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	<title>Spätwinter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:53:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sp%C3%A4twinter&amp;diff=875212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokonbud: form</title>
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		<updated>2024-02-29T10:12:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spätwinter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Meteorologie]] die Spätphase des [[Winter]]s, im Allgemeinen die Zeit von Mitte [[Februar]] bis Mitte [[März]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wetter-suedtirol.net&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.wetter-suedtirol.net/wetter-lexikon/hochwinter.html |wayback=20110909090219 |text=Hochwinter |archiv-bot=2019-05-15 02:09:41 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterlexikon.&amp;#039;&amp;#039; wetter-suedtirol.net&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Konzepten beschreibt es speziell die erste Hälfte des Februars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier [[Woche]]n, meteorologisch/klimatologisch meist 15.&amp;amp;nbsp;Februar bis zum [[Frühling]]sanfang als Teil der meteorologischen Jahreszeit &amp;#039;&amp;#039;Winter&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt, überlappen sich mit dem – aus statistischen Gründen auf den Monatsanfang gelegten – Konzept des meteorologischen Frühlingsanfangs per 1.&amp;amp;nbsp;März. Daher verwendet man den Begriff weniger für statistische als für [[synoptische Meteorologie]] und verwandte Disziplinen wie die [[Schneekunde]] und [[Phänologie]]. Der Spätwinter folgt dem [[Hochwinter]] und leitet in den [[Vorfrühling]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für den Spätwinter [[gemäßigte Breiten|gemäßigter Breiten]] ist das Ende der hochwinterlichen Dauer[[Frost|fröste]] ([[Eistag]]e) und das Aufbrechen der [[Schneedecke]], das sich in höheren [[Höhenstufe (Ökologie)|Lagen]] und [[Geographische Breite|Breiten]] bis in den April&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. etwa Diagramm &amp;#039;&amp;#039;Schneehöhen im Frühwinter (November, Dezember), Hochwinter (Januar, Februar) und Spätwinter (März, April) an den drei Stationen Andermatt, Bever und Davos.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephan Bader, Pierre Kunz: &amp;#039;&amp;#039;Klimarisiken - Herausforderung für die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Schlussbericht NFP 31, vdf Hochschulverlag AG, 1998, ISBN 3-7281-2605-5, S. 56 ({{Google Buch|BuchID= zkX8M7olN_MC|Seite= 56}});&amp;lt;br /&amp;gt;Martin Schneebeli: &amp;#039;&amp;#039;Wechselwirkungen zwischen Klima, Lawinen und technischen Massnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Schlussbericht im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes &amp;quot;Klimaänderungen und Naturkatastrophen&amp;quot; NFP 31, vdf Hochschulverlag AG, 1998, ISBN 3-7281-2604-7, 3.5 &amp;#039;&amp;#039;Schneehöhen im Früh-, Hoch- und Spätwinter.&amp;#039;&amp;#039; S. 46 ff ({{Google Buch|BuchID= 1CC5VMB21-YC|Seite= 46}})&amp;lt;/ref&amp;gt; oder gar Mai ziehen kann. [[Frosttag]]e (Niedrigsttemperatur unter Null) im Spätwinter sind noch der Normalfall, so verzeichnen etwa Innsbruck oder Bern durchschnittlich zirka 100&amp;amp;nbsp;Frosttage/Jahr, also volle drei Monate, [[Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland|Deutschland eine Februarmitteltemperatur]] (1761–2009) von 0,0&amp;amp;nbsp;°C. Gleichzeitig mit den höheren [[Lufttemperatur]]en stellen sich instabilere [[Großwetterlage]]n ein, sodass der Spätwinter im Jahresgang weniger deutlich charakterisiert ist als der Hochwinter, und auch zeitlich je nach Jahr stärker schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Flohn]] hat in den 1940er Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flohn, Hess&amp;quot;&amp;gt;H. Flohn, P. Hess: &amp;#039;&amp;#039;Großwetter-Singularitäten im jährlichen Witterungsverlauf Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-synoptische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; 2). In: Meteorologischer und Hydrologischer Dienst der Deutschen Demokratischen Republik: &amp;#039;&amp;#039;Meteorologische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1949, S. 258–263.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Begriff des &amp;#039;&amp;#039;Spätwinters&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt Ws) als [[Singularität (Meteorologie)#Mitteleuropäische Singularitäten|Singularität]] auf den 3.–12.&amp;amp;nbsp;Februar spezifiziert. Diese Definition beschreibt eine für Mitteleuropa typische [[Hochdruckgebiet|Hochdrucklage]], die nach allgemeineren Konzepten noch zum Hochwinter gerechnet wird. Andere Autoren haben dann auch einen &amp;#039;&amp;#039;Ersten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Spätwinter&amp;#039;&amp;#039; definiert, etwa im Intervall 5.–19.&amp;amp;nbsp;Februar resp. 20.&amp;amp;nbsp;Februar–11.&amp;amp;nbsp;März.&amp;lt;ref&amp;gt;so etwa in &amp;#039;&amp;#039;Meteorologische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 7, 1954, ({{Google Buch|BuchID=R9JJAAAAYAAJ |Hervorhebung= Spätwinter|Seite= 142}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Allzu feingliedrige Unterteilungen der meteorologischen Jahreszeiten haben sich aber nicht durchgesetzt, meist sind sie zu lokal, oder sind mit Eintrittshäufigkeiten um 50 % zu wenig signifikant. Außerdem verändern sie sich mit den langfristigen Klimaschwankungen, etwa der [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert: Für Deutschland ist beispielsweise die (erste) Spätwintersingularität im Mittel der [[Klimanormalperiode]] 1961–90 gut nachweisbar (für das Datum 15.–17.&amp;amp;nbsp;Februar), für 1991–2017 aber nurmehr eine den regulären Temperaturanstieg unterbrechende Temperaturkonstanz der ersten Februarhälfte; ein zweiter Spätwinter zeichnet sich nurmehr im gut 100-jährigen Mittel für die Werte 1881 bis heute ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD 20180224&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2018/2/24.html Der Spätwinter oder auch: Die &amp;quot;Russenpeitsche&amp;quot; hat Verspätung!]&amp;#039;&amp;#039; In: DWD: &amp;#039;&amp;#039;Thema des Tages&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bauernregel]]n – frühen Systematisierungen von Wetterbeobachtungen – gilt allgemein [[Mariä Lichtmess]], der 2.&amp;amp;nbsp;Februar, als [[Lostag]] zwischen Hochwinter und Spätwinter, weil ab dann die [[Forstarbeit]] endet und wieder [[Ackerbau|Feldarbeit]] beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bissolli, Christian-Dietrich Schoenwiese: &amp;#039;&amp;#039;Kalendergebundene Witterungserscheinungen in neuem Licht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 44 (1991) 5, {{ISSN|0028-1050}}, S. 169–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Singularitäten Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spatwinter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Singularität (Meteorologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Februar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:März]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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