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	<title>Sozialbrache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:14:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sozialbrache&amp;diff=379047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: -Einzelnachweise fehlen.</title>
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		<updated>2022-11-29T13:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-Einzelnachweise fehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sozialbrache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Brache|Brachfallen]] landwirtschaftlicher Nutzflächen infolge Nutzungsaufgabe aufgrund von Veränderungen im Sozialgefüge („Strukturwandel“) der ländlichen Bevölkerung. Dieser Begriff aus der [[Sozialgeographie]] wurde 1956 von [[Wolfgang Hartke]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abgrenzung zur „Flur[[wüstung]]“, die es im Mittelalter immer wieder gab, ist die Sozialbrache mit einer Hebung des Lebensstandards der ländlichen und der Gesamtbevölkerung verbunden: Man kann schwieriger zu bewirtschaftende oder weniger ergiebige Flächen aufgeben, weil die verbliebenen landwirtschaftlichen Flächen und Importe zur Deckung des Bedarfs ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren setzte der große Strukturwandel in der Landwirtschaft mit einer zunehmenden Mechanisierung (mehr und größere Maschinen), Intensivierung (mehr [[Dünger#Mineralischer Feststoffdünger|synthetische Dünger]] und [[Pflanzenschutzmittel]], Hochleistungssorten und -rassen) sowie Rationalisierung ein.&lt;br /&gt;
[[Industrielle Landwirtschaft|Rationalisierung in der Landwirtschaft]] bedeutet unter anderem auch Konzentration auf die ertragsstärksten und am leichtesten zu bewirtschaftenden Flächen. Gleichzeitig kam es zur Konzentration der landwirtschaftlichen Flächen bei immer weniger Betrieben und damit zum [[Höfesterben]]. Landwirtschaftliche Arbeitskräfte wanderten durch [[Urbanisierung|Landflucht]] zu Industriestandorten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend für die Nutzungsaufgabe einer konkreten Fläche sind in der Regel zunächst ungünstige [[Standortfaktor]]en (Klima, Boden, Hanglage), verstärkt durch agrarstrukturelle ([[Flurzersplitterung]], Parzellengröße, schlechte Erschließung) und/oder sozioökonomische Faktoren (geringes landwirtschaftliches Einkommen, fehlende [[Hofnachfolge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Je nach Vornutzung, [[Bodentyp]], Feuchteverhältnissen, Klima und Waldnähe [[versaumen]] und [[Verbuschung|verbuschen]] die aufgegebenen Flächen mehr oder weniger schnell und werden dann zu Wald, wenn sie nicht ohnehin aufgeforstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Sozialbrache“ wird heute seltener verwendet, obgleich der Strukturwandel in der Landwirtschaft und damit das Herausfallen von Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung vor allem in sog. [[Ungunstgebiet]]en unverändert anhält.&lt;br /&gt;
Problemgebiete sind vor allem die Mittelgebirge, in [[Baden-Württemberg]] z. B. der [[Schwarzwald]] und die [[Schwäbische Alb]]. Im Schwarzwald gibt es z. B. inzwischen Gemeinden mit 90 % Waldanteil, was negative Auswirkungen aufs Landschaftsbild und damit auf den Tourismus, aber auch auf den Kaltluftabfluss aus Wohnsiedlungen hat. Darüber hinaus werden mit dem &amp;quot;Zuwachsen der Landschaft&amp;quot; früher häufige Acker- und Grünland-Biotoptypen, Pflanzengesellschaften und Tier- und Pflanzenarten selten oder sind sogar existentiell bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vorgabe der EU ([[GAP-Reform]] 2005) müssen landwirtschaftliche Betriebe – soweit sie [[Förderprogramme der EU|EU-Subventionen]] beziehen wollen – ihre Flächen jedoch in Zukunft offenhalten ([[Grünland]] z. B. einmal jährlich [[mulchen]]), auch wenn sie sie nicht mehr regulär bewirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarsoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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