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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Spannungspneumothorax</id>
	<title>Spannungspneumothorax - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:30:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spannungspneumothorax&amp;diff=259943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-09-10T15:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spannungspneu+Drainage.png|mini|p.&amp;amp;nbsp;a.-Röntgenbild eines linksseitigen Spannungspneumothorax vor (oben) und nach (unten) Anlage einer Thoraxdrainage. Gut zu sehen ist die Verlagerung des Mediastinums hin zur gesunden Seite.]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = J93.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Spontaner Spannungspneumothorax&lt;br /&gt;
| 02-CODE = S27.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Traumatischer Pneumothorax&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = CB21.0&lt;br /&gt;
| Data-01 = Spontaner Spannungspneumothorax&lt;br /&gt;
| Code-02 = NB32.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Traumatischer Pneumothorax&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spannungspneumothorax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine besondere und lebensgefährliche Form des [[Pneumothorax]].&lt;br /&gt;
Er entsteht, wenn Luft durch eine Verletzung in den [[Pleuraspalt]] eindringt, ohne wieder entweichen zu können.&lt;br /&gt;
Bei der Einatmung (Inspiration) kann Luft entweder von außen (z.&amp;amp;nbsp;B. durch einen Einstich) oder von innen (z.&amp;amp;nbsp;B. durch einen eingerissenen [[Lunge]]nlappen) in den Pleuraspalt gelangen.&lt;br /&gt;
Bei der Ausatmung (Exspiration) wird die Verletzung von innen zugedrückt, wie bei einem [[Rückschlagventil]], so dass die Luft nicht mehr entweichen kann und sich stattdessen im Pleuraspalt verteilt.&lt;br /&gt;
Deshalb wird diese Verletzung auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ventilpneumothorax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Mit Zunahme des Luftvolumens steigt der intrathorakale Druck auf der verletzten Seite an und verdrängt das [[Mediastinum|Mittelfell]] zur Gegenseite. Auf diese Weise werden die gesunde Lunge und die [[Hohlvene]]n komprimiert. Die Venenkompression drosselt den venösen Rückstrom zum Herzen, wodurch das [[Schlagvolumen]] bedrohlich abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Entsteht durch ein [[Thoraxtrauma]] eine Verbindung zwischen Außenluft und [[Pleuraspalt]], so kollabiert der betroffene Lungenflügel.&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einem „normalen“ [[Pneumothorax]] entweicht die Atemluft bei der [[Exspiration]] jedoch nicht wieder aus dem betroffenen Gebiet, sondern verbleibt aufgrund eines Ventilmechanismus im sich nun immer mehr weitenden [[Pleuraspalt]]. Bei der Einatmung gelangt Luft zwischen Lungengewebe und Rippenfell ([[Pleura visceralis]] und [[Pleura parietalis]]). Bei der Exspiration wird nun nach und nach mehr Luft in den intrathorakalen Raum gepresst, was eine Erhöhung des intrathorakalen Drucks zur Folge hat. Dies führt zu einer Verdrängung des Mittelfells ([[Mediastinum]]s) und auch des Herzens. Diese Verdrängung des Herzens wiederum führt zu einem behinderten venösen Rückfluss (Abknicken der [[Vena cava inferior]] und [[Vena cava superior|superior]]). Auch wird der ansonsten intakte Lungenflügel der gegenüberliegenden Seite komprimiert, was eine Minderversorgung mit [[Sauerstoff]] nach sich zieht. Man unterscheidet zwischen einem offenen (Verbindung durch ein Loch in der Brustwand) und geschlossenem (Verbindung durch Riss in der Lunge) Spannungspneumothorax.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Der Patient leidet unter Atemnot ([[Dyspnoe]]) und entwickelt eine zunehmende [[Zyanose]] (violette bis bläuliche Verfärbung der Haut). Durch die Verdrängung des Herzens und der venösen Gefäße werden sich als sichtbares Zeichen die Halsvenen anstauen. Durch den verminderten Rückfluss des Blutes fällt darüber hinaus der systolische [[Blutdruck]] ab (arterielle [[Hypotonie]]) und es kommt kompensatorisch zu einer [[Tachykardie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf kommt es durch Kompression der unteren und oberen Hohlvene ([[Vena cava inferior]] und [[Vena cava superior]]) zu einem verminderten venösen Rückfluss und damit zur [[Hypoxie (Medizin)|Hypoxie]], die sich durch den schlechten Gesamtzustand des Patienten, d.&amp;amp;nbsp;h. weiterer Blutdruckabfall, zunehmende Dyspnoe/Zyanose bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem können sich Hautpartien durch den hohen intrathorakalen Druck vorwölben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Eine sofortige Druckentlastung ist für den Patienten eine lebenswichtige Maßnahme. Diese wird durch Ärzte in der Regel per [[Thoraxdrainage]] (meist als [[Bülau-Drainage]]) und mit einem sogenannten [[Heimlichventil]] durchgeführt. Bei der Anlage der Thoraxdrainage wird ein Schnitt mit dem Skalpell an einer bestimmten Stelle im [[Intercostalraum|Zwischenrippenraum]] auf der verletzten Seite durchgeführt und anschließend die Thoraxdrainage in den Pleuraspalt eingeschoben. Mithilfe dieses Schlauches kann nun die im [[Thorax|Brustkorb]] befindliche Luft entweichen. Das Heimlichventil funktioniert dabei wie ein [[Rückschlagventil]]. Anschließend wird der Defekt eventuell chirurgisch versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere einfache, aber professionelle Methode, die aufgrund einer geringeren Effizienz nur noch selten angewendet wird, ist die Drainage mittels einer einfachen [[Kanüle]] mit einem [[Tiegelventil]], welches mithilfe eines eingeschnittenen Gummi-Fingerlings gebildet wird. Auch hier verschließt sich das Ventil bei Inspiration und öffnet sich während der Exspiration, sodass der Druck in der Pleurahöhle sinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ärztliche Notfallmaßnahme (ein Spannungspneumothorax kann bei ungünstigen Umständen binnen weniger Minuten zum Tode führen, nicht immer ist besser geeignetes Instrumentar direkt zur Hand) geeignet ist auch die alleinige Öffnung der Pleurahöhle, beispielsweise durch Einstechen mehrerer [[Lumen (Biologie)|großlumiger]] [[Kanüle]]n oder aber durch Eröffnung der Brustwand mit einem einfachen Messer und anschließendem Offenhalten dieser Wunde, und damit die Schaffung eines Druckausgleichs zwischen der Pleurahöhle und dem Umgebungsluftdruck. So wird der Spannungspneumothorax zunächst in einen einfachen [[Pneumothorax]] umgewandelt, der in aller Regel nicht akut lebensbedrohlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte als falsch verstandene Erste-Hilfe-Maßnahme eine penetrierende Verletzung von außen luftdicht verklebt worden sein (was zunächst durchaus plausibel klingt und vor einem halben Jahrhundert &amp;lt;!-- noch in den 1980ern; also auch 1980, Aussage hält bis etwa 2040 vor --&amp;gt; noch offiziell als Erste-Hilfe-Maßnahme gelehrt wurde), so ist diese Wundabdeckung zu entfernen und durch eine luftdurchlässige Abdeckung über eine locker sitzende Kompresse zu ersetzen. Auch hierdurch wird das Risiko eines Spannungspneumothorax stark reduziert und einen einfachen Pneumothorax kann ein ruhig sitzender Patient gut überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Simon J. Leigh-Smith, T. Harris&lt;br /&gt;
   |Titel=Tension pneumothorax – time for a re-think?&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Emergency Medicine Journal&lt;br /&gt;
   |Band=Jg. 22&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=8–16&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1136/emj.2003.010421&lt;br /&gt;
   |PMC=1726546&lt;br /&gt;
   |PMID=15611534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Notfallmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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