<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sound_Blaster</id>
	<title>Sound Blaster - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sound_Blaster"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sound_Blaster&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T04:46:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sound_Blaster&amp;diff=170379&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kein Einstein: Revert auf Version von :Benutzer:Mielas (16:03:45 Uhr, 25. Juli 2025). Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sound_Blaster&amp;diff=170379&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-30T17:27:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Mielas&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Mielas (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Mielas&lt;/a&gt; (16:03:45 Uhr, 25. Juli 2025). Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sound Blaster logo.svg|mini|Sound-Blaster-Logo um 1995]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sound Blaster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Reihe von [[Soundkarte]]n, die seit 1989 von dem singapurischen Unternehmen [[Creative Technology]] (auch: Creative Labs) hergestellt wird. Anfang der 1990er waren Sound-Blaster-Karten Marktführer in ihrem Segment und bildeten den De-facto-Standard für Soundkarten unter [[PC-kompatibles DOS|PC-kompatiblen-DOS]]-Rechnern. Mit der zunehmenden Verbreitung von [[Microsoft Windows]] auch im [[PC-Spiel]]e-Bereich, endete die Dominanz der Sound Blaster aufgrund der einheitlichen [[Gerätetreiber]]-Architektur des Betriebssystems, die den Quasi-Standard von Creative obsolet machte und anderen Herstellern den Zugang zum Marktsegment der Soundkarten erleichterte. Die Sound-Blaster-Technologie wurde dennoch über die Jahre stetig weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Creative produziert heute eine Palette von Produkten unter dem Sound-Blaster-Namen, die interne [[Steckkarte]]n für Windows-basierte PCs sowie externe Geräte, die für bestimmte Einsatzgebiete, wie [[Videokonferenz]]en, [[Computerspiel]]e oder [[Abmischung]], ausgelegt sind, beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Creative Music System (1987) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Creative Music System.jpg|alt=Creative Music System / Game Blaster|mini|Creative Music System (CT1300B). Die beiden Philips-Chips tragen die Fantasie-Bezeichnung CMS-301.]]&lt;br /&gt;
Der Vorgänger des Sound Blasters nannte sich Creative Music System (CM/S) und erschien im August 1987. Die Steckkarte für die [[XT-Bus-Architektur]] (retronym auch 8-Bit-[[Industry Standard Architecture|ISA]]) war mit zwei Philips-SAA1099-[[Soundchip]]s bestückt, die zusammen eine zwölfstimmige [[FM-Synthese|Frequenzmodulations-Synthese]] in [[Rechteckschwingung]] ausgeben konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum wurde das CM/S von [[Markt+Technik Verlag|Markt+Technik]] vertrieben und kostete in der Bundesrepublik etwa 400 [[Deutsche Mark|DM]] (Geldwert heute rund 395 Euro).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesbank.de/resource/blob/615162/5a2ab631c106f9a6438899323321ec31/mL/kaufkraftaequivalente-historischer-betraege-in-deutschen-waehrungen-data.pdf |titel=Kaufkraftäquivalente historische Beträge in deutschen Währungen |werk=Deutsche Bundesbank |datum=2023-03 |format=PDF |abruf=2024-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Vereinigten Staaten wurde das Gerät ab 1988 bei [[RadioShack]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Game Blaster&amp;#039;&amp;#039; mit unveränderter Hardware angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner einzigartigen Architektur mussten Softwareentwickler ihre Programme speziell an das CM/S anpassen, was den Erfolg des Geräts einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster (1989) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Soundblaster-1.0-ct1320.jpg|alt=Creative Sound Blaster|mini|Soundblaster 1.0 (CT1320B), [[XT-Bus]] (8-Bit)]]&lt;br /&gt;
Im November 1989 brachte Creative den ersten Sound Blaster auf den Markt. Als Soundchip wurde nun der [[Yamaha YM3812]] (besser bekannt als „Yamaha OPL2“) verbaut. Dies hatte einen bestimmten Grund: Marktführer bei den Soundkarten für IBM-kompatible PCs war zu dieser Zeit die Firma [[AdLib|Ad Lib]] mit ihrem gleichnamigen Produkt. Auch dieses war mit dem OPL2-Chip bestückt. Creative gelang es, eine zu Ad Lib kompatible Karte zu präsentieren, die in Sachen FM-Synthese gleichwertig zum Marktführer und billiger in der Produktion war sowie einige Vorteile besaß, die die Ad Lib nicht bieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Digital Sound Processor“ des Sound Blaster – eigentlich ein [[Intel MCS-51|Intel-MCS-51]]-Mikrocontroller – gab ihm die Möglichkeit, zusätzlich zur FM-Synthese eine [[Puls-Code-Modulation]] mit einer [[Samplingtiefe]] von 8 Bit und einer [[Abtastrate]] von 22,05 [[Hertz (Einheit)|kHz]] zu verarbeiten. Dies bot Spieleherstellern zusätzliche Möglichkeiten, verschiedene Klänge umzusetzen. Der Sound Blaster verfügte zudem über einen [[Gameport]], über den wahlweise ein zusätzliches Eingabegerät, wie ein [[Joystick]] oder ein [[Gamepad]], oder ein [[MIDI]]-Instrument angeschlossen werden konnte. Frühe Karten dieses Modells verfügten zwecks Abwärtskompatibilität zusätzlich noch über die Philips-Soundchips des CM/S. Ab 1990 wurden diese ersatzlos weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Creative wurde mit dem Sound Blaster innerhalb kurzer Zeit zum Marktführer. Ad Lib gelang es nicht, rechtzeitig einen gleichwertigen Nachfolger für seine Soundkarte auf den Markt zu bringen, und musste sein Geschäft 1992 einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Sound Blaster ging indes weiter. Die Revision 2.0 erhielt einen verbesserten [[Direct Memory Access]], die Abtastrate wurde auf 44 kHz erhöht und das Gerät wurde erstmals kompatibel zu [[Windows 3.x]]. Außerdem wurde mit dem Sound Blaster MCV eine spezielle Version für die [[Micro Channel Architecture]] der IBM [[Personal System/2]]-Computer veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster Pro (1991) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sound Blaster Pro.jpg|mini|Sound Blaster Pro (CT1600), nun [[Industry Standard Architecture|ISA-Bus]] (16-Bit)]]&lt;br /&gt;
Der im Mai 1991 angekündigte Sound Blaster Pro war die erste bedeutende Neuentwicklung des Geräts. Die Abtastrate wurde auf 22,05 kHz stereo bzw. 44,1 kHz mono erhöht, womit erstmals [[Stereoton]] möglich war. Zudem wurden ein [[Hochpass]]- und ein [[Tiefpass]]-Filter nachgerüstet, die Verzerrungen bei besonders hohen und tiefen Frequenzen vorbeugen sollten. Als Soundchip dienten zunächst zwei YM3812- bzw. OPL2-Schaltkreise, je einer pro Kanal. Auf der Leiterplatte fand sich zudem auch eine Schnittstelle für den Anschluss von [[CD-ROM-Laufwerk]]en, mangels Standardisierung beschränkt auf solche, die mit [[Panasonic Corporation|Panasonic]]-Laufwerken kompatibel waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr fand der Produktionswechsel hin zum Sound Blaster Pro 2 statt. Größter Unterschied zum Vorgänger war der Einsatz des weiterentwickelten Yamaha-Soundchips [[Yamaha YMF262|YMF262]] (OPL3). Des Weiteren wurden verschiedene Versionen mit unterschiedlichen CD-ROM-Schnittstellen angeboten. Des Weiteren blieben die technischen Daten des Geräts weitgehend gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster 16 (1992) ===&lt;br /&gt;
Mit dem Sound Blaster 16 erschien 1992 eine neue Karte, die mit einer Auflösung von 16 Bit, auch [[Samplingtiefe]] genannt, und einer Abtastrate von 44,1 kHz die Qualität von [[Compact Disc Digital Audio|CD Digital Audio]] erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Soundkarten Vergleichstests – The Blasters |Sammelwerk=[[PC Player]] |Nummer=2/93 |Datum=1993-02 |Seiten=16 |Online=http://www.pcplayer.de/archiv/data/1993/1993-02.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sound Blaster 16 war das absatzstärkste Modell der Reihe und wurde in zahlreichen Varianten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sound Blaster 16 verwendete weiterhin den YMF262-(OPL3-)Soundchip von Yamaha. Neu war der zusätzliche „Creative Sound Chip“ (CSP) getaufte Schaltkreis, ein ST18932 von [[STMicroelectronics|SGS-Thomson]], der zusätzlich [[Raumklang]]-Effekt mittels [[Q-Sound|QSound]], [[Sprachsynthese]] und PCM-Komprimierung ermöglichte. In der Praxis wurden diese Möglichkeiten von Softwareherstellern aber selten genutzt. Die Karte wurde als vollständig Sound-Blaster-Pro-kompatibel beworben – tatsächlich konnten die Geräte im Sound-Blaster-Pro-Modus wegen eines Entwicklungsfehlers aber nur in Monophonie ausgeben. Es gab Versionen mit CD-ROM-Schnittstellen für Panasonic-, Sony- und Mitsumi-Laufwerke (als Variante „MCD“ auch für alle drei zusammen), später auch mit Schnittstellen für Philips-LMS-Laufwerke sowie einem [[Host-Bus-Adapter]] von [[Adaptec]] für [[Small Computer System Interface|SCSI]]-Geräte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dosdays.co.uk/topics/sb16.php |titel=Sound Blaster 16 |werk=DOS Days |sprache=en |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Creative Labs Sound Blaster 16 CT2230 Scan.jpg|mini|Sound Blaster 16, 2. Generation (CT2230)]]&lt;br /&gt;
Die zweite Generation des Sound Blaster 16, die ab 1994 gebaut wurde, setzte erstmals auf einen Soundchip aus Eigenbau, den CT1747, der zwar voll OPL3-kompatibel war, aber nicht ganz die Klangqualität von Yamaha erreichte. Einige Revisionen dieses Chips hatten zudem den Fehler, dass einzelne Noten „hängenblieben“ und fälschlich weitergespielt wurden. Spätere Revisionen behoben diesen Fehler. Erfolgreicher war die Integrierung der Schnittstelle für eine &amp;#039;&amp;#039;[[daughter card]]&amp;#039;&amp;#039; zur [[Wavetable-Synthese]]. Hierbei wird, wie von [[Keyboard]]s bekannt, der Klang eines Instruments als [[Waveform]] (Wellenform) hinterlegt und muss nicht, wie bei der FM-Synthese durch den Soundchip selbst generiert werden. Creative selbst bot zwei dieser [[Wavetable-Modul]]e, den Wave Blaster und den Wave Blaster II, an. Andere Hersteller, wie Yamaha und [[Roland (Unternehmen)|Roland]] entwickelten dazu eigene, zum Teil überlegene, Karten. Ab 1995 wurde der Sound Blaster 16 mit Schnittstellen nach dem neuen [[ATA/ATAPI|ATAPI]]-Standard ausgerüstet, der die vorherigen proprietären CD-ROM-Anschlüsse nach und nach überflüssig machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Soundblaster-CT4180.jpg|mini|Sound Blaster ViBRA 16 (CT4180)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 erschien die dritte Generation der Soundkarte unter dem Namen Sound Blaster 16 Pro. Hauptunterschied war der Einsatz des weiterentwickelten Soundchips CT1978, die Geräte waren vom Funktionsumfang grundsätzlich gleich zu ihren Vorgängern. Erstmals wurde vollständig auf [[Jumper (Elektrotechnik)|Jumper]] zur Gerätekonfiguration verzichtet. Sie waren dadurch vollständig [[Plug and Play|Plug-and-Play]]-fähig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einsteigermodell und als Angebot für [[Erstausrüster]] veröffentlichte Creative die ViBRA-Reihe, deren Modelle nur zum Teil unter der Marke Sound Blaster liefen. Kernstück dieser Karten war der ViBRA-Soundchip, entwickelt von der kürzlich zuvor von Creative erworbenen Forma [[E-mu Systems]], der auch den Host-Bus-Adapter, Mischer und Codec integrierte. Anstelle von OPL kam hier eine CQM (Creative Quadratic Modulation) getaufte FM-Synthese zum Einsatz, die aber qualitätsmäßig nicht mit der Yamaha-Technik mithalten konnte. Diese Geräte hatten auch keine Schnittstellen für CD-ROM-Laufwerke. Zwischen 1994 und 1997 wurden mehrere Versionen dieser Karte mit unterschiedlichen ViBRA-Soundchips produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dosdays.co.uk/topics/sb_vibra.php |titel=Sound Blaster ViBRA |werk=DOS Days |sprache=en |abruf=2014-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster AWE32 (1994) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sound Blaster AWE32&amp;#039;&amp;#039; bot erstmals einen programmierbaren Wavetable-Synthesizer gleich auf der Karte selbst. Dadurch belegte sie fast die maximal erlaubte Baulänge für [[Industry Standard Architecture|ISA]]-Karten im Rechner. Als Synthesizer diente ein [[EMU8000]]-Chip von [[E-mu Systems]]. Über zwei Steckplätze konnte das Wavetable-[[Random-Access Memory|RAM]] nahezu beliebig mit kostengünstigen [[Single Inline Memory Module|SIMM]]-Modulen erweitert werden. Weitreichende [[Sysex]]-Befehle und MIDI-Control-Daten ermöglichen sogar eine Steuerung der AWE direkt über den Sequenzer. Ein mitgelieferter umfangreicher Editor (Soundblaster Vienna) erlaubt auch die Erstellung von eigenen Wavetables.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der im 1981 vorgestellten [[IBM Personal Computer|IBM&amp;amp;nbsp;PC]] eingebaute Lautsprecher war nur zu einfachen Grundtönen, dem „[[Beep (Ton)|Piepen]]“, fähig. Als [[PC-Lautsprecher]] wurde er in allen [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-Kompatiblen]] übernommen. Doch gerade bei [[Spieleplattform]]en ist die Audiowiedergabe für Geräusche und Musik sehr wichtig und viele [[Heimcomputer]] der 1980er Jahre waren in diesem Bezug dem [[IBM-PC-kompatibler Computer#PC als Plattform|„PC“ als Plattform]] weit voraus. Eine erste Abhilfe dagegen wollte Creative Labs mit dem Game Blaster schaffen. Stattdessen setzte sich jedoch das Konkurrenzprodukt [[AdLib]] von 1987 durch, eine Soundkarte, die den [[Yamaha YM3812|OPL2]]-Soundchip für die [[FM-Synthese]] nutzt, denn AdLib wurde von vielen [[PC-kompatibles DOS|DOS]]-Spielen Ende der 1980er unterstützt. Mit dem Sound Blaster schaffte Creative Labs schließlich den Durchbruch und wurde in den 1990er Jahren zum [[De-facto-Standard]] bei PC-Spielen, u.&amp;amp;nbsp;a. auch, weil der Sound Blaster selbst ebenfalls AdLib-kompatibel war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Haigh, Paul Ceruzzi |Titel=A New History of Modern Computing |Sammelwerk=History of Computing |Verlag=The MIT Press |Datum=2021 |Sprache=en |Kapitel=8. The Computer Becomes Office Equipment |Seiten=228 |LCCN=2020-048457 &amp;lt;!--|ISBN=978-0-262-54290-6--&amp;gt; |Online={{Google Buch |BuchID=KOY9EAAAQBAJ |Seite=228}} |Zitat=With more slots free, PC card producers could offer entirely new capabilities. The PC’s built-in speakers were able to do little more than beep or click. The AdLib sound card released 1987 added musical capabilities. Its software interface was copied by another hardware producer, Creative Labs, whose SoundBlaster cards dominated the market through the 1990s. This set another unofficial standard.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil war die Möglichkeit des [[Speicherdirektzugriff]]s (engl. Direct Memory Access, DMA). Dabei holt sich der digitale Signalprozessor die Audiodaten selbstständig, d.&amp;amp;nbsp;h. ohne Unterstützung durch den Hauptprozessor, aus dem Arbeitsspeicher des Rechners. Dabei muss der Zentralprozessor die Tonausgabe lediglich anstoßen, indem er dem Signalprozessor mitteilt, wo sich die Audiodaten im Arbeitsspeicher befinden. Danach muss nur dafür gesorgt werden, dass dem Signalprozessor dort auch permanent eine ausreichende Menge an Audiodaten zur Verfügung steht. Um das sicherzustellen, hat der Signalprozessor die Möglichkeit, einen [[Interrupt]] auszulösen, bevor die Audiodaten zur Neige gehen. Das ist auch der Grund, warum Soundkarten einen IRQ-Kanal beanspruchen. Auf diese Anforderung hin kann der Hauptprozessor neue Audiodaten in den Arbeitsspeicher nachladen und dem Signalprozessor mitteilen, wo sich diese befinden. Für die kontinuierliche Ausgabe von Audiodaten kann sich dieser Vorgang beliebig oft wiederholen, ohne den Hauptprozessor übermäßig zu belasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Gattungsmarke|NoName]]-Hersteller alternative PC-Soundkarten waren bald gezwungen, Sound-Blaster-kompatibel zu sein, da sich ein weiterer Standard auf dem [[Markt]] aufgrund mangelnder Softwareunterstützung nicht hätte behaupten können. So gut wie alle DOS-Spiele der 1990er Jahre unterstützen eine der oben gelisteten Sound-Baster-Karten direkt. Nur wenige Produkte anderer Hersteller, etwa die [[Gravis Ultrasound]] und die „Pro Audio Spectrum“-Reihe (PAS) von MediaVision oder, im teureren professionellen Segment, die [[Roland MT-32]], trotzten diesem Trend, und wurden von einigen Spielen und Programmen ebenfalls unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als [[MS-DOS]] als [[Plattform (Computer)|Plattform]] seine Bedeutung verlor, spielte auch der Sound-Blaster-Standard keine Rolle mehr, denn mit dem Erfolg des MS-DOS-Nachfolgers [[Microsoft Windows|Windows]] fiel dessen Notwendigkeit System-bedingt weg. Beginnend mit [[Windows 3.x]] wurde eine Audio-[[Programmierschnittstelle]] (API), die Windows Multimedia API, eingeführt. Moderne [[Betriebssystem]]e bieten stabile Schnittstellen, sodass es für den Hersteller einer Soundkarte nur noch wesentlich ist, einen [[Gerätetreiber]] für das jeweilige Betriebssystem bereitzustellen. Mit dem großen Erfolg von [[Microsoft Windows 95|Windows 95]] setzte sich schließlich [[DirectSound]] bzw. [[DirectX]] als Standard-API durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da DOS eine Audio-API fehlt, bleibt die Sound-Blaster-Unterstützung für MS-DOS-[[Retrogaming]], sowohl auf realer Hardware als auch der zugehörigen [[Spieleplattform#Virtuelle Plattformen|virtuellen Plattform]], eine wesentliche Voraussetzung. Beispielsweise ist in [[DOSBox]] die für PC-Spiele wesentliche Sound-Blaster-Emulation enthalten. Auf [[Retrocomputing]] ausgelegte [[Emulator]]en für die PC-Plattform, beispielsweise [[86Box]], können historische Sound-Blaster-Modelle sogar vollständig emulieren. Die meisten PC-Emulatoren emulieren einen [[#Sound Blaster 16 (1992)|Sound Blaster 16]], beispielsweise [[QEMU]] und [[VirtualBox]], dessen Kompatibilität für die Masse der DOS-Programme vollkommen ausreicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Alte Modelle ==&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster Live! (1998) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster Audigy (2001) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster X-Fi (2005) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster Recon3D (2011) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound Blaster Z (2012) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sound BlasterX (2017) ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KL Creative Labs Soundblaster 2.0 CT1350B.jpg|mini|Sound Blaster 2.0 von 1991, XT-Bus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Soundblaster 16 MCD ASP (CT2230).jpg|mini|Soundblaster 16 MCD &amp;lt;abbr title=&amp;quot;ASP ist ein Marketingname, steht für „Advanced Signal Processor“ und bezeichnet den digitalen Signalprozessor.&amp;quot;&amp;gt;ASP&amp;lt;/abbr&amp;gt; von 1994, [[Industry Standard Architecture|ISA]]-Bus]]&lt;br /&gt;
Wichtige Serien mit einigen Modellen in chronologischer Reihenfolge, die für den Erfolg des Sound-Blasters verantwortlich waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Game Blaster, ursprünglich Creative Music System (kurz „C/MS“ oder „CMS“) (CT1300, CT1300B)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 1.0 (CT1310, CT1320A, CT1320B)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=shock__ |url=http://www.vintage-computer.com/vcforum/showthread.php?23903-CT1310-model-number-for-the-Soundblaster-1.0-a-myth |titel={{lang|en|CT1310 model number for the Soundblaster 1.0 – a myth?}} |werk=The Vintage Computer Forums |hrsg=Vintage-Computer.com |datum=2011-02-09 |sprache=en |abruf=2011-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 1.5 (CT1320C, CT1320U)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 2.0 (CT1350)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Pro (CT1330)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Pro 2 (CT1600, CT1610, CT1620, CT1690, CT2600)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 16 (verschiedene Modelle, [[Industry Standard Architecture|ISA]] und [[Peripheral Component Interconnect|PCI]])&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 32/AWE 32/AWE 64 (verschiedene Modelle, [[Industry Standard Architecture|ISA]] und [[Peripheral Component Interconnect|PCI]])&lt;br /&gt;
* Sound Blaster 128 (verschiedene Modelle, u.&amp;amp;nbsp;a.: Vibra, CT4810, CT5803)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Live! 128/512/1024/Player/Value/5.1/24-bit&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Audigy mit Audigy 2, 2 ZS und 4 Pro&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi (XtremeAudio/XtremeMusic/Platinum/Fatal1ty FPS/Elite Pro/XtremeGamer Fatal1ty Professional Series/XtremeGamer)&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi Titanium/Titanium Fatal1ty Pro/Titanium Fatal1ty Champion&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi Titanium HD&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Recon3D Professional/Fatal1ty/Fatal1ty Champion&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Z/Zx/ZxR&lt;br /&gt;
* Sound Blaster AE-5/AE-5 Plus/AE-7/AE-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Soundkarten wurden über den [[XT-Bus-Architektur|XT-Bus]] und den [[Industry Standard Architecture|ISA]]-[[Bus (Datenverarbeitung)|Bus]] betrieben. Ab dem &amp;#039;&amp;#039;Sound Blaster 16&amp;#039;&amp;#039; gab es dann auch Modelle für den [[Peripheral Component Interconnect|PCI]]-Bus und in späterer Folge für [[Universal Serial Bus|USB]] und für [[PCI Express]]. Für Notebooks gibt es ein Modell für den [[Personal Computer Memory Card International Association|PCMCIA]]-Slot und eines für [[ExpressCard]]. Bei den meisten Modellen gab bzw. gibt es verschiedene Varianten, die sich an verschiedene Anwendergruppen richten. Karten für den ISA-Bus enthielten häufig auch eine zusätzliche [[ATA/ATAPI|IDE-Schnittstelle]] zum Anschluss eines CD-ROM-Laufwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stellt die Sound-Blaster-Serie eine Reihe von Soundkarten für den mittleren und oberen Anwenderbereich dar, der von der aktuellen X-Fi-Serie komplett abgedeckt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dedizierte Soundkarten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die &amp;#039;&amp;#039;Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio&amp;#039;&amp;#039; tragen zur Verbesserung des Klanges gegenüber typischen [[Soundchip|Onboard-Soundchips]] bei. Zudem sind Modelle erhältlich, die für spezielle Anwendungsbereiche wie Computerspiele &amp;#039;&amp;#039;(Xtreme Gamer)&amp;#039;&amp;#039;, Musikbearbeitung &amp;#039;&amp;#039;(Xtreme Elite Pro)&amp;#039;&amp;#039; oder für das Musikhören und die DVD-Wiedergabe &amp;#039;&amp;#039;(Xtreme Music)&amp;#039;&amp;#039; optimiert sind. Einige Modelle besitzen eine Frontblende, über die noch zusätzliche Geräte angeschlossen werden können. Für professionelle Anwendungen existieren eine Reihe von Produkten der Tochtergesellschaft [[E-mu Systems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang der Karten gehören, abgesehen von den ersten Modellen, die vor Windows auf den Markt kamen, Treiber für Windows, in früheren Zeiten auch für MS-DOS. [[Linux]] bietet seit Kernel 2.6 Unterstützung für die meisten Karten, wobei in einigen Fällen nicht alle Funktionen genutzt werden können. Für ältere Kernelversionen sind die Treiber separat im [[Advanced Linux Sound Architecture|ALSA]]-Projekt verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USB-Audiogeräte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sound Blaster E3.JPG|mini|Sound Blaster E3]]&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi GO! Pro&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi Surround 5.1 Pro&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X-Fi HD / Digital Music Premium HD&lt;br /&gt;
* Sound BlasterAxx SBX 8 / SBX 10 / SBX 20&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Play! 2&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Omni Surround 5.1&lt;br /&gt;
* Sound Blaster R3&lt;br /&gt;
* Sound BlasterAxx AXX 200&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Roar&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Roar 2&lt;br /&gt;
* Sound Blaster Roar Pro&lt;br /&gt;
* Sound Blaster E1 / E3 / E5&lt;br /&gt;
* Sound Blaster X7&lt;br /&gt;
* Sound Blaster JAM&lt;br /&gt;
* Sound Blaster FRee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Axel Stolz&lt;br /&gt;
   |Titel=Das große Sound-Blaster-Buch. Einbau und Installation, Soundblaster-Software, Programmierung unter DOS und Windows&lt;br /&gt;
   |Auflage=Komplett überarbeitete Neu-&lt;br /&gt;
   |Verlag=Data-Becker&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8158-1061-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eric Mansvelders&lt;br /&gt;
   |Titel=Das neue Sound-Blaster-Buch. Alles über Sound auf dem PC&lt;br /&gt;
   |Auflage=Völlig überarbeitete Neu-&lt;br /&gt;
   |Verlag=SYBEX-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8155-0094-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eckard Lehmann, Tino Riethmüller, Heiko Strassburg&lt;br /&gt;
   |Titel=Das SoundBlaster-Profibuch. Hardware-Grundlagen und Programmierung der SoundBlaster-Karten&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Addison-Wesley&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn/Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89319-762-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Lehnert&lt;br /&gt;
   |Titel=Sound Blaster. Tipps und Tricks, Programme und Zubehör – mit allen Sound-Blaster-Versionen&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., verbesserte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Franzis-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7723-4312-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.crossfire-designs.de/link/soundkarten Ein Rückblick auf die Soundkartengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://de.creative.com/p/sound-blaster Offizielle Herstellerseite]&lt;br /&gt;
* [https://www.stayforever.de/2020/12/soundkarten-sf-technik-1/ Stay Forever Technik Folge1: Soundkarten], [[Podcast]] vom 25.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soundkarte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerspielmusik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kein Einstein</name></author>
	</entry>
</feed>