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	<title>Southern Leyte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-10-01T17:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Philippinische Provinz&lt;br /&gt;
|Infoboxtitel =&lt;br /&gt;
|Name = Southern Leyte&lt;br /&gt;
|Siegel = Ph seal southern leyte.png&lt;br /&gt;
|Region = Eastern Visayas&lt;br /&gt;
|Hauptstadt = [[Maasin City]]&lt;br /&gt;
|Hoch urbanisierte Städte =&lt;br /&gt;
|Provinzstädte = 1&lt;br /&gt;
|Stadtgemeinden = 18&lt;br /&gt;
|Barangays = 500&lt;br /&gt;
|Wahldistrikte = 1&lt;br /&gt;
|Fläche = 1734.8&lt;br /&gt;
|Geo-Code      = 086400000&lt;br /&gt;
|Gouverneur = Roger Mercado&lt;br /&gt;
|Webpräsenz = [http://www.southernleyte.gov.ph/ www.southernleyte.gov.ph]&lt;br /&gt;
|Lagekarte = Southern Leyte in Philippines.svg&lt;br /&gt;
|Lagekartenbeschreibung = Lage der Provinz in den Philippinen&lt;br /&gt;
|NS=10/20 |EW=125/5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Southern Leyte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Provinzen der Philippinen|Provinz der Philippinen]] in der Region [[Eastern Visayas]] (Region VIII). Southern Leyte war eine Unterprovinz der ehemaligen großen Provinz Leyte, ehe diese in zwei Provinzen aufgeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt von Southern Leyte ist [[Maasin City]]; der Gouverneur heißt Roger Mercado.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Limasawa]], eine Inselgemeinde im südlichen Teil der Provinz, ist historischen Quellen zufolge der Ort, an dem [[Ferdinand Magellan]] die erste christliche Messe auf den Philippinen hielt, weshalb er als Geburtsort des [[Christentum]]s auf dem Inselstaat gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.globalpinoy.com/travel/province/sleyte.php |wayback=20081120100253 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Provinz Southern Leyte nimmt den südlichen Teil der Insel [[Leyte]] ein. Sie wird im Norden von der [[Provinz Leyte]] begrenzt, im Osten von der [[Straße von Surigao]], im Süden von der [[Mindanaosee]] und im Westen von dem [[Canigao-Kanal]], der sie von der Nachbarinsel [[Bohol]] trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topographie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maasin City Green Mountains.png|mini|Grün bewachsene Hügel nahe der Stadt Maasin City]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gelände|Topographie]] der Provinz ist entlang der Küstengebiete durch relativ flache Ebenen charakterisiert, auf denen die Siedlungszentren liegen. Im Landesinneren ist das Gebiet dagegen felsig und von Bergen durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Provinz gehören über 93 kleinere und größere Flüsse, darunter 18 Hauptströme, zu denen der Amparo River in [[Macrohon]], der Canturing River in [[Maasin City]], der Das-ay und der Pondol River in Hinunangan, der Divisoria River in [[Bontoc (Southern Leyte)|Bontoc]], der Hitungao und der Lawigan River in [[San Juan (Southern Leyte)|San Juan]], der Maag River in [[Silago]] und der bedeutendste Fluss, der Subang Daku River in [[Sogod (Southern Leyte)|Sogod]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Southern Leyte gehören des Weiteren vier Inseln: [[Panaon Island]], [[Limasawa]], San Pedro Island und San Pablo Island.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nscb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Berggipfel der Provinz ist mit 948&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel der Mount Nacolod in Hinunangan. Junges [[Vulkanit|vulkanisches Gestein]] findet sich jedoch überall im Provinzgebiet und bedeckt die Gipfel der Bergzüge des Mount [[Cabalían]] an der pazifischen Seite, ebenso wie die des Mount Nelangcapan im Gebiet von Panaon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nscb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtfläche beträgt 1734,8&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geotayo.com/sleyte.php Quick facts bei geotayo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;; dies entspricht ¼ der Fläche der Insel Leyte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologische Probleme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Subangdaku River, der größte Fluss der Provinz, stellt für das Gebiet ein wiederkehrendes Problem dar. Er kann als ein Flussgeflecht angesehen werden, das aus vielen [[Kanal (Wasserbau)|Kanälen]] besteht, die sich, aus zentralen Gebieten kommend, zuerst verteilen, um sich danach wieder zu einem Wasserlauf zu vereinen. Dadurch entsteht ein Fächer von Strömen, die in ihrer Gesamtheit eine weit ausgedehnte [[Flussaue]] bilden. Als solche entwickelt sich der Fluss bei einem [[Taifun]] und den damit verbundenen heftigen Regenfällen schnell zu einem gefährlichen Strom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inecar&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/sogodbay/Inecar.html | wayback=20050123171655 | text=Stop Quarrying and Rechanneling Subang Daku of Sogod, Southern Leyte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Manchmal tritt der Fluss über die Ufer und flutet dann die tiefer gelegenen Gemeindegebiete von Liloan und San Vicente, wobei die Wassermassen große Teile der Ernteflächen zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.samarnews.com/News_clips/news5.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ursache für die Überflutungen nennt die Lokalverwaltung die Kanalisierung und den unkontrollierten Abbau von Sand und Kies in Steinbrüchen entlang des Flusslaufes.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.manilastandardtoday.com/?page=news01_dec21_2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt innerhalb der philippinischen Riffzone. Die Hauptfaltlinie dieser Zone durchläuft dabei die Gemeinden Sogod, Libagon und St. Bernard und reicht über San Juan bis nach Panaon Island. Aus diesem Grunde ist die Provinz als ein erdbebengefährdetes Gebiet einzustufen. Tatsächlich wurde Southern Leyte in den Jahren 1907 und 1948 von zwei starken Beben mit einer Stärke von 6,9 und am 5. Juli 1984 von einem weiteren mit einem Ausschlag von 6,4 auf der [[Richterskala]] erschüttert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nscb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt für Bergbau und Geowissenschaften gab für die Provinz eine Warnung heraus, die sich auf die natürlichen und geologischen Merkmale stützt, die diese Gegend im Besonderen für Erdrutsche und Überschwemmungen anfällig machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taipeitimes.com/News/world/archives/2006/02/19/2003293690&amp;lt;/ref&amp;gt; Man benannte vier Gründe, weshalb die Provinz ein erhöhtes Gefährdungspotential aufweist: Ungewöhnlich starke Regenfälle, zahlreiche brüchige und beschädigte Felsen, durchnässte Abhänge und das Fehlen von umfangreicher Vegetation, die das Erdreich festigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haribon&amp;quot;&amp;gt;http://www.haribon.org.ph/?q=taxonomy/page/and/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie und Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz hat die zweitgeringste Bevölkerungszahl des Bezirks. Gemäß der Volkszählung von 2000 hat sie 360.160 Einwohner, womit sie den 18. Platz der einwohnerschwächsten Provinzen des Landes einnimmt. Mit einer Bevölkerungsdichte von 208 Menschen pro km² belegt sie lediglich den 42. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
Während sich der größte Teil der Bevölkerung (80,8 %) zu der Volksgruppe der [[Visayan|Bisaya]] oder [[Visayan|Binisaya]] zählt, gehören 16,6 % den Boholano und 5,1 % den Cebuano an. Weitere ethnische Minderheiten sind Tagalog, Waray und einige ausländische Volksgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Panao, einer Insel im Südosten der Provinz, lebt ein [[Indigene Völker|indigenes]] Volk, das unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kongking&amp;#039;&amp;#039; oder verschiedentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Mamanwa&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist, was so viel heißt wie Bergvolk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ncca.gov.ph/about_cultarts/ebook_subcont.php?subcont_Id=76 |wayback=20080321185101 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nimmt an, dass diese Gruppe von der Insel [[Mindanao]] eingewandert ist, wo sie heute noch in Teilen von [[Agusan del Norte]] leben. Ihre Migration von der Insel begründete sich in der wachsenden Militarisierung auf Mindanao und dem Eindringen von Holzfäller- und Bergbauunternehmen Anfang der 1980er Jahre, die sie aus ihren angestammten Bereichen verdrängten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bulatlat&amp;quot;&amp;gt;http://www.bulatlat.com/news/6-9/6-9-killer.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.maasincity.com/places-of-interest.htm |wayback=20100424202653 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angehörigen dieses Volkes zeichnen sich durch einen dunklen Teint, lockiges Haar und einen kleinen Körperbau aus. Das Jagen und Sammeln sowie das Weben von Matten und Bearbeiten von Rattan sind die maßgebenden wirtschaftlichen Aktivitäten der &amp;#039;&amp;#039;Mamanwas&amp;#039;&amp;#039;, weswegen sie vornehmlich die bewaldeten Gebiete in den Bergregionen von Southern Leyte bewohnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bulatlat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Die [[Muttersprache]] der meisten Bewohner ist [[Cebuano]]. An zweiter Stelle steht [[Wáray-Wáray]], gefolgt von dem Dialekt Boholano, was sich aus der Nähe der Insel [[Bohol]] begründet. Weiterhin sind [[Tagalog]], [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Spanische Sprache|Spanisch]] geläufige Kommunikationsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Our Lady of Assumption Cathedral.png|mini|Madonna von Assumption, Kathedrale in [[Maasin City]]]]&lt;br /&gt;
Von [[Limasawa]], einer Inselgemeinde im Süden, wird angenommen, dass sie der Schauplatz der ersten christlichen [[Heilige Messe|Messe]] und damit der Geburtsort des [[Christentum]]s auf den Philippinen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Mehrheit der Bevölkerung, 87,28 %, ist [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], wobei traditionell heidnische Glaubenstendenzen gleichzeitig in der Religion präsent sind. An zweiter Stelle folgen die Anhänger der [[Unabhängige Philippinische Kirche|Aglipayan]] mit 4,51 % und die [[Evangelisation|Evangelisten]]. Andere in der Provinz vertretene Religionsgemeinschaften sind die [[Iglesia ni Cristo]], die [[Zeugen Jehovas]] und die [[Siebenten-Tags-Adventisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kirche aus der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft findet man im Stadtzentrum von Maasin. Die Kirche ist mit einem Ornamentaltar und Bildnissen verschiedener Heiliger ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen der Provinz sind jedoch immer noch von heidnischen Einflüssen aus der vorspanischen Zeit geprägt und bieten den Naturgeistern häufig Gaben an, bevor sie ihre Felder bepflanzen. So opfern die Bauern noch heute Hühner oder Schweine, um die Elemente und das Schicksal gnädig zu stimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/lppsec/pp/sleyte.htm | wayback=20050112160520 | text=Southern Leyte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind [[Reis]] und [[Mais]] die [[Grundnahrungsmittel]] der Bewohner der Provinz. Die Bergvölker bevorzugen [[Wurzelgemüse]], das in ihren Gebieten im Überfluss gedeiht. Weitere Nutzpflanzen sind [[Bananen]], [[Zuckerrohr]], [[Kokosnuss]] und [[Abacá]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot; /&amp;gt; Daneben werden aber auch andere Arten von Gemüse angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://philippinen.ded.de/cipp/ded/custom/pub/content,lang,2/oid,1738/ticket,g_u_e_s_t/~/The_potential_of_Southern_Leyte_s_Vegetable_Industry.html |wayback=20060821182302 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faser der Abacapflanze ist die bedeutendste Lebensgrundlage der Provinz. Vor allem viele Frauen haben sich auf die handwerkliche Verarbeitung der Abacafasern spezialisiert, was in diesem Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;Tagak&amp;#039;&amp;#039; oder aufgespulte Abacafaser bekannt ist. Aus dem halbfertigen Produkt wird &amp;#039;&amp;#039;Sinamay&amp;#039;&amp;#039; oder handgewebte Kleidung gefertigt bzw. es wird zu &amp;#039;&amp;#039;Tinagak&amp;#039;&amp;#039;, einem fertigen Vorprodukt für andere Erzeugnisse, weiterverarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sunshinephilippines.blogspot.com/2005_07_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in der Provinz produzierten Waren werden schließlich über [[Manila]] nach [[Japan]] exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den auf Abacafasern basierenden Produkten werden auch Keramiken und handwerklich bearbeitete Gegenstände aus Kokosnuss und [[Bambus]] produziert. Weitere Wirtschaftsfaktoren der Provinz sind die Fischerei, die Tierhaltung und die Geflügelzucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.livinginthephilippines.com/region8.html |wayback=20030504092022 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blue-Spotted Stingray.png|mini|links|Ein blaugepunkteter [[Stachelrochen]] an der Küste der Provinz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz gilt, mit ihren Fähren, Highways und Übergängen zu Samar, als ein wichtiger Teil des Inlandtransportsystems des Landes. Southern Leyte verfügt über 12 Seehäfen, von denen zwei als Nationalhäfen deklariert sind. Über Fährverbindungen werden Waren und Personen zwischen [[Liloan (Southern Leyte)|Liloan]] und [[Surigao City]] auf [[Mindanao]] ausgetauscht. Die Überfahrt dauert ca. drei Stunden. Ein zweiter Seeweg verbindet die Provinz über den Hafen von Maasin City mit der Nachbarinsel [[Cebu]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;darfu8&amp;quot;&amp;gt;http://darfu8.tripod.com/rp_southernleyte.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz besitzt nur einen einzigen Flughafen, der sich im Barangay Panan-awan von Maasin City befindet. Dieser Kleinflughafen hat eine Landebahn von 1.200 m bei einer Breite von 30&amp;amp;nbsp;m, womit er sich nur für Kurzstreckenflüge eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner ausgedehnten Küstenlinie und der ihr zugehörigen Inseln ist die Provinz zudem ein interessanter Anlaufpunkt für den Bade- und Tauchtourismus, der in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Gliederung ==&lt;br /&gt;
Southern Leyte ist politisch in 18 eigenständig verwaltete Gemeinden und eine Stadt unterteilt. Diese sind wiederum in insgesamt 501 [[Baranggay]]s (Ortsteile) untergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz wird weiterhin aufgeteilt in einen [[Kongress (Philippinen)|Kongress]]-[[Distrikt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
* [[Maasin City]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Anahawan]]&lt;br /&gt;
* [[Bontoc (Southern Leyte)|Bontoc]]&lt;br /&gt;
* [[Hinundayan]]&lt;br /&gt;
* [[Hinunangan]]&lt;br /&gt;
* [[Libagon]]&lt;br /&gt;
* [[Liloan (Southern Leyte)|Liloan]]&lt;br /&gt;
* [[Limasawa]]&lt;br /&gt;
* [[Macrohon]]&lt;br /&gt;
* [[Malitbog (Southern Leyte)|Malitbog]]&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Padre Burgos (Southern Leyte)|Padre Burgos]]&lt;br /&gt;
* [[Pintuyan]]&lt;br /&gt;
* [[Saint Bernard (Southern Leyte)|Saint Bernard]]&lt;br /&gt;
* [[San Francisco (Southern Leyte)|San Francisco]]&lt;br /&gt;
* [[San Juan (Southern Leyte)|San Juan]] (Cabalian)&lt;br /&gt;
* [[San Ricardo]]&lt;br /&gt;
* [[Silago]]&lt;br /&gt;
* [[Sogod (Southern Leyte)|Sogod]]&lt;br /&gt;
* [[Tomas Oppus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Historie ===&lt;br /&gt;
[[Ferdinand Magellan]], der [[Portugal|portugiesische]] [[Navigator]] und [[Entdecker]], landete am [[28. März]] [[1521]] auf der Insel [[Limasawa]]. Hier traf er den einheimischen Herrscher Rajah Kolambu und dessen Bruder Rajah Siagu, den Häuptling von Butu (auf [[Mindanao]]). An diesem Ort wurde der erste Freundschaftsvertrag in Form einer Blutsbrüderschaft zwischen Magellan und Rajah Kolambu geschlossen sowie die erste christliche Messe gehalten. Die erste Heilige Messe auf philippinischem Boden fand am [[31. März]] 1521 statt und wurde von Kaplan Friar Pedro de Valderrama gehalten, der Magellan auf seiner Expedition begleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sspxasia.com/Newsletters/2001/Oct-Dec/A_short_Philippine_History.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.travelsmart.net/article/104889/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während der spanischen Kolonialperiode war Southern Leyte als eine Unterprovinz zu der großen Provinz Leyte eingerichtet worden. Sie umfasste damals die Gemeinden von [[Palompon]] bis [[Hinunangan]], wobei Maasin das Verwaltungszentrum bildete. Einige Ministerien der Provinzregierung waren bereits zu dieser Zeit in Maasin stationiert gewesen, um von dort aus den südlichen Teil von Leyte zu verwalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;evis&amp;quot;&amp;gt;http://www.evis.net.ph/infocenter/attractions/Southern-leyte.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch betrachtet war die Regierungsstadt die Verwahrungsstätte der Steuereinnahmen des Gebietes zwischen den Orten Palompon und Hinunangan. Diese wurden vom Administrado de Hacienda verwaltet, eine Position, die hierarchisch unter dem Secretario de Hacienda eingeordnet war und in seiner Bedeutung dem Schatzmeister der Provinz entsprach. Zudem wurde in Maasin ein Gericht der Ersten Instanz gegründet, in dem alle Angelegenheiten der untergeordneten Verwaltungen und andere Fälle von Palompon bis Hinunangan angehört und verfügt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nscb&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nscb.gov.ph/ru8/soleyte.htm |wayback=20080127150546 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-14 19:33:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der spanischen Kolonialperiode war das Gebiet des heutigen Southern Leyte nur spärlich besiedelt. Die ständigen Überfälle von [[Moros (Volk)|Moro]]-Piraten verhinderten lange Zeit die Entwicklung und das Wachstum der Provinz. Im 19. Jahrhundert kamen Einwanderer aus den nahe gelegenen Provinzen und Inseln wie [[Bohol]] und [[Cebu]] und ließen sich in dem Gebiet der heutigen Provinz nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Jahre 1942 eine Versammlung in [[Malitbog (Southern Leyte)|Malitbog]], einer Ortschaft im Osten, nicht zustande gekommen war, weil viele Führungspersönlichkeiten nicht erschienen waren, lud Ruperto Kangleon zu einer weiteren Konferenz ein, die diesmal in der Gemeinde Sogod stattfand. Die Sitzung hatte das Ziel, alle [[Guerilla]]-Truppen zu vereinen, um nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Streitkräfte des [[Commonwealth der Philippinen]] zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |title=They Never Surrender |last=Villamor |first=Col. Jesus A. |year=1982 |publisher=Vera-Reyes Inc. |location=[[Quezon City]], [[Philippinen]] |pages=127 |isbn= |accessdate= |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem amerikanische Truppen im Oktober 1945 im Norden der Insel gelandet waren, begannen die philippinische Verteidigungstruppen und Guerillakämpfer in den südlichen Gebieten der Insel, die japanischen Imperialen Streitkräfte zu attackieren und die Befreiung von Southern Leyte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit der Provinz ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des Wechsels der Kolonialmacht an die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts alle Verwaltungsämter in Maasin, mit Ausnahme der Finanzbehörde, abgeschafft und nach [[Tacloban City]], der Hauptstadt von [[Provinz Leyte|Leyte]], transferiert. Dies brachte einige bedeutsame Probleme mit sich, da es einerseits an Transportmöglichkeiten mangelte, was die Bewältigung der Regierungsaufgaben von Tacloban aus erschwerte, und es andererseits eine Sprachbarriere gab, die zwischen den [[Cebuano]] sprechenden Südwestinsulanern von Southern Leyte und den östlich gelegenen [[Wáray-Wáray]]-Sprechern bestand. Alle diese Schwierigkeiten wiesen sehr bald auf die Notwendigkeit einer Unterteilung der Insel in zwei unabhängig zu verwaltende Provinzen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn gab es eine grundsätzliche Bewegung, die sich für ein Western Leyte aussprach und die kurz darauf von vielen Prominenten und Führungspersönlichkeiten unterstützt wurde. Sechs Anläufe wurden unternommen, um ein Gesetz für die Teilung der Provinz Leyte verabschieden zu lassen. Beim sechsten Anlauf wurde der Antrag für die Teilung von dem Kongressabgeordneten Nicanor Yñiguez eingebracht, wobei er schnell zu dem Schluss kam, dass die gewünschte Ost-West-Trennung keine Aussicht auf Erfolg versprach. Stattdessen schlug er vor, seinen eigenen Distrikt, der das südliche Gebiet der Insel einnahm, zu einer Provinz umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablehnung des ersten [[Gesetzentwurf]]es präsentierte Nicanor Yñiguez dem [[Kongress (Philippinen)|Kongress]] den House Bill Nr. 1318, der die Bildung einer neuen Provinz Southern Leyte empfahl, die aus dem 3. Kongressdistrikt von Leyte bestehen und 16 Gemeinden von Maasin bis [[Silago]] auf dem Festland sowie die Insel [[Panaon Island]] umfassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzentwurf wurde am 22. Mai 1959 mit dem Republic Act Nr. 2227, auch als „Verordnung zur Bildung der Provinz Southern Leyte“ bekannt, mit der Unterzeichnung von Präsident [[Carlos P. Garcia]] beschlossen. Am 1. Juli 1960 wurde Southern Leyte eingeweiht und der Ort Maasin zum Sitz der Provinzregierung bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nscb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;evis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde schließlich die Gemeinde [[Maasin City|Maasin]] in den Status einer Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdrutsche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Southern Leyte mudslide 2006 pic01.jpg|mini|Der Erdrutsch im Jahre 2006 in Southern Leyte]]&lt;br /&gt;
Im Dezember 2003 kam es zu einem verhängnisvollen Erdrutsch, der einen Großteil der Ortschaft [[San Francisco (Southern Leyte)|San Francisco]] zerstörte und 200 Einwohner in den Tod riss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.pacom.mil/piupdates/0312landslide/photos.shtml | wayback=20050119205615 | text=Disaster Relief}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auslöser für die Katastrophe waren heftige Regenfälle, die in den Tagen zuvor über die Provinz hereingebrochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 2006 lösten starke Niederschläge von über 2.000&amp;amp;nbsp;mm pro m², die von einem gleichzeitig auftretenden kleineren [[Erdbeben]] unterstützt wurden, mehrere Schlammlawinen aus, die eine Ortschaft sowie große Teile der wirtschaftlichen Infrastruktur zerstörten und Hunderte von Toten forderte. Die Gemeinde [[Saint Bernard (Southern Leyte)|Saint Bernard]] war eine der am stärksten betroffenen Gebiete. Viele nationale und internationale Rettungskräfte wurden herbeigerufen, doch ihre Arbeit wurde durch die schlechten Zugangswege und das Fehlen von schweren Geräten stark behindert. Das Bergdorf Guinsaugon, ein Vorort der Gemeinde Saint Bernard, wurde komplett dem Erdboden gleichgemacht. Von den 1.857 Einwohnern überlebten mehr als 1.800 Menschen das Unglück nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
In der Provinz Southern Leyte herrschen gleich zwei Klimakategorien vor, die Klimatypen II und IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ II zeichnet sich durch den Ausfall einer Trockenzeit bei einer gleichzeitig heftig eintretenden Regenperiode während der Monate [[November]] bis [[Januar]] aus. Dieses Klima dominiert maßgebend die östliche Hälfte des Provinzgebietes und beeinflusst die Gemeinden Libagon, Liloan, San Francisco, Pintuyan, San Ricardo, St. Bernard, San Juan, Anahawan, Hinundayan, Hinunangan und Silago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite von Southern Leyte herrscht der Klimatyp IV vor, mit über das Jahr hinweg ständig mehr oder weniger auftretenden Regenfällen. Hiervon sind maßgebend die Gemeinden Macrohon, Padre Burgos, Limasawa, Malitbog, Tomas Oppus, Bontoc und ein kleiner Teil von Sogod betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt in einem teilweise von [[Taifun]]en frequentierten Gebiet. Diese jährlich aufkommenden Taifune streifen jedoch nur den nördlichen Teil der Insel, der der Provinz Leyte angehört. Wenn ein Taifun an der Provinz vorbeizieht, dann erwartet sie zumeist heftige Regenfälle und zeitweise auftretende stürmische Winde. Dabei wird Southern Leyte mehrheitlich von Taifunen beeinflusst, die über Surigao hinwegziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 wurden eine maximale Temperatur von 30,95 °C und eine Minimaltemperatur von 20,09 °C gemessen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 25,24 °C. In der Provinz wurden in diesem Jahr insgesamt 163 Regentage verzeichnet, bei einer totalen Regenmenge von 1.729,2&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Insel Limasawa&lt;br /&gt;
* Bitu-on Beach&lt;br /&gt;
* Das Kuting Beach Resort&lt;br /&gt;
* Der Magsuhot-Park&lt;br /&gt;
* Die Guinsohotan und Busay Falls&lt;br /&gt;
* Maamo Beach&lt;br /&gt;
* Die Stände von San Pedro und San Pablo&lt;br /&gt;
* Panaon Island&lt;br /&gt;
* Die Kathedrale von Maasin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochschulen ==&lt;br /&gt;
* [[Southern Leyte State University]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/sogodbay/ | wayback=20060220063625 | text=Sogodbay Geschichten &amp;amp; Bilder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Provinzen der Visayas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=n/86/6732|VIAF=126748741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philippinische Provinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Southern Leyte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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