<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Soziale_Inklusion</id>
	<title>Soziale Inklusion - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Soziale_Inklusion"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soziale_Inklusion&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T15:09:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soziale_Inklusion&amp;diff=1014493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soziale_Inklusion&amp;diff=1014493&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T13:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das politische Postulat bzw. den sozialen Prozess, der Artikel [[Inklusion (Soziologie)]] den fachwissenschaftlichen Diskurs (ausgehend von der soziologischen Systemtheorie).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stufen Schulischer Integration.svg|miniatur|Veranschaulichung verschiedener Konzepte des Zusammenlebens]]&lt;br /&gt;
Die Forderung nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sozialer Inklusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr [[Teilhabe (Behinderte Menschen)|teilzuhaben]] oder teilzunehmen. Unterschiede und Abweichungen werden im Rahmen der sozialen Inklusion bewusst wahrgenommen, aber in ihrer Bedeutung eingeschränkt oder gar aufgehoben. Ihr Vorhandensein wird von der Gesellschaft weder in Frage gestellt noch als Besonderheit gesehen. Das Recht zur Teilhabe wird [[Sozialethik|sozialethisch]] begründet und bezieht sich auf sämtliche Lebensbereiche, in denen sich alle [[Barrierefreiheit|barrierefrei]] bewegen können sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit eines Individuums, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können. Ein Beispiel für Barrierefreiheit ist, jedes Gebäude rollstuhlgerecht zu gestalten. Aber auch Barrieren im übertragenen Sinn können abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2015 von den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] (UN) verabschiedeten 17 [[Ziele für nachhaltige Entwicklung]] nennen Inklusion unter mehreren Punkten, z. B. 4, &amp;#039;&amp;#039;Ensure inclusive and quality education for all and promote lifelong learning&amp;#039;&amp;#039; („Gewährleistung einer inklusiven und hochwertigen Bildung für alle und Förderung lebenslangen Lernens“),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Education – United Nations Sustainable Development |Sammelwerk=United Nations Sustainable Development |Online=http://www.un.org/sustainabledevelopment/education/ |Abruf=2018-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 11: &amp;#039;&amp;#039;Make cities inclusive, safe, resilient and sustainable&amp;#039;&amp;#039; („Städte inklusiv, sicher, belastbar und nachhaltig machen“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cities – United Nations Sustainable Development Action 2015 |Sammelwerk=United Nations Sustainable Development |Online=http://www.un.org/sustainabledevelopment/cities/ |Abruf=2018-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 16: &amp;#039;&amp;#039;Promote just, peaceful and inclusive societies&amp;#039;&amp;#039; („Förderung gerechter, friedlicher und inklusiver Gesellschaften“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Peace, justice and strong institutions – United Nations Sustainable Development |Sammelwerk=United Nations Sustainable Development |Online=http://www.un.org/sustainabledevelopment/peace-justice/ |Abruf=2018-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsgebiete ==&lt;br /&gt;
=== Zielsetzung eines verstärkten Zugehörigkeitsgefühls ===&lt;br /&gt;
Eine zentrale Bedeutung hat das Prinzip der sozialen Inklusion in der [[UN-Behindertenrechtskonvention#Gleichberechtigte Teilhabe an der Gemeinschaft (Inklusion)|UN-Behindertenrechtskonvention]]. In der Präambel (lit. m) wird auch die Zielsetzung eines verstärkten Zugehörigkeitsgefühls ({{enS|enhanced sense of belonging}}) aufgeführt. Hiermit hat ein neuer Begriff Eingang in die Menschenrechtsdiskussion gefunden, der gegen die Unrechtserfahrung gesellschaftlicher Ausgrenzung eine freiheitliche und gleichberechtigte soziale Inklusion einfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiner Bielefeldt:&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/essay_no_5_zum_innovationspotenzial_der_un_behindertenrechtskonvention_aufl3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zum Innovationspotenzial der UN-Behindertenrechtskonvention&amp;#039;&amp;#039;. S. 9] (PDF; 134&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Inklusion und soziale Exklusion ===&lt;br /&gt;
Inklusion hebt die folgenden sechs Formen sozialer [[Exklusion]]&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kieselbach, Gert Beelmann: [http://www.bpb.de/publikationen/1WME8Y,3,0,Arbeitslosigkeit_als_Risiko_sozialer_Ausgrenzung_bei_Jugendlichen_in_Europa.html#art3 &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslosigkeit als Risiko sozialer Ausgrenzung bei Jugendlichen in Europa&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 6–7/2003&amp;lt;/ref&amp;gt; auf.&lt;br /&gt;
* Exklusion vom Arbeitsmarkt&lt;br /&gt;
* ökonomische Exklusion&lt;br /&gt;
* institutionelle Exklusion&lt;br /&gt;
* Exklusion durch soziale Isolierung&lt;br /&gt;
* kulturelle Exklusion&lt;br /&gt;
* räumliche Exklusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inklusiver Arbeitsmarkt ====&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Kommission]] definiert den Begriff „inklusiver Arbeitsmarkt“ mit den Worten: „Arbeitsmärkte sind inklusiv, wenn alle Menschen im erwerbsfähigen Alter, insbesondere gefährdete und benachteiligte Menschen, eine hochwertige, bezahlte Beschäftigung ausüben können.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1134&amp;amp;langId=de |titel=Inklusive Arbeitsmärkte |hrsg=Europäische Kommission |abruf=2023-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Inklusion als sozialpolitisches Konzept ===&lt;br /&gt;
Dort, wo Inklusion als sozialpolitisches Konzept gelingt, werden separierende Einrichtungen überflüssig. Das Prinzip Inklusion drückt umfassende [[Solidarität]] mit Menschen aus, die zwar einen Hilfebedarf haben, aber eben oft nicht in einem umfassenden Sinn „hilfsbedürftig“ sind (etwa im Sinne des Merkzeichens „H“ im [[Schwerbehindertenrecht]]). Soziale Inklusion bedeutet, heute bestehende Sondereinrichtungen wie Heime für Menschen mit [[Behinderung (Sozialrecht)|Behinderung]] zu verändern. Soziale Inklusion dient der Norm der [[Gleichstellung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inklusion betrifft alle Lebensbereiche und damit neben dem im nächsten Abschnitt angerissenen und zumeist in den Blick genommenen [[Schule|schulischen Bereich]] auch die Bereiche [[Arbeit (Sozialwissenschaften)|Arbeiten]], [[Wohnung|Wohnen]] und [[Freizeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulische Inklusion ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Inklusion (Pädagogik)}}&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 2008 fand im [[Kleisthaus|Kleisthaus Berlin]] auf Einladung der damaligen [[Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen|Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen]] [[Karin Evers-Meyer]] eine Expertenanhörung zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Schulische Inklusion als Weg in den ersten Arbeitsmarkt – soziale Bedeutung und ökonomische Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
Die Behindertenbeauftragte forderte dabei: „Sonderwege und Sonderwelten für behinderte Menschen gehören auf den Prüfstand“. Denn mit einer Integrationsquote von rund 13 Prozent liege Deutschland im Vergleich mit seinen westlichen Nachbarn „seit Jahrzehnten weit abgeschlagen auf hinteren Plätzen.“ Letztlich, so die Überzeugung der Behindertenbeauftragten, könne erfolgreiche Integration behinderter Menschen nur in einem inklusiven Umfeld gelingen. „Wer aussortiert, der [[Stigmatisierung|stigmatisiert]] nicht nur bestimmte Gruppen, er muss diese später mühsam wieder integrieren. Ich plädiere daher für ein inklusives Bildungs- und Berufsumfeld von Beginn an.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Argumentation wird durch ein Gutachten der Max-Traeger-Stiftung der deutschen [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] (GEW) gestützt: Zu klären sei, {{&amp;quot;|ob das deutsche selektive Schulsystem gleichzeitig inklusiv sein kann und ob die vorhandenen rechtlichen Grundlagen es ermöglichen, ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Max-Traeger-Stiftung: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten zu den völkerrechtlichen und innerstaatlichen Verpflichtungen aus dem Recht auf Bildung nach Art. 24 des UN-Abkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und zur Vereinbarkeit des deutschen Schulrechts mit den Vorgaben des Übereinkommens&amp;#039;&amp;#039;. August 2008. ({{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.gew.de/Binaries/Binary42647/080919_BRK_Gutachten_finalKorr.pdf |text=PDF |archivebot=2019-05-14 19:59:55 InternetArchiveBot}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. März 2009 erlangte die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland Rechtskraft; seitdem haben Eltern behinderter Kinder das Recht und nach Ansicht vieler Interpreten der Konvention auch die Aufgabe, im Namen ihrer Kinder eine Beschulung an einer [[Regelschule]] durchzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ende des Aussortierens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 50/2009, S. 46f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Landesregierung einberufene „Fachkommission Inklusion“ fordert in ihrem im Oktober 2016 veröffentlichten Aktionsplan &amp;#039;&amp;#039;Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;: „Alle Schülerinnen und Schüler besuchen die allgemeine Regelschule und werden von Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fachkommission Inklusion: &amp;#039;&amp;#039;Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (Hrsg.). September 2016, S. 16 (Punkt II.4.15) [http://www.ms.niedersachsen.de/themen/soziales/menschen_mit_behinderungen/menschen-mit-behinderungen-13851.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Inklusion, Begriffserweiterung ===&lt;br /&gt;
Soziale Inklusion betrifft keineswegs nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch [[Senioren]], [[Migranten]], Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen usw. Eine Inklusionsmaßnahme bestünde z.&amp;amp;nbsp;B. darin, [[Asylbewerber]] gar nicht erst in eigens für sie eingerichteten Heimen unterzubringen. Als Gruppen, die durch [[Weiterbildung]]smaßnahmen inkludiert werden müssten, bezeichnet das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Institut für Erwachsenenbildung&amp;#039;&amp;#039; „Migrant/inn/en, Geringqualifizierte, Langzeitarbeitslose und funktionale Analphabeten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.die-bonn.de/portrait/inkuerze/inklusion_durch_weiterbildung.htm &amp;#039;&amp;#039;Inklusion durch Weiterbildung&amp;#039;&amp;#039;], die-bonn.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekte ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der sozialen Inklusion stellen Arrangements dar, in denen das Konzept „Behinderung“ in Frage gestellt wird, wie in [[Dunkelrestaurant]]s, in denen sich Sehende als die eigentlichen Menschen mit Defiziten erweisen. Sehende können wegen der Dunkelheit ihr Nicht-Sehen-Können, anders als blinde Menschen, nicht kompensieren. Bei Rollstuhlball-Spielen zwischen gelähmten und „normalen“ Sportlern finden sich die rollstuhlgewöhnten Benutzer besser in die Handhabung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Exklusion von Jugendlichen, die durch Langzeit- oder gar Dauerarbeitslosigkeit bedroht sind, greift das Projekt [[YUSEDER]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;outh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nemployment and &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ocial &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;xclusion: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;imensions, Subjective &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;xperiences and Institutional &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;esponses in Six Countries of the EU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ipg.uni-bremen.de/research/yuseder/YUSEDER_Final_Report.pdf |wayback=20070625234334 |text=&amp;#039;&amp;#039;YUSEDER Final Report&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-14 19:59:55 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), ipg.uni-bremen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Europäische Union|Europäischen Union]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kieselbach, Gert Beelmann: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslosigkeit als Risiko sozialer Ausgrenzung bei Jugendlichen in Europa&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 6–7/2003 ([http://www.bpb.de/publikationen/1WME8Y,3,0,Arbeitslosigkeit_als_Risiko_sozialer_Ausgrenzung_bei_Jugendlichen_in_Europa.html#art3 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnprojekte, die mit dem Begriff der Inklusion werben und generationenübergreifend oder gemeinschaftlich für Menschen mit oder ohne besondere Herausforderungen arbeiten, inkludieren ihre Beteiligten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oekogeno.de/vaubanaise Genossenschaft oekogeno: &amp;#039;&amp;#039;Vaubanaise&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 31. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Montag-Stiftung]] Jugend und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; entwickelte 2011 einen &amp;#039;&amp;#039;Kommunalen Index für Inklusion&amp;#039;&amp;#039;. Bereits 2003 war der &amp;#039;&amp;#039;Index für Inklusion&amp;#039;&amp;#039; erschienen, dies ist ein Fragenkatalog zur Standortbestimmung einer Schule auf dem Weg zur [[Inklusion (Pädagogik)|inklusiven Bildung]] in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Booth, Mel Ainscow&amp;lt;!--(Übersetzung: Ines Boban, Andreas Hinz)--&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Index für Inklusion. Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln.&amp;#039;&amp;#039; Halle-Wittenberg 2003. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sozialcourage&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.sozialcourage.de/15507.html sozialcourage.de online]), Ausgabe 3/2011, S. 15: &amp;#039;&amp;#039;Schule gemeinsam entwickeln – Der Königsweg zur Inklusion&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit [[Gemeinnützigkeit]]sstatus hat dazu ein Arbeitsbuch „Kommunaler Index für Inklusion“ herausgegeben. Anhand eines ausführlichen Fragenkatalogs in Kategorien (Kultur, Strukturen und Praktiken) kann der Stand politischer [[Politische Ebene|Kommunen]] bei der Umsetzung sozialer Inklusion ermittelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.montag-stiftungen.com/fileadmin/Redaktion/Jugend_und_Gesellschaft/PDF/Projekte/Kommunaler_Index/KommunenundInklusion_Arbeitsbuch_web.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunaler Index für Inklusion – Arbeitsbuch&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 7. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer vom [[Bundesministerium für Bildung und Forschung]] geförderte Studie unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum&amp;#039;&amp;#039; entwickelten Hamburger Wissenschaftler beispielhaft ein Konzept zur Inklusion alterskranker Menschen. An der Studie nahmen bundesweit 12 renommierte Museen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Ganß, S. Kastner, P. Sinapius: &amp;#039;&amp;#039;Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz. Kernpunkte einer Didaktik&amp;#039;&amp;#039;. HPB University Press, Hamburg/Potsdam/Berlin 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildungsgänge ===&lt;br /&gt;
An der [[Evangelische Hochschule Bochum|Evangelischen Hochschule Bochum]] gibt es einen &amp;#039;&amp;#039;Masterstudiengang Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.evh-bochum.de/ma_soziale_inklusion_gesundheit_und_bildung.html &amp;#039;&amp;#039;Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Zur Förderung der Inklusion bestimmter oder aller Gruppen werden Preise vergeben. Bekannteste dieser Art sind der bayerische [[JobErfolg]] und der [[Inklusionspreis Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Eine fundamental kritische Bestandsaufnahme der Inklusionspolitik und der Ideologien in Wissenschaft und Gesellschaft darüber liefert S. Cechura in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Inklusion: Die Gleichbehandlung Ungleicher – Recht zur Teilhabe an der Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Suitbert Cechura: &amp;#039;&amp;#039;Inklusion: Die Gleichbehandlung Ungleicher – Recht zur Teilhabe an der Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039; Edition Octopus – Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG Münster 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 ernannte die [[Initiative Nachrichtenaufklärung]] das Thema „Inklusion der Arbeitswelt“ zum Top-Thema, das von den deutschen Massenmedien vernachlässigt wurde. „Im Allgemeinen [wird] eher regional über erfolgreiche Inklusion mit dem Fokus auf Inklusion in Schulen berichtet.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.derblindefleck.de/top-9/ |titel=2018: Top 1 – Inklusion der Arbeitswelt |werk=[[Initiative Nachrichtenaufklärung]] |hrsg= |datum= |abruf=2019-08-31 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erklärfilm &amp;quot;Inklusion&amp;quot; (Video mit Gebärdensprache).webm|mini|Erklärfilm „Inklusion“ (mit [[Deutsche Gebärdensprache|DGS]] und [[Untertitel|UT]])]]&lt;br /&gt;
* [[Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Diversity Management]]&lt;br /&gt;
* [[Hyperinklusion]]&lt;br /&gt;
* [[Sozialisation]]&lt;br /&gt;
* [[Universal Design]]&lt;br /&gt;
* [[Assimilationspolitik|Assimilation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch nach Autor*in --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Raúl Aguayo-Krauthausen]], Mitwirkung von Martin Kulik: &amp;#039;&amp;#039;Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden&amp;#039;&amp;#039;. [[Rowohlt Verlag]] 2023, Paperback ISBN 978-3-499-01029-3&lt;br /&gt;
* Uwe Becker: &amp;#039;&amp;#039;Die Inklusionslüge. Behinderung im flexiblen Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;, [[Transcript Verlag]] Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3056-5&lt;br /&gt;
* Cornelia Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Inklusion, Exklusion und die Person&amp;#039;&amp;#039;, UVK, Konstanz 2006, ISBN 978-3-89669-701-1&lt;br /&gt;
* Reinhard Burtscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zugänge zu Inklusion. Erwachsenenbildung, Behindertenpädagogik und Soziologie im Dialog&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann Bielefeld 2013, ISBN 978-3-7639-5107-9&lt;br /&gt;
* Suitbert Cechura: &amp;#039;&amp;#039;Inklusion: Die Gleichbehandlung Ungleicher – Recht zur Teilhabe an der Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Edition Octopus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat]] OHG Münster 2015&lt;br /&gt;
* Franziska Felder: &amp;#039;&amp;#039;Inklusion und Gerechtigkeit. Das Recht behinderter Menschen auf Teilhabe&amp;#039;&amp;#039;, Campus-Verlag, Frankfurt a. M. 2012, ISBN 978-3-593-39591-3&lt;br /&gt;
* Theresa Hilse-Carstensen, Sandra Meusel, Germo Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freiwilliges Engagement und Soziale Inklusion.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden: Springer VS, 2019, ISBN 978-3-658-23671-7, {{DOI|10.1007/978-3-658-23672-4}}&lt;br /&gt;
* Udo Sierck: &amp;#039;&amp;#039;Budenzauber Inklusion&amp;#039;&amp;#039;, AG-SPAK-Bücher, Neu-Ulm 2013, ISBN 978-3-940865-57-1&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Streitschrift Inklusion. Was Sonderpädagogik und Bildungspolitik verschweigen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Wochenschau Verlag]]&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 2018, ISBN 978-3-95414-106-7&lt;br /&gt;
* Hannah Wahl: &amp;#039;&amp;#039;Radikale Inklusion. Ein Plädoyer für Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;, Leykam, Graz – Wien – Berlin, 2023, ISBN 978-3-7011-8278-7&lt;br /&gt;
* Holger Wittig-Koppe, Fritz Bremer, Hartwig Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung? Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte&amp;#039;&amp;#039;, Paranus-Verlag, Neumünster 2010, ISBN 978-3-940636-10-2&lt;br /&gt;
* [[Germo Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und [[Lebensbewältigung]] im freiwilligen Engagement. Eine qualitative Studie zur Inklusion benachteiligter Jugendlicher in der Kinder- und [[Jugendarbeit]].&amp;#039;&amp;#039; Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 2015. ISBN 978-3-7815-2005-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Literatur &amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039;: [[Inklusive Pädagogik#Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikiquote|Inklusion}}&lt;br /&gt;
* [http://www.einfach-teilhaben.de/SharedDocs/Downloads/DE/UN_BRK/2011_08_03_staatenbericht.pdf;jsessionid=6760E93BAEDE13FA674B3C2D39892FDA.1_cid146?__blob=publicationFile Bundesministerium für Arbeit und Soziales: &amp;#039;&amp;#039;einfach machen – Gemeinsam die UN-Behindertenrechts-Konvention umsetzen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Übereinkommen der Vereinten Nationen über Rechte von Menschen mit Behinderungen – Erster Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland. Vom Bundeskabinett beschlossen am 3. August 2011&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 5. August 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.noexclusion.com/ &amp;#039;&amp;#039;Inclusion means NO Exclusion&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 2. April 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.hoerkomm.de/start.html Website des Projekts hörkomm.de] – hörkomm.de unterstützt die Inklusion schwerhöriger Beschäftigter.&lt;br /&gt;
* [http://www.ms.niedersachsen.de/themen/soziales/menschen_mit_behinderungen/menschen-mit-behinderungen-13851.html Fachkommission Inklusion: &amp;#039;&amp;#039;Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. September 2016]&lt;br /&gt;
* [[Die Sendung mit dem Elefanten]] ([[Westdeutscher Rundfunk Köln]]), [https://www.wdrmaus.de/elefantenseite/eltern/themenschwerpunkte/themenschwerpunkte_inklusion.php5 wdrmaus.de: &amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet Inklusion?&amp;#039;&amp;#039;] (2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4696474-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten (Soziologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behinderung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Diskriminierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ja:インクルージョン教育]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>