläutert, wie um 1648 der Warenumschlag in Vegesack ablief und warum die großen Seeschiffe nicht mehr bis zum Uferhafen der Hansestadt Bremen, der [[Schlachte (Bremen)|Schlachte]], durchfahren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch drei verschiedene Kurzfilme, die in der Kulisse des Spicariums gedreht wurden, wurden Einblicke in das [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolutionsjahr 1848]], das auch in Vegesack Spuren hinterließ, vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung behandelte im oberen Bereich die Themen Marinebionik, Innovationen und Yachtdesign. Verschiedene Mitmach-Stationen zeigten Möglichkeiten für Schiffsantriebe durch erneuerbare Energien und ihre Funktionen. Weiterhin wurden in Form von Mitmach-Stationen und kurzen Filmen Forschungsergebnisse und Studien des Bionik-Innovations-Centrums (BIC) der [[Hochschule Bremen]] vorgestellt. Auch eine kleine maritime Bibliothek zu den Themen Werften, Segeln und Heringsfang wurde aufgebaut. Das Spicarium war Teil der [[Maritime Meile (Vegesack)|Maritimen Meile Vegesack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter-Michael Pawlik: &amp;#039;&amp;#039;Von der Weser in die Welt. Die Geschichte der Segelschiffe von Weser und Lesum und ihrer Bauwerften 1770 bis 1893&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33). 2., unveränderte Auflage. Kabel, Hamburg 1993, ISBN 3-8225-0256-1.&lt;br /&gt;
* Pressemitteilung vom Spicarium, Regional-Info 01/10 (9. August 2010).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Langesche Werft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2001, ISBN 3-86108-616-6, S. 434.&lt;br /&gt;
* Ottmar Struwe: &amp;#039;&amp;#039;Der Lange-Speicher in Vegesack – Revitalisierung und Brandschutz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, 2010, {{ZDB|2184531-1}}, S. 62–66.&lt;br /&gt;
* Christina Voigt: &amp;#039;&amp;#039;SPICARIUM. Maritimes Wissen erleben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. Mitteilungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71, 2010, {{ISSN|0931-4857}}, S. 25–28.&lt;br /&gt;
* Ulrich Weidinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Vegesacker Hafen – Ein Teil des frühneuzeitlichen Bremer Hafensystems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bremisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 82, 2003, {{ISSN|0341-9622}}, S. 43–67, (auch als Sonderdruck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.167376|EW=8.626091|type=landmark|name=Spicarium|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Museum in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1810er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegesack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2015]]&lt;/div&gt;</summary>
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