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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Spannungs-Kompensation</id>
	<title>Spannungs-Kompensation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:55:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spannungs-Kompensation&amp;diff=1069137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: s.auch hinzu</title>
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		<updated>2023-12-05T21:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;s.auch hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Verfahren der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spannungs-Kompensation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren der elektrischen [[Messtechnik]] zur stromlosen [[Messung]] einer [[Elektrische Spannung|elektrischen Spannung]]. Eine der dazu erfundenen Varianten wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;poggendorffsche Kompensationsschaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spannungskompensator.svg|mini| Spannungs-Kompensator (Prinzip)&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;U_K &amp;lt;/math&amp;gt; wird an &amp;lt;math&amp;gt;U_x &amp;lt;/math&amp;gt; angeglichen.&amp;lt;br /&amp;gt;Oben nach [[Johann Christian Poggendorff]],&amp;lt;br /&amp;gt;unten nach Lindeck und Rothe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die Schaltungen arbeiten nach folgendem Prinzip: Eine Kompensationsspannung &amp;lt;math&amp;gt;U_K &amp;lt;/math&amp;gt; wird gebildet, mit der zu messenden Spannung &amp;lt;math&amp;gt;U_x &amp;lt;/math&amp;gt; verglichen und so lange nachgestellt, bis Gleichheit festgestellt wird (Abgleich). In [[DIN 1319]]-2 wird diese Methode auch Nullabgleichs-Messmethode genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Geräte&amp;#039;&amp;#039; dieser Bauart sind weitestgehend durch [[Elektrometerverstärker]] oder [[Instrumentenverstärker]] mit [[Feldeffekttransistor]]en abgelöst worden, welche Spannungen ebenfalls nahezu stromlos messen können. Die &amp;#039;&amp;#039;Methode&amp;#039;&amp;#039; wird als [[Negative Rückkopplung|Gegenkopplung]] in elektronischen Schaltungen weiterhin angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlage ==&lt;br /&gt;
Bei Abgleich ist &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_x =U_K =\frac{R_1}{R_0} U_0&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
bzw. &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_x =U_K =\frac{R_1}{R_1 +R_2} U_0&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus den Widerständen und der Speisespannung &amp;lt;math&amp;gt;U_0&amp;lt;/math&amp;gt; ausrechenbare oder bei entsprechender Konstruktion an der Schaltung unmittelbar ablesbare Wert von &amp;lt;math&amp;gt;U_K&amp;lt;/math&amp;gt; liefert den Messwert für &amp;lt;math&amp;gt;U_x&amp;lt;/math&amp;gt;. Diese Messmethode vermeidet jegliche Belastung (Stromentnahme) von &amp;lt;math&amp;gt;U_x &amp;lt;/math&amp;gt; bei Abgleich. Damit sind Messungen der [[Leerlaufspannung]] selbst an hochohmigen Quellen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer [[Spannungsquelle]] mit einem fest eingestellten präzisen Wert &amp;lt;math&amp;gt;U_0 &amp;gt; U_x &amp;lt;/math&amp;gt; und [[Digitale Messtechnik |digital]] einstellbaren [[Dekadenwiderstand| Widerständen]] sind Präzisionsmessungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Wheatstone-Brücke]] und jede andere zu Messungen verwendete [[Brückenschaltung]] arbeitet nach diesem Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstabgleichende Spannungs-Kompensation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spannungskompensator_selbstabgleichend.svg|mini |hochkant=1.2| Grundaufbau des selbstabgleichenden Spannungs-Kompensators]]&lt;br /&gt;
Bei der selbstabgleichenden Spannungs-Kompensation wird die Spannungsdifferenz &amp;lt;math&amp;gt;U_d = U_x - U_K &amp;lt;/math&amp;gt; nicht angezeigt, sondern verstärkt auf den Motor eines Motorpotentiometers gegeben, der den Schleifer nachstellt, bis Abgleich erreicht ist. Dann ist &amp;lt;math&amp;gt;U_d &amp;lt;/math&amp;gt; = 0; der Motor bekommt keine Spannung mehr und bleibt stehen. Der Schleifer wird gekoppelt mit einem Zeiger vor einer [[Skale]], so dass unmittelbar der [[Messwert]] abgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weite Verbreitung hat der selbstabgleichende [[Kompensator (Messtechnik)|Kompensator]] im Kompensations-[[Messschreiber]] gefunden, wobei der Motor zusammen mit dem Schleifer und Zeiger auch eine Schreibfeder bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstärkungsfaktor ist auf die Größe des [[Messbereich]]s ohne Einfluss, aber für das dynamische Verhalten wesentlich:&lt;br /&gt;
* Bei zu kleiner Verstärkung entsteht kriechendes Verhalten – bis zum [[Hysterese]]-Effekt aufgrund der Ansprechschwelle des Motors.&lt;br /&gt;
* Bei zu großer Verstärkung schwingt der Schleifer über – bis zum Zustand ungedämpfter [[Schwingung]] aufgrund der Trägheit der mechanischen Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kompensationsprinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Melchior Stöckl]] und Karl Heinz Winterling &lt;br /&gt;
|Titel = Elektrische Messtechnik&lt;br /&gt;
|Verlag = Teubner | Jahr =1987 | Auflage = 8. | Seiten = 135 ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Rudolf Holze&lt;br /&gt;
|Titel = Leitfaden der Elektrochemie&lt;br /&gt;
|Verlag = Teubner | Jahr =1998 | Auflage = 1. | Seiten = 224 bis 229 | ISBN = 3-519-03547-2 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrische Messtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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