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	<title>Soundchip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T14:33:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soundchip&amp;diff=484439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Randbewohner: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2024-01-11T05:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:AY-3-8910.jpg|mini|Soundchip [[AY-3-8910]] von [[General Instrument]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Yamaha ymf744b v.jpg|mini|Soundchip YMF744 mit der „Yamaha XG“ genannten Erweiterung zu [[General MIDI]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soundchip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man einen [[integrierter Schaltkreis|integrierten Schaltkreis]] zur Klangerzeugung und -ausgabe in [[Elektronisches Musikinstrument|elektronischen Musikinstrumenten]] und [[Computer]]n. Sie enthalten mindestens einen [[Digital-Analog-Umsetzer]] und eine [[Schnittstelle]] zum restlichen System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1970er Jahre wurden Soundchips erstmals für [[Arcade-Automat|Arcade-Automaten]] verwendet. Der bekannteste Soundchip dieser Zeit dürfte der [[AY-3-8910]] von [[General Instrument]] gewesen sein, der später unter [[Yamaha Corporation|Yamaha]]-Lizenz von [[Microchip Technology]] als YM2149 produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren waren Soundchips in [[Heimcomputer]]n die einzige Möglichkeit, Musik und Klänge wiederzugeben, da die damalige Technologie der Digital-Analog-Umsetzung und [[Abtastung (Signalverarbeitung)|Abtastung]] auf Systemen mit [[8-Bit-Architektur]] nur unbefriedigende Ergebnisse bei relativ hohem Ressourcenverbrauch ermöglichte. Neben dem AY-3-8910 (unter anderem im [[Intellivision]], [[Amstrad CPC|Amstrad/Schneider CPC]] und [[Atari ST]] zu finden) ist der [[MOS Technology SID]] durch seine Verwendung im [[Commodore 64]] als bekanntester Soundchip zu nennen. Weitere klanglich interessante und heute noch in der sogenannten [[Micromusic]] verwendeten 8-Bit-Soundchips finden sich in [[Nintendo|Nintendos]] [[Nintendo Entertainment System|NES]] ([[Ricoh 2A03]]), im [[Super Nintendo Entertainment System|Super NES]] ([[SPC700|Sony SPC700]]) und im [[Game Boy]]. Mit den damaligen Soundchips waren bereits mehrstimmige Melodien abspielbar. Einige ermöglichten eine Klangerzeugung, wie man sie aus [[Synthesizer]]n kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang der 1990er Jahre wurden Soundchips für [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatible Computer]] auf [[Soundkarte]]n eingeführt, die auf der [[FM-Synthese|Frequenzmodulations-Synthese]] basierten ([[Yamaha YM3812]] und Nachfolger, besser bekannt als „Yamaha OPL“). Ohne Soundchip konnte die Tonausgabe nur über den [[Systemlautsprecher]] des PCs als [[Monophonie|monophones]] [[Rechteckschwingung|Rechtecksignal]] („Piepen“) erfolgen. Dem gegenüber konnten diese Chips [[MIDI]]-Signale selbstständig in Töne wandeln. Die damaligen Chips lehnten sich stark an die Entwicklung elektronischer Musikgeräte wie Keyboards und Synthesizer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Soundchips verfügten neben [[Polyphonie (Elektrophon)|polyphoner]] [[Klangsynthese]] auch über einen eigenen Speicher als [[Festwertspeicher]] (zum Beispiel für [[Sampling (Musik)|Samples]]) oder [[Random-Access Memory]] (zur Entlastung des Systemspeichers) sowie über einen eigenen [[Prozessor]] zur Entlastung des Hauptprozessors und waren in der Lage, gespeicherte Klänge zunächst in 8 Bit, später in 16 Bit [[Verarbeitungsbreite]] abzuspielen. Weit verbreitet waren die Chips der Firma [[E-mu Systems]], die wie bei [[Sampler (Klangerzeuger)|Samplern]], ausgehend von einem MIDI-Signal, beliebige Instrumente abspielen konnten, die in Klangbänken, von E-mu [[SoundFont|SoundFonts]] genannt, zusammengefasst waren. Diese Karten wurden bereits für kommerzielle Musikproduktionen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Aufkommen besserer PCs und des [[AC’97]]-Standards, wurden die Soundchips harmonisiert. Diese enthalten meistens integrierte Wandler und Mischer und verzichten zunehmend auf Audiosynthese via Hardware. Stattdessen gibt es immer mehr Funktionen zur Bearbeitung des Klangs durch [[Wavetable-Synthese]]. Für Anwendungen in Musikgeräten sind Soundchips mit MIDI-Funktionen jedoch nach wie vor gebräuchlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.profusionplc.com/parts/sam2695 |titel=SAM2695 Single Chip Synthesiser with Effects {{!}} Profusion |abruf=2020-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – insbesondere für FM-Synthese.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabian Günther-Borstel |url=http://www.amoretro.de/guides-workshops/opl2-opl3-und-ihre-klone-und-nachbauten |titel=OPL2 &amp;amp; OPL3, ihre Klone und Nachbauten |werk=AmoRetro.de |datum=2017 |abruf=2020-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese werden oft in Selbstbauprojekten verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Klose |url=http://www.ucapps.de/index.html?page=mbhp_opl3.html |titel=OPL3 Chips |werk=www.uCApps.de |datum=2020-02-16 |abruf=2020-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus gibt es FM-Synthese-Chips in programmierbarer Hardware&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Schuhmacher |url=http://www.96khz.org/htm/fmsynthesis2.htm |titel=A FM-Synthesis Module in VHDL with 8 operators - J.S. 2006 |hrsg=96KHZ |datum=2006 |abruf=2020-07-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in virtueller Form für PC-Audio-Software&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amazona.de/test-yamaha-vintage-plug-in-collection-steinberg/ |titel=Test: Yamaha Vintage Plug-In Collection, Steinberg |werk=AMAZONA.de |datum=2012-01-02 |abruf=2020-07-17 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Plug-in]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kvraudio.com/product/opl-by-discodsp |titel=OPL by discoDSP - FM Synthesizer VST VST3 Audio Unit |abruf=2020-07-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – einige davon als Freeware.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ben James |url=https://vst4free.com/plugin/2696/ |titel=VST4FREE |hrsg=Bruce Sutherland |datum=2020 |abruf=2020-07-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Soundchips mit [[Digitaler Signalprozessor|digitalem Signalprozessor]] bezeichnet man als APU (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;udio &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rocessing &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nit) oder Audio-[[Codec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Man kann verschiedene Ausführungen unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Onboard-Soundchips: direkt auf der [[Hauptplatine]] befindlich und daher preisgünstig, über [[Peripheral Component Interconnect|PCI]] angeschlossen&lt;br /&gt;
* Soundkarte: Soundchip auf Steckkarte mit weiteren Komponenten zur nachträglichen Erweiterung des Systems&lt;br /&gt;
* Chips für externe Consumer-Soundgeräte zum Anschluss an Systeme, die nicht über Erweiterungsslots verfügen, angeschlossen z. B. mittels [[USB]]&lt;br /&gt;
* Chips als herstellerspezifische Sonderbauformen für elektronische Musikinstrumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ac97 vt1611.jpg|AC’97-Soundchip der Reihe [[VIA Vinyl Audio]]&lt;br /&gt;
Datei:Es1371 3.jpg|Soundchip von [[Creative Technology]], entwickelt von [[Ensoniq]]&lt;br /&gt;
Datei:Yamaha YM3526.png|Soundchip OPL1 der [[Yamaha Corporation]]&lt;br /&gt;
Datei:AD1988B.jpg|Soundchip einer SoundMAX-Karte von [[Analog Devices]]&lt;br /&gt;
Datei:Toshiba Satellite 220CS - motherboard FVNSS2 - Yamaha OPL YMF715B-S-3548.jpg|Soundchip OPL3-SA der Yamaha Corporation mit [[Raumklang]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;unterstützung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Soundprozessor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nils Dittbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Soundchip-Musik.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück: epOs-Music 2007, ISBN 978-3-923486-94-6&lt;br /&gt;
* Horst Zander: &amp;#039;&amp;#039;PC-Tonstudio.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Anhang 1, Soundchip-Musik, S. 601–664 Berlin: M3C, ISBN 978-3-9809632-5-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sound chips|Soundchips}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soundchip| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessorarchitektur nach Verwendung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Randbewohner</name></author>
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