<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sperbergrasm%C3%BCcke</id>
	<title>Sperbergrasmücke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sperbergrasm%C3%BCcke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sperbergrasm%C3%BCcke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T05:16:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sperbergrasm%C3%BCcke&amp;diff=266587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Weblinks */ cc-fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sperbergrasm%C3%BCcke&amp;diff=266587&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-19T20:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sperbergrasmücke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Curruca nisoria&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Matthäus Bechstein|Bechstein]], 1792)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Curruca &lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Grasmückenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sylviidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Curruca nisoria 378155893 (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sperbergrasmücke (&amp;#039;&amp;#039;Curruca nisoria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sperbergrasmücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Curruca nisoria&amp;#039;&amp;#039;; [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Sylvia nisoria&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Singvögel|Singvogel]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Grasmückenartige]]n (Sylviidae). Die Sperbergrasmücke ist neben der [[Orpheusgrasmücke]] die größte [[Avifauna Mitteleuropas|mitteleuropäische]] [[Art (Biologie)|Art]] ihrer Gattung. Im Osten Mitteleuropas ist sie ein verbreiteter, regional häufiger Brut- und Sommervogel. Im Westen Mitteleuropas kommt sie nur lokal und zum Teil unregelmäßig als Brutvogel vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke ist 15,5 bis 17 Zentimeter lang&amp;lt;ref name=&amp;quot;svensson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lars Svensson (Text, Karten), Killian Mullarney, Dan Zetterström (Illustrationen und Bildlegenden) |Titel=[[Der Kosmos Vogelführer]]: alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens |Auflage=2. |Seiten=302f |Verlag=Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-440-12384-3 |Originaltitel=Fågelguiden |Originalsprache=sv |Übersetzer=Peter H. Barthel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat eine Flügelspannweite von 26 bis 29 Zentimeter.&lt;br /&gt;
Das Gewicht beträgt 28 bis 32 Gramm. Die Oberseite ist graubraun und die Brust [[Sperberung|gesperbert]], d.&amp;amp;nbsp;h. dunkelgrau mit helleren, dünnen Querstreifen. Der Schnabel ist verhältnismäßig spitz und an der Unterseite weißgrau. Die gelbe [[Iris (Auge)|Iris]] und die Form des Schwanzes erinnern an einen (weiblichen) [[Sperber (Art)|Sperber]]. Die Beine sind hellbraun. Männchen und Weibchen haben fast die gleiche Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschlechter lassen sich im Aussehen an der Farbe der Iris, die im [[Adult]]kleid bei Männchen leuchtend gelb, bei Weibchen braungelb ist, und der Farbe von Kopf und Rücken, die bei Männchen dunkel grau und bei Weibchen graubraun sind, unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Juvenil|Jungvögel]] sind auf der Oberseite graubraun und auf der Unterseite beigegrau. Sie sind nur auf dem unteren Bauch und am [[Bürzel]] gesperbert. Das [[Feder#Gefieder|Deckgefieder]] der Flügel hat helle Endsäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke, speziell das Männchen mit Brut[[Revier (Tier)|revier]], ist gut erkennbar am Singflug von mittelhohen Bäumen, wobei die Flügel ähnlich wie bei der [[Ringeltaube]]n klatschend zusammengeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SylviaNisoriaIUCN2019-3.png|mini|Verbreitung der Sperbergrasmücke:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FFFF|Migration}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}]]&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke ist ein Brutvogel der Zentralpaläarktis. Ihr Brutareal reicht vom Osten Skandinaviens, dem Osten Mitteleuropas und dem Nordosten Italiens bis zum Ural und in südlicher Richtung bis zum mongolischen Altai. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt im europäischen Teil Russlands etwa beim 60. nördlichen Breitengrad, im Südwesten Finnlands etwa beim 61° N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa liegt ihr Verbreitungsschwerpunkt in den östlichen Tiefebenen mit einzelnen Ausläufern nach Westen. Diese werden allerdings nicht dauerhaft besiedelt. Isolierte kleine Brutvorkommen gibt es in der Schweiz, allerdings wurde der Brutbestand dort zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf nicht mehr als 10 Brutpaare geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-G. Bauer u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2005, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke ist ein [[Langstreckenzieher]]. Von Mai bis September hält sie sich zum Brüten in [[Mitteleuropa]] auf, das Winterquartier ist im tropischen [[Afrika]]. Sie ist ein [[Zugvogel]] der Ostroute, d.&amp;amp;nbsp;h. das [[Mittelmeer]] wird, wenn überhaupt, nur am [[Bosporus]] überflogen. Hauptsächliches Durchzugsgebiet ist der [[Naher Osten|Nahe Osten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke lebt in hohem Gebüsch, mit z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schlehe]], [[Weißdorn]] oder [[Hundsrose]], einzelnen Bäumen in offenem Gelände, ebenso wie auf Lichtungen mit zahlreichem Gebüsch in offenem Wald. Der Lebensraum wird oft mit dem [[Neuntöter]] geteilt.&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Curruca nisoria.ogg|mini|Gesang der Sperbergrasmücke]]&lt;br /&gt;
Der sehr typische Ruf ist laut knatternd „trrrrr’t’t’-t“ und erinnert an zeternde [[Haussperling]]e. Meistens folgt er auf Strophen des Gesangs. Der Warnruf ist heiser und gedämpft „tschähr“.&lt;br /&gt;
Der Gesang ist dem der [[Gartengrasmücke]] ähnlich, aber immer härter, rauer und etwas höher. Er enthält mehr eingeflochtene Pfeiflaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke ernährt sich von [[Spinnentiere|Spinnen]], Weichtieren, [[Beere]]n, [[Insekten]] und deren [[Larve]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylvia nisoria MWNH 2267.JPG|mini|Ei der Sperbergrasmücke im [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cuculus canorus canorus MHNT.ZOO.2010.11.150.28.jpg|mini|Links: &amp;#039;&amp;#039;Cuculus canorus canorus&amp;#039;&amp;#039; rechts: &amp;#039;&amp;#039;Curruca nisoria&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung [[Museum von Toulouse]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Curruca nisoria nisoria MHNT.ZOO.2010.11.199.7.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;Curruca nisoria nisoria&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung [[Museum von Toulouse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von einem Jahr sind Sperbergrasmücken [[Geschlechtsreife|geschlechtsreif]]. Das aus Gräsern, Wurzeln, Haaren und Halmen erbaute [[Nest]] ist meistens kurz über dem Boden gut in Dornbüschen versteckt. Das Weibchen legt 4 bis 5 Eier. Die Eier werden in der Hauptbrutzeit Mai bis Juli 12 bis 14 Tage bebrütet. Die Jungvögel schlüpfen nackt und bleiben 11 bis 12 Tage im Nest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2020 wird die Art in der Kategorie 1 als „vom Aussterben bedroht“ geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rlb20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Torsten Ryslavy, Hans-Günther Bauer, Bettina Gerlach, Ommo Hüppop, Jasmina Stahmer, Peter Südbeck &amp;amp; Christoph Sudfeldt|Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz |Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 6 Fassung |Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz |Band=57 |Datum=2020-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber der vorherigen Fassung der Roten Liste aus dem Jahr 2015 hat sich damit die bisherige Einstufung „gefährdet“ um zwei Stufen verschlechtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperbergrasmücke ist auch in diversen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Listen]] der deutschen Bundesländer geführt, z.&amp;amp;nbsp;B. RL2 (stark gefährdet) in Niedersachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein. Zudem ist die Art in der [[Vogelschutzrichtlinie]] als „streng geschützte Art“ eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Passeriformes – Sperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-648-0.&lt;br /&gt;
* [[Lars Svensson (Ornithologe)|Lars Svensson]], P. J. Grant, K. Mullarney, D. Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Vogelführer – Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Curruca nisoria|Sperbergrasmücke}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2006&lt;br /&gt;
| ID             = 22716937&lt;br /&gt;
| ScientificName = Sylvia nisoria&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2004&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= barwar1 |Name= Sperbergrasmücke (&amp;#039;&amp;#039;Curruca nisoria&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/spg.htm Federn der Sperbergrasmücke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelbelege ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sperbergrasmucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grasmückenartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
	</entry>
</feed>