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	<title>Spaßguerilla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:28:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spa%C3%9Fguerilla&amp;diff=237423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fadesga: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-07-24T21:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spaßguerilla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von spanisch [[guerilla]] = Kleinkrieg) bezeichneten seit den späten [[1960er]] Jahren zuerst [[Sponti]]-Linke ihre Aktionen: unter anderem [[Fake]]s, [[Unsichtbares Theater]] oder das [[Tortenwurf|Bewerfen von Prominenten mit Torten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Spaßguerilla geht zurück auf [[Provokation|provokative]] und phantasievolle politische [[Happening]]s, insbesondere der [[West-Berlin]]er [[Kommune 1]] und ihrer Protagonisten [[Fritz Teufel]], [[Dieter Kunzelmann]] oder [[Rainer Langhans]], die im Rahmen der Studentenrevolten der [[68er-Bewegung]] (vgl. auch [[Außerparlamentarische Opposition]] und [[Studentenbewegung]]) versuchten, mit neuen, [[alternative]]n Formen des Zusammenlebens und gemeinsamen politischen Handelns zu [[experiment]]ieren. Ein späterer Vertreter war unter anderem das Berliner [[Büro für ungewöhnliche Maßnahmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sponti-Linken entstanden, agierte die Spaßguerilla in ihrer [[Militanz]] lustbetont, lebensbejahend und antiautoritär. Damit hoben sie sich – durchaus gezielt – von den restriktiven Umgangsformen der [[K-Gruppe]]n und [[Antiimperialismus|Antiimperialisten]] und dem, aus [[Uruguay]] von den [[Movimiento de Liberación Nacional – Tupamaros|Tupamaros]] importierten, [[Stadtguerilla]]-Konzept der [[Rote Armee Fraktion|RAF]] ab und vertraten im Grunde eher [[Anarchismus|anarchistische]] [[Ideal (Philosophie)|Ideale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sponti-Szene und Spaßguerilla ging die heute noch aktive Szene der [[Autonome]]n bzw. der Autonomen Gruppen hervor, die sich in den [[Neue soziale Bewegungen|Neuen Sozialen Bewegungen]], wie beispielsweise in der [[Antifa]], der [[Hausbesetzer]]bewegung, der [[Friedensbewegung]] oder bei den [[Atomkraftgegner]]n einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine späte Folge der Spaßguerilla dürfte die Aufnahme des [[Shanghaier Kugelfischabkommen]]s in die hessischen Koalitionsvereinbarungen von 1985 gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert wurde der Begriff für die Online-Kultur und [[Netzkultur|Netzaktivisten]] angewendet, insbesondere auf [[Anonymous (Kollektiv)|Anonymous]] und deren Abspaltung [[LulzSec]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandfunk: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1638651/ Richtungsstreit innerhalb der Anonymous-Bewegung], 9. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibweise ==&lt;br /&gt;
Die spanische und englische Schreibweise ist „guerrilla“ mit zwei r; hingegen schreibt man auf [[Dänische Sprache|Dänisch]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Norwegische Sprache|Norwegisch]] und [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] „Guerilla“ mit einem r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Teufel]] veröffentlichte im April 1980 ein Buch mit dem in lautgetreuer Schreibweise geschriebenen Titel &amp;#039;&amp;#039;Märchen aus der Spaßgerilja&amp;#039;&amp;#039; mit lj und ohne u.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Biotic Baking Brigade]]&lt;br /&gt;
* [[Clownarmee]]&lt;br /&gt;
* [[Front Deutscher Äpfel]]&lt;br /&gt;
* [[Kommunikationsguerilla]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Linke]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserschlacht]]&lt;br /&gt;
* [[Hedonistische Internationale]]&lt;br /&gt;
* [[Gay Nigger Association of America|GNAA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Teufel, Robert Jarowoy: &amp;#039;&amp;#039;Märchen aus der Spaßgerilja.&amp;#039;&amp;#039; Libertäre Assoziation, Hamburg / Verlag Roter Funke, Bremen 1980 (ohne [[Internationale Standardbuchnummer|ISBN]]).&lt;br /&gt;
* AG Spass muß sein! (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spassguerrilla. fantastische möglichkeiten – mögliche fantasien.&amp;#039;&amp;#039; [[Unrast Verlag]], Münster, ISBN 3-89771-951-7 (erweiterte Neuausgabe des zuerst in den 1980er Jahren im Umfeld der Berliner Hausbesetzerbewegung entstandenen Buches).&lt;br /&gt;
* Schwarze, Achim: &amp;#039;&amp;#039;Spass-Guerilla – Die fröhliche Subversion aus dem Hausbriefkasten.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn-Verlag, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8218-1062-9.&lt;br /&gt;
* Simon Teune: &amp;#039;&amp;#039;Humour as a Guerrilla Tactic: The West German Student Movement&amp;#039;s Mockery of the Establishment&amp;#039;&amp;#039;, in: International Review of Social History, Vol. 52, SUPPLEMENT 15: Humour and Social Protest (2007), pp. 115–132&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spassguerilla}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autonome Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Strategie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultureller Aktivismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fadesga</name></author>
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