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	<title>Spanning-Bedingung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:17:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spanning-Bedingung&amp;diff=271852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Marktstruktur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-10-01T20:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Marktstruktur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spanning-Bedingung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des [[Finanzwesen]]s ist auf einem [[Kapitalmarkt]] erfüllt, wenn die [[Investition]]en eines [[Unternehmen]]s durch [[Wertpapier]]e [[Duplikationsprinzip|dupliziert]] werden können.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Duplizierbarkeit bedeutet, dass die aus Investitionen (beispielsweise [[Anschaffung]] einer [[Produktionsanlage]]) resultierenden [[Zahlungsstrom|Zahlungsströme]] (die durch die Anlage generierten [[Umsatzerlös]]e) auch durch ein die Investition substituierendes [[Portfolio|Wertpapierportfoli]]o identisch abgebildet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Subjektive_Investitionsbewertung_Marktbe/LvrJKL_PYgEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Spanning-Bedingung&amp;amp;pg=PA228&amp;amp;printsec=frontcover Helmut Laux, Matthias M. Schabel: &amp;#039;&amp;#039;Subjektive Investitionsbewertung, Marktbewertung und Risikoteilung&amp;#039;&amp;#039;,  2009 , S. 37 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Investition wird auf dem [[Investitionsgüter]]markt nachgefragt, die ersatzweise Duplizierung erfordert ein [[Kapitalangebot]] auf dem Kapitalmarkt. Der [[Anglizismus]] „Spanning“ ({{deS|„[[aufspann]]en, überspannen“}}) bedeutet, dass erwartete Zahlungsströme der Unternehmer durch [[Wertpapierhandel|Wertpapiertransaktionen]] [[Synthetisierung|synthetisiert]] werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Management_Lexikon/OaJsDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Spanning-Bedingung+lexikon&amp;amp;pg=PA690&amp;amp;printsec=frontcover Jochen Drukarczyk, Sebastian Lobe: &amp;#039;&amp;#039;Shareholder Value&amp;#039;&amp;#039;, in: Rolf Bühner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Management-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 690]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der angelsächsischen Fachliteratur haben [[Sanford J. Grossman]] und [[Joseph E. Stiglitz]] 1977 hierfür den Begriff „Spanning Property“ eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford J. Grossman, Joseph E. Stiglitz: &amp;#039;&amp;#039;On Value Maximization and Alternative Objectives of the Firm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Journal of Finance]] 32 (2), 1977, S. 390&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktstruktur ==&lt;br /&gt;
Zunächst ist zwischen den Kapitalmarktbedingungen eines [[vollkommener Kapitalmarkt|vollkommenen]] und eines [[unvollkommener Kapitalmarkt|unvollkommenen Kapitalmarkts]] zu unterscheiden. Hier lassen sich die Spanning- und [[Competitivity-Bedingung]] wie folgt einordnen:&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Breid: &amp;#039;&amp;#039;Aussagefähigkeit agencytheoretischer Ansätze im Hinblick auf die Verhaltenssteuerung von Entscheidungsträgern&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung]] 47 (9), 1995, S. 835&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                         ┌─────────────────────────────────────────────┐&lt;br /&gt;
    [[vollkommener Kapitalmarkt]]                         [[unvollkommener Kapitalmarkt]]  &lt;br /&gt;
            ┌────────────┴────────────┐                                                                        &lt;br /&gt;
    [[Sicherheit]]                  [[Unsicherheit]]             &lt;br /&gt;
         ┌──┴──┐             ┌────────┴────────┐     &lt;br /&gt;
    [[Fisher-Separation]]  vollständiger   unvollständiger&lt;br /&gt;
                        Kapitalmarkt    Kapitalmarkt&lt;br /&gt;
              &amp;lt;━━━━━━━&amp;gt;               ┌────────┴────────┐     &lt;br /&gt;
                        &amp;lt;━━━━━   Competitivity-  Spanning-        ━━━━━&amp;gt;                     &lt;br /&gt;
                        erfüllt  Bedingung       Bedingung     nicht erfüllt&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Competitivity- und Spanning-Bedingung sind Teil eines [[Vollständiger Kapitalmarkt|unvollständigen Kapitalmarkts]], der seinerseits einen [[Teilmarkt]] des [[vollkommener Kapitalmarkt|vollkommenen Kapitalmarkts]] darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden sowohl die Competitivity- als auch die Spanning-Bedingung erfüllt, so liegt ein [[vollständiger Kapitalmarkt]] vor, auf dem von den [[Marktteilnehmer]]n [[Marktwert#Marktwertmaximierung|Marktwertmaximierung]] betrieben werden kann. Der vollständige Kapitalmarkt umfasst in diesem Falle auch die [[Fisher-Separation]]. Werden beide Bedingungen nicht erfüllt, liegt ein unvollkommener Kapitalmarkt vor, auf welchem das Kapitalangebot kein eindeutig präferiertes Ziel verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Gestaltung_unternehmerischer_Anreizs/khyKDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Competitivity-Bedingung&amp;amp;pg=PA28&amp;amp;printsec=frontcover Patrick Willenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Gestaltung unternehmerischer Anreizsysteme aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 29]&amp;lt;/ref&amp;gt; Problematisch ist die Auffassung von Breid, der die Vollständigkeit der Finanzmärkte nur bei vollkommenen Märkten unter [[Unsicherheit]] behandelt. Die Vollkommenheitsprämisse impliziert jedoch [[Wolfgang Breuer (Wirtschaftswissenschaftler)|Wolfgang Breuer]] zufolge grundsätzlich eine Vollständigkeit des Marktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=g6--uUA8EAoC&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=kapitalmarkt+w+breuer+2001&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=Vollst%C3%A4ndigkeit%20&amp;amp;f=false Wolfgang Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Investition II: Entscheidungen bei Risiko&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2001, S. 317]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem unvollkommenen und unvollständigen Kapitalmarkt kann Marktwertmaximierung erreicht werden, wenn die Competivity-Bedingung &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; die Spanning-Bedingungen erfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford J. Grossman, Joseph E. Stiglitz: &amp;#039;&amp;#039;Stockholder Unanimity in Making Production and Financial Decisions&amp;#039;&amp;#039;, in: The Quarterly Journal of Economics 94 (3), 1980, S. 564&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Spanning-Bedingung ist nur auf dem unvollständigen Kapitalmarkt vorhanden, im vollständigen ist sie wegen universeller Duplizierbarkeit zwingend erfüllt. Bei einem vollständigen Kapitalmarkt kann jeder beliebige Zahlungsstrom gehandelt werden und jeder mit einer Investition verbundene Zahlungsstrom mit den auf dem Kapitalmarkt gehandelten Wertpapieren dupliziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Aktienkursorientierte_Verg%C3%BCtungssysteme/YWhiKnHYEZ4C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Spanning-Bedingung&amp;amp;pg=PA13&amp;amp;printsec=frontcover Arne Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Aktienkursorientierte Vergütungssysteme für Führungskräfte&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 13]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sind auf dem unvollständigen Kapitalmarkt sowohl die Competitivity- als auch die Spanning-Bedingung erfüllt, kann das [[Unternehmensziel]] der Marktwertmaximierung erreicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Arne Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Aktienkursorientierte Vergütungssysteme für Führungskräfte&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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