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	<title>Soziale Frauenschule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-28T14:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soziale Frauenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nannte man bestimmte zwischen der Jahrhundertwende und dem Anfang der 1920er-Jahre in Deutschland entstandene Bildungsinstitutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Frauenbewegung]] verfolgten sie das Ziel einer beruflichen Ausbildung für Frauen im [[wohlfahrtspflege]]rischen Bereich. Ein weiteres Ziel war die Überwindung der Not des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], von der besonders Frauen betroffen waren, die durch qualifizierte weibliche Kräfte unterstützt werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot;&amp;gt;Klaus Burger: &amp;#039;&amp;#039;Prüfende Strenge statt blinder Weichherzigkeit. Zur Geschichte der Armut und der Sozialeinrichtungen in Freiburg&amp;#039;&amp;#039; in: [[Heiko Haumann]], [[Hans Schadek]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-0857-3, S. 621&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste „Sociale Frauenschule“ entstand als Fortentwicklung einer Ausbildungsstätte für [[Kindergärtnerin]]nen 1908 in Berlin, gegründet von [[Alice Salomon]], die die Schule auch leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hammerschmidt (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Sozialarbeit: Von der Armenpflege bis zur Konstituierung des Wohlfahrtsstaates in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In:  Werner Thole (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bot eine breite zweijährige Ausbildung mit theoretischen und praktischen Anteilen nebeneinander. Die Lehrerinnen kamen aus dem Umfeld von Gesundheitsamt und Wohlfahrtsamt und unterrichteten zunächst [[ehrenamtlich]]. Bis zum Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland 14 Soziale Frauenschulen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hammerschmidt (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Sozialarbeit: Von der Armenpflege bis zur Konstituierung des Wohlfahrtsstaates in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In:  Werner Thole (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 1033, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für solche Einrichtungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! heutiger Name der Schule&lt;br /&gt;
! Ort&lt;br /&gt;
! Gründungsdatum&lt;br /&gt;
! Gründerin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alice Salomon Hochschule Berlin]] || [[Berlin-Schöneberg]], später [[Berlin-Hellersdorf]] || 15. Oktober 1908&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alice-salomon-archiv.de/pdfs/A_Salomon_Zur-Eroeffnung-der-Sozialen-Frauenschule.pdf |text=Rede von Alice Salomon zur Eröffnung der Sozialen Frauenschule |wayback=20120117221156 |archiv-bot=2019-05-14 19:59:20 InternetArchiveBot}} (PDF; 61&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Alice Salomon]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Adriane Feustel/Gerd Koch |Titel=100 Jahre Soziales Lehren und Lernen: Von der Sozialen Frauenschule zur Alice Salomon Hochschule Berlin |Verlag=Schibri |Datum=2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedrich-Fröbel-Schule&amp;lt;br /&amp;gt;Fachschule für Sozialpädagogik || [[Mannheim]] || 1916&amp;lt;ref&amp;gt;Gundula Pauli: &amp;#039;&amp;#039;Marie Bernays (1883–1939) und die „Soziale Frauenschule“ in Mannheim. Ein Beitrag zur Geschichte der Sozialen Arbeit in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichte Diplomarbeit. Freiburg 2004, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Marie Bernays]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Elisabeth Altmann-Gottheiner]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alice Bensheimer]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Julie Bassermann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sozialpädagogisches Institut der [[Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg|Hochschule für Angewandte Wissenschaften]]|| [[Hamburg]]|| 1917 ||[[Gertrud Bäumer]] und [[Marie Baum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Larisch, Dieter Röh: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Frauenschule und Sozialpädagogisches Institut Hamburg. Gründung, Krise und Fortbestand zwischen 1917 und 1933&amp;#039;&amp;#039;. In: Soziale Arbeit, 60 (2011) 9, S. 337–344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hochschule Esslingen#Geschichte der ehemaligen Fachhochschule für Sozialwesen|Hochschule Esslingen]]&amp;lt;br /&amp;gt;vormals Soziale Frauenschule des Schwäbischen Frauenvereins&amp;lt;br /&amp;gt;Fachhochschule für Sozialwesen || [[Stuttgart]]&amp;lt;br /&amp;gt;später [[Esslingen am Neckar|Esslingen]] || 15. September 1917&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hochschule Esslingen |Titel=Zwischenbilanz zum 75. Jahre der Gründung der „Sozialen Frauenschule“ in Stuttgart, heute „Fachhochschule für Sozialwesen Esslingen“. Festschrift |Datum=1992 |Seiten=10 |Online=[http://www2.hs-esslingen.de/~jsteck/04_Jubilaeum-SAGP/Scan-Festschrift_75_Jahre_HfS.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=12000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Alice Salomon?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]]&amp;lt;br /&amp;gt;vormals Soziale Frauenschule München&amp;lt;br /&amp;gt;Fachschule für Sozialpädagogik || [[München]] || 1919 || [[Frieda Duensing]]&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1921 [[Anna Heim-Pohlmann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;br /&amp;gt; Abteilung Aachen || [[Köln]]&amp;lt;br /&amp;gt;später [[Aachen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Festschrift der Sozialen Frauenschule Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Schwann, Düsseldorf o.&amp;amp;nbsp;J. [1930]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8. November 1916 || [[Katholischer Deutscher Frauenbund]] durch [[Hedwig Dransfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.katho-nrw.de/aachen/hochschule/daten-fakten/ Geschichte der Abteilung Aachen]&amp;#039;&amp;#039;, katho-nrw.de, abgerufen am 18. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Helene Weber]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lambertus.de/assets/adb/8b/8bdfeeefbf47dfe4.pdf Soziale Frauenschule Aachen/Frauenschule für Volkspflege] (PDF; 341&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;, lambertus.de, abgerufen am 18. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
In Deutschland hatten jüdische Frauen bis zur [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] einen hohen Anteil an der Entwicklung der Sozialen Arbeit. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] kam es zu drastischen Veränderungen. Die [[Deutsche Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit]] wurde 1933 auf Veranlassung Alice Salomons aufgelöst, der Jüdische Frauenbund bis 1939 liquidiert. Früher als an öffentlichen Schulen und Universitäten&lt;br /&gt;
kam es zum Ausschluss von Menschen jüdischer Herkunft von den Wohlfahrtsschulen. So wurden an der Sozialen Frauenschule in Berlin unter Leitung von [[Charlotte Dietrich (Sozialpädagogin)|Charlotte Dietrich]] bis Frühjahr 1934 alle jüdischen Dozentinnen entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Toppe |url=https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/verfolgung-vertreibung-flucht-und-emigration-juedischer-sozialarbeiterinnen |titel=Verfolgung, Vertreibung, Flucht und Emigration jüdischer Sozialarbeiterinnen im Nationalsozialismus |werk=digitales-deutsches-frauenarchiv.de |hrsg= |datum=2021-05-10 |abruf=2024-03-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Absolventinnen der Schulen, welche „nichtarischer Abstammung“ waren, wurde die staatliche Anerkennung als Wohlfahrtspflegerin durch Erlass verweigert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Meyer-Wilmes |url=https://www.erzbistumberlin.de/glaube/glaubenszeugen/lieselott-neumark/ |titel=Lieselott Neumark |werk=erzbistumberlin.de |abruf=2024-03-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbild wurde von der „Wohlfahrtspflegerin“ zur „[[Soziale Arbeit#Frühere Berufsbezeichnungen|Volkspflegerin]]“ umbenannt. Die Tätigkeit hatte im Sinne der NS-Ideologie auf die „Erhaltung“ und „Reinheit“ der „[[Volksgemeinschaft#Im Nationalsozialismus|Volksgemeinschaft]]“ zu zielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sandro Bliemetsrieder, Gabriele Fischer, Maximilian Weik |Online=https://soziales-kapital.at/index.php/sozialeskapital/article/view/539/980 |Titel=Berufstätig als ‚Mutter des Volkes’ – tiefenhermeneutische Rekonstruktion historischer Quellen. Das Berufsbild der ‚Volkspflegerin’ bei Margarete Junk, Leiterin der ‚Frauenschule für Volkspflege’, Stuttgart, im Spannungsfeld von Antifeminismus und emanzipatorischer Diskurse |Sammelwerk=wissenschaftliches journal österreichischer fachhochschul-studiengänge soziale arbeit |Nummer=18 (2017) Rubrik &amp;quot;Geschichte der Sozialarbeit&amp;quot;, Standort Feldkirchen. soziales-kapital.at |Hrsg=Verein zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialen Arbeit |Datum=2017 |Abruf=2024-04-01 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung für Mädchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Sozialen Arbeit in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Bildungseinrichtung (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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