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	<title>Sperma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sperma&amp;diff=19026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rowwlf: Satz umgestellt, keine inhaltliche Änderung</title>
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		<updated>2026-03-14T15:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satz umgestellt, keine inhaltliche Änderung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Befruchtungsflüssigkeit; zum &amp;#039;&amp;#039;Sperma ceti&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Walrat]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Comp256 esperma640 X.ogg|mini|Sperma unter dem [[Lichtmikroskop]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sperma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|σπέρμα|spérma|de=Abkömmling, Abstammung, Geschlecht, Stamm, Nachkomme(nschaft), Sohn, Spross, Grundstoff, Keim, Saat, Saatgut, [[Same (Pflanze)|Same]], Samen}})&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gottwein.de/GrWk/Gr01.php?qu=%CF%83%CF%80%CE%AD%CF%81%CE%BC%CE%B1&amp;amp;ab=Hui Griechisches Wörterbuch; Stichwort: σπέρμα.]&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;gottwein.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 30. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samenflüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Flüssigkeit, in welcher die männlichen [[Gamet|Keimzellen]] enthalten sind, die die [[Eizelle]]n von weiblichen Lebewesen derselben Art [[Befruchtung|befruchten]] können. Das Sperma von Menschen und [[Säugetier]]en besteht großenteils aus der in der [[Bläschendrüse]] und anderen [[Akzessorische Geschlechtsdrüse|akzessorischen Geschlechtsdrüsen]] gebildeten [[Sekret]]flüssigkeit. Darin sind die in den [[Hoden]] gebildeten [[Spermium|Spermien]] enthalten, die durch die [[Samenleiter]] in die [[Prostata]] gelangt sind. Es enthält auch [[Epithel]]zellen der [[Hodenkanälchen]]. Die Trägerflüssigkeit wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Seminalplasma]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Samenplasma&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperma wird beim männlichen [[Orgasmus]] etwa ab Mitte der [[Pubertät]], nachdem die Hoden mit der Spermienproduktion begonnen haben ([[Spermarche]]), durch den [[Penis]] ausgestoßen ([[Ejakularche]]). Beim [[Vaginalverkehr]] kann es durch den Kontakt von Sperma mit einer [[Eizelle]] zur [[Zeugung|Befruchtung]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Würmern, Gliederfüßern, Weichtieren und auch noch bei einigen Amphibien (Molchen) dienen [[Spermatophore]]n (Samenpakete) anstelle des flüssigen Spermas zur Spermienübertragung, viele wasserlebende Tiere geben die Spermien direkt ins Wasser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die medizinische Untersuchung des Spermas wird [[Spermiogramm]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
In Hypothesen der [[Genetik#Vorgeschichte|Antike und des Mittelalters]] existierten entsprechende Bezeichnungen im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;Zweisamentheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Jutta Kollesch]], [[Diethard Nickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 185 f. (zu &amp;#039;&amp;#039;Hippokrates, Über den Samen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; – als ([[Geschlechtsdetermination#Historische Vorstellungen von Geschlechtsentstehung|geschlechtsbestimmender]]) Zeugungsbeitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Britta-Juliane Kruse: &amp;#039;&amp;#039;Sperma.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1347 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiblicher [[Tiere]] und [[Mensch]]en. Seit der Erforschung der [[Gonosom|Geschlechtschromosomen]] ist jedoch bekannt, dass beim Menschen die weiblichen Eizellen ein [[X-Chromosom]], aber die männlichen [[Gamet]]en, die Spermien, entweder ein [[Y-Chromosom]] oder ein X-Chromosom enthalten können. Deshalb ist für das Geschlecht des Kindes entscheidend, ob die Eizelle von einem Spermium mit einem Y-Chromosom oder von einem Spermium mit einem X-Chromosom befruchtet wird,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neil A. Campbell]], [[Jane B. Reece]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum-Verlag, Heidelberg / Berlin 2003, ISBN 3-8274-1352-4, S. 280–281 und 327.&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich in fast gleicher Menge im Sperma befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Human semen in petri dish2.jpg|mini|Menschliches Sperma in einer [[Petrischale]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20220119 194437 Ausschnitt.jpg|mini|Sperma 24 Stunden nach der Freisetzung unter dem Lichtmikroskop bei 500-facher Vergrößerung, Breite des Sichtfeldes 0,3 mm.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frische [[Ejakulat]] eines körperlich gesunden, [[geschlechtsreife]]n Mannes ist milchig-trüb, leicht glänzend und mit glasigen klebrigen Fäden durchsetzt. Es ist mit einem [[pH-Wert]] zwischen 7 und 7,8 schwach [[Basen (Chemie)|basisch]], was die [[Spermatozoen]] vor dem [[Säuren|sauren]] [[Vagina des Menschen|Vaginamilieu]] schützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Faller, M. Schünke |Titel=Der Körper des Menschen |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |Seiten=475}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich, beispielsweise nach längerer [[Enthaltsamkeit]], befinden sich gelbe [[Pigment (Biologie)|Pigmente]], sogenannte [[Flavine]] in der Spermaflüssigkeit, wodurch sie leicht gelblich wirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sich im Ejakulat befindende [[Spermin]] gibt dem menschlichen Sperma in der Regel einen charakteristischen Geruch und Geschmack, etwa den von weißem [[Moschus]] oder [[Kastanien]]blüten, welcher jedoch durch bestimmte [[aroma]]reiche Nahrungsmittel oder Getränke mehr oder minder deutlich verändert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zu mir oder zu ihr? Die 66 wichtigsten Sex-Fragen der Männer.&amp;#039;&amp;#039; Meyer &amp;amp; Meyer, Aachen 2008, ISBN 978-3-89899-318-0, S. 62 f. ({{Google Buch |BuchID=zY9Hi0iMsWgC |Seite=63 |Hervorhebung=Angelina Borgaes}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; So eignen sich etwa die Gewürze [[Zimt]], [[Grüner Kardamom|Kardamom]] und [[Pfefferminze]], bei Obst vor allem [[Ananas]]. Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Siebtrunk&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;weißes Männergold&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf die positiv wahrgenommene Veränderung des Geschmacks. Andere Geschmacksnoten verursachen [[Knoblauch]] und [[Zwiebeln]], [[Brokkoli]] und [[Spargel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Liza Lauda: [https://www.woman.at/a/tipps-sperma-geschmack &amp;#039;&amp;#039;Tipps für besseren Sperma-Geschmack&amp;#039;&amp;#039;.] Auf: &amp;#039;&amp;#039;woman.at&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Mai 2015; abgerufen am 21. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Ultraviolettstrahlung]] ([[Wood-Lampe]]) leuchtet – insbesondere bei gleichzeitigem Einsatz von [[Luminol]] – Sperma bläulich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K. A. Santucci&amp;quot;&amp;gt;K. A. Santucci, D. G. Nelson, K. K. McQuillen, S. J. Duffy, J. G. Linakis: &amp;#039;&amp;#039;Wood’s lamp utility in the identification of semen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatrics.&amp;#039;&amp;#039; Dezember 1999, Band 104, Nr. 6, S.&amp;amp;nbsp;1342–1344, PMID 10585986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Waschen befreit mit Sperma „kontaminierte“ [[Gewebe (Textil)|Gewebe]] nicht von der [[Fluoreszenz|fluoreszierenden]] Eigenschaft, was für die [[Rechtsmedizin]] von Bedeutung ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jobinyvon.de/dedivisions/Forensic/lightsourceapps.htm |text=Anwendungen forensischer Lichtquellen. / Körperflüssigkeiten. |wayback=20070928030639}} HORIBA Jobin Yvon GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Fiedler, M. Benecke u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Detection of Semen (Human and Boar) and Saliva on Fabrics by a Very High Powered UV-/VIS-Light Source.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Open Forensic Science Journal.&amp;#039;&amp;#039; 1/2008, S. 12–15. {{Webarchiv |url=http://www.lumatec.de/downloads/semen_saliva_e.080501.pdf |text=(PDF) |wayback=20140817090549}} auf: &amp;#039;&amp;#039;lumatec.de&amp;#039;&amp;#039;, Forensischer Artikel zur Anwendung von UV-Licht zur Erkennung von Sperma. (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hat diese Nachweismethode auf Grund von einigen signifikanten Beschränkungen und Mängeln nur eine eingeschränkte Zuverlässigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K. A. Santucci&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Herrmann, Francesca Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Diagnostik bei sexuellem Kindesmissbrauch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Jugendarzt.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jahrgang, 2005, Nr. 3, S. 186: &amp;#039;&amp;#039;Forensische Befunde&amp;#039;&amp;#039;. ([http://www.kindesmisshandlung.de/mediapool/32/328527/data/SKM-KJA-2005.pdf Volltext als PDF] Auf: &amp;#039;&amp;#039;kindesmisshandlung.de&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spermien in flüssigem &amp;#039;&amp;#039;Samenplasma&amp;#039;&amp;#039; können außerhalb des Körpers bis zu zwölf Stunden überleben;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heiskanen&amp;quot;&amp;gt;M. L. Heiskanen, A. Pirhonen, E. Koskinen, P. H. Maenpaa: &amp;#039;&amp;#039;Motility and ATP content of extended equine spermatozoa in different storage conditions.&amp;#039;&amp;#039; PMID 3479564.&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn Sperma jedoch auf ein Handtuch, Zellstoff oder ähnliches gelangt und dort an der Luft trocknet, haben sie nur eine Überlebenszeitspanne von wenigen Minuten. Innerhalb des weiblichen Genitaltrakts, in [[Vagina des Menschen|Vagina]], [[Gebärmutter]] und [[Eileiter]]n,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://embryology.ch/de/embryogenese/befruchtung/ovulation/weibliche-genitaltrakt.html &amp;#039;&amp;#039;Der weibliche Genitaltrakt&amp;#039;&amp;#039;.] Auf: &amp;#039;&amp;#039;Embryologie.ch&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 1. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; können Spermien je nach aktueller [[Menstruationszyklus|Zyklusphase]] der Frau bis zu fünf Tage lang überleben. In dieser Zeit sind sie auch zur Befruchtung fähig. Es gibt Hinweise darauf, dass Bestandteile der Samenflüssigkeit in der Gebärmutter die Produktion von [[Zytokine]]n anregen. Diese begünstigen die [[Nidation|Einnistung]] des [[Blastozyste|Embryos]] in die Gebärmutterschleimhaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ohne Samenflüssigkeit wächst die Eizelle nicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039;,5.&amp;amp;nbsp;Februar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung und Produktion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Herkunft des Spermas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.uhmc.sunysb.edu/urology/male_infertility/SEMEN_ANALYSIS.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Semen Analysis&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130506113044}} Auf: &amp;#039;&amp;#039;uhmc.sunysb.edu&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Drüse !! Anteil&amp;lt;br /&amp;gt;am Ejakulat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoden und Nebenhoden&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samenbläschen&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 65–75 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prostata&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10–30 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cowpersche Drüsen&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2–5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperma besteht aus zellulären Bestandteilen, den reifen Spermien (oder &amp;#039;&amp;#039;Spermatozoen&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Samenfäden&amp;#039;&amp;#039; genannt) und dem Sekret der [[Akzessorische Geschlechtsdrüse|akzessorischen Geschlechtsdrüsen]], dem &amp;#039;&amp;#039;Samenplasma&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Seminalplasma&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schnitt beträgt das Volumen eines menschlichen Samenergusses 2 bis 6&amp;amp;nbsp;ml, wobei 1&amp;amp;nbsp;ml durchschnittlich 20 bis 150 Millionen Spermien enthält (vgl. beim Hengst 200–300 Mio.). Das sind 0,5 % des gesamten Ejakulats&amp;amp;nbsp;– der Rest ist Samenflüssigkeit. Die Spermienqualität in den [[Industriestaat]]en geht weltweit seit Jahren zurück; so wurden in einer Studie bei rund jedem sechsten untersuchten Schweizer Mann zwischen 18 und 22 Jahren pro Milliliter Ejakulat weniger als 15 Millionen Spermien gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Katrin Zöfel]] |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/studie-zur-fruchtbarkeit-besorgnis-wegen-schlechter-spermienqualitaet |titel=Studie zur Fruchtbarkeit - Besorgnis wegen schlechter Spermienqualität |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|srf.ch]] |datum=2019-05-22 |abruf=2019-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Spermien enthält Sperma eine kleine Zahl [[Leukozyt]]en (vor allem [[Neutrophiler Granulozyt|neutrophile Granulozyten]], [[Makrophage]]n und [[Lymphozyt]]en). Diese Blutzellen dienen der [[Immunabwehr]] in den [[Gewebe (Biologie)|Geweben]] der Spermien- wie auch der Samenplasmaproduktion und gelangen so in das Sperma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;significance&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward E. Wallach, [[Hanns Peter Wolff]] |Titel=The biologic significance of white blood cells in semen |Sammelwerk=Fertility and Sterility |Band=63 |Nummer=6 |Datum=1995-06-01 |ISSN=0015-0282 |DOI=10.1016/S0015-0282(16)57588-8 |Seiten=1143–1157 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0015028216575888 |Abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da diese Zellen in [[Histologie|histologischen Untersuchungen]] auffallen, werden diese Zellen auch „{{lang|en|round cells}}“ (englisch) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Johanisson |Titel=Evaluation of ‘round cells’ in semen analysis: a comparative study |Sammelwerk=Human Reproduction Update |Band=6 |Nummer=4 |Datum=2000-07-01 |ISSN=1355-4786 |Seiten=404–412 |DOI=10.1093/humupd/6.4.404}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WHO/laboratory&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Lars Björndahl |Titel=WHO laboratory manual for the examination and processing of human semen |Band=Sixth Edition |Auflage=6. |Datum=2021 |ISBN=978-92-4-003078-7 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erhöhter Anteil von Leukozyten, sogenannte [[Leukozytospermie]], weist auf Entzündungen hin bzw. ist assoziiert mit geringerer Spermienkonzentration.&amp;lt;ref name=&amp;quot;significance&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WHO/laboratory&amp;quot; /&amp;gt; Der Anteil an Makrophagen beeinflusst die Spermaqualität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gangxin Chen, Beihong Zheng |Titel=Effect of macrophages in semen on sperm quality |Sammelwerk=Reproductive Biology and Endocrinology |Band=19 |Nummer=1 |Datum=2021-03-04 |ISSN=1477-7827 |Seiten=38 |DOI=10.1186/s12958-021-00724-1 |PMC=7931606 |PMID=33663557}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samenflüssigkeit ist zudem meist leicht [[Mineralsalze|salz-]] und [[Protein|proteinhaltig]] (durch die Spermien) und enthält [[Dopamin]], [[Noradrenalin]], [[Tyrosin]], die Bindungshormone [[Oxytocin]] und [[Vasopressin]] sowie verschiedene [[Östrogene]], [[Pheromon]]e (Geruchsstoffe), [[Endorphin|β-Endorphin]] und als Hauptbestandteil [[Wasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spermien ===&lt;br /&gt;
Die [[Spermium|Spermien]] entwickeln sich in den Hoden während der [[Spermatogenese]]. Dabei teilt sich eine [[Spermatogonie]] [[Mitose|mitotisch]] in zwei [[Spermatozyt]]en I. Ordnung. Diese teilt sich nun in der Ersten Reifeteilung ([[Meiose]]) in zwei Spermatozyten II. Ordnung. Diese haben im Gegensatz zum Spermatozyt I. Ordnung, der noch 46 [[Chromosom]]en enthält, nur noch 23 Chromosomen. In der zweiten Reifeteilung teilen sich die Spermatozyten II. Ordnung in [[Spermatide]]n, die dann zu Spermien reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seminalplasma ===&lt;br /&gt;
Das [[Seminalplasma]] wird aus Sekreten der sogenannten akzessorischen Geschlechtsdrüsen, also der [[Samenleiterampulle]] &amp;#039;&amp;#039;(Ampulla ductus deferentis),&amp;#039;&amp;#039; [[Bläschendrüse]] &amp;#039;&amp;#039;(Glandula vesicularis),&amp;#039;&amp;#039; [[Vorsteherdrüse]] &amp;#039;&amp;#039;(Prostata),&amp;#039;&amp;#039; der [[Bulbourethraldrüse]] &amp;#039;&amp;#039;(Glandula bulbourethralis)&amp;#039;&amp;#039; und zu geringen Teilen aus Sekreten von Hoden und [[Nebenhoden]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hoden und Nebenhoden, die nur 3–5 % des gesamten Volumens eines Ergusses beisteuern, wird neben den Spermien unter anderem auch [[Testosteron]] produziert, das regulierend auf die Produktion der Spermienzellen wirkt, sowie eine Flüssigkeit, die zum Reifen und Ruhigstellen der Spermienzellen beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bläschendrüse]]n sind paarig angelegte Drüsen, die aus einer verschlungenen Röhre bestehen. Die Innenwand dieser Röhre besteht aus sekretorischem [[Epithel]]. Das Sekret der Bläschendrüsen steuert das meiste Volumen, ca. 50–70 %, des Ejakulats bei. Es dient der Verflüssigung des Ejakulats und enthält Fruktose ([[Fruchtzucker]]) und andere Stoffe, die der Ernährung der Spermien dienen, außerdem große Mengen an [[Prostaglandin]]en und [[Fibrinogen]]. Semenogelin verleiht dem frischen Ejakulat eine gelartige Konsistenz,&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. von Horsten: &amp;#039;&amp;#039;HE2, ein humanes Spermienoberflächenantigen epididymaler Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Fachbereich Biologie der Universität Hamburg, 2002, {{DNB|965260402/34}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Prostaglandine tragen zur Befruchtung bei, indem sie die Gebärmutterschleimhaut empfänglicher für die befruchtete Eizelle machen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robertson&amp;quot;&amp;gt;S. A. Robertson: &amp;#039;&amp;#039;Seminal plasma and male factor signalling in the female reproductive tract.&amp;#039;&amp;#039; PMID 15909166.&amp;lt;/ref&amp;gt; und möglicherweise indem sie die [[glatte Muskulatur]] in der Gebärmutterwand zu peristaltischen Bewegungen anregen, die die Spermien in Richtung [[Eierstock|Eierstöcke]] bringen. Außerdem verringern sie die Anfälligkeit für Infektionen im männlichen Geschlechtstrakt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clavert&amp;quot;&amp;gt;A. Clavert, C. Cranz, C. Bollack: &amp;#039;&amp;#039;Functions of the seminal vesicle.&amp;#039;&amp;#039; PMID 2132069.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erguss steuert die [[Prostata]] (Vorsteherdrüse) noch 10–33 % in Form einer dünnflüssigen, milchigen Flüssigkeit bei. Die Kapsel der Prostata zieht sich ebenso wie die Bläschendrüsen während der Ejakulation zusammen, so dass die Flüssigkeit der beiden Organe vermischt und ausgestoßen wird. Das Sekret der Prostata enthält [[Ion]]en ([[Natrium]], [[Kalium]], [[Zink]] und [[Magnesium]], [[Calcium]], [[Citrat]]ionen, [[Phosphate|Phosphationen]]), ein Gerinnungsenzym und [[Profibrinolysin]]. Der [[pH-Wert]] ist leicht sauer (pH&amp;amp;nbsp;6,4). Dies ist besonders bedeutsam, da Spermien erst bei einem pH-Wert von 6,0 bis 6,5 optimal beweglich werden. Weiterhin ist [[Prostataspezifisches Antigen|PSA]] (prostataspezifisches Antigen) enthalten, um die Spermien beweglich zu machen. Die Prostata entlässt außerdem [[Leukozyt|weiße Blutkörperchen]], verschiedene [[Granulozyt]]en ins Samenplasma, normalerweise 1 (max. 2) Millionen pro 1&amp;amp;nbsp;ml.&amp;lt;ref&amp;gt;Derek H. Owen, David F. Katz: &amp;#039;&amp;#039;A Review of the Physical and Chemical Properties of Human Semen and the Formulation of a Semen Simulant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Andrology.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Nr. 4, Juli-August 2005, S. 459–469. [[doi:10.2164/jandrol.04104]], [http://www.insitekit.com/Ref7.pdf insitekit.com] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher auch die [[Infektiosität]] des Spermas (zum Beispiel [[Humanes Immundefizienz-Virus|HIV]]). Der charakteristische Geruch des Spermas wird durch das gleichfalls von der Prostata bereitgestellte [[Spermin]] verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorab, ausgelöst durch die Erregung, innerviert der [[Parasympathikus]] die [[Bulbourethraldrüse|Cowperschen Drüsen]] und regt sie zur Sekretion eines verhältnismäßig kleinen Anteils von 2–5 % klaren Schleims ([[Präejakulat]]) an. Das schleimige Sekret dient, neben dem Gleitmitteleffekt, vermutlich vor allem der Neutralisierung von Harnresten, eventuell auch des sauren Scheidenmilieus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschliches Sperma ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sperma unter UV-Licht und ohne UV-Licht (Semen with and without Ultraviolet).JPG|mini|hochkant|&amp;lt;!-- Menschliches? --&amp;gt;Sperma unter [[Ultraviolett]]-Bestrahlung (oben) und normaler Beleuchtung (unten)]]&lt;br /&gt;
Während [[Erektion]]en des [[Penis]] bereits beim [[Säugling]] auftreten, beginnt die Produktion von Sperma in der Regel erst während der [[Pubertät]]. Sperma wird auch ohne (manuelle) Stimulation, z.&amp;amp;nbsp;B. während [[Pollution]]en im [[Schlaf]] ausgestoßen; dabei entledigt sich der Körper der Spermien, die länger als zehn Tage reif sind und von den körpereigenen Abbaumechanismen nicht beseitigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www2.rz.hu-berlin.de/sexology/GESUND/ARCHIV/GUS/CHILDORG.HTM#_Toc26332935 |text=Humboldt-Universität Berlin, Magnus-Hirschfeld-Archiv für Sexualwissenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Growing Up Sexually, the Sexual Curriculum, oct. 2002.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt 18: &amp;#039;&amp;#039;The Pollution Enigma.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130512062734}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. J. Levin: &amp;#039;&amp;#039;Masturbation and nocturnal emissions-possible mechanisms for minimising teratozoospermie and hyperpermie in man.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Medical Hypotheses]].&amp;#039;&amp;#039; 1975, Band 1, Nr. 3, S. 130–131, {{ISSN|0306-9877}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analytik ===&lt;br /&gt;
Zur Bestimmung der [[Lipophilie|lipophilen]] Inhaltsstoffe des Spermas eignet sich nach angemessener [[Probenvorbereitung]] die Kopplung der [[Hochleistungsflüssigkeitschromatographie|HPLC]] mit der [[Massenspektrometrie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rocio Rivera-Egea, Nicolas Garrido, Nerea Sota et al.: &amp;#039;&amp;#039;Sperm lipidic profiles differ significantly between ejaculates resulting in pregnancy or not following intracytoplasmic sperm injection.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Journal of Assisted Reproduction and Genetics.&amp;#039;&amp;#039; November 2018, Band 35, Nr. 11, S. 1973–1985, [[doi:10.1007/s10815-018-1284-4doi:10.1007/s10815-018-1284-4]], PMID 30105539.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antidepressive Wirkung ===&lt;br /&gt;
In einem Artikel des &amp;#039;&amp;#039;[[New Scientist]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Juni 2002 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Semen acts as an anti-depressant&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gallup&amp;quot;&amp;gt;Raj Persaud: {{Webarchiv |url=http://www.newscientisom/article.ns?id=dn2457 |text=&amp;#039;&amp;#039;Semen acts as an anti-depressant.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20050302090227}} In: &amp;#039;&amp;#039;New Scientist.&amp;#039;&amp;#039; 26.&amp;amp;nbsp;Juni 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gallup deutsch&amp;quot;&amp;gt;Patrick Eickemeier: {{Webarchiv |url=http://www.netzeitung.de/1/195750.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Sperma als Antidepressivum.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130503224431}} [[netzeitung]], 27. Juni 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird über eine Studie von [[Gordon Gallup (Psychologe)|Gordon Gallup]] im Rahmen einer Dissertation von [[Rebecca Burch]] an der [[State University of New York]] berichtet, in der festgestellt wurde, dass verschiedene Bestandteile des Spermas – unter anderem [[Hormon]]e wie [[Testosteron]], [[Östrogen]] und das [[Follikelstimulierendes Hormon|follikelstimulierende Hormon]] [[Prolactin]] sowie verschiedene andere [[Prostaglandine]] (Sekrete der Prostata-Drüse) – eine anti-depressive, also stimmungsaufhellende Wirkung haben könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gordon Gallup Jr., R. L. Burch, S. M. Platek |Titel=Does Semen Have Antidepressant Properties? |Sammelwerk=Archives of Sexual Behavior |Band=31 |Nummer=3 |Datum=2002-06 |Seiten=289–293 |DOI=10.1023/A:1015257004839}} {{Webarchiv |url=http://www.beforeyoutakethatpill.com/2011/4/Gordon_2002.pdf |text=beforeyoutakethatpill.com |format=PDF |wayback=20130603185435}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisher wurde lediglich die Aufnahme dieser Stoffe mittels vaginaler Absorption untersucht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P.G. Ney |Titel=The intravaginal absorption of male generated hormones and their possible effect on female behaviour |Sammelwerk=[[Medical Hypotheses]] |Band=20 |Nummer=1 |Datum=1986-06 |Seiten=221–231 |DOI=10.1016/0306-9877(86)90128-3 |PMID=3637620}}&amp;lt;/ref&amp;gt; orale und anale Absorption wurden in der Studie nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forensische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
In der [[Rechtsmedizin]] spielt der Nachweis von Sperma eine Rolle bei der Aufklärung von Sexualverbrechen. Mit dem [[Hy liter]] kann selbst ein einzelnes Spermium [[Identitätsfeststellung|identifiziert]] werden. Mit [[Molekularbiologie|molekularbiologischen]] Methoden ist die Erstellung eines [[Genetischer Fingerabdruck|genetischen Fingerabdrucks]] möglich, der –&amp;amp;nbsp;außer bei eineiigen [[Zwilling]]en&amp;amp;nbsp;– eine zweifelsfreie Identifizierung einer Person ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperma (auch eingetrocknetes) [[Fluoreszenz|fluoresziert]] bei [[Ultraviolett]]-Bestrahlung (siehe Bild), was zu kriminalistischen Untersuchungen genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klinische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Sperma kann auch Krankheitserreger wie das [[Humanes Immundefizienz-Virus|HI-]] oder das [[Hepatitis B|Hepatitis-B]]-Virus enthalten; die betreffenden Krankheiten sind also [[Sexuell übertragbare Erkrankung|sexuell übertragbar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allergien ====&lt;br /&gt;
In der Samenflüssigkeit enthaltene [[Protein]]e können allergische Reaktionen auslösen, [[Spermaallergie]]n sind jedoch sehr selten. Die Symptome gleichen denen einer [[Pollenallergie]] ([[Allergische Rhinitis|Heuschnupfen]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄDA&amp;quot;&amp;gt;Ärzteverband Deutscher Allergologen&amp;amp;nbsp;/ Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie: {{Webarchiv |url=http://www.medizin-2000.de/pharma-presse/presseerklaerungen/texte/pharma_medikamente/alk_scherax/dgai_aeda/dgai_140700_5.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Allergisch auf den eigenen Mann?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100808132207}} auf: &amp;#039;&amp;#039;medizin-2000.de&amp;#039;&amp;#039;, Presseerklärung, Juli 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weidinger&amp;quot;&amp;gt;S. Weidinger, J. Ring, F. M. Kohn: &amp;#039;&amp;#039;IgE-mediated allergy against human seminal plasma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemical immunology and allergy.&amp;#039;&amp;#039; 2005, Nr. 88, S. 128–138,&lt;br /&gt;
PMID 16129942.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine Eigenallergie ([[Autoimmun]]-Reaktion) ist möglich – Männer reagieren vereinzelt allergisch auf ihr eigenes Sperma, was 2002 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;[[Postorgasmic Illness Syndrom|Post Orgasmic Illness Syndrom]]&amp;#039;&amp;#039; (POIS) beschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Taubert: {{Webarchiv |url=http://www.dnews.de/nachrichten/wissenschaft/415487/pois---allergie-eigene-sperma.html |text=dnews.de: &amp;#039;&amp;#039;POIS – Allergie gegen das eigene Sperma&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110122011736}} 20. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Häm(at)ospermie ====&lt;br /&gt;
[[Hämospermie|Häm(at)ospermie]] bezeichnet das Auftreten von Blut im Sperma. Dies kommt bei akuter oder chronischer Samenblasenentzündung, bei [[Tuberkulose]], [[Obstipation|Verstopfung]], Entzündungen oder Verletzungen vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Fehlt noch:&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==([[Onan]], [[Samenspende]], was en: hat, sofern das nicht BS is&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Insemination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert F. Schmidt]], Florian Lang, [[Gerhard Thews]]: &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2004, ISBN 3-540-21882-3.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Silbernagl]], [[Agamemnon Despopoulos]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas der Physiologie&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-567706-0.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Faller]], [[Michael Schünke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Körper des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-329716-5.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.andrology.dk/index-filer/Page330.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Semen Analysis Manual&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20081029223317}} (PDF; 1,32 MB) Nordic Association For Andrology, Special Interest Group in Andrology (European Society for Human Reproduction &amp;amp; Embryology)&lt;br /&gt;
* [[Vivien Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Samenbuch: alles über Spermien, Sex und Fruchtbarkeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer.&amp;#039;&amp;#039; Band 14140). Aktualisierte Ausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 978-3-596-14140-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Semen|Sperma}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.netzeitung.de/wissenschaft/forschung/177662.html |text=Immunologische Aspekte. |wayback=20040325211225}} [[netzeitung]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140311005222/http://sciencev1.orf.at/science/news/61530 &amp;#039;&amp;#039;Sperma: Qualität ist wichtiger als Quantität&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/sperma/62484 &amp;#039;&amp;#039;Sperma&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, 1999; abgerufen am 13. Mai 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4056167-7|LCCN=sh85119883|NDL=00575486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologie der Fortpflanzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperflüssigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rowwlf</name></author>
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