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	<title>Spermaallergie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:15:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spermaallergie&amp;diff=92448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: HC: Ergänze Kategorie:Allergologie</title>
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		<updated>2023-08-07T11:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Allergologie&quot; title=&quot;Kategorie:Allergologie&quot;&gt;Kategorie:Allergologie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die sehr seltene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spermaallergie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Form der [[Allergie]], von der vor allem zwanzig- bis dreißigjährige Frauen betroffen sind. Ebenso können Männer auf das eigene [[Sperma]] allergisch reagieren, was als [[Post-Orgasmic-Illness-Syndrom]] (POIS) bezeichnet wird. Eine allergische Reaktion von Männern auf fremdes menschliches Sperma ist bislang noch nicht beobachtet worden, kann aber gegenüber Sperma anderer Arten auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anna Krakowiak, Monika Kowalczyk, Cezary Pałczyński |Titel=Occupational contact urticaria and rhinoconjunctivitis in a veterinarian from bull terrier&amp;#039;s seminal fluid |Sammelwerk=Contact Dermatitis |Band=50 |Nummer=6 |Datum=2004 |Seiten=385–385 |DOI=10.1111/j.0105-1873.2004.0350l.x |PMID=15274741}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauen ==&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2000 wurden weltweit nur etwa 60 Fälle als solche diagnostiziert, die unbehandelt lebensbedrohlich werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAllergol&amp;quot;&amp;gt;Ärzteverband Deutscher Allergologen&amp;amp;nbsp;/ Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Juli 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Betroffene Frauen reagieren auf ein [[Protein]] allergisch, das sich im [[Ejakulat]], der Samen(transport)flüssigkeit (im Seminalplasma) von Männern, befindet. Bei dieser Form der Allergie hilft es nicht, den Partner zu wechseln. Denn das allergene Potenzial geht von einem in der Flüssigkeit enthaltenen Eiweiß aus und ist bei jedem Mann gleich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAllergol&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Spermium|Spermien]] selbst wirken dabei &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; allergen. Die Reaktionen sind analog den Symptomen einer [[Pollenallergie]] („[[Heuschnupfen]]“). Bestimmte [[Antikörper]] sprechen innerhalb von zehn bis dreißig Minuten auf die Proteine in der Samenflüssigkeit an: Es kann zu Brennen und Juckreiz, Schwellungen und Hautausschlägen im Intimbereich, in Extremfällen auch zu Durchfall, Erbrechen oder sogar zum [[Anaphylaktischer Schock|anaphylaktischen Schock]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Männer ==&lt;br /&gt;
Das [[Post-Orgasmic-Illness-Syndrom]] (POIS) wurde erstmals 2002 von Marcel D. Waldinger und Dave H. Schweitzer beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcel D. Waldinger, Dave H. Schweitzer |Titel=Postorgasmic Illness Syndrome: Two Cases |Sammelwerk=Journal of Sex &amp;amp; Marital Therapy |Band=28 |Nummer=3 |Datum=2002 |Seiten=251–255 |DOI=10.1080/009262302760328280 |PMID=11995603}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Vereinzelte Männer sind dabei auf ihr eigenes Sperma allergisch und reagieren nach einer Ejakulation ebenfalls mit grippeähnlichen bzw. [[Allergische Rhinitis|heuschnupfenartigen]] Symptomen, welche innerhalb von wenigen Minuten beginnen und bis zu einer Woche andauern können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;d-news&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsorge, Behandlung ==&lt;br /&gt;
Betroffene merken recht schnell, dass sie nach Sperma-Kontakt jedes Mal Beschwerden haben: Betroffenen Partnern wird daher geraten, beim [[Geschlechtsverkehr]] stets ein [[Kondom]] zu verwenden, sie sind dann praktisch beschwerdefrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer leichteren allergischen Reaktion kann von Frauen während ihrer [[fruchtbar]]en [[Menstruation|Tage]] auf die Verwendung von Kondomen verzichtet werden, um schwanger zu werden. Bei starken anaphylaktischen Reaktionen kann entweder eine [[Hyposensibilisierung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. „Rush-Therapie“, s.{{nnbsp}}u.) durchgeführt werden, um auf natürlichem Wege schwanger zu werden, oder die Samenflüssigkeit und die Spermien werden im Labor getrennt und die Kinder werden über die [[künstliche Befruchtung]] gezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Behandlung der Spermaallergie setzt man darüber hinaus [[Antihistaminika]], [[Cortison]], Injektionspräparate oder [[Adrenalinspray]]s ein. Auch eine [[Hyposensibilisierung]] ist möglich, bei der das in der Samenflüssigkeit enthaltene [[Allergen]] schrittweise in immer höheren Dosen verabreicht wird, so dass sich der Körper langsam daran gewöhnt. Es sind 11 Fälle beschrieben, in denen die Hyposensibilisierung über eine sog. „Rush-Therapie“ erfolgreich war und die Symptome dauerhaft beseitigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anand Shah, C. Panjabi |Titel=Human seminal plasma allergy: a review of a rare phenomenon |Sammelwerk=Clinical &amp;amp; Experimental Allergy |Band=34 |Nummer=6 |Datum=2004 |Seiten=827–838 |DOI=10.1111/j.1365-2222.2004.01962.x |PMID=15196267}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Therapieformen wurden ebenfalls beschrieben, weisen aber geringere Erfolge auf oder erzielen nur eine vorübergehende Hyposensibilisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für zwei 2010 veröffentlichte Untersuchungen wurden in den Niederlanden 45 Männer mit diesem Syndrom untersucht. Von diesen unterzogen sich 33 einem Hautallergietest, bei dem 29 (88 Prozent) eine positive Reaktion zeigten. Zwei Freiwillige unterzogen sich einer Hyposensibilisierung. Nach einer Behandlungsdauer von drei Jahren nahmen bei ihnen die Symptome ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;d-news&amp;quot;&amp;gt;J. Taubert: {{Webarchiv |url=http://www.dnews.de/nachrichten/wissenschaft/415487/pois---allergie-eigene-sperma.html |text=POIS - Allergie gegen das eigene Sperma |wayback=20110122011736}}, 20. Januar 2011, D-News&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=I. Pevny, G. Peter, K. Schulze  |Titel=[Sperm allergy of the anaphylactic type] |Sammelwerk=Hautarzt |Band=29 |Nummer=10 |Datum=1978 |Seiten=525–30 |PMID=81816}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Barbara Glaser Ludman |Titel=Human Seminal Plasma Protein Allergy: A Diagnosis Rarely Considered |Sammelwerk=Journal of Obstetric, Gynecologic, &amp;amp; Neonatal Nursing |Band=28 |Nummer=4 |Datum=1999 |Seiten=359–363 |DOI=10.1111/j.1552-6909.1999.tb02003.x |PMID=10438079}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stephan Weidinger, J. Ring, Frank-Michael Köhn |Titel=IgE-Mediated Allergy against Human Seminal Plasma |Sammelwerk=Chemical Immunology |Band= |Nummer= |Datum=2005 |Seiten=128–138 |DOI=10.1159/000087830 |PMID=16129942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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