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	<title>Sparren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sparren&amp;diff=94373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Im Bezug unverständliche Formulierung zurück. / Änderung 263185144 von ABBwiki rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-01-28T23:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Im Bezug unverständliche Formulierung zurück. / Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263185144&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263185144&quot;&gt;263185144&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/ABBwiki&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/ABBwiki&quot;&gt;ABBwiki&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparren in Pfettendach.jpg|mini|Sparren (braun) in einem Pfettendach als Zweifeldträger mit Kragarm als Dachüberstand im Traufbereich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dachsparren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in [[Dachkonstruktion]]en die [[Träger (Statik)|Träger]], die von der [[Dachtraufe|Traufe]] zum [[Dachfirst|First]] verlaufen und die [[Dachhaut]] tragen. In der [[Aufsicht (Darstellung)|Aufsicht]] sind sie üblicherweise rechtwinklig zur Traufe und zum First angeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Satz nach Theodor Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Holzkonstruktionen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Springer, Berlin 1911. (6. Reprintauflage der Originalausgabe von 1911, Reprint-Verlag-Leipzig), S. 298. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dachsparren kommt entweder als geneigter [[Einfeldträger]] oder geneigter Mehrfeldträger, jeweils mit oder ohne [[Kragarm]] vor, z.&amp;amp;nbsp;B. in Verbindung mit einem [[Sparrenhalter]] am Sparrenfuß.&amp;lt;ref&amp;gt;Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Bautabellen für Ingenieure&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage 2004. Werner Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sparren übertragen die Dachlasten im [[Sparrendach|Sparren-]] und [[Kehlbalkendach]] mit einer Holzverbindung wie Loch und Zapfen mit Holznagel auch mit Versatz oder nur mit Versatz wie Stirnversatz, Fersenversatz oder Doppelversatz auf die Dach- bzw. [[Hängewerk#Einfaches Hängewerk|Bundbalken]] oder auf ein Betonwiderlager mit Fußschwelle und angenagelter oder verbolzter [[Sparrendach#Knagge|Knagge]]. Anders im [[Pfettendach]] da wird die Dachlast mit einem v-förmigen Ausschnitt wie Kerve, Kerbe oder Sattel auf die [[Pfette]]n übertragen. Beim Abbinden werden Sparren aus Vollholz so gelegt, dass ihr Stammende an der Traufe und ihr Zopfende an der First liegt. Der Sparrenquerschnitt bei historischen Dächern ist meist quadratisch oder leicht rechteckig stehend. Seit dem 19. Jahrhundert werden Sparren wegen ihrer Biegebeanspruchung überwiegend mit stehendem Querschnitt (hochkantig) eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dachstuhl, 1. Sparren&amp;#039;&amp;#039;. In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 513–527. {{zeno.org|20005990882}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verbindung dient bei traditionellen Konstruktionen ein [[Nagel#Zimmermannsnagel|Sparrennagel]], zusätzlich ist jeder dritte Sparren an seinen Auflagerpunkten durch Laschen, Zangen, Bolzen bzw. [[Holz]]-Verbinder z. B. [[Sparrenpfettenanker]] mit den Pfetten zu verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konstruktive Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schneider Bautabellen. 8. Auflage. 1988 Werner-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-8041-3399-1, S. 3.23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im [[Süddeutscher Sprachraum|süddeutschen Sprachraum]] werden auch Dachhauttragende Dachschräghölzer, als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Rofen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder seltener als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die aber keine Hölzer der Dachkonstruktion sind. Im Gegensatz zu den Sparren sind Rofen nicht selbsttragend, sind im Firstbereich an zusätzlichen Hölzern meist mit Holznägeln aufgehängt, haben keine Verbindung zur Gegenseite, liegen ohne Kerven oder Sättel auf Rähm und Schwelle auf und haben keinen Horizontalschub nach außen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rofen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Koepf]], [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar&amp;#039;&amp;#039;. 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X, S. 395 (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 194); [https://moodle.unifr.ch/pluginfile.php/975203/mod_resource/content/0/KOEPF%2C%20BINDING%2C%202005%2C%20Bildwoerterbuch%20der%20Architektur.pdf moodle.unifr.ch] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 12. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/article/view/36297/29954 |titel=Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Seite 83-84: &amp;quot;Rofen&amp;quot; |hrsg=Sonderband (2012) Vorindustrieller Holzbau in Südwestdeutschland und der deutschsprachigen Schweiz |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabell Hermann |Titel=Die Bauernhäuser beider Appenzell |Verlag=Appenzeller Verlag |Ort=Herisau |Datum=2004 |ISBN=978-3-85882-387-8 |Seiten=104–105}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eißing&amp;quot;&amp;gt;Dr.-Ing. Thomas Eißing: [http://baugeschichte.a.tu-berlin.de/bg/lehre/pdf/341_611.pdf Dachtragwerke], Universität Bamberg; In: Baugeschichte.A.TU-Berlin.de ; abgerufen im Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im Deutschen seit dem 11. Jahrhundert belegt (mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;sparre&amp;#039;&amp;#039;, althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;sparro&amp;#039;&amp;#039;), es wird eine gemeinsame Grundlage mit dem Verb &amp;#039;&amp;#039;sperren&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung „Balken aufrichten, Beine spreizen (wie die Sparren auf dem Dach)“ angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge&amp;quot;&amp;gt;Satz nach &amp;#039;&amp;#039;Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 24. Auflage 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Sparren eines Daches bildet die Ebenen der Dachflächen und wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparrenlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Holzkonstruktionen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Springer, Berlin 1911. (6. Reprintauflage der Originalausgabe von 1911, Reprint-Verlag-Leipzig), S. 288, 301 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff der Sparrenlage kann auch die zeichnerische Darstellung einer Sparrenaufsicht ansprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasmuth&amp;quot;&amp;gt;Satz nach Günther Wasmuth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wasmuths Lexikon der Baukunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1929–1932 (4 Bände), Lemma &amp;#039;&amp;#039;Sparren&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;Sparrenwerk&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird die zeichnerische Darstellung der Aufsicht auf die Gesamtheit der Sparren eines Daches, beispielsweise im Rahmen einer [[Ausführungsplanung]], auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparrenplan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Gespärre]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zusammengehöriges Sparrenpaar, es können aber auch alle Sparren (oder auch alle Holzbauteile) eines Daches damit angesprochen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Günther Wasmuth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wasmuths Lexikon der Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1929–1932 (4 Bände), Lemma &amp;#039;&amp;#039;Gespärre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Gebinde (Holzbau)|Gebinde]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das zusammengehörige Sparrenpaar samt eventuell vorhandenen verbindenden Elementen wie dem [[Kehlbalken]], Dachbalken oder Bundbalken.&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vgl. to carve engl. schnitzen), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waltke.de/wissenswertes/zimmereilexikon/ Kleines Zimmereilexikon], In: Waltke.de. Abgerufen im Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein zweiflächiger Einschnitt (mit Dreiecksquerschnitt) an der Unterseite hölzerner Sparren, meist um eine waagerechte Fläche zum Auflagern auf eine [[Pfette]] zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Holzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Leinfelden-Echterdingen 2003, DRW-Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Eißing, Benno Furrer, Christian Kayser, Stefan King, Ulrich Klein, Ulrich Knapp, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli, Hans-Hermann Reck, Daniel Reicke: &amp;#039;&amp;#039;Vorindustrieller Holzbau. Terminologie und Systematik für Südwestdeutschland und die deutschsprachige Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (= Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Sonderband.) 2., überarbeitete Auflage. Universität Heidelberg / Universitätsbibliothek, Heidelberg 2023, ISBN 978-3-96929-223-5 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/issue/view/6411 Digitalisat]), S. 40, Kapitel 2.4 &amp;#039;&amp;#039;Versatzung, Aufklauung, Aufkervung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ähnlicher Einschnitt am Sparrenfuß von Kehlklauenschifter und am Sparrenkopf von Gratklauenschifter wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Das untere Ende eines Sparrens wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparrenfuß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet; ragt es über die Kante der Außenwand hinaus und ist von außen sichtbar, wird dagegen von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparrenkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasmuth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Galerie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwidlowanie.svg|[[Scherzapfen]] als Firstverbindung eines Gespärres&lt;br /&gt;
Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl 1200px.png|Sparrengebinde (gelb). Historisches Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl.&lt;br /&gt;
 Pfette mit aufgeklinktem Sparren (Rü, 2024).jpg|1: Pfette; 2: aufgesattelter oder aufgekervter Sparren&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Eißing, Benno Furrer, Christian Kayser, Stefan King, Ulrich Klein, Ulrich Knapp, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli, Hans-Hermann Reck, Daniel Reicke: &amp;#039;&amp;#039;Vorindustrieller Holzbau. Terminologie und Systematik für Südwestdeutschland und die deutschsprachige Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (= Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Sonderband.) 2., überarbeitete Auflage. Universität Heidelberg / Universitätsbibliothek, Heidelberg 2023, ISBN 978-3-96929-223-5 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/issue/view/6411 Digitalisat]), S. 40, Kapitel 2.4 &amp;#039;&amp;#039;Versatzung, Aufkervung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Klaue01.jpg|Sparrenfuß als [[Holzverbindung#Klauenverbindungen|Klauenverbindung]] bei einem Sparren- oder Pfettendach ohne Traufüberstand&amp;lt;ref name=&amp;quot;G2Klaue&amp;quot;&amp;gt;Thomas Eißing, Benno Furrer, Stefan King, Ulrich Knapp, Anja Krämer, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli, Daniel Reicke: &amp;#039;&amp;#039;Vorindustrieller Holzbau in Südwestdeutschland und der deutschsprachigen Schweiz. Terminologie und Systematik&amp;#039;&amp;#039;. (= Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Sonderband). Eßlingen 2012, ISBN 978-3-942227-11-7 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/article/view/36297 Digitalisat auf journals.ub.uni-heidelberg.de], abgerufen am 4. Oktober 2024), Seite 57, Aufklauung, Klauung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sparrenköpfe (Krauth, Meyer, 1895, Tafel 14).jpg|Verzierte Sparrenköpfe von Pfetten Dächern Dachüberstand, aus einem Zimmermanns-Lehrbuch von 1893&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Krauth]], [[Franz Sales Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstzimmerei: mit besonderer Berücksichtigung der äusseren Form&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: Tafeln. Leipzig 1893, Tafel 13 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krauth1893bd2/0021/image,info,thumbs Digitalisat]); vgl. auch Tafel 14 und Textband S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Gratklaue01.jpg|Gratklauenschifter, Klaue mit unterstützender Funktion&amp;lt;ref&amp;gt; name=&amp;quot;GKlaue&amp;quot;&amp;gt;Thomas Eißing, Benno Furrer, Stefan King, Ulrich Knapp, Anja Krämer, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli, Daniel Reicke: &amp;#039;&amp;#039;Vorindustrieller Holzbau in Südwestdeutschland und der deutschsprachigen Schweiz. Terminologie und Systematik&amp;#039;&amp;#039;. (= Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Sonderband). Eßlingen 2012, ISBN 978-3-942227-11-7 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/article/view/36297 Digitalisat auf journals.ub.uni-heidelberg.de], abgerufen am 4. Oktober 2024), Seite 38, Abb. 57 (links): Klaue.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kehlklaue01.jpg|Kehlklauenschifter&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Eißing, Benno Furrer, Stefan King, Ulrich Knapp, Anja Krämer, Burghard Lohrum, Tilmann Marstaller, Claudia Mohn, Heinz Pantli, Daniel Reicke: &amp;#039;&amp;#039;Vorindustrieller Holzbau in Südwestdeutschland und der deutschsprachigen Schweiz. Terminologie und Systematik&amp;#039;&amp;#039;. (= Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Sonderband). Eßlingen 2012, ISBN 978-3-942227-11-7 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/swbhbf/article/view/36297 Digitalisat auf journals.ub.uni-heidelberg.de], abgerufen am 4. Oktober 2024), Seite 38, Abb. 58 (rechts): Kerve.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sparren mit besonderer Ausformung und Bearbeitung sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gratsparren]]&amp;#039;&amp;#039; liegen an den sogenannten [[Dachgrat]]en, beispielsweise den Außenkanten eines  Walm- oder [[Pyramidendach]]es.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kehlsparren]]&amp;#039;&amp;#039; liegen an den Innenecken eines Daches, den sogenannten [[Kehle (Dach)|Kehlen]], etwa beim [[Vierkanthof]] hofseitig, beim Winkelbau oder beim [[Kreuzdach]].&lt;br /&gt;
{{Anker|Strahlenschifter}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahlenschifter.jpg|mini|Grundriss: Strahlenschifter&amp;lt;ref&amp;gt;Strahlenschifter Bubiza[https://www.bubiza.de/fileadmin/user_upload/Bubiza/PDF/Superzimmerer/2008/RechnAbbund.pdf PDF] abgerufen am 12. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schifter]]&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Schiftersparren, Schiftsparren&amp;#039;&amp;#039;) sind kürzere Sparren, die nicht bis zum First oder nicht bis zur Traufe durchlaufen, sondern sich an einer Innen- oder Außenecke des Dachs an den Grat- oder Kehlsparren anschmiegen. Bei großen Dachüberständen können sich an Außenecken (z.&amp;amp;nbsp;B. eines Walmdachs) so kurze Schifter ergeben, dass diese nicht mehr auf der Fußpfette aufliegen. In diesem Fall sollten sie nicht parallel zu den anderen Sparren verlegt, sondern im spitzen Winkel so weit dem Gratsparren angenähert werden, bis sie eine angemessene Länge erreichen und ihren Anteil der Dachlast auf die Fußpfette übertragen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bswals.at/wrl-z1/schspa/schspa.htm Erläuterungen zu schrägen Schiftern] von Martin Ahammer, Lehrer an der Landesberufsschule Wals; abgerufen im Dez. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giebelsparren&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ortgangsparren&amp;#039;&amp;#039; liegen an oder auf dem [[Giebel]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flugsparren&amp;#039;&amp;#039; liegen frei vor dem Giebel eines Gebäudes und werden z.&amp;amp;nbsp;B. durch vorkragende Pfetten abgestützt. Sie bilden ein &amp;#039;&amp;#039;[[Freigespärre]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schweb(e)giebel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Freigebinde&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichsparren&amp;#039;&amp;#039; liegen unmittelbar an einer (Giebel-)Wand an. Hohe Giebelwände, die nicht durch Innenwände abgestützt werden, können durch die Verbindung mit Streichsparren vom [[Dachstuhl]] ausgesteift werden.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Anfallsparren]]&amp;#039;&amp;#039; liegt am sogenannten Anfallspunkt eines Walmdaches, wo er sich mit einem gegenüberliegenden Anfallsparren, zwei Gratsparren und einer Firstpfette verbindet.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Kragsparren}}&amp;#039;&amp;#039;Kragsparren&amp;#039;&amp;#039; laufen ein- oder beidseitig über den Punkt ihrer Abstützung hinaus.&lt;br /&gt;
** Entweder laufen sie über die oberste [[Pfette]] hinaus und enden beim Satteldach kurz vor dem [[Dachfirst]] oder&lt;br /&gt;
** sie laufen über den Fußpunkt bis zur [[Traufe]] durch und bildet so den [[Dachüberstand]]. Beim traditionellen [[Pfettendach]] ist das der Standard. Beim traditionellen Sparrendach gibt es keine Kragsparren (Dachüberstände werden hier mit Hilfe von [[Aufschiebling]]en erzeugt, wobei der für Sparrendächer charakteristischen Knick im Dach entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Frick, Kerstin Knöll: [https://books.google.de/books?id=Cy20BgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=sparrenhalter&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA26#v=onepage&amp;amp;q=sparrenhalter&amp;amp;f=false Baukonstruktionslehre: Teil 2], Seite 26f, Springer-Verlag, 17. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit modernen [[Sparrenhalter#Sparrenfuß|Sparrenfüßen]] aus Metall oder [[Knagge]]n, die den Sparren an [[Deckenbalken]], Fußschwelle oder der [[Multifunktionale Betondecke|Betondecke]] verankern&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Franke, Gernod Deckelmann: Baukonstruktion im Planungsprozess. Springer, 2013 ([https://books.google.de/books?id=geD0BQAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA117#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false  S. 117f, Bild 4-23] und [https://books.google.de/books?id=geD0BQAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA115#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Bild 4-24])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.wuerth.com/stmedia/shop/masterpages0000/LANG_de/02340.pdf Sparrenhalter Holz] (PDF; 146&amp;amp;nbsp;kB), In: Media.Wuerth.com. Abgerufen im November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; kann ein Teil des Sparrenquerschnittes über die Außenwand hinausragen und so wie beim Pfettendach einen Dachüberstand bilden.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bohlensparren&amp;#039;&amp;#039; in [[Bohlendach|Bohlendächern]] sind gekrümmte Sparren, die aus [[Bohle|Bohlen]] zusammengefügt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Warth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstruktionen in Holz&amp;#039;&amp;#039;. Sechste verbesserte und vervollständigte Auflage. J. M. Gebhardt’s Verlag, Leipzig 1900 ([[Nachdruck]]: Th. Schäfer, Hannover 1994, ISBN 3-88746-019-7), S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material und Aufgabe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparren Ortgangdetail.jpg|mini|Einbausituation eines 8/20 cm großen Sparrens. Detailschnitt am [[Ortgang]] (links). Von außen (oben) nach innen (unten): Dachdeckung, Lattung, [[Konterlattung]], Unterspannbahn, Dachsparren mit dazwischen Wärmedämmung, Dampfsperre, Lattung, Gipskartonplatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischen Gebäuden kamen früher ausschließlich Sparren aus [[Vollholz]] zur Anwendung. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts wird für derartige hölzerne Sparren empfohlen, dass deren freie Länge ohne Unterstützung höchstens 4 Meter betragen solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasmuth&amp;quot; /&amp;gt; Heute lassen sich mit Sparren aus [[Brettschichtholz]] auch wesentlich größere Weiten überspannen. Auch Konstruktionen aus anderen Materialien existieren, und insofern auch Sparren aus [[Profilstahl|Stahlprofilen]], [[Aluminium]] oder [[Stahlbeton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sparren hat die Aufgabe, Lasten in ein darunter befindliches Tragwerk einzuleiten. Dies kann beispielsweise über [[Pfette]]n in die tragenden Wände geschehen, oder mittels eines hölzernen [[Dachstuhl]]s, der entweder mit einem stehenden oder einem liegenden Stuhl versehen ist. Die [[DIN 1055]] (Lastannahmen am Bau) unterscheidet zwischen ständigen Lasten (dem Bauwerk selbst), [[Verkehrslast]]en, [[Schneelast]]en und [[Windlast]]en. Der Abstand der Sparren untereinander wird als Achsabstand (&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;) angegeben und liegt im Holzbau in der Regel zwischen 50 und 100 cm, heute häufig zwischen 65 und 80 cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prehl 15&amp;quot;&amp;gt;Satz nach Hagen Prehl: &amp;#039;&amp;#039;Hölzerne Dachkonstruktionen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Düsseldorf 2001, Werner Verlag, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Sparrenabständen ergeben sich bei Vollholz statisch notwendige Sparrenquerschnitte zwischen 6/12 und 10/20 cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prehl 15&amp;quot; /&amp;gt; Bei Dächern über beheizten Räumen wird heute die [[Wärmedämmung]] normalerweise zwischen den Sparren angeordnet. Steigende Ansprüche  an die Wärmedämmung in den letzten Jahren führten in Deutschland zu größeren Dämmstoffdicken. Das wiederum führt dazu, dass bei der Dimensionierung der Sparren nicht nur statische Anforderungen eine Rolle spielen, sondern auch die Notwendigkeit, sie entsprechend der erforderlichen Dämmstoffdicke zu dimensionieren. Insofern liegen die Sparrenhöhen bei Neubauten heute selten unter 20 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sparren sind in der historischen Architektur hin und wieder besonders verziert und profiliert worden, vor allem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Sparrenköpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dimensionierung ==&lt;br /&gt;
In traditionellen Konstruktionen werden Sparren gewöhnlich bis 4,5 oder 5 Metern Länge freitragend ausgeführt. Längere Sparren werden vorzugsweise paarweise gegeneinander durch [[Kehlbalken]] abgestützt. Die [[Gebinde]] stehen oft im Abstand von 70 bis 80 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Frick, Kerstin Knöll: [https://books.google.de/books?id=Cy20BgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=sparrenhalter&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA26#v=onepage&amp;amp;q=sparrenhalter&amp;amp;f=false Baukonstruktionslehre: Teil 2], Seite 26ff, Springer-Verlag, 17. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle von [[Holzbalken|Balken]] werden heute auch in [[Deutschland]] vermehrt [[Bohle]]n als Sparren eingesetzt, wie es bei der nordamerikanischen [[Holzrahmenbau#Bauweisen|Holzrahmenbauweise]] schon seit langem praktiziert wird. Neben der Einsparung an Holz haben breite, aufrecht stehende Bohlen den Vorteil, dass sich eine stärkere Lage Dämmstoff zwischen den Sparren einbringen lässt und die dünnen Bohlen weniger als [[Wärmebrücke]] wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechsel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparrenauswechselung2.jpg|mini|Auswechselung einer Sparrenlage für ein Dachflächenfenster]]&lt;br /&gt;
Fensteröffnungen in der Dachfläche oder Bauteile, die das Dach durchdringen, wie beispielsweise ein Schornstein, machen sogenannte [[Auswechselung (Bauwesen)|Auswechselungen]] einzelner Sparren nötig. Ein horizontaler &amp;#039;&amp;#039;oberer Wechsel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;unterer Wechsel&amp;#039;&amp;#039; verteilen die Last in die angrenzenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechselsparren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Satz mit Begriffen nach Tanja Brotrück: &amp;#039;&amp;#039;Basics Dachkonstruktion&amp;#039;&amp;#039;, 2007, Birkhäuser, S. 25, Abb. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des statischen Systems gelten größere Auswechselungen im [[Sparrendach]] und beim verwandten [[Kehlbalkendach]] als problematisch. So sollten dort Dachgauben, die über mehr als zwei Sparrenfelder reichen, vermieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Satz nach Hagen Prehl: &amp;#039;&amp;#039;Hölzerne Dachkonstruktionen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Düsseldorf 2001, Werner Verlag, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Pfettendach]] gelten größere Auswechselungen als vergleichsweise unproblematisch, und insofern auch die Errichtung größerer Dachgauben.&amp;lt;ref&amp;gt;Satz nach Hagen Prehl: &amp;#039;&amp;#039;Hölzerne Dachkonstruktionen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Düsseldorf 2001, Werner Verlag, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung und Verankerung ==&lt;br /&gt;
Sämtliche Bauteile einer Dachkonstruktion wie Schwellen, Pfosten, Streben, Pfetten, Deckenbalken, Sparren sind gegen Abheben, besonders im Trauf- und Ortgangbereich untereinander zugfest zu verbinden. Verankerungen mit der Unterkonstruktion sind im Eckbereich, in Abständen ≤ 1&amp;amp;nbsp;m und im Randbereich ≤ 2&amp;amp;nbsp;m vorzunehmen. Das Gegengewicht von jedem Ankerpunkt muss mindestens 450&amp;amp;nbsp;kg betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konstruktive Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schneider Bautabellen&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. 1988 Werner-Verlag, ISBN 3-8041-3399-1, S. 3.23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Dachsparren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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