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	<title>Sozialsystem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sozialsystem&amp;diff=240028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Louis Wu: /* Literatur */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-01-12T12:18:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sozialsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer [[Volkswirtschaft]] fasst die über [[Steuer]]n und [[Sozialabgaben]] finanzierten [[Soziale Sicherheit|Absicherungen]] für die Bevölkerung zusammen. Zum Sozialsystem zählt zum Beispiel das Teilsystem der [[Sozialversicherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Teile der heutigen Sozialsysteme in Europa wurden gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftswissenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neoklassische Sicht des Sozialsystems ===&lt;br /&gt;
Da zur Aufrechterhaltung eines Sozialsystems [[Abgaben]] nötig sind, die nach neoklassischer Theorie zu [[Nettowohlfahrtsverlust]]en führen, konkurriert ein Sozialsystem mit dem Wohlstand der Allgemeinheit. Mit einem ausgeprägten Sozialsystem lässt sich somit keine [[Vollbeschäftigung]] erreichen. Dennoch scheint ein Sozialsystem nötig, um Kranken, Alten oder Arbeitsunfähigen ein Auskommen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle? Sind die Nettowohlfahrtsverluste für die Arbeitslosigkeit verantwortlich?: In den letzten Jahren ließ sich jedoch in vielen Industriestaaten ein immer stärkeres Ansteigen der Arbeitslosigkeit durch die beschriebenen [[Nettowohlfahrtsverlust]]e bemerken.--&amp;gt;Seit den 1980ern versuchte man durch eine Beschränkung des Sozialsystems erreichen und somit einer vermuteten „Empfängermentalität“ entgegenzuwirken. Dies zeigte sich bereits in den 1980ern durch einen Umbau des Sozialsystems in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], später in [[Schweden]] und in Ansätzen auch in [[Deutschland]] ([[Arbeitslosengeld II|Hartz IV]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keynesianische Sicht des Sozialsystems ===&lt;br /&gt;
Abgesehen von Fragen der Verteilungsgerechtigkeit spielt der Sozialstaat aus [[Keynesianismus|keynesianischer]] Sicht vor allem in dreierlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Erstens als permanente Stütze der privaten Konsumnachfrage, zweitens als Stabilisator in Krisenzeiten und drittens zur Eindämmung von Unsicherheit. Aus keynesianischer Sicht lässt sich empirisch kein statistisch signifikanter negativer Zusammenhang zwischen dem Ausbau des Sozialstaates und Wachstum bzw. Beschäftigung herleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Staatsquote (Anteil der Staatsausgaben am BIP) in Deutschland im Jahr 2003 auf 48 % belief, wies Schweden eine Staatsquote von 59 %, Frankreich von 54 % auf. Interessant ist, dass das Wirtschaftswachstum in Schweden zwischen 1999 und 2004 jährlich im Schnitt 1,6 Prozentpunkte über dem deutschen Wachstum lag. Das französische Wachstum lag ein Prozentpunkt über dem Deutschen. Überdies besteht in den OECD-Staaten eine eindeutig positive Korrelation zwischen der Höhe des BIP und dem Ausbau des Sozialstaates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Während [[Ludwig Erhard]] noch vermutete, ein Sozialsystem würde mit steigendem Wohlstand einer Gesellschaft mehr und mehr überflüssig werden, zeigte sich – bspw. in Deutschland mit dem [[Wirtschaftswunder]] –, dass mit sinkender Not der Bedarf nach einem umfassenden Sozialsystem sogar steigt; Sicherheit erwies sich als sogenanntes [[superiores Gut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus soziologischer Sicht waren Sozialsysteme, die vor Risiken schützten, ein Hauptgrund dafür, warum die Mittelschicht in Deutschland größer war als in anderen europäischen Ländern etwa in [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] oder [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Hagelüken |url=https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-03/wohlstand-deutschland-mittelschicht-abstieg-sozialsystem-loehne |titel=Wohlstand in Deutschland: Die Mittelschicht schrumpft, die Politik schaut zu |werk=[[Die Zeit]] |datum=2017-03-21 |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Bosch, Thorsten Kalina |Hrsg=Kai Eicker-Wolf, Achim Truger |Titel=Die deutsche Mittelschicht aus der Arbeitsmarktperspektive |Sammelwerk=Ungleichheit in Deutschland - ein &amp;quot;gehyptes Problem&amp;quot;? über die Verteilungsrealität und Möglichkeiten ihrer Gestaltung |Verlag=Metropolis-Verlag für Ökonomie Gesellschaft und Politik GmbH |Ort=Marburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-7316-1274-2 |Seiten=111–141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann-Josef Arentz]]: &amp;#039;&amp;#039;Umbau des Steuer- und Sozialsystems&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialer Fortschritt&amp;#039;&amp;#039; (Akademisches Journal), 1994. Band 43 Heft 2, S.&amp;amp;nbsp;50 ff.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Josef Bontrup]]: &amp;#039;&amp;#039;Demografiewandel benötigt keine Privatisierung – sondern Verteilungssolidarität&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Arbeit&amp;#039;&amp;#039; (Akademisches Journal), 2009. Ausgabe 1, S.&amp;amp;nbsp;19–32.&lt;br /&gt;
* [[Patrick Schreiner (Politikwissenschaftler)|Patrick Schreiner]], Kai Eicker-Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsmärchen : Hundertundeine Legende über Ökonomie, Arbeit und Soziales.&amp;#039;&amp;#039; PapyRossa Verlag, Köln 2023, ISBN 3-89438-814-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.vernunft-schweiz.ch/document.php?cid=40 Das Schweizer Sozialsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialstaat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[da:Velfærd]]&lt;br /&gt;
[[en:Social welfare provision]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sosiaaliturva]]&lt;br /&gt;
[[id:Kesejahteraan sosial]]&lt;br /&gt;
[[sr:Социјална заштита]]&lt;br /&gt;
[[vi:Cứu trợ xã hội]]&lt;br /&gt;
[[nl:Bijstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Louis Wu</name></author>
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