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	<title>Spaß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:22:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spa%C3%9F&amp;diff=779491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2026-02-19T09:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wasserbahn-1896.jpg|mini|Wasserfahrgeschäft als Spaßattraktion, um 1896]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spaß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im Deutschen seit dem 16./17. Jahrhundert belegte Substantivbildung aus dem [[Italienische Sprache|italienischen]] &amp;#039;&amp;#039;spasso&amp;#039;&amp;#039; „Zerstreuung, Zeitvertreib, Vergnügen“. Das Wort wurde, angelehnt an das italienische Original, zunächst auch als &amp;#039;&amp;#039;Spasso&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Heute wird mit &amp;#039;&amp;#039;etwas macht Spaß&amp;#039;&amp;#039; eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die [[Freude]] bereitet, wobei diese meist nachhaltiger ist als bloßer Zeitvertreib. Gemäß Duden ist Spaß das Vergnügen, welches bei einem bestimmten Tun aufkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Spasz |titel=Duden {{!}} Spaß {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |sprache=de |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mit jemandem einen Spaß treiben&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, dass dieser Person ein [[Streich]] gespielt wird. &amp;#039;&amp;#039;Der Spaß&amp;#039;&amp;#039; ist eine Äußerung, über die gelacht werden kann und gilt als Bestandteil des [[Humor]]s. Das Wort wird auch synonym zu Jux, Scherz und [[Witz]] verwendet. Zugehörige Adjektive sind &amp;#039;&amp;#039;spaßig&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;spaßhaft.&amp;#039;&amp;#039; Als Gegenbegriff gilt der [[Ernst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibung ==&lt;br /&gt;
Vor der Rechtschreibreform von 1996 wurde „Spaß“ immer mit [[ß|Eszett]] geschrieben. Nach der [[Deutsche Rechtschreibung|reformierten Rechtschreibung]] ist ein Eszett grundsätzlich nur noch nach einem langen Vokal vorgesehen. Weil beim Wort „Spaß“ die Aussprache zwischen lang und kurz variiert, lässt die amtliche Schreibung beide Schreibweisen – „Spaß“ mit langem Vokal und „Spass“ mit kurzem Vokal – im gesamten Sprachraum als gleichwertig zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschäftsstelle des Rats für deutsche Rechtschreibung (Hrsg.): [https://www.rechtschreibrat.com/DOX/RfdR_Amtliches-Regelwerk_2024.pdf &amp;#039;&amp;#039;Amtliches Regelwerk der deutschen Rechtschreibung. Regeln und Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039;] Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim 2024, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Widerspruch zur amtlichen Schreibung präferiert der [[Duden]] die Schreibweise „Spaß“ und betrachtet die Schreibweise „Spass“ als nur in Österreich gültig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Spasz |titel=Spaß, österreichisch auch Spass, der |werk=[[Duden]] |hrsg=www.duden.de |abruf=2013-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls lässt das Rechtschreibwörterbuch von [[Theodor Ickler]] nur die Schreibweise „Spaß“ zu,&amp;lt;ref&amp;gt;Theodore Ickler: &amp;#039;&amp;#039;Das Rechtschreibwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, St. Goar 2000, ISBN 3-931155-14-5, S. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt; da diese Orthographie an der alten Eszett-Regel festhält.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodore Ickler: &amp;#039;&amp;#039;Das Rechtschreibwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, St. Goar 2000, ISBN 3-931155-14-5, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komposita-Bildungen ==&lt;br /&gt;
Im Lauf der Jahrhunderte entstanden zahlreiche Komposita, die heute teilweise untergegangen sind oder nur noch dialektal verwendet werden: &amp;#039;&amp;#039;Spaßetten&amp;#039;&amp;#039; (Späßchen), &amp;#039;&amp;#039;Spaßlaberln&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;G’spaßlaberln&amp;#039;&amp;#039; (schöne Brüste). Der Spaßvogel (ein [[Schalk]], [[Schelm]] oder [[Witzbold]]) als lustiger und witziger Mitbürger ist seit dem 18. Jahrhundert überliefert. Die [[Spaßgesellschaft]] hingegen tauchte als sprachliches Konstrukt erst in den 1990er Jahren auf und wurde 2004 in den Wortbestand des [[Duden]] aufgenommen. Als Spaßbremse wird hingegen eine Person bezeichnet, die durch Verweis auf problematische Aspekte, Humorlosigkeit oder übertriebenen Ernst anderen die Freude an einer Sache schmälert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/Spa%C3%9Fbremse |titel=DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |sprache=de |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungsverwandte Wörter ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischen Encyclopädie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Georg Krünitz]] wird der Spaß sorgfältig von der [[Posse]] geschieden:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] ein nur im gemeinen Leben, und in der vertraulichen Sprechart übliches Wort, einen jeden Scherz zu bezeichnen, und in so fern ist dieses Wort auch mit Posse, verwandt, nur dass Spaß sich mehr auf einen vertrauten Kreis beschränkt, mehr in engen Zirkeln sein Wesen treibt, und Posse mehr dem öffentlichen Leben angehört. […]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spaß.&amp;#039;&amp;#039; In: Johann Georg Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 156: &amp;#039;&amp;#039;Sonntag–Speckstein.&amp;#039;&amp;#039; 1833, S. 488 ([https://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/getKRArticles.tcl?tid=KS23551+ftsl=1,4,40+opt=1-0#ftKS23551 kruenitz1.uni-trier.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
In Anschluss liefert die Oeconomische Encyclopädie ausführliche Erläuterungen über &amp;#039;&amp;#039;Spaßmacher, Lustigmacher, Possenreißer, Possenmacher, Spaßmeister, Schalknarr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Bedeutungsmässig ist Spaß von Freude dadurch abzugrenzen, dass ersteres kurzweiliger und letzteres nachhaltiger ist. Beispiel: Das Erzählen oder Hören eines Witzes oder der Genuss einer Comedy-Sendung verbreitet Spaß, das Spielen/Beherrschen eines Musikinstrumentes o.&amp;amp;nbsp;ä. macht Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaß und ernsthafte Betrachtung ==&lt;br /&gt;
Ein häufiger Begleiter des Spaßes ist die Forderung, ihn zu vermeiden. So [[Fritz Mauthner]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Sprache und Logik]]&amp;#039;&amp;#039; (1913), wenn er den [[Satz vom Widerspruch]] und den [[Satz vom ausgeschlossenen Dritten]] als &amp;#039;&amp;#039;tiefsinnigen Unsinn&amp;#039;&amp;#039; betrachtet und verlangt: &amp;#039;&amp;#039;Lassen wir aber die logischen Kunststücke und anderen Spaß beiseite, […]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=spasz, m. scherz, kurzweil, vergnügen |Band=16 |Sp=1958–1964 |lemid=S32939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fun|Spaß|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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