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	<title>Sparneck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sparneck&amp;diff=320007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-04T06:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sparneck COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/9/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/50/38/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sparneck in HO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Hof&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Sparneck&lt;br /&gt;
|Höhe              = 563&lt;br /&gt;
|PLZ               = 95234&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09251&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09475174&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SK2&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktplatz 4&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sparneck.de/ www.sparneck.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Schreiner&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sparneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Regierungsbezirk Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Hof]] und der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Sparneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Markt Sparneck liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von {{Höhe|560|DE-NHN|link=1}} im Pfarrbachtal, das den Großteil des Gemeindegebiets bildet. Die Sächsische [[Saale]] durchquert dieses Tal in nördlicher Richtung. Im Süden erhebt sich der 877&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Waldstein (Gebirgszug)|Große Waldstein]], an dessen Westhang die Saale entspringt. Der [[Waldstein (Gebirgszug)|Waldstein-Gebirgszug]], zu dem auch der südöstlich des Ortes gelegene [[Kleiner Waldstein|Kleine Waldstein]] zählt, bildet die natürliche Grenze zum [[Landkreis Wunsiedel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/N3TPQ |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-03-27|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sparneck führt der [[Jean-Paul-Weg]], ein markierter und ausgeschilderter Wanderweg zu Ehren des Dichters [[Jean Paul]] Friedrich Richter (1763–1825). Auf den zum Ort gehörenden Flächen gibt es drei [[Naturdenkmal|Naturdenkmäler]]: die Felsengruppe Kleiner Waldstein, der [[Weidenbrunnen (Waldstein)|Weidenbrunnen]] im selben Wald und eine Buche in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Waldhotels Heimatliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Größere Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend, die Gemeinde [[Weißdorf]], die Stadt [[Kirchenlamitz]], die Stadt [[Bad Weißenstadt]] (beide im Landkreis Wunsiedel), der Markt [[Zell im Fichtelgebirge|Zell]] und die Stadt [[Münchberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwölf [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Markt Sparneck |val=1241|zugriff=2010-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=63218863724 |objekt=Gemeinde Sparneck |abruf=2021-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Brandenstumpf]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Einöden (Sparneck)|Einöden]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Germersreuth]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Grohenbühl]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Immerseiben]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Immershof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Reinersreuth]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Rohrmühle (Sparneck)|Rohrmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Saalmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* Sparneck (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Stockenroth]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Ziegelhütte (Sparneck)|Ziegelhütte]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Sparneck und [[Sparnecker Forst]] (Gemarkungsteil&amp;amp;nbsp;0). Die Gemarkung Sparneck hat eine Fläche von 9,448&amp;amp;nbsp;km² und ist in 2021 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4675&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091951 |titel= Gemarkung Sparneck (091951) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen sämtliche Gemeindeteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/wT8hb |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die erste Beurkundung Sparnecks lässt darauf schließen, dass eine [[Burg]] erbaut wurde und sich die Besitzer, die [[Sparneck (Adelsgeschlecht)|Herren von Sparneck]], nach ihr benannten. Die Burg wurde allerdings erst 1298 urkundlich erwähnt. Die frühe Bezeichnung des Adelsgeschlechts als &amp;#039;&amp;#039;Sparrenhecke&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den roten und silbernen [[Sparren]] ab, die das [[Wappen]] von Sparneck zieren. Der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;hecke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;eck&amp;#039;&amp;#039; weist darauf hin, dass sich die Burg auf einem Bergsporn befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R211&amp;quot;&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der fränkischen Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit der Herren von Sparneck ===&lt;br /&gt;
Der Geschichte des Marktes Sparneck ist mit der des gleichnamigen Adelsgeschlechts, der Herren von Sparneck, verbunden. Der Ort Sparneck erschien erstmals in einer Urkunde vom 10.&amp;amp;nbsp;November 1223,&amp;lt;ref name=&amp;quot;R211&amp;quot;/&amp;gt; als Rüdiger von Sparneck („Rudegerus de Sparrenhecke“), sein Bruder Arnold von [[Sparnberg]] und Rüdigers Söhne als Zeugen bei einem Gerichtstag in [[Cheb|Eger]] auftraten. Ihr Besitz reichte bis ins [[Egerland]]. Sie besaßen die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]], die es ihnen erlaubte, auch die [[Todesstrafe]] zu verhängen. Als der böhmische König im Jahr 1355 zum deutschen Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]] gekrönt wurde, rückte das europäische Machtzentrum in ihre unmittelbare Nähe. Die Sparnecker verstanden es, ihren Besitz unter [[Böhmen|böhmische]] Lehenshoheit zu stellen. Dieser Umstand könnte dazu geführt haben, dass das Sparnecker [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] beim [[Hussiten]]einfall 1430 verschont blieb, während viele andere Burgen zerstört wurden. Auch den [[Bayerischer Krieg (1459–1463)|Bayerischen Krieg]] (1459–1463) überstand es unversehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Sparneck (Adelsgeschlecht)|Sparnecker Ritter]] während des 14. Jahrhunderts mit den mächtigen [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] zu kämpfen hatten, die ihr Gebiet kontinuierlich vergrößerten, verkauften sie im Jahr 1373 mit [[Münchberg]] und 19 weiteren Dörfern einen großen Teil ihres Besitzes. Als die Sparnecker Ritter [[Thomas von Absberg]] erlaubten, seine Gefangenen im Verlies auf dem [[Waldsteinburg|Waldstein]] zu verstecken, gerieten sie ins Visier des [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bundes]], eines Zusammenschlusses fränkischer und schwäbischer Reichsstände. Dieser setzte sich mit 10.000 [[Landsknecht|Fußknechten]], 1000 Reitern, 40 Geschützen, 100 schweren Büchsen und 900 Zentnern [[Schießpulver]] in Bewegung, um 23 [[Raubritter|Raubschlösser]] zu zerstören. Er schlug am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 1523 sein Lager in Sparneck auf, was in einem [[Wandereisen-Holzschnitte von 1523#Burg Sparneck|Wandereisen-Holzschnitt]] dokumentiert ist. Am 10.&amp;amp;nbsp;Juli wurden die Schlösser [[Burg Sparneck|Sparneck]] und [[Schloss Gattendorf|Gattendorf]] zerstört, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli die Burg auf dem [[Großer Waldstein|Waldstein]] und die [[Burg Uprode|Uprode]], am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1523 wurde das [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] in [[Wasserschloss Weißdorf|Weißdorf]] gesprengt. Sämtliche Bewohner waren vorher geflohen. Die Sparnecker haben sich nie mehr von diesem schweren Schlag in ihrem Kernland erholt. Es dauerte 40 weitere Jahre, bis die Sparnecker endgültig enteignet wurden. Der letzte Sparnecker starb 1744 im [[Schloss Bernstein]] bei [[Wunsiedel]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgen Sparneck.jpg|mini|Sogenannter [[Hans Wandereisen|Wandereisen]]-Holzschnitt von 1523, vorne der brennende Rittersitz, links im Hintergrund das Klostergebäude, daneben die Klosterkirche, heute Chorraum von St. Veit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohenzollern, Preußen, Franzosen und Bayern ===&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der sechs Sparnecker Schlösser war 1563 für den Markgrafen [[Georg Friedrich I. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg Friedrich]] der Weg für die endgültige Übernahme des Sparnecker Gebietes frei. Die Markgrafen teilten ihren wachsenden Herrschaftsbereich in den [[Fürstentum Bayreuth|obergebirgischen]] und den [[Fürstentum Ansbach|niedergebirgischen]] Teil ein. Im [[Schloss Stockenroth|Stockenrother Schloss]] wurde ein Amt eingerichtet und mit der Verwaltung betraut. Um 1680 wurden die Ämter Münchberg, Stockenroth und Hallerstein zu einem Oberamt mit Sitz in Stockenroth zusammengefasst. 1731 verlegte der Amtmann Johann Georg Hartung seinen Wohnsitz nach Sparneck zurück in das Amtshaus, das er auf den Ruinen des ehemaligen Schlosses erbauen ließ. Sein Schwiegersohn Johann Siegmund Friedrich Feez erbaute 1763 ein neues, das [[Feezsches Amtshaus|Feezsche Amtshaus]], in dem sich gegenwärtig die Dorfbäckerei befindet. Das Stockenrother Schloss wurde 1762 abgerissen, das Oberamt Münchberg-Stockenroth-Hallerstein 1779 aufgelöst und nach [[Hof (Saale)|Hof]] verlagert. Als [[Karl Alexander (Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)|Markgraf Karl Alexander]] auf die [[Fürstentum Ansbach|Fürstentümer Ansbach]] und [[Fürstentum Bayreuth|Bayreuth]] verzichtete, kamen sie unter preußische Herrschaft (1792–1806). [[Karl August von Hardenberg|Freiherr von Hardenberg]] führte im Jahre 1797 eine Verwaltungsreform durch und gliederte das Fürstentum Bayreuth in sechs Kreise. Münchberg wurde Sitz eines [[Justiz- und Kammeramt Münchberg|Kammeramtes]] als Untergliederung im [[Hofer Kreis|Kreis Hof]]. Innerhalb dieses Kammeramtes wurden 14 Steuerdistrikte eingeführt, wobei Zell erstmals von Sparneck getrennt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparnecknotgeld.jpg|mini|[[Notgeld]] von 1917: Gutschein über 50 Pfennig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieg]] erreichten die Truppen  [[Napoleon Bonaparte]]s am 8. Oktober 1806 Sparneck. Nach der preußischen Niederlage wurde in [[Bayreuth]] ein französischer Militärgouverneur eingesetzt. Der [[Fünfter Koalitionskrieg|Fünfte Koalitionskrieg]] Österreichs gegen Frankreich endete mit einer kurzen Besetzung im Jahr 1809. Die Franzosen hatten durch ihren erfolgreichen Gegenschlag und den [[Friede von Schönbrunn|Frieden von Schönbrunn]] das Gebiet wieder unter Kontrolle. Am 30. Juni 1810 übergab Frankreich die ehemals preußischen Provinzen Ansbach und Bayreuth dem Königreich Bayern, das sie für 15 Millionen Francs von Napoleon gekauft hatte. Damit war die heutige politische Struktur geschaffen. 1817 erfolgte eine Neugliederung Bayerns in acht sogenannte Kreise, die späteren Regierungsbezirke. Der Obermainkreis mit Sitz in Bayreuth nannte sich ab 1837 Oberfranken. Anfänge zur Selbstverwaltung der Bezirke gab es seit 1829. Deren Struktur wurde zuletzt bei der Gebietsreform  im Jahre 1972 geändert. Dabei wurde der ehemalige Landkreis Münchberg dem Kreis Hof zugeschlagen. Die Gliederung in Kommunen mit Selbstverwaltungsrechten folgte dem [[Gemeindeedikt von 1818]]. Sparneck und Zell wurden getrennte Landgemeinden. Mit der Gemeindegebietsreform von 1978 bilden Sparneck und Weißdorf eine [[Verwaltungsgemeinschaft (Bayern)|Verwaltungsgemeinschaft]] mit Sitz in Sparneck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparneck Kultur 045.JPG|mini|Heutiger Zustand des ehemaligen Amtshauses, erbaut auf Resten des Sitzes der von Sparneck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
Das [[Burg Sparneck|Sparnecker Schloss]] war der Stammsitz der Herren von Sparneck. Nachdem das Schloss am 10. Juli 1523 vom [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bund]] zerstört worden war, wurde es nicht wieder aufgebaut. Die Trümmer lagen 200 Jahre auf dem Schlossplatz und wurden später von den Bewohnern der angrenzenden Gebäude als Baumaterial verwendet. Im Jahr 1724 entdeckte der ehemalige [[Amtmann]] Johann Georg Hartung, dass die Keller des Schlosses noch weitgehend in Ordnung waren, und überbaute sie mit einem Amtshaus. Dieses Gebäude blieb erhalten und soll in ein Haus der Geschichte umgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche und Kloster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparneck3.jpg|mini|Evangelische Kirche St. Veit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparneck5.JPG|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Friedrich von Sparneck]] gilt als Stifter und Erbauer eines [[Kloster Sparneck|Klosters in Sparneck]], das von den [[Karmeliten]] unterhalten wurde. Die evangelische Kirche [[St. Vitus (Sparneck)|St. Veit]] ist aus der Klosterkirche hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Zur [[Realgemeinde]] Sparneck gehörten [[Einöden (Sparneck)|Einöden]], [[Rohrmühle (Sparneck)|Rohrmühle]], [[Saalmühle]] und [[Ziegelhütte (Sparneck)|Ziegelhütte]]. Gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand Sparneck aus 95 Anwesen und einer Pfarrkirche und einem Forsthaus. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] sowie die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] stand dem [[Fürstentum Bayreuth|bayreuthischen]] [[Amt Stockenroth]] zu. [[Grundherren]] waren&lt;br /&gt;
* das Amt Stockenroth: 4 Halbfronhöfe, 6 Viertelfrohnhöfe, 14 Gütlein, 44 [[Tropfhaus|Tropfhäuser]], 2 halbe Tropfhäuser, 1 Mühle, 1 Halbhof mit Wirtshaus, 5 Viertelhöfe, 1 Viertelhof mit Mühle, 5 Häuser, 1 Kellerhaus, 2 halbe Häuser, 2 Häuslein, 1 [[Feldbrandziegelei|Ziegelhütte]];&lt;br /&gt;
* das bayreuthische [[Verwaltungsamt Streitau]]: 1 Halbhof, 1 Tropfhaus;&lt;br /&gt;
* die [[Hofkammer Bayreuth]]: 1 Viertelhof, 3 Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H436&amp;quot;&amp;gt;Annett Haberlah-Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Münchberg. Der Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 436.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand Sparneck dem [[Justiz- und Kammeramt Münchberg]]. Nachdem im Jahr 1810 das [[Königreich Bayern]] das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde der Ort bayerisch. Infolge des [[Erstes Gemeindeedikt|Ersten Gemeindeedikts]] wurde 1812 der [[Steuerdistrikt]] Sparneck gebildet. Zu diesem gehörten [[Einöden (Sparneck)|Einöden]], [[Germersreuth]], [[Grohenbühl]], [[Immerseiben]], [[Immershof]], [[Reinersreuth]], [[Rohrmühle (Sparneck)|Rohrmühle]], [[Saalmühle]], [[Stockenroth]] und [[Ziegelhütte (Sparneck)|Ziegelhütte]]. Zugleich entstand die [[Ruralgemeinde]] Sparneck, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Münchberg]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Münchberg]] (1919 in [[Finanzamt Münchberg]] umbenannt). Ab 1862 gehörte Sparneck zum [[Bezirksamt Münchberg]], 1939 in [[Landkreis Münchberg]] umbenannt. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Münchberg (1879 in [[Amtsgericht Münchberg]] umgewandelt). 1950 kam [[Brandenstumpf]] von der Gemeinde [[Hallerstein]] hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H498&amp;quot;&amp;gt;Annett Haberlah-Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Münchberg. Der Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 498 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Sparneck hatte 1964 eine Fläche von 9,442&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1842 auf 1589 um 253 bzw. um 13,7 %. Am 31. Dezember 1994 hatte Sparneck 1940 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Sparneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1812 || 1840 || 1852 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 2007 || 2010 || 2015 || 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 1026 || 1871 || 1556 || 1642 || 1660 || 1680 || 1639 || 1587 || 1556 || 1462 || 1415 || 1448 || 1451 || 1516 || 1485 || 1549 || 1574 || 1449 || 1862 || 1970 || 2164 || 2198 || 1861 || 1725 || 1663 || 1639 || 1573&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2022 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 164 || || || || || 201 || || || 196 || 199 || || 209 || || || || 235 || || || || 255 || 367 || || 541 || || || 589 || 600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;H498&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=913 |SPALTE_BIS=914}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1088}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1035 |SPALTE_BIS=1036}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1085}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1120}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=967}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=711}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=308}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2017/09475174.pdf#page=6 |titel=Sparneck: Amtliche Statistik 2017 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2023/09475174.pdf#page=6 |titel=Sparneck: Amtliche Statistik 2023 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Sparneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1812 || 1819 || 1861 || 1871 || 1885 || 1900 || 1925 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| {{FN|*}}824 || {{FN|*}}844 || 1098 || 1115 || 1017 || 933 || 994 || 1338 || 1515 || 1616 || {{FN|†}}1487&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{FN|*}}107 || || || || 118 || 120 || 144 || 172 || 252 || || {{FN|†}}423&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;H498&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ober-Mainkreis 1820|SEITE = 116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|*|inklusive [[Einöden (Sparneck)|Einöden]], [[Rohrmühle (Sparneck)|Rohrmühle]], [[Saalmühle]] und [[Ziegelhütte (Sparneck)|Ziegelhütte]]}}{{FNZ|†|inklusive [[Einöden (Sparneck)|Einöden]]}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß der [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Volkszählung 2011]] waren 72,4 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 14,5 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 13,1 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft|Religionsgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:094755432174,BEK_1_3_4,m,table Markt Sparneck Religion], [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Katholiken und vor allem die der Protestanten ist seitdem gesunken. Ende 2020 waren von den Einwohnern 66,6 % (1.062) evangelisch, 13,2 % römisch-katholisch und 20,1 % gehören einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sparneck.de/fileadmin/sparneck/Bericht_2020.pdf#page10 Bericht des Bürgermeisters Berichtsjahr 2020 Geschlechter und Konfessionen Seite 16], abgerufen am 30. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern. Nach der Kommunalwahl 2020 setzt er sich wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
* [[SPD Bayern|SPD]]/Wahlgemeinschaft 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[CSU]] 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Aktive Waldsteinbürger Sparneck 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1972–1996 Fritz Prechtel&lt;br /&gt;
* 1996–2014 Gerhard Loy&lt;br /&gt;
* 2014–2020 Reinhard Schmalz&lt;br /&gt;
* seit 2020 Daniel Schreiner (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau zwei zugekehrte halbe silberne [[Flug (Heraldik)|Flüge]], belegt mit je einem roten [[Sparren (Heraldik)|Sparren]]&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Die Sparren wurden aus dem Wappen der [[Sparneck (Adelsgeschlecht)|Familie von Sparneck]] übernommen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist rot-weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Sparneck#Flagge |titel=Sparneck |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwaltungsgemeinschaft Sparneck}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sparneck ist Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft (Bayern)|Verwaltungsgemeinschaft]] Sparneck, dessen Mitglied die Gemeinde ist. Neben Sparneck gehört die Nachbargemeinde [[Weißdorf]] dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die „Heimatliebe“ ist ein Gebäude auf dem Steinbühl, das die nach Amerika ausgewanderte Johanna Humbert ihrem Heimatort stiftete. Das parkähnliche Areal war lange Jahre Ausrichtungsort des [[Wiesenfest]]es. Nachdem es als Ausflugslokal und Tagungsstätte genutzt wurde, ist die Errichtung eines [[Märchenwald|Märchenparkes]] geplant. Der Stifterin Johanna Humbert zu Ehren wurde die Zufahrt zur Heimatliebe [[Liste der Straßennamen von Sparneck|Humbertstraße]] benannt. Die [[Phyllit]]felsen am Steinbühl sind ein [[Liste der Geotope im Landkreis Hof|Geotop]], gefundene [[Acritarcha|Mikrofossilien]] belegen das Gestein aus der Zeit des [[Kambrium|Praekambriums]] als eines der ältesten Gesteine Bayerns.&amp;lt;ref&amp;gt; Geotop: Phyllitfelsen am Steinbühl ([https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=475R014  PDF]) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sparneck gab es zwei Getreide- und Schneidmühlen, deren Betrieb in den 1960er Jahren eingestellt wurde. Die nicht mehr erhaltene Rohrmühle wurde bereits 1577 urkundlich erwähnt. Die Saalmühle wurde 1687 als herrschaftliche Mühle erbaut und ist noch in Teilen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt; Wilfried Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen in Münchberg und im alten Landkreis Münchberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Münchberg - Beiträge zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Münchberg 1998, S.&amp;amp;nbsp;135–137. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Sparneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sparneck liegt am Fuß des [[Großer Waldstein|Großen Waldsteins]]. Zu den Baudenkmälern im Ort zählen der Nachfolgebau der [[Burg Sparneck]], das [[Feezsches Amtshaus|Feezsche Amtshaus]], und die [[St. Vitus (Sparneck)|St.-Veits-Kirche]].&lt;br /&gt;
Der [[Liste der Kilometersteine im Landkreis Hof|Kilometerstein]] am Ortsausgang in Richtung Stockenroth ist ein Kleindenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Sparneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Handwerks und der Industrie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1970 bahn zell mueb.jpg|mini|hochkant|Letzter Betriebstag im Bahnhof Sparneck, vier Zugpaare wurden nochmals von einer Dampflokomotive gezogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergbau wurde in der Gegend von Sparneck bereits im 15. Jahrhundert betrieben. Am Tiefenbach und an der Hohenreuth fand man Kupfer, Eisen, Silber und etwas Gold. Die Blüte des Bergbaus lag in der Markgrafenzeit. Später erwies sich die Förderung als unwirtschaftlich. Neben der Landwirtschaft war es vor allem das Handwerk, das den Lebensunterhalt immer größerer Teile der Bevölkerung sicherte. In der Gegend weit verbreitet waren die Leinen- und die [[Barchent]]weber, die ihre Produkte meist in mühevoller Heimarbeit herstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 wurde im ehemaligen Hartung’schen Amtshaus eine Färberei eingerichtet. Eine Phase der [[Industrialisierung]] setzte am Ende des 19. Jahrhunderts mit den Reinersreuther Granitwerken sowie zwei Webereien und einer Strohhülsenfabrik ein. Ein privates Elektrizitätswerk lieferte am Anfang des 20. Jahrhunderts in 32 umliegende Ortschaften Strom. Der Bau der [[Bahnstrecke Münchberg–Zell|Lokalbahn von Münchberg nach Zell]] über Weißdorf, Sparneck und Reinersreuth förderte die wirtschaftliche Entwicklung der Region beträchtlich. Der Bahnbetrieb wurde 1971 wieder eingestellt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sorgte vor allem wieder die [[Textilindustrie]] für den industriellen Aufschwung. Eine Färberei und Appreturanstalt, die aus dem thüringischen [[Weida]] stammte, beschäftigte zeitweise über 400 Personen. Je eine Reißwollfabrik, Stickerei, Wirkerei und Heimtextilienmanufaktur kamen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Postwesens ===&lt;br /&gt;
1868 wurde in Sparneck eine Postablage eingeführt, am 1. April 1886 eine königliche [[Postexpedition]] eröffnet und erstmals eine einspännige [[Postkutsche]] zwischen Sparneck und Münchberg eingesetzt. 1890 wurde eine [[Telegrafenstation]] mit Telefonanschluss eingerichtet und 1898 in eine [[Postagentur]] umgewandelt. Ein [[Pferdeomnibus]] löste am 1. Juli 1890 die Postkutsche ab, der [[Pferdehaltung|Poststall]] wurde aufgegeben. Durch die Eröffnung der [[Bahnstrecke Münchberg–Zell]] 1902 verlagerte sich auch der Postverkehr auf die Schienen.&amp;lt;ref&amp;gt;MHZ, 18./19. November 1987, Sonderbeilage zum 150-jährigen Jubiläum der Zeitung, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Nittel: &amp;#039;&amp;#039;Postorte und Poststempel aus dem Kreise Münchberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MÜBRIA 1969&amp;#039;&amp;#039;. 1969, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Sparneck.jpg|mini|Bahnhof Sparneck um 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1901 begannen die Bauarbeiten an der [[Bahnstrecke Münchberg–Zell]], am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1902 verkehrte der erste reguläre Zug. Sparneck erhielt ein gemauertes Bahnhofsgebäude mit einem angebauten Güterschuppen in Holzbauweise und abseits davon ein Toilettenhaus. Der Bahnsteig befand sich am Streckengleis. In Richtung Zell wurde ein Ladegleis angelegt, das beidseitig in das Streckengleis mündete und ein zusätzliches Stumpfgleis aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anfangsjahre war der Verkehr an Werktagen auf einen morgendlichen, mittäglichen und abendlichen Zug pro Richtung beschränkt, um 1910 kam ein viertes Zugpaar hinzu. Der Fahrplan im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von 1944 wies drei werktägliche Züge je Richtung auf. Ende 1954 ergänzten die ersten [[Schienenbus]]se die mit [[Dampflokomotive]]n bespannten Züge und ersetzten sie später. Mit ihnen wurde der Fahrplan auf sechs werktägliche Zugpaare verdichtet. Der Dampfbetrieb endete im September 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Roland Fraas|Titel=100 Jahre Lokalbahn Münchberg – Zell|Auflage=|Verlag=|Ort=|Jahr=2002|ISBN=|Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die Bahnstrecke stillgelegt, der Bahnhof Sparneck verlor seine Funktion. Am 25.&amp;amp;nbsp;September 1971, dem letzten Betriebstag, waren die drei letzten regulären Personenzugpaare aus sechs [[Umbau-Wagen (DB)|Umbauwagen]] gebildet, die von der Dampflokomotive [[DR-Baureihe 86|086&amp;amp;nbsp;171]] gezogen wurden. Aufgrund des großen Andrangs wurde spontan ein zusätzlicher Sonderzug eingelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Roland Fraas|Titel=100 Jahre Lokalbahn Münchberg – Zell|Auflage=|Verlag=|Ort=|Jahr=2002|ISBN=|Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde das Stationsgebäude abgerissen. An den einstigen Bahnhof erinnert ein in Granit gehauenes Bahnhofsschild am Ortseingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Hof#HO 18|Kreisstraße HO&amp;amp;nbsp;18]]/[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge#WUN 3|WUN&amp;amp;nbsp;3]] führt nach [[Bad Weißenstadt]] zur Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2455 (7&amp;amp;nbsp;km südöstlich) bzw. über [[Stockenroth]] nach [[Münchberg]] zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;289]] (4&amp;amp;nbsp;km nordwestlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Hof#HO 20|Kreisstraße HO&amp;amp;nbsp;20]] führt nach [[Weißdorf]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken#St 2176|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2176]] (2,6&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. über [[Reinersreuth]] nach [[Zell im Fichtelgebirge]] (3,5&amp;amp;nbsp;km südlich). [[Gemeindeverbindungsstraße]]n führen nach Reinersreuth zur HO&amp;amp;nbsp;20 (1,4&amp;amp;nbsp;km südlich), nach [[Immerseiben]] (1,5&amp;amp;nbsp;südwestlich) und nach [[Saalmühle]] (1,1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sparneck Kultur 051.JPG|mini|Mühlteichplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatliebe-Sparneck.JPG|mini|Heimatliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten&lt;br /&gt;
* Schulhaus Sparneck&lt;br /&gt;
* Postfiliale&lt;br /&gt;
* Freizeitanlage Sparneck&lt;br /&gt;
* Kinderspielplatz Stockenroth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Humboldt]] (1769–1859), Forschungsreisender, begutachtete im Sommer 1792 auf seiner Inspektionsreise auch die kleinen Bergwerke bei Sparneck&lt;br /&gt;
* [[Jean Paul]] (1763–1825), Schriftsteller, besuchte mehrfach seinen Bruder, der in Sparneck wohnte (siehe auch [[Jean-Paul-Weg]])&lt;br /&gt;
* [[Karl Slevogt]] (1876–1951), Konstrukteur, Rennfahrer, Automobilpionier&lt;br /&gt;
* [[Karl Sonntag (Politiker)|Karl Sonntag]] (1915–1982), deutscher Politiker und Mitglied des Bayerischen Landtages (SPD).&lt;br /&gt;
* [[Peter Thuy]] (* 1961), Wirtschaftswissenschaftler und Rektor der IUBH Internationale Hochschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Breuer Landkreis Münchberg|SEITE=37 |SEITE_BIS=40}}&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=5 |Sp=378}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769665567}} &amp;lt;!--Haberlah--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3929364182|Seiten=636–639}} &amp;lt;!--Hermann--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 295}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=211}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 613|SEITE_BIS=614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9475174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Hof}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Sparneck}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4461628-4|VIAF=240075919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sparneck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1223]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Oberfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Hof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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