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	<title>Spektraldifferenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:27:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spektraldifferenz&amp;diff=512736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2024-04-21T11:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spektraldifferenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Akustik]] und zum menschlichen [[Richtungshören]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit Hilfe der von beiden [[Ohr]]en wahrgenommenen Signale ist man in der Lage zu erkennen, aus welcher Richtung und aus welcher [[Abstand|Entfernung]] ein [[Schallereignis]] eintrifft. Der Höreindruck wird nach [[Laufzeitdifferenz]], [[Pegeldifferenz]] (Lautstärkedifferenz) und Spektraldifferenz ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tonverantwortliche glauben, dass sich Stereoaufnahmen für Lautsprecher ([[Lautsprecher-Stereofonie]]) verbessern lassen, indem man Mikrofonsysteme mit zwei Mikrofonen verwendet, die kopfähnliche Signale mit frequenzabhängigen Pegeldifferenzen (Spektraldifferenzen) durch [[Trennkörper]] erzeugen. Vergessen wird dabei, dass die falschen Klangfarbenunterschiede von beiden Lautsprechern im [[Stereodreieck]] &amp;quot;unnatürlich&amp;quot; auf beide Ohren (4 Wege) abgestrahlt werden, und dass die Ohren des Hörers durch die Ohrmuscheln und die Beugung um den Kopf erst die richtigen &amp;#039;&amp;#039;eigenen&amp;#039;&amp;#039; Spektraldifferenzen selber bilden, als spezielle menscheigene frequenzabhängige Pegeldifferenzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pegeldifferenz oder der Pegelunterschied des [[Schalldruck]]s an den Ohren ist &amp;#039;&amp;#039;stark frequenzabhängig&amp;#039;&amp;#039; (Spektraldifferenz) und weist große Unterschiede von Mensch zu Mensch auf. So wie es nur einmalige Fingerabdrücke gibt (finger prints), so wird im Englischen auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;ear prints&amp;#039;&amp;#039; verwendet, um damit die menschlichen Unterschiede beim Hören aufzuzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlich erzeugte frequenzabhängige Pegeldifferenz (Spektraldifferenz) stört das Richtungsempfinden und auch die durch Überlagerung der Klangfarbendifferenzen (Klangfarbenunterschiede) entstehenden [[Kammfiltereffekt]]e sind hörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ohrsignal]]e: Beim natürlichen Hören einer Schallquelle aus der &amp;#039;&amp;#039;30°-Richtung&amp;#039;&amp;#039; findet man eine [[Interaural|interaurale]] frequenzabhängige Pegeldifferenz von &amp;#039;&amp;#039;ILD&amp;#039;&amp;#039; = 4,2 bis 6 dB (Spektraldifferenz) oder eine interaurale Laufzeitdifferenz von &amp;#039;&amp;#039;ITD&amp;#039;&amp;#039; = 0,25 bis 0,31 ms. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist unter Spektraldifferenz zu verstehen?&lt;br /&gt;
Mikrofonsysteme mit Trennkörpern jeglicher Art, auch [[Kunstkopf|Kunstköpfe]] mit oder ohne [[Ohrmuschel]]n oder bei AB-[[Stereofonie]] nicht parallel zeigende Mikrofone erzeugen als System zwischen den beiden Kanälen Spektraldifferenzen, das sind frequenzabhängige Pegeldifferenzen, die mit der Frequenz zunehmen. Diese spektralen Unterschiede stellt der eigene Kopf mit seinem Ohrsystem beim natürlichen Hören selbst her. Die Annahme, dass bei der Lautsprecher-Stereofonie deshalb auch Spektraldifferenzen benötigt werden, ist nicht richtig. Spektraldifferenzen in den Stereo-[[Lautsprechersignal]]en führen zu Verfärbungen des Klanges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Stereofonie|Stereohören]] im [[Stereodreieck]] werden die Orte der [[Phantomschallquelle]]n auf der [[Lautsprecherbasis]] durch die [[Hörereignisrichtung]] als Auslenkung in Prozent aus der Mitte (Center) lokalisiert und angegeben. Frequenzneutrale Pegeldifferenzen und Laufzeitdifferenzen führen durch [[Summenlokalisation]] zu verschiebbaren Phantomschallquellen. Bei der [[Lautsprecherstereofonie]] sind frequenzabhängige Pegeldifferenzen zu vermeiden, das sind Spektraldifferenzen, weil diese zu Klangverfärbungen bei seitlichen [[Schalleinfallsrichtung]]en führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist keine genaue Aussage darüber möglich, wann Spektraldifferenzen als Klangverfärbung zu hören sind. Die Toleranzgrenzen sind von Person zu Person recht unterschiedlich. Ob eine Klangfärbung noch tolerabel, schädlich oder sogar ein gewünschter Effekt ist, liegt im Empfinden des Hörers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.sengpielaudio.com/FrequenzabhUndUnabhPegel.pdf Frequenzabhängige und frequenzneutrale Pegeldifferenzen - pdf] (191 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoakustik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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