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	<title>Sozialtarifvertrag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:57:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sozialtarifvertrag&amp;diff=560903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Philipp B: Gliederung der Absätze in Sinnzusammenhang</title>
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		<updated>2019-10-18T09:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung der Absätze in Sinnzusammenhang&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sozialtarifvertrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in Deutschland einen [[Tarifvertrag]], in dem das Ob und das Wie einer von einem Unternehmen geplanten [[Betriebsänderung]] sowie der Ausgleich eventueller mit der Betriebsänderung für die Arbeitnehmer verbundener Nachteile geregelt wird. Der Sozialtarifvertrag hat somit dieselben Regelungsgegenstände, die auch ein [[Interessenausgleich (Betriebsverfassungsgesetz)|Interessenausgleich]] und ein [[Sozialplan]] zwischen dem [[Arbeitgeber]] und dem [[Betriebsrat]] haben kann. Der Sozialtarifvertrag kann mit dem betroffenen Unternehmen selbst als [[Haustarifvertrag]] oder zwischen dem Arbeitgeberverband und der [[Gewerkschaft]] als firmenbezogener [[Verbandstarifvertrag]] geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Verhandlungen zu einem Sozialtarifvertrag der Gewerkschaft rechtlich die Möglichkeit zum [[Streik]] bieten, werden Forderungen nach Sozialtarifverträgen von der Gewerkschaft insbesondere bei drohenden Betriebsschließungen oder -verlagerungen erhoben. Die Arbeitnehmerseite hat durch das Streikrecht stärkere Druckmittel als bei Sozialplanverhandlungen auf ihrer Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Arbeitgeberverbände vertreten die Auffassung, dass die §{{§|111|betrvg|juris}} ff. [[Betriebsverfassungsgesetz]] (BetrVG) eine Sperrwirkung gegenüber Tarifverträgen mit Sozialplancharakter entfalten und Sozialtarifverträge und Streiks daher unzulässig wären. Diese Auffassung wurde vom Bundesarbeitsgericht in einem Grundsatzurteil&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarbeitsgericht [http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;amp;Art=en&amp;amp;sid=00fb12699cb1943dbb4cfaca88d44154&amp;amp;nr=12036&amp;amp;linked=urt Urteil vom 24. April 2007], 1 AZR 252/06&amp;lt;/ref&amp;gt; zurückgewiesen. Das Betriebsverfassungsgesetz schränke die Regelungsbefugnis von Tarifvertragsparteien nicht ein. Sozialplaninhalte seien zugleich tariflich regelbare Angelegenheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;amp;Art=en&amp;amp;sid=00fb12699cb1943dbb4cfaca88d44154&amp;amp;nr=11719&amp;amp;linked=pm Pressemitteilung] 27/07 des Bundesarbeitsgerichts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tarifvertrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Philipp B</name></author>
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