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	<title>Soundmodul - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T19:55:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soundmodul&amp;diff=432671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Kat.</title>
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		<updated>2025-06-29T00:53:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soundmodul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Expander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Racksynthesizer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein externer elektronischer Klangerzeuger ohne spielbare Schnittstelle, wie etwa eine [[Klaviatur]]. Um es zu spielen, ist es deshalb nötig, es mit einem [[MIDI]]-fähigen Gerät anzusteuern, entweder mit einem Controller – etwa einem [[Masterkeyboard]] – oder einem [[Sequenzer (Musik)|Sequenzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Triton rack adjusted.jpg|mini|[[Korg Triton]] Soundmodul (für Rackmontage)]]&lt;br /&gt;
Viele [[Synthesizer]], [[Sampler (Klangerzeuger)|Hardwaresampler]], [[Elektronisches Schlagzeug|E-Drums]] oder Instrument-Emulatoren sind (auch) als Soundmodule erhältlich, was v.&amp;amp;nbsp;a. für Studiomusiker von Vorteil ist, weil sie bereits über ein MIDI-Keyboard verfügen, und mit der Soundmodul-Version Geld und Platz sparen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Soundmodule haben eine genormte Breite und Schraubgewinde, damit man sie stapelweise in ein [[Rack]], einem speziellen Ständer für musikalische Geräte, einbauen kann. Vereinzelt gibt es auch Soundmodule, die man in herkömmliche [[Personal Computer]] integrieren kann, wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Synthesizer &amp;#039;&amp;#039;Waldorf Microwave PC&amp;#039;&amp;#039;, der in einen Schacht für Disketten- oder [[Compact Disc|CD]]-Laufwerke eingesetzt wird. Einige Modelle sind auch für den Liveeinsatz optimiert und bieten daher funktionsspezifische Regler und Steuerungselemente, etwa die [[Hammond-Orgel]]-Emulatoren &amp;#039;&amp;#039;VK-8M&amp;#039;&amp;#039; von [[Roland (Unternehmen)|Roland]] und Ferrofish (&amp;#039;&amp;#039;B4000+&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.keyboards.musikmachen.de/Magazine/KEYBOARDS/2011/6/Testbericht-Ferrofish-B4000-Orgelmodul-mit-Zugriegeln-Drawbar-Orgel-fuers-kleine-Besteck |wayback=20161021193008 |text=Testbericht Ferrofish B4000+ |archiv-bot=2019-05-14 18:58:33 InternetArchiveBot }} auf Musikmagazin [[Keyboards]] 2011/6&amp;lt;/ref&amp;gt;), die beide über die typischen [[Register (Orgel)#Elektronische Orgeln|Zugriegel]] verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des [[Synthesizer]]s beginnt mit Soundmodulen: Erste kommerzielle Synthesizer wie der Moog Modular waren [[Modularer Synthesizer|Modularsysteme]], die eine aus Schaltmodulen zusammengestellte Klangerzeugung über [[Steuerspannung]]en steuerten, die wiederum von einer separaten Klaviatur erzeugt wurden. Die Modularsysteme erwiesen sich aber nicht als sehr bühnentauglich; als Antwort auf den Wunsch von Live-Musikern nach einem transportablen, kompakten und zuverlässigen Instrument entwickelte [[Bob Moog]] den [[Minimoog]]. In der Folge setzten sich Synthesizer als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einheit von Tastatur und Klangerzeugung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yes concert.jpg|mini|Rick Wakemans Keyboardburg bei einem Konzert der Gruppe [[Yes (Band)|Yes]] 1977]]&lt;br /&gt;
Das stellte Live-Musiker allerdings vor ein neues Problem: Wenn sie mehrere Synthesizer einsetzen wollten, was unter anderem im [[Progressive Rock]] der 70er typisch war, türmten die Synthesizer sich zu regelrechten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Keyboardburgen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf, da es technisch schwierig bis unmöglich war, die Klangerzeuger über eine gemeinsame Klaviatur zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 kam die [[MIDI]]-Schnittstelle zur Ansteuerung von elektronischen Klangerzeugern auf –- und revolutionierte die Bühnentechnik: Es war jetzt einfach möglich, eine einzelne Klaviatur als [[Masterkeyboard]] einzusetzen und alle Klangerzeuger darüber fernzusteuern. Dies ließ eine Nachfrage nach reinen Soundmodulen entstehen, die Firmen dazu brachten, Expander-Versionen ihrer Synthesizer anzubieten, beispielsweise [[Yamaha Corporation|Yamahas]] TX-816 als Modul-Version des [[Yamaha DX7#Varianten|DX7]] oder [[Oberheim]] mit dem Matrix-6R (das R stand für „Rack“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rack-Varianten ließen sich außerdem günstiger anbieten: Als Oberheim zunehmend in finanzielle Bedrängnis geriet, brachte der Hersteller mit dem Matrix-1000 einen reinen Rack-Synthesizer auf den Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersatz durch Software-Synthesizer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre weiteste Verbreitung hatten die Soundmodule in der ersten Hälfte der [[1990er|90er]] Jahre. Danach verlagerte sich die Produktion immer weiter in [[Software-Synthesizer]] auf dem Computer selbst ([[Native Processing]]). Vielfach werden Hardware-Soundmodule wegen der stetig steigenden Rechenleistung heute als Software-Versionen veröffentlicht, die nahezu die gleiche Klangerzeugung bieten; so bietet das Unternehmen [[Arturia]], das sowohl Hardware- als auch Software-Synthesizer anbietet, den Microfreak als Hardware im Paket mit einem Software-Synthesizer-Plugin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise kommen auch sogenannte Hybrid-Systeme auf den Markt, die sowohl eine Integration in das Computer-Setup erlauben, als auch separat – ohne Computer – zum Beispiel auf der Bühne verwendet werden können. Ein Beispiel für ein Hybrid-System ist die Roland Fantom-Serie, die mittels [[Universal Serial Bus|USB]]-Anschluss mit dem Computer verbunden werden kann und dadurch auch [[Total-Recall]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbau-Soundmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiterhin ein Bedarf für platzsparende Soundmodule besteht, Hersteller aber neue Hardware-Synthesizer häufig nur in einer Tastatur-Variante anbieten, gibt es zahlreiche Umbau-Projekte zur Umwandlung dieser Geräte in Soundmodul-Versionen, beispielsweise eine Korg-Opsix-Desktopversion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=DIY desktop Wavestate/Opsix/Modwave mod conversion? |hrsg=Reddit|url=https://www.reddit.com/r/Korg/comments/194acm2/comment/khiu6m0/|abruf=2024-09-03|datum=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zum Einbau eines Arturia Microbrute in ein [[Modularer Synthesizer|Eurorack-Modularsystem]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://maffez.com/?page_id=2285|titel=Arturia Minibrute - The &amp;quot;Hackening&amp;quot;|abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Hofmüller: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Homerecording. Der professionelle Weg von der Aufnahme zur Master-CD.&amp;#039;&amp;#039; Elektor-Verlag, Aachen 1998, ISBN 3-89576-044-7.&lt;br /&gt;
* [[Michael Dickreiter]], Volker Dittel, Wolfgang Hoeg, Martin Wöhr (Hrsg.), &amp;quot;Handbuch der Tonstudiotechnik&amp;quot;, 8., überarbeitete und erweiterte Auflage, 2 Bände, Verlag: Walter de Gruyter, Berlin/Boston, 2014, ISBN 978-3-11-028978-7 oder e-ISBN 978-3-11-031650-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sound modules}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synthesizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sequenzer (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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