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	<title>Spatelente - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:55:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spatelente&amp;diff=849899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Bestand und Gefährdung */ WP:Zahlen</title>
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		<updated>2024-08-15T16:16:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bestand und Gefährdung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Zahlen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Zahlen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Zahlen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Spatelente&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bucephala islandica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Friedrich Gmelin|Gmelin]], 1789)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Bucephala&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anatinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Barrowgoldeneye.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Spatelente (&amp;#039;&amp;#039;Bucephala islandica&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BarrowGoldeneye29.jpg|mini|Auffliegende Spatelente]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Barrows.goldeneye.male.010107.arp.jpg|mini|Spatelente, Männchen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spatelente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bucephala islandica&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[monotypisch]]e [[Art (Biologie)|Vogelart]] aus der Unterfamilie der [[Enten]] (Anatinae). Sie ähnelt sehr der auch in Mitteleuropa vorkommenden [[Schellente]] (&amp;#039;&amp;#039;Bucephala clangula&amp;#039;&amp;#039;) sowie der nordamerikanischen [[Büffelkopfente]]. Die drei Arten bilden gemeinsam die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Bucephala]]&amp;#039;&amp;#039; und gleichen sich auch in ihrer Lebensweise sehr. Sie unterscheiden sich jedoch durch ihre Brutverbreitung: Spatelenten besiedeln die gemäßigte bis arktische Zone in Nordamerika, [[Grönland]] und [[Island]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa ist die Spatelente ein sehr seltener [[Irrgast]]. Sie ist mehrfach in Deutschland, Belgien, Polen und Tschechien beobachtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer&amp;quot;&amp;gt;Hans-Günther Bauer, Einhard Bezzel und Wolfgang Fiedler (Hrsg.), S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Spatelenten erreichen eine Körperlänge von 40 bis 48&amp;amp;nbsp;cm und eine Spannweite von 62 bis 77&amp;amp;nbsp;cm. Insgesamt ähnelt die Art sehr der [[Schellente]]; Weibchen, Jungvögel und unausgefärbte Männchen der beiden Arten sind im Feld nicht unterscheidbar. Ausgefärbte Männchen haben einen violett-purpur schimmernden Kopf (bei Schellente grün). Der Kopf ist von ovaler Form. Der Schnabel wirkt dreieckig und ist kurz.  Der weiße Fleck zwischen Schnabel und Auge, der für Männchen im [[Prachtkleid]] charakteristisch ist, ist im Vergleich zum Schellentenmännchen größer, deutlich nach oben verlängert und endet oberhalb des Auges spitz ausgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgefärbte Weibchen haben einen braunen Kopf und ein graues Körpergefieder. Im Prachtkleid ist der Schnabel schwarz, außerhalb der Brutzeit im Winter ist er orangefarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alderfer&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Alderfer, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
Spatelenten sind überwiegend still.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alderfer&amp;quot; /&amp;gt; Während der Balzzeit ist vom Männchen ein weiches und grunzendes &amp;#039;&amp;#039;ka-kaá&amp;#039;&amp;#039; oder eine Reihe von &amp;#039;&amp;#039;wa wa wa.&amp;#039;&amp;#039;-Rufen zu hören. Die Rufe des Weibchens sind ein gackerndes &amp;#039;&amp;#039;gä-gä-gärr&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;kraa kraa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergmann&amp;quot;&amp;gt;Hans-Heiner Bergmann, Hans-Wolfgang Helb, Sabine Baumann, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsareal der Art ist sehr [[Disjunktion (Ökologie)|disjunkt]]. Die größten Vorkommen gibt es im küstennahen Nordwesten Nordamerikas von [[Oregon]] bis [[Alaska]]. Ein zweites, kleines Vorkommen befindet sich auf der [[Labrador-Halbinsel]] im Nordosten [[Kanada]]s. Die Spatelente brütet außerdem im Südwesten [[Grönland]]s sowie auf [[Island]]. Ihr Lebensraum sind Binnenseen, Tümpeln und Flüsse in offenen und bewaldeten Gebieten. Die Höhenverbreitung reicht von Meereshöhe bis 3.000 Meter in den Rocky Mountains.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spatelenten überwintern vor allem an geschützten Küsten in der Nähe der Brutgebiete, aber auch auf Seen und Flüssen im Binnenland. Die Art ist in Mitteleuropa ein sehr seltener [[Irrgast]]. Bis jetzt gibt es nur einen gesicherten Beleg für ein Vorkommen in Mitteleuropa, denn im März 1853 wurde ein ausgewachsenes Männchen bei [[Hiddensee]] geschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Rutschke, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufiger kommen Spatelenten als Irrgast jedoch in Großbritannien und Norwegen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Der Hauptteil ihrer Nahrung (70–80 %) besteht aus Krebstieren und Wasserinsekten. Weniger häufig fressen sie Fisch oder Fischlaich. Die Pflanzennahrung besteht meist aus Meeresalgen, Wasserpflanzen und Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brut ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bucephala islandica MWNH 1021.JPG|mini|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Spatelenten brüten in sehr lockeren Kolonien, da die Männchen während der Fortpflanzungszeit sehr aggressiv sind. Es sind monogame Vögel, die Paarbeziehung besteht allerdings immer nur eine Fortpflanzungssaison.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sale&amp;quot;&amp;gt;Richard Sale, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spatelente brütet an Seen und Teichen, meist in Wäldern. Sie nutzt dabei Baumhöhlen oder ähnliche Höhlungen und nimmt Nisthilfen bereitwillig an. Auf Island nutzt sie beispielsweise auch Spalten in Lavafeldern, um ihre Nester anzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sale&amp;quot; /&amp;gt; Die Nestauskleidung besteht aus Daunen. Ende Mai, manchmal auch erst Anfang Juni, beginnt die Eiablage. Das Normalgelege besteht aus 10 bis 14 blaugrünen Eiern. Die Brutzeit dauert ca. 30 Tage, und gegen Ende Juni schlüpfen die Küken. Sie werden am Anfang vom Weibchen [[Hudern|gehudert]], finden ihre Nahrung aber selbstständig. Die Jungvögel sind mit 55 bis 65 Tagen flügge. Sie brüten erstmals im Alter von zwei Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sale&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Weltpopulation wurde 2002 von der [[IUCN]] auf 180.000–210.000 Individuen geschätzt. Die Art ist laut IUCN „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;). Der europäische Bestand, der auf Island brütet, scheint langfristig stabil bei etwa 1500 bis 1800 Individuen. Zu kurzzeitigen Bestandseinbrüchen kam es auf Island in den Jahren 1978 und 1989 auf Grund von Nahrungsengpässen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jonathan Alderfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Complete Birds of North America&amp;#039;&amp;#039;. National Geographic, Washington D.C. 2006, ISBN 0-7922-4175-4.&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz, Band 1: Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel&amp;#039;&amp;#039;. Aula-Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heiner Bergmann]], [[Hans-Wolfgang Helb]], Sabine Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen der Vögel Europas. 474 Vogelporträts mit 914 Rufen und Gesängen auf 2.200 Sonogrammen.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89104-710-1.&lt;br /&gt;
* Jon L. Dunn (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Field guide to the birds in North America.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. National Geographic Society, Washington, D.C. 2011, ISBN 978-1-4262-0828-7 (EA Washington, D.C. 1982).&lt;br /&gt;
* Erich Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; Aula Verlag, Wiesbaden 1988, ISBN 3-89104-449-6.&lt;br /&gt;
* Richard Sale: &amp;#039;&amp;#039;A Complete Guide to Arctic Wildlife&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Christopher Helm, London 2006, ISBN 0-7136-7039-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Bucephala islandica|Spatelente}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22680459|ScientificName=Bucephala islandica|YearAssessed=2020|Assessor=BirdLife International|Download=2024-08-14}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=9456DEDF7E1AADF3|ScientificName=Bucephala islandica|CommonName=Spatelente}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= bargol |Name= Spatelente (&amp;#039;&amp;#039;Bucephala islandica&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Bucephala-islandica|ScientificName=Bucephala islandica|Name=Spatelente}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510602|Name=Barrow&amp;#039;s Goldeneye|Wissenschaftlich=Bucephala islandica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spatelente}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenten und Säger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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