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	<title>Speakeasy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:08:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Speakeasy&amp;diff=540421&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-42468-96: Komparativ verwendet, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Ethanol nicht giftig wäre</title>
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		<updated>2025-12-23T22:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komparativ verwendet, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Ethanol nicht giftig wäre&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:21Club.JPG|mini|New Yorks 21 Club war in der Prohibitionszeit ein Speakeasy.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Speakeasy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Leip: &amp;#039;&amp;#039;Jan Himp und die kleine Brise&amp;#039;&amp;#039; 1934 (Leip war Zeitzeuge).&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch als &amp;#039;&amp;#039;Flüsterkneipe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Flüsterstube&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Hepner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Prohibition und die abstinenten Sozialisten&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Sozialistische Monatshefte]] 16 = 18 (1912), H. 1, S.&amp;amp;nbsp;37–44 Electronic ed.: Bonn : FES Library, 2006 ([http://library.fes.de/cgi-bin/digisomo.pl?id=02434&amp;amp;dok=1912/1912_01&amp;amp;f=1912_0037&amp;amp;l=1912_0044 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Mondscheinkneipe&amp;#039;&amp;#039; übersetzt) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blind pig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden während der [[Prohibition in den Vereinigten Staaten|Alkoholprohibition in den USA]] von 1920 bis 1933 illegale Kneipen oder Clubs bezeichnet, in denen insbesondere [[Spirituosen|hochprozentige Getränke]], aber auch Bier, ausgeschenkt wurden. Seit einigen Jahren wird der Begriff auch für gegenwärtige Bars verwendet, die sich durch eine versteckte Lage und gedämpfte Atmosphäre auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Verkauf und Ausschank von Alkohol waren im US-Bundesstaat [[New York (Bundesstaat)|New York]], der auch die Stadt [[New York City]] umfasst, gesetzlich landesweit untersagt, wie in einigen amerikanischen [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|Bundesstaaten]] bereits Jahre vorher. Die &amp;#039;&amp;#039;Speakeasys&amp;#039;&amp;#039; bildeten eine der wenigen Möglichkeiten, das Verbot zu umgehen. Der Name rührt daher, dass dort leise gesprochen werden sollte, damit vorübergehende Passanten nichts von den anwesenden Zechern hören konnten. &amp;#039;&amp;#039;Speakeasys&amp;#039;&amp;#039; wurden von Mitgliedern organisierter krimineller [[Bande (Gruppe)|Banden]] betrieben und sorgten für hohe Profite der [[Organisierte Kriminalität|organisierten Kriminalität]] in den USA. Für [[Gangster]] wie [[Al Capone]], [[George Moran]] und [[Dutch Schultz]] („Bierbaron der Bronx“) waren diese Clubs die lukrativste Einnahmequelle und trugen stark zum Wachstum der organisierten Kriminalität bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in New York City stieg die Anzahl dieser „Flüsterkneipen“ von 1922 bis 1927 von rund 5.000 auf 30.000.&amp;lt;ref&amp;gt;Jo Durden Smith: &amp;#039;&amp;#039;MAFIA.Die wahre Geschichte des organisierten Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;; Premio Verlag GmbH Münster; Übersetzung Klaus Helmut; ISBN 978-3-86706-047-9; S.&amp;amp;nbsp;64&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Schätzungen für 1927 gehen sogar von 30.000 bis 100.000 Speakeasy-Clubs aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archives.gov/education/lessons/volstead-act |titel=Teaching With Documents: The Volstead Act and Related Prohibition Documents |werk=archives.gov |hrsg=The National Archives |datum=2008-02-14 |sprache=en |abruf=2009-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser große illegale [[Markt (Wirtschaftswissenschaft)|Absatzmarkt]] war bald nicht mehr durch einzeln operierende Personen oder Gruppen zu bewältigen, deren blutige Konkurrenzkämpfe von aufstrebenden [[Mobster]]n – wie insbesondere [[Lucky Luciano]] – als geschäftsschädigend angesehen wurden. Es entwickelte sich eine Zusammenarbeit unterschiedlicher [[Ethnie|ethnischer]] Gruppen in der [[Seven Group]], die als Vorläufer des [[National Crime Syndicate]] gelten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde die Versorgung der illegalen Kneipen nicht nur von der [[La Cosa Nostra|Cosa Nostra]] beherrscht; allein [[Waxey Gordon]] kontrollierte vermutlich mit seiner Organisation mehr Alkohol als die italienischen Banden. Im Stadtgebiet von New York City beherrschten die [[Juden|jüdischen]] [[Kosher Nostra]]s 70&amp;amp;nbsp;Prozent des [[Schwarzmarkt]]s, die amerikanische Cosa Nostra 25&amp;amp;nbsp;Prozent; der Rest wurde durch irische Banden oder sonstige Gruppen betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;John Dickie&amp;quot;&amp;gt;John Dickie: &amp;#039;&amp;#039;Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia&amp;#039;&amp;#039;, Fischer Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2006, ISBN 978-3-596-17106-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ging es in den Clubs nicht immer so leise und diskret zu, wie es der Name vermuten lässt. Ihre Existenz war häufig ein offenes [[Geheimnis]], und auch in legalen [[Nachtclub]]s wurde teilweise Alkohol verdeckt an die Besucher ausgeschenkt. So musste etwa der berühmte [[Cotton Club]] mehrmals nach [[Razzia|Razzien]] vorübergehend geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Während der Alkoholprohibition in den USA wurden etwa doppelt so viel [[Destillation|destillierte]], hochprozentige [[Spirituosen]] getrunken wie vor und nach dem Verbot, da diese wesentlich leichter heimlich herzustellen und zu [[schmuggel]]n waren als etwa Bier oder [[Wein]]. Dies beruht auf der Tatsache, dass diejenige Menge Alkohol, die einen bestimmten [[Rausch]]zustand erzeugt, in einem vielfach kleineren Volumen etwa an [[Whisky]] enthalten ist als in Bier oder auch Wein, wodurch vor allem die Anzahl der erforderlichen illegalen Transporte zu den Speakeasys minimiert werden und auch die Produktions- und Lagerräume kleiner ausfallen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der naturgemäß fehlenden Kontrolle durch Behörden und der durch mangelnde Selektivität beim [[Brennen (Spirituose)|Brennvorgang]] erzielbaren höheren Ausbeute wurde überwiegend schlecht destillierter Alkohol mit einem hohen Anteil an [[Fuselöl]]en ausgeschenkt. Die höhere Ausbeute ergab sich aus der zumindest teilweisen Verwendung der eigentlich beim fachgerechten Destillieren ausgesonderten Anteile des [[Methanol]]-enthaltenden und daher giftigeren [[Vorlauf (Destillation)|Vorlaufs]] sowie des geschmacksverfälschenden und [[Kater (Alkoholintoxikation)|Kater]]-fördernden [[Nachlauf (Destillation)|Nachlaufs]]. Hochwertiger Trinkalkohol wurde dagegen häufig verdünnt, um ihn zu strecken. Um den aus diesen Praktiken resultierenden minderwertigen Geschmack zu kaschieren, wurden die Getränke auf Eis serviert, wodurch der in den USA noch heute beliebte &amp;#039;&amp;#039;Whisky on the Rocks&amp;#039;&amp;#039; entstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Entdeckung durch die Behörden zu entgehen, hatten oft nur „Mitglieder“ Zutritt; neue Gäste wurden nur nach einer persönlichen Empfehlung akzeptiert. Außerdem bestachen die Betreiber häufig die lokale Polizei, um vor einer eventuell bevorstehenden [[Razzia]] frühzeitig gewarnt zu werden. Dadurch breitete sich [[Korruption]] in den Vereinigten Staaten aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das organisierte Verbrechen suchte sich nach 1933 neue Einnahmequellen und konzentrierte sich verstärkt auf den [[Drogenhandel|Handel mit anderen illegalen Drogen]] und das illegale [[Glücksspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Speakeasys&amp;#039;&amp;#039; wurden häufig als Handlungsorte in den [[Kriminalroman]]en [[Dashiell Hammett]]s sowie in den Gangsterfilmen des [[Film noir|Film Noir]] der 1940er Jahre verwendet. In der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Manche mögen’s heiß]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Tony Curtis]], [[Jack Lemmon]] und [[Marilyn Monroe]] arbeiten die beiden männlichen Hauptdarsteller am Anfang als Musiker in einem nach außen als Bestattungsinstitut getarnten Speakeasy, das dann von der Polizei geräumt wird. Im [[Gangsterfilm|Gangster-Epos]] &amp;#039;&amp;#039;[[Es war einmal in Amerika]]&amp;#039;&amp;#039; spielt ein Speakeasy, das von der Bande um den Protagonisten David „Noodles“ Aaronson (gespielt von [[Robert De Niro]]), betrieben wird, ebenfalls eine zentrale Rolle. Im Song &amp;#039;&amp;#039;Fat Sam’s Grand Slam&amp;#039;&amp;#039; aus dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Bugsy Malone]]&amp;#039;&amp;#039; wird ein Speakeasy und die Vorgänge in diesem besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Bei Nachtschwärmern in aller Welt erfreuen sich die versteckten Speakeasy-Bars seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Angelehnt ist das Konzept an die Zeit der Prohibition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche der heutigen Flüsterbars arbeiten mit ausgefeilten Einlassverfahren, die beispielsweise nur mit einem Zugangscode betreten werden dürfen, der sich täglich ändert oder aber die Eingangstür ist so unscheinbar, dass sie erst gesucht werden muss. Gerade die vermeintliche Privatsphäre ist es, die Gäste in die geheimen Bars lockt. Hier haben die Besucher das Gefühl, „Eingeweihte“ zu sein, ganz unter sich, während draußen auf der Straße die Menschen keine Ahnung haben, dass hier ein Lokal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogenhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Vereinigten Staaten (1918–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mafia (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsgeschichte (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogenkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
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