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	<title>Sourbrodt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sourbrodt&amp;diff=167966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-18T06:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
|NAME          = Sourbrodt&lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|REGION        = Wallonien&lt;br /&gt;
|PROVINZ       = Lüttich&lt;br /&gt;
|BEZIRK        = Verviers&lt;br /&gt;
|GEMEINDE      = [[Weismes]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|NIS-Code      = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = 600&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD   = 50/28/22&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD    = 6/7/10&lt;br /&gt;
|PLZ           = &lt;br /&gt;
|VORWAHL       = &lt;br /&gt;
|ADRESSE       = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|WEBSEITE      = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sourbrodt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Surbrot}}) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Weismes]] ([[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;Waimes&amp;#039;&amp;#039;) in [[Ostbelgien]], Provinz [[Lüttich]], mit einer überwiegend französischsprachigen Bevölkerung, aber mit Spracherleichterungen für die Minderheit der deutschsprachigen Bevölkerung. Weismes bildet mit der Gemeinde [[Malmedy]] den [[Kanton Malmedy|Wahlkanton Malmedy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1534 baute Johan Sourbroit eine Herberge am Rande des Averscheider Waldes an der [[Via Mansuerisca]]. Hier, an den Abzweigen der Vennstraßen nach [[Ovifat]] ({{deS|Fischvenn}}) und Hockai, sowie nach [[Mützenich (Monschau)|Mützenich]] und [[Kalterherberg]] hoffte er auf eine wirtschaftliche Zukunft. Er behielt recht. Um 1700 zählte die Siedlung bereits rund 20 Haushalte, um 1800 schon rund 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 wurde Sourbrodt im [[Wiener Kongress]] zu [[Preußen]] gegeben. Es gehörte bis 1920 zum [[Regierungsbezirk Aachen]], [[Kreis Malmedy]] in der [[Rheinprovinz]]. Anlass war die Niederlage von [[Napoleon Bonaparte]], der zuvor die politische Landkarte des Kontinentes erheblich verändert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Vennbahn]] entwickelte sich um den Bahnhof eine dorfähnliche Gemeinschaft. An der alten Bahntrasse sind bis heute holzverarbeitende Betriebe angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zvs.be/der-zug-kommt/?Wissenswertes:Soziale_Bedeutung:Aufschwung_am_Bahnhof_Sourbrodt |titel=Aufschwung am Bahnhof Sourbrodt |werk=Der Zug kommt … |hrsg=Geschichts- und Museumsverein zwischen Venn und Schneifel |abruf=2015-10-19 |kommentar=gekürzt aus: Echo de Malmedy, 5. Mai 1889, nach Vorlagen von R. Giet, Sourbrodt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan 1890 auf der Vennbahn Aachen-Ulflingen.jpg|mini|Verbindungen im Personenverkehr auf der Vennbahn]]&lt;br /&gt;
1893 plante die preußische Militärverwaltung die Einrichtung des [[Truppenübungsplatz Elsenborn|Truppenübungsplatzes Elsenborn]] im Heide- und Ödland nördlich des Ortes [[Elsenborn]]. Der „Bahnhof Sourbrodt“ wurde Verladebahnhof für die auf dem Platz übenden Einheiten. Zudem baute man für den Betrieb mit Personen- und Güterwagen die [[Feldbahn des Truppenübungsplatzes Elsenborn]] mit einer [[Spurweite (Schienenverkehr)#600 mm|Spurbreite von 60&amp;amp;nbsp;cm]] und einer Länge von 3,2&amp;amp;nbsp;km zur Verbindung von Bahnhof und Militärlager. Diese Kleinbahn wurde vornehmlich für den Transport von Hafer, Gerste und Stroh für die Pferde eingesetzt. Lok und Kleinbahn erhielten den Namen „[[Feuriger Elias]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Hendrich |url=http://www.vennbahn.eu/cms/wp-content/uploads/2013/05/Vennbahn-Stories_10_Sourbrodt.pdf |titel=Der Sourbrodter Bahnhof – himmlischer Segen und höllische Gefahr |werk=Vennbahn-Stories (10 Sourbrodt) |datum=2013-05-22 |format=PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151208131040/http://www.vennbahn.eu/cms/wp-content/uploads/2013/05/Vennbahn-Stories_10_Sourbrodt.pdf |archiv-datum=2015-12-08 |abruf=2015-10-19 |archiv-bot=2023-01-12 08:32:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Sourbrodt ab 1920 kraft des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] zum [[Gouvernement Eupen-Malmedy]] und wurde 1925 in den belgischen Staatsverband eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde der Kleinbahnbetrieb zum Camp eingestellt und die Schmalspurbahn abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2004 diente der Bahnhof Sourbrodt noch dem Umschlag von Militärgütern für [[Truppenübungsplatz Elsenborn|Camp Elsenborn]], wobei Züge über [[Raeren]] bis 1989 und über [[Weismes]] bis 2004 verkehrten. 2004 wurde die Vennbahn stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kevers: [http://users.telenet.be/pk/lijnen.htm#48 Belgische spoorlijnen – L. 48 : (Aachen / Stolberg) Raeren grens - Sankt-Vith]. Zuletzt geändert am 28. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;155&amp;quot; caption=&amp;quot;Sourbrodt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bahnhof Sourbrodt.jpg|Bahnhof&lt;br /&gt;
 Chapelle Saint-Wendelin (Sourbrodt) 06.jpg|Wendelinkapelle&lt;br /&gt;
 Église Saint-Wendelin (Sourbrodt) 05.jpg|St. Wendelin&lt;br /&gt;
 Église Saint-Wendelin (Sourbrodt) 09.jpg|Innenraum&lt;br /&gt;
 Église Saint-Wendelin (Sourbrodt) 12.jpg|Blick zur Orgel&lt;br /&gt;
 Pietkin-Denkmal (Sourbrodt) 02.jpg|Pietkin-Denkmal&lt;br /&gt;
 Vennbahnstation bei Sourbroudt.jpg|Vennbahnstation&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum der recht weitläufigen Ortschaft ist die 1935 geweihte Kirche [[Wendelin|St. Wendelinus]]. An der Rue de [[Botrange]] (N 676) steht das Monument für [[Abbé]] [[Nicolas Pietkin]], das in Erinnerung an den Pfarrer von Sourbrodt und seinen Einsatz für die [[wallonische Sprache]] und Identität der Malmedyer Wallonie während der Zugehörigkeit zu Preußen (1815 bis 1920) errichtet wurde. Das Denkmal zeigt die römische Wölfin, die [[Romulus und Remus]] nährt. In direkter Nachbarschaft liegt die Kapelle St. Wendelinus, der Chorraum von Sourbrodts ehemaliger Kirche aus dem Jahr 1708, die in den 1890er Jahren durch einen Brand schwer beschädigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde 100&amp;amp;nbsp;m nordöstlich der [[Rur]]brücke von Bosfange das Kreuz zum Gedenken an die [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|russischen Gefangenen]] errichtet. Zwischen März 1943 und September 1944 befand sich an dieser Stelle ein Lager. Das 1992 erneuerte Kreuz ist im Stil der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Sourbrodt entspringt die Rur und im Ort selbst die „kleine Rur“ (La petite Roer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholung und Tourismus ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Knotenpunkt 91.jpg|Knotenpunktsystem belgischer Radstrecken&lt;br /&gt;
 Tagestouristen in Leykaul.jpg|Draisinenfahrten auf der Vennbahntrasse zwischen Sourbrodt-Leykaul (Kalterherberg)&lt;br /&gt;
 Höhenprofil Vennbahnradweg.JPG|Höchster Punkt auf der Vennbahnstrecke Aachen-Ulflingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radtouristen, überwiegend auf der [[Vennbahn (Radweg)|Vennbahntrasse]] unterwegs, ist Sourbrodt, auf halber Strecke zwischen Aachen und Ulflingen, mit über {{Höhe|560}} der höchstgelegene Punkt der Strecke. Wandertouristen schätzen die zentrale Lage und die Nähe zum [[Hohes Venn|hohen Venn]], zur [[Burg Reinhardstein]], zum [[Talsperre Robertville|Lac de Robertville]] und zum [[Perlenbachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Didier Comès]] (1942–2013), Comiczeichner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sourbrodt|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Torfgewinnung im Hohen Venn. Sourbrodt 1980&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.youtube.com/watch?v=ILXxXfFAb2M Teil 1], [https://www.youtube.com/watch?v=VZwNzQeBJ-c Teil 2]. Landesbildstelle Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Weismes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Weismes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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