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	<title>Souvignier gris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:43:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Souvignier_gris&amp;diff=1414541&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-26513-15 am 30. April 2026 um 22:39 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T22:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe = rotgrau&lt;br /&gt;
| Name = Souvignier gris&lt;br /&gt;
| Synonyme = keine&lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = &lt;br /&gt;
| Bild = Traube der Rebsorte Souvignier Gris (Zuchtnummer FR 392-83)a.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft = Deutschland&lt;br /&gt;
| bekannt seit = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube = ja&lt;br /&gt;
| Rotweintraube = &lt;br /&gt;
| Tafeltraube = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube = &lt;br /&gt;
| Unterlage = &lt;br /&gt;
| Züchter = [[Norbert Becker (Agrarwissenschaftler)|Norbert Becker]]&lt;br /&gt;
| Institut = [[Staatliches Weinbauinstitut Freiburg|Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg]]&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr = 1983&lt;br /&gt;
| Zuchtnummer = FR 392-83&lt;br /&gt;
| VIVC = 22629&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1 = [[Seyval Blanc]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte2 = [[Zähringer (Rebsorte)|Zähringer]]&lt;br /&gt;
| Kreuzung = &lt;br /&gt;
| Mutation = &lt;br /&gt;
| Abstammung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Souvignier gris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte#Einteilung nach Resistenz|pilzwiderstandsfähige]] [[Rebsorte|Weißweinsorte]]. Die Sorte wurde 1983 am Staatlichen [[Staatliches Weinbauinstitut Freiburg|Weinbauinstitut Freiburg]] [[Neuzüchtung|neu gezüchtet]] und ist sehr widerstandsfähig gegen die Pilzkrankheiten &amp;#039;&amp;#039;Peronospora&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oidium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Botrytis&amp;#039;&amp;#039;. Diese Eigenschaften ermöglichen auch in niederschlagsreicheren Weinbaugebieten, die Anzahl von Pflanzenschutzmaßnahmen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Abstammung ==&lt;br /&gt;
Abstammung: Kreuzung von [[Seyval Blanc]] x [[Zähringer (Rebsorte)|Zähringer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte wurde im Jahr 1983 von Norbert Becker am [[Staatliches Weinbauinstitut Freiburg|Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg]] gezüchtet. Als Elternsorten wurden ursprünglich Cabernet Sauvignon (Mutter) und Bronner (Vater) angenommen. Eine im Jahr 2019 vom [[Staatliches Weinbauinstitut Freiburg|Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg]] in Auftrag gegebene Genomanalyse hat aber eindeutig gezeigt, dass es sich bei der Muttersorte um [[Seyval Blanc]] und beim Vater um die Sorte Zähringer handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vivc.de/index.php?r=passport%2Fview&amp;amp;id=22629 |titel=Vitis International Variety Catalogue VIVC - Passport Data - Souvignier Gris |hrsg=Julius Kühn-Institut - Federal Research Centre for Cultivated Plants (JKI), Institute for Grapevine Breeding - Geilweilerhof (ZR) |sprache=en |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde 2020 eine Fläche von 91 Hektar ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Wein/Publikationen/Downloads-Wein/grunderhebung-rebflaechen-2030315209004.pdf?__blob=publicationFile |titel=Grunderhebung der Rebflächen - Fachserie 3 Reihe 3.1.5 - 2020 |werk=www.destatis.de |hrsg=Statistisches Bundesamt (Destatis), 2021 |datum=13.07.2021 |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich wurde 2020 eine Fläche von 31 ha erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/land_und_forstwirtschaft/agrarstruktur_flaechen_ertraege/wein/126779.html |titel=Weingartengrunderhebung 2020. Auswertung über das System Wein-ONLINE des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) im Land-, forst- und wasserwirtschaftlichen Rechenzentrum GmbH (LFRZ) (Burgenland, Niederösterreich, Steiermark, Wien) sowie des Landesweinbaukatasters Kärnten. Primärerhebung: Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg. |werk=www.statistik.at |hrsg=STATISTIK AUSTRIA |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweiz betrug die Anbaufläche 2020 19&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blw.admin.ch/dam/blw/de/dokumente/Nachhaltige%20Produktion/Pflanzliche%20Produktion/Weine%20und%20Spirituosen/Weinwirtschaftliche%20Statistik/weinjahr_2020.pdf.download.pdf/d_weinjahr_2020.pdf |titel=Das Weinjahr 2020 - Weinwirtschaftliche Statistik |werk=www.blw.admin.ch |hrsg=Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) |datum=2021-04-29 |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Souvignier gris erreichte 2023 mit einem Zuwachs von 183 Hektar die zweitgrößte Flächenerweiterung der in Deutschland kultivierten Sorten. Mit 388 Hektar Rebfläche hat Souvignier Gris damit die bis dahin wichtigste neue Sorte [[Cabernet Blanc]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Weininstitut|DWI]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutscheweine.de/news-medien/meldungen/meldung/780/aktuelle-rebsortentrends Aktuelle Rebsortentrends]&amp;#039;&amp;#039; Pressemeldung vom 24. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelografische Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist stark weißwollig behaart mit schwacher Anthozyanfärbung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer&amp;quot;&amp;gt;Karl Bauer, [[Ferdinand Regner]], Barbara Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Weinbau&amp;#039;&amp;#039;, avBuch im Cadmos Verlag, Wien, 9. Auflage 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Triebwuchs ist mittelstark.&lt;br /&gt;
* Das Blatt ist rund mit 3–5 Lappen, ist aber nur seichte eingebuchtet mit V-Profil. Die Stielbucht ist offen bis wenig offen mit klammerförmiger Basis. Die Blattunterseite ist schwach behaart.&lt;br /&gt;
* Die Traube ist mittelgroß bis groß, meist geschultert mit Beitraube; lockerbeerig, Beeren sind rot mit dicker Beerenschale und besitzen ein sehr fleischiges Fruchtfleisch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebblatt der Rebsorte Souvignier Gris (Zuchtnummer FR 392-83)b.jpg|mini|Rebblatt mit sortentypischen Merkmalen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trauben der Rebsorte Souvignier Gris (Zuchtnummer FR 392-83) zum Reifebeginn a.jpg|mini|Trauben mit einsetzender Färbung zum Reifebeginn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Souvignier Gris hat eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen den echten und falschen Mehltau sowie gegen Botrytis. Bekannte Resistenzloci sind Rpv 3.2 gegen den falschen Mehltau und Ren3/9 gegen den echten Mehltau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wbi.landwirtschaft-bw.de/,Lde/Startseite/Fachinfo/Pilzwiderstandsfaehige+Keltertraubensorten?QUERYSTRING=pilzwiderstandsf%26auml%3Bhige |titel=Pilzwiderstandsfähige Rebsorten |hrsg=Staatliches Weinbauinstitut Freiburg |format=PDF |sprache=de en fr it |abruf=2024-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus reduzieren der sehr aufrechte Wuchs, die lockere Laubwand und die feste Beerenhaut der Sorte auch in niederschlagsreicheren Gebieten die Gefahr eines Befalls mit Pilzkrankheiten. Nachteilig sind eine uneinheitliche, breite Traubenzone und eine hohe Zahl an Geiztrauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte ist fruchtbar, so dass es je nach Produktionsziel einer Traubenausdünnung bedarf. Die Reife ist mittelspät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Souvignier Gris kann als neutraler, kräftig-stoffiger, saftiger Weintyp bis hin zu ausgeprägt fruchtigen, thiolgeprägten Weinen mit stabiler Säure ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Artikel [[Weinbau in Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wbi.landwirtschaft-bw.de/pb/site/pbs-bw-mlr/get/documents_E417723011/MLR.LEL/PB5Documents/wbi/051%20Aufgaben%20und%20Fachbereiche/0513%20Fachbereiche/05136%20Referat%20Resistenz%20und%20Klonenz%C3%BCchtung/051323%20PIWI%20Keltertrauben/WBI-Rebsortenbroschu%CC%88re_SOUVIGNIERGRIS.pdf Sortenbeschreibung auf der Website des Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg] (PDF-Datei; 86 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.agrar.steiermark.at/cms/dokumente/11305331_13888112/62c65f15/2011%20Piwis%20als%20Rebsortenwein.pdf &amp;#039;&amp;#039;Piwis als Rebsortenwein&amp;#039;&amp;#039;, weiterer Fortschritt für pilzwiderstandfähige Rebsorten, Agrar-Server Land Steiermark]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bauer (Weinbau)|Karl Bauer]], [[Ferdinand Regner]], Barbara Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Weinbau&amp;#039;&amp;#039;, avBuch im Cadmos Verlag, Wien, 9. Auflage 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-26513-15</name></author>
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