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	<title>Space Shuttle abort modes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:43:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Space_Shuttle_abort_modes&amp;diff=1167006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Space_Shuttle_abort_modes&amp;diff=1167006&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T06:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Space Shuttle abort panel.jpg|mini|Der Schalter zum Vorwählen des Abbruchmodus im Shuttle-Cockpit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Space Shuttle abort modes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für &amp;#039;&amp;#039;Space-Shuttle-Abbruchmodi&amp;#039;&amp;#039;) waren Notfallprozeduren für technische Probleme während der letzten Startvorbereitungen oder des Fluges eines [[Space Shuttle]]s. Am wahrscheinlichsten konnte dies während der Start- und Aufstiegsphase auftreten, z.&amp;amp;nbsp;B. beim Ausfall eines [[Space Shuttle Main Engine|Haupttriebwerks]]. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und dem Landeanflug gab es weniger Abbruchoptionen. So bestand während des Wiedereintritts der Raumfähre [[Columbia (Raumfähre)|Columbia]] am Ende der Mission [[STS-107]] keine Möglichkeit, das Auseinanderbrechen des Shuttles abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehler, die während einer späteren Phase der Landung auftraten, konnten überlebt werden, auch wenn dies dann nicht mehr als Abbruch galt. So hätte etwa ein Problem mit dem Flugkontrollsystem oder mehrere Ausfälle der Hilfstriebwerke das Erreichen der Landebahn unmöglich machen und die [[Raumfahrer|Astronauten]] dazu zwingen können, über dem Ozean abzuspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbruchsarten während des Aufstiegs ==&lt;br /&gt;
Es gab fünf mögliche Abbruchsarten während des Aufstiegs, als Ergänzung zu Abbrüchen auf der Startplattform. Diese wurden als &amp;#039;&amp;#039;intakte Abbrüche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Abbrüche mit Schadensmöglichkeit&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung, welche Abbruchart gewählt wurde, war von der Situation abhängig und welche Notlandebahn erreicht werden konnte. Die Abbrucharten umfassten eine große Anzahl an möglichen Problemen, aber das am meisten erwartete Problem war das Ausfallen des Haupttriebwerks des Space Shuttles. Ob es dadurch unmöglich wurde, den Atlantik zu überqueren oder einen Orbit zu erreichen, hing vom Zeitpunkt und der Anzahl der ausgefallenen Triebwerke ab. Weitere mögliche nicht-triebwerksabhängige Ausfälle waren ein mehrfaches Ausfallen von Hilfstriebwerken, ein Kabinenleck oder ein Leck im externen Tank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Redundant-Set-Launch-Sequencer-(RSLS)-Abbruch ===&lt;br /&gt;
Die drei Haupttriebwerke (SSME, Space Shuttle Main Engines) konnten auf der Startplattform abgeschaltet werden, solange die Feststoffbooster noch nicht gezündet hatten (von T&amp;amp;#8239;−&amp;amp;#8239;6,6 bis T&amp;amp;#8239;−&amp;amp;#8239;0,0&amp;amp;nbsp;Sekunden). Dies wird als &amp;#039;&amp;#039;Redundant Set Launch Sequencer Abbruch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und passierte fünf Mal, bei [[STS-41-D]], [[STS-51-F]], [[STS-51]], [[STS-55]] und [[STS-68]]. Jedes Mal wurde dieser Abbruch durch einen Computer ausgelöst, der über Sensoren ein Problem mit den Haupttriebwerken, nach deren Zündung, aber vor dem Zünden der [[Space Shuttle Solid Rocket Booster|Feststoffbooster]] (SRBs), feststellte. Waren die Feststoffbooster einmal aktiviert, konnten sie nicht mehr abgestellt werden und das Space Shuttle hätte starten müssen. In diesem Fall existierte keine Möglichkeit zum Abbruch, bis die SRBs nach 123&amp;amp;nbsp;Sekunden ausgebrannt waren. Ein vorzeitiges Absprengen der SRBs war nicht vorgesehen, da die daraus resultierende dynamische Beanspruchung den Orbiter zerstört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Intakte“ Abbruchsarten ===&lt;br /&gt;
Es gab vier „intakte“ Abbruchsarten, die einen Abbruch des Fluges im eigentlichen Sinne bewirkten (englisch: intact abort modes), jedoch wurde nur eine (ATO) jemals ausgeführt. Diese Abbrüche sind dafür ausgelegt, eine sichere Rückkehr des Orbiters zu einer zuvor geplanten Landebahn zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Sie setzten in der Regel voraus, dass mindestens zwei der drei Haupttriebwerke (&amp;#039;&amp;#039;[[Space Shuttle Main Engine]]s, SSMEs&amp;#039;&amp;#039;) noch funktionstüchtig waren, also maximal eines der Triebwerke ausgefallen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henderson-Nguyen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 4&amp;quot;&amp;gt;Edward M. Henderson, Tri X. Nguyen (2011): &amp;#039;&amp;#039;[https://ntrs.nasa.gov/api/citations/20110015564/downloads/20110015564.pdf Space Shuttle Abort Evolution]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,1 MB). In: nasa.gov, abgerufen am 10. März 2026 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die jeweils gültige Abbruchsart wurde vom Kommandanten über einen Schalter mit den Stellungen „OFF“, „RTLS“, „TAL/AOA-S“ und „ATO“ gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; {{Anker|Return To Launch Site}} Return To Launch Site (RTLS)&lt;br /&gt;
: Das Shuttle hätte seinen Flug fortgesetzt, bis die Feststoffbooster ausgebrannt wären und abgeworfen worden wären. Dann hätte sich das Space-Shuttle herumgedreht, so dass die Haupttriebwerke entgegen der horizontalen Flugrichtung hätten feuern können. Dieses Manöver wäre außerhalb der Atmosphäre ausgeführt worden und ähnelte im Konzept stark dem Feuern der OMS, um den Orbit zu verlassen. Die Haupttriebwerke hätten die horizontale Geschwindigkeit abgebaut und das Shuttle wieder auf eine ausreichende Geschwindigkeit nach Westen gebracht, um die Landebahn zu erreichen. Dann würden die Haupttriebwerke gestoppt, der externe Tank abgeworfen und der Orbiter könnte eine normale Landung auf der Landebahn des Kennedy Space Center durchführen. Sollte eine Rückkehr zum KSC nicht möglich sein, hätten auch andere Flugplätze an der Ostküste der USA angesteuert werden können, wofür die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;East Coast Abort Landing&amp;#039;&amp;#039; (ECAL) stand. Hierzu waren einige vorher ausgewählte Flugplätze während des Shuttlestarts in Alarmbereitschaft.&lt;br /&gt;
: Das RTLS-Manöver war die bei weitem riskanteste Abbruchsart, und es war umstritten, wie hoch die Erfolgsaussichten dabei wären. Die NASA hatte ursprünglich erwogen, beim [[STS-1|ersten Testflug]] des Shuttle einen RTLS-Abbruch durchzuführen. John Young, der Kommandant des Fluges, hatte diese Überlegungen jedoch verworfen und davor gewarnt, „russisches Roulette“ zu spielen.&lt;br /&gt;
; {{Anker|Transoceanic Abort Landing}} Transoceanic Abort Landing (TAL)&lt;br /&gt;
: Hierbei wäre eine vorher definierte Landebahn in Afrika oder West-Europa angeflogen worden (oder, bei einem Start von Vandenberg AFB, die [[Osterinsel]]). Das Manöver wäre genutzt worden, wenn die Geschwindigkeit, die Höhe und die Distanz des horizontalen Flugs es nicht erlaubt hätten, per RTLS zum Startplatz zurückzukehren (über Funk mitgeteilt mit der Meldung: „negative return“). Es wäre ebenfalls ausgeführt worden, wenn ein weniger zeitkritischer Fehler keine Rückkehr per RTLS verlangte. Letzteres hätte eine größere Belastung für das Shuttle und die Crew bedeutet. Ein TAL-Abbruch war allerdings erst nach dem Erreichen einer bestimmten Höhe und Geschwindigkeit möglich. Im Regelfall erreichte das Shuttle, je nach Orbit und Ladung, nach ca. 150 bis 180 Sekunden eine Höhe und Geschwindigkeit, bei welcher auch bei Ausfall eines Triebwerks ein TAL durchgeführt werden konnte. Dieser Zeitpunkt wurde als „2 engine TAL“ oder „2 engine &amp;lt;Ziellandebahn&amp;gt;“ also z.&amp;amp;nbsp;B. „2 engine Moron“, wenn der [[Militärflugplatz Morón]] in Spanien erreicht werden konnte, bezeichnet. In einem späteren Teil des Aufstiegs, je nach Orbit und Ladung, reichte auch ein Triebwerk (also bei Ausfall von zwei Triebwerken) aus, um ein TAL durchzuführen. Dieser Zeitpunkt wurde „single engine &amp;lt;Ziellandebahn&amp;gt; 104“ bezeichnet, wobei die 104 bedeutet, dass das verbliebene Triebwerk für einen TAL zu diesem Zeitpunkt mit 104 % seiner Nennleistung betrieben hätte werden müssen (was während des Aufstiegs ohnehin der Fall ist). Die hierfür erforderliche Höhe und Geschwindigkeit wurde nach 360 bis 400 Sekunden Flugzeit erreicht.&lt;br /&gt;
; {{Anker|Abort Once Around}} Abort Once Around (AOA)&lt;br /&gt;
: Wäre möglich gewesen, wenn das Shuttle keinen stabilen Orbit erreichen konnte, aber ausreichend Geschwindigkeit hatte, um einmal die Erde zu umrunden, um daraufhin entweder in Kalifornien oder in Florida zu landen, ggfs. unter Verwendung der OMS-Triebwerke. Das Zeitfenster, um AOA auszuführen, war sehr klein und betrug nur einige Sekunden zwischen TAL- und ATO-Abbruchsmöglichkeit. Deshalb war das Ausführen dieser Option sehr unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
; {{Anker|Abort to Orbit}} Abort to Orbit (ATO): Wurde durchgeführt, wenn der eigentlich vorgesehene Orbit nicht erreicht werden konnte, aber ein niedriger stabiler Orbit möglich war. Dies passierte während der Mission [[STS-51-F]], welche trotz des Abbruchs zu einem niedrigeren Orbit ausgeführt wurde. Ein Leck im Wasserstofftank sorgte bei [[STS-93]] dafür, dass der Orbit leicht niedriger war, als erwartet. Dies wurde jedoch nicht als ATO gezählt. Wäre jedoch ein größeres Leck aufgetreten, wäre möglicherweise ein ATO-, RTLS- oder TAL-Abbruch nötig gewesen. Der Moment, von dem an beim Ausfall eines Triebwerks ein ATO möglich war, wurde als „press to ATO“ bezeichnet. Die hierfür erforderliche Höhe und Geschwindigkeit erreichte das Shuttle, je nach Orbit und Ladung, nach einer Flugzeit von ca. 240 bis 330 Sekunden.&lt;br /&gt;
; Kein Abbruch trotz Triebwerkausfalls&lt;br /&gt;
: Ab einer bestimmten Flughöhe und Fluggeschwindigkeit konnte das Shuttle seinen Zielorbit auch im Falle des Ausfalls eines Triebwerks erreichen. Der Zeitpunkt, ab welchem dies möglich war, wird als „press to MECO“ (Main Engine Cut Off) bezeichnet. Die hierfür erforderliche Höhe und Geschwindigkeit erreichte das Shuttle, je nach Orbit und Ladung, nach ca. 315 bis 390 Sekunden Flugzeit. Nach ca. 390 bis 420 Sekunden Flugzeit, abhängig von Orbit und Ladung, erreichte das Shuttle eine Höhe und Geschwindigkeit, bei welcher auch ein einziges Triebwerk ausreichte, um den Zielorbit zu erreichen. Dieser Zeitpunkt wurde als „single engine press 104“, wobei die 104 wie bei TAL bedeutete, dass das verbliebene Triebwerk für das Erreichen des Zielorbits zu diesem Zeitpunkt mit 104 % seiner Nennleistung betrieben werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abbrüche mit Schadensmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
War aufgrund schwerwiegender Fehler ein „intakter“ Abbruch nicht mehr möglich, hatte die Sicherung des Überlebens der Crew höchste Priorität; dabei wurden auch etwaige (irreparable) Schäden an der Fähre in Kauf genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Orbiter kein sicheres Rollfeld erreichen konnte, hätte eine Notlandung auf geeignetem Untergrund oder eine Notwasserung durchgeführt werden müssen – allerdings sanken bei solchen Manövern die Überlebenschancen der Besatzungsmitglieder. Für den Fall, dass auch eine Notlandung/-wasserung nicht möglich gewesen wäre, bestand seit [[STS-26]] im Jahr 1988&amp;lt;ref&amp;gt;John Uri: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nasa.gov/history/30-years-ago-sts-26-returns-shuttle-to-flight/ 30 Years Ago: STS-26 Returns Shuttle to Flight]&amp;#039;&amp;#039;. In: nasa.gov, 28. September 2018, abgerufen am 10. März 2026 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Möglichkeit, dass die Besatzung an einer Führungsstange gleitend mit [[Fallschirm]]en abspringen konnte, sofern die Raumfähre in einen kontrollierten Gleitflug übergegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phasen ohne Abbruchmöglichkeit ==&lt;br /&gt;
Beim [[STS-51-L#Das Challenger-Unglück|Challenger-Unglück]] (1986) und dem [[STS-107|Absturz der Columbia]] (2003) standen jeweils zu dem Zeitpunkt des technischen Versagens keine Abbruchsoptionen zur Verfügung. In beiden Fällen wurden die Raumfähren zerstört, bevor eine Abbruchsoption wieder zur Verfügung gestanden hätte.&lt;br /&gt;
Diese Flugphasen, in denen ein technischer Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Verlust des Orbiters und dem Tod der Crew führte, wurden &amp;#039;&amp;#039;black zones&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henderson-Nguyen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10&amp;quot;&amp;gt;Edward M. Henderson, Tri X. Nguyen (2011): &amp;#039;&amp;#039;[https://ntrs.nasa.gov/api/citations/20110015564/downloads/20110015564.pdf Space Shuttle Abort Evolution]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,1 MB). In: nasa.gov, abgerufen am 10. März 2026 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein solcher Phasen resultierte zum einen aus den technischen Gegebenheiten des Shuttle-Designs gegenüber den traditionelleren Kapsel-Designs, zum anderen daraus, dass auf die Integration bestimmter Sicherheitssysteme wie [[Rettungskapsel]]n verzichtet wurde.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Space Shuttle#Technische Risiken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs der Raumfähre Challenger löste ein defekter Dichtungsring im rechten [[Space Shuttle Solid Rocket Booster|Feststoffbooster]] ein Feuer aus, welches sich durch die Isolierung und den Mantel des Außentanks brannte und den darin befindlichen flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff zur Explosion brachte. Die nächste Abbruchmöglichkeit hätte hier erst nach dem regulären Abtrennen der Feststoffbooster zur Verfügung gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Challenger-Unglück wurden verschiedene Verbesserungen umgesetzt, um die Anzahl und Länge der &amp;#039;&amp;#039;black zones&amp;#039;&amp;#039; zu reduzieren und die Überlebenschancen der Crew im Schadensfall zu erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henderson-Nguyen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10 ff.&amp;quot; /&amp;gt; Laut dem Untersuchungsbericht kam die Crew der Challenger möglicherweise nicht direkt beim Auseinanderbrechen der Raumfähre ums Leben, sondern erst durch den ungebremsten Aufprall auf die Meeresoberfläche. So wurden von da an Fallschirme mitgeführt, um der Crew die Möglichkeit zu einem Ausstieg und Absprung im Flug &amp;#039;&amp;#039;(bailout)&amp;#039;&amp;#039; zu geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henderson-Nguyen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10 ff.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Columbia zerbrach beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre aufgrund eines beschädigten Hitzeschildes im Bereich der linken Flügelwurzel. Die Fähre bewegte sich zum Zeitpunkt des Unglücks mit hoher Überschallgeschwindigkeit, so dass die Besatzung einen Ausstieg aus dem Orbiter aufgrund der großen Hitzeentwicklung durch Luftreibung unter keinen Umständen überlebt hätte. Zudem bestand bei der Entdeckung des Schadens bereits kein Funkkontakt mehr mit der Shuttle-Crew, im Abschlussbericht der NASA aus dem Jahr 2005 geht man davon aus, dass die Crewmitglieder zu diesem Zeitpunkt zwar noch am Leben, aber bewusstlos waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notlandeplätze ==&lt;br /&gt;
Üblicherweise endeten die Shuttleflüge auf der [[Shuttle Landing Facility]] am [[Kennedy Space Center]] oder auf der [[Edwards Air Force Base]] in [[Kalifornien]]. Die einzige Mission, die auf einen anderen Landeplatz ausweichen musste, war [[STS-3]], die auf der [[White Sands Missile Range]] in [[New Mexico]] aufsetzte. Daneben waren für jede Mission Notlandeplätze definiert, die allerdings nie benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ECAL-Landeplätze ===&lt;br /&gt;
Neben der Shuttle Landing Facility, die für den RTLS-Fall verwendet werden sollte, gab es noch mehrere Flugplätze an der nordamerikanischen Ostküste, die für eine Notlandung kurz nach dem Start zur Verfügung standen (ECAL = East Coast Abort Landing). Je nach Missionsprofil wurden einige davon während des Shuttlestarts in Bereitschaft versetzt, verfügten aber nicht über shuttlespezifische Einrichtungen oder NASA-Personal. Dies betraf folgende Flugplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;aerospaceweb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Justine Whitman |url=http://www.aerospaceweb.org/question/spacecraft/q0278.shtml |titel=Space Shuttle Abort Modes |hrsg=Aerospaceweb.org |datum=2006-06-25 |sprache=en |abruf=2011-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Myrtle Beach International Airport]] in [[Myrtle Beach]], [[South Carolina]]&lt;br /&gt;
* [[Wilmington International Airport]] in [[North Carolina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.carolinabeachtoday.com/2008/10/space-shuttle-landing-at-wilmingtons.html |titel=Space Shuttle Landing at Wilmington’s ILM |hrsg=Carolina Beach Today |datum=2008-10-23 |sprache=en |abruf=2011-09-15 |kommentar=Quelle führt einen AP-Bericht von Januar 2001 an: NASA Names North Carolina Airport Emergency Landing Site for Shuttle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marine Corps Air Station Cherry Point]] in [[North Carolina]]&lt;br /&gt;
* [[Naval Air Station Oceana]] in [[Virginia]]&lt;br /&gt;
* [[Dover Air Force Base]] bei [[Dover (Delaware)|Dover]] in [[Delaware]]&lt;br /&gt;
* [[Atlantic City (New Jersey)|Atlantic City International Airport]] in [[New Jersey]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Francis S. Gabreski Airport]] in [[Westhampton Beach]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.northcom.mil/news/2009/070909b.html |titel=DOD Support to manned space operations for STS-127 |hrsg=U.S. Northern Command |datum=2009-07-09 |sprache=en |abruf=2011-09-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120915231149/http://www.northcom.mil/News/2009/070909b.html |archiv-datum=2012-09-15 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Otis Air National Guard Base]] ([[Cape Cod]]) in [[Massachusetts]]&lt;br /&gt;
* [[Pease Air National Guard Base]] bei [[Portsmouth (New Hampshire)|Portsmouth]] in [[New Hampshire]]&lt;br /&gt;
* [[Halifax Stanfield International Airport]] in [[Nova Scotia]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
* [[Stephenville International Airport]] in [[Neufundland]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
* [[St. John’s International Airport]] in [[Neufundland]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
* [[Gander International Airport]] in [[Neufundland]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
* [[Canadian Forces Base Goose Bay]] in [[Neufundland]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
* [[L.F. Wade International Airport|Naval Air Station Bermuda]] auf [[Bermuda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TAL-Landeplätze ===&lt;br /&gt;
Bestimmte Flugplätze in Europa und Afrika wurden mit shuttlespezifischen Einrichtungen ausgestattet und als „erweiterte Landeplätze“ (Augmented Landing Sites) bezeichnet. Für jeden Shuttlestart wurde ein oder mehrere dieser Flugplätze als TAL-Landeplatz ausgewählt und mit NASA-Personal versorgt. Während der Betriebszeit des Space Shuttle waren folgende Landeplätze für TAL-Anflüge aktiv:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nasa.gov/centers/kennedy/pdf/167472main_TALsites-06.pdf |titel=Space Shuttle Transoceanic Abort Landing (TAL) Sites |hrsg=NASA |datum=Dezember 2006 |format=PDF; 3,4&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |abruf=2011-09-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100225085509/http://www.nasa.gov/centers/kennedy/pdf/167472main_TALsites-06.pdf |archiv-datum=2010-02-25 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-13 04:24:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Banjul International Airport|Banjul]] in [[Gambia]] (von Juli 1988 bis November 2002)&lt;br /&gt;
* [[Ben Guerir Air Base]] bei [[Marrakesch]] in [[Marokko]] (von Juli 1988 bis Juni 2002)&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Casablanca|Casablanca]] in Marokko (bis Januar 1986)&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Dakar-Léopold Sédar Senghor|Dakar]] in [[Senegal]] (bis September 1987)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www-pao.ksc.nasa.gov/nasafact/talgambia.htm |titel=Banjul, The Gambia |hrsg=NASA |datum=2006-01-11 |sprache=en |abruf=2011-09-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110610021258/http://www-pao.ksc.nasa.gov/nasafact/talgambia.htm |archiv-datum=2011-06-10 |zitat=It was selected in September 1987, replacing a TAL site at Dakar, Senegal, that NASA concluded was unsatisfactory due to runway deficiencies and geographic hazards |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Istres]] in [[Frankreich]] (ab Juni 2005)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chris Kridler |url=http://www.usatoday.com/tech/science/space/2005-06-08-emergency-shuttle-site_x.htm |titel=French base named emergency shuttle landing site |hrsg=USA Today |datum=2005-06-08 |sprache=en |abruf=2011-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärflugplatz Morón|Moron Air Base]] bei [[Sevilla]] in [[Spanien]] (ab 1984)&lt;br /&gt;
* [[Marinebasis Rota|Rota]] in der [[Provinz Cádiz]], Spanien (1992)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/missions/sts-49/sts-49-press-kit.txt |titel=STS-49 Press Kit |hrsg=NASA |datum=Mai 1992 |sprache=en |abruf=2011-09-14 |zitat=Loss of one or more main engines midway through powered flight would force a landing at either Ben Guerir, Morroco; Moron, Spain; or Rota, Spain |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120927011637/http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/missions/sts-49/sts-49-press-kit.txt |archiv-datum=2012-09-27 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-13 04:24:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Saragossa|Zaragoza Air Base]] in [[Spanien]] (ab 1983)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www-pao.ksc.nasa.gov/nasafact/talspainz.htm |titel=Zaragoza Air Base, Spain |hrsg=NASA |datum=2006-01-18 |sprache=en |abruf=2011-09-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111029061756/http://www-pao.ksc.nasa.gov/nasafact/talspainz.htm |archiv-datum=2011-10-29 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die geplanten Shuttlestarts von der [[Vandenberg Air Force Base]] in [[Kalifornien]] war die [[Osterinsel]] als TAL-Landeplatz vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anthony Boadle |url=http://articles.latimes.com/1985-06-30/news/mn-70_1_easter-island |titel=Lonely Easter Island Will Be Emergency Shuttle Landing Site |hrsg=Los Angeles Times |datum=1985-06-30 |sprache=en |abruf=2011-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterte Notlandeplätze ===&lt;br /&gt;
Für den Fall, dass eine außerplanmäßige Landung nicht während des Startvorgangs durchgeführt werden musste, und dass diese Landung nicht auf den bevorzugten Landebahnen in den USA stattfinden konnte, waren einige Flugplätze mit shuttlespezifischen Einrichtungen und mit NASA-Personal ausgestattet. Diese wurden als „Erweiterte Notlandeplätze“ (Augmented Emergency Landing Sites) bezeichnet. Es handelte sich dabei um:&amp;lt;ref name=&amp;quot;aerospaceweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Andersen Air Force Base]], [[Guam]]&lt;br /&gt;
* [[Joint Base Pearl Harbor-Hickam]]/[[Honolulu International Airport]], [[Hawaii]]&lt;br /&gt;
* [[Hao (Tuamotu-Inseln)|Hao]], [[Französisch-Polynesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Notlandeplätze ===&lt;br /&gt;
Darüber hinaus konnte das Space Shuttle auf jeder Landebahn landen, die lang genug war, und die im vom Shuttle überflogenen Gebiet lag. Die NASA hielt eine Liste von 25 bis 30 Flugplätzen, auf denen im Notfall gelandet werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nasa.gov/mission_pages/shuttle/shuttlemissions/sts115/launch/qa-leinbach.html |titel=Ask The Mission Team – Question and Answer Session |hrsg=NASA |datum=2007-11-23 |sprache=en |abruf=2011-09-14 |zitat=we have probably 25 or 30 emergency landing sites around the world that the orbiter can land at.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Liste umfasste:&amp;lt;ref name=&amp;quot;aerospaceweb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;globalsecurity&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.globalsecurity.org/space/facility/sts-els.htm |titel=Space Shuttle Emergency Landing Sites |hrsg=GlobalSecurity.org |datum= |sprache=en |abruf=2011-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Europa: [[Flughafen Stockholm/Arlanda|Arlanda]] ([[Schweden]]), [[Flughafen Beja|Beja]] ([[Portugal]]), [[RAF Brize Norton|Brize Norton]] ([[Vereinigtes Königreich]]), [[RAF Fairford|Fairford]] (Vereinigtes Königreich), [[Flughafen Köln/Bonn|Köln/Bonn]] ([[Deutschland]]), [[Flughafen Shannon|Shannon]] ([[Irland]]), [[Flughafen Chania|Souda Bay]] ([[Griechenland]]),&lt;br /&gt;
* Afrika: [[Amílcar Cabral International Airport]] ([[Kapverdische Inseln]]), [[Flughafen Gran Canaria|Gran Canaria]] ([[Kanarische Inseln]]), [[Hoedspruit]] ([[Südafrika]]), [[Flughafen Ndjili|Kinshasa]] ([[Demokratische Republik Kongo|Zaire]]), [[Lajes Field]] ([[Azoren]]), [[Flughafen Monrovia|Monrovia]] ([[Liberia]]), [[Tamanrasset]] ([[Algerien]]), [[Ascension]]&lt;br /&gt;
* Asien: [[Diyarbakır]] ([[Türkei]]), [[Diego Garcia]], [[Flughafen Ankara-Esenboğa|Esenboğa]] (Türkei), [[Flughafen Riad|Riad]] ([[Saudi-Arabien]])&lt;br /&gt;
* Ozeanien: [[Amberley (Queensland)|Amberley]] ([[Australien]]), [[Darwin (Northern Territory)|Darwin]] (Australien)&lt;br /&gt;
* Amerika: [[Bangor International Airport|Bangor]] ([[Maine]], [[Vereinigte Staaten|USA]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sam Savage |url=http://www.redorbit.com/news/space/202219/nasa_puts_bia_on_shuttle_landing_list/ |titel=NASA Puts BIA on Shuttle Landing List |hrsg=Red Orbit |datum=2005-08-09 |sprache=en |abruf=2017-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Naval Air Weapons Station China Lake|China Lake]] ([[Kalifornien]], USA)&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot; /&amp;gt;, [[Dyess Air Force Base|Dyess]] ([[Texas]], USA), [[Ellsworth Air Force Base|Ellsworth]] ([[South Dakota]], USA), [[Elmendorf Air Force Base|Elmendorf]], ([[Alaska]], USA)&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot; /&amp;gt;, [[Grant County International Airport|Grant County]] ([[Washington (Bundesstaat)|Washington]], USA), [[Fort Huachuca|Libby]] ([[Arizona]], USA)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.huachuca.army.mil/site/Visitor/index.asp |titel=Fort Huachuca, AZ – Visitors – Welcome: |hrsg=Fort Huachuca |format= |sprache=en |abruf=2011-09-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110903102844/http://www.huachuca.army.mil/site/Visitor/index.asp |archiv-datum=2011-09-03 |zitat=Libby Army Airfield … is on the list of alternate landing locations for the space shuttle, though it has never been used as such |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Lincoln Municipal Airport (Nebraska)|Lincoln Municipal]] ([[Nebraska]], USA), [[MacDill Air Force Base|MacDill]] ([[Florida]], USA)&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot; /&amp;gt;, [[Mountain Home Air Force Base|Mountain Home]] ([[Idaho]], USA), [[Nassau (Bahamas)|Nassau]] ([[Bahamas]]), [[Orlando International Airport|Orlando]] (Florida, USA), [[Vandenberg Air Force Base|Vandenberg]] (Kalifornien, USA)&amp;lt;ref name=&amp;quot;northcom_127&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* NASA: [http://www.jsc.nasa.gov/history/shuttle_pk/pk/Flight_095_STS-093_Press_Kit.pdf#page=83 Shuttle Abort Modes] in: STS-93 (S. 80–85; englisch; PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Space-Shuttle-Programm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NASA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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