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	<title>Soulac-sur-Mer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soulac-sur-Mer&amp;diff=632073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 22. März 2026 um 22:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-22T22:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Soulac-sur-Mer&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason fr ville Soulac-sur-Mer (33).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Gironde|Gironde]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Lesparre-Médoc|Lesparre-Médoc]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Le Nord-Médoc|Le Nord-Médoc]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Médoc Atlantique|Médoc Atlantique]]&lt;br /&gt;
|insee=33514&lt;br /&gt;
|cp=33780&lt;br /&gt;
|longitude=01/07/29/W&lt;br /&gt;
|latitude=45/30/40/N&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=25&lt;br /&gt;
|km²=28.89&lt;br /&gt;
|siteweb=http://www.mairie-soulac.fr/&lt;br /&gt;
|image=Front de mer de Soulac.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Strandpromenade von Soulac&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soulac-sur-Mer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|suˈlak syʁ mɛʁ}}] ist eine [[Frankreich|französische]] [[Unité urbaine|Stadt]] mit 3100 Einwohnern (Stand {{EWD|FR|33514}}) im [[Département Gironde]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]]. Sie liegt auf der Halbinsel westlich der [[Gironde (Ästuar)|Gironde]]-Mündung im [[Médoc]] an der [[Atlantik]]-Küste. Das [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeindegebiet]] gehört zum [[Regionaler Naturpark Médoc|Regionalen Naturpark Médoc]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Soulac-sur-Mer Limite communale.jpg|mini|Gemeindegrenzen von Soulac-sur-Mer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Soulac-sur-Mer (commerces).JPG|mini|Haupteinkaufsstraße Rue de la Plage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es wird behauptet, Soulac-sur-Mer sei auf oder nahe bei den Ruinen der antiken Stadt &amp;#039;&amp;#039;Noviomagus&amp;#039;&amp;#039;, die bei [[Ptolemäus]] erwähnt wird, errichtet worden. Dafür gibt es jedoch keinerlei Belege. Die Stadt wird erstmals 1035 als Ort eines Klosters erwähnt. Ab 1103 unterstand es als [[Prior]]at der Benediktiner-Abtei [[Sainte-Croix (Bordeaux)|Sainte-Croix in Bordeaux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit entwickelte sich der Hafen zu einem Startpunkt für die Pilgerreise nach [[Santiago de Compostela]], dem [[Jakobsweg]]. Pilger aus ganz Europa gingen hier an Land, um den &amp;#039;&amp;#039;chemin littoral&amp;#039;&amp;#039; entlang der Atlantikküste über [[Andernos-les-Bains]], [[Bayonne]], [[Hendaye]] und über [[Irun]] weiter auf dem spanischen [[Camino de la Costa]] zu Fuß zu bewältigen. Für ihr erstes Gebet an Land wurde die Kirche Notre-Dame-de-la-Fin-des-Terres erbaut. Seit 1998 ist sie als Teil des [[Weltkulturerbe]]s der [[UNESCO]] &amp;#039;&amp;#039;„Jakobsweg in Frankreich“&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gilt der Küstenweg in Frankreich als Nebenweg zu den [[Wege der Jakobspilger (Routenbeschreibungen)#Wege der Jakobspilger in Frankreich|Hauptrouten]] des Jakobsweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Bedeutung gewann der Ort durch eine Legende, wonach die Heiligen [[Veronika]], ihr Ehemann [[Zachäus]] und &amp;#039;&amp;#039;Saint-Martial&amp;#039;&amp;#039; im 1. nachchristlichen Jahrhundert nach Gallien gekommen seien, um es zu christianisieren. (Vgl. dazu auch die Geschichte [[Rocamadour (Lot)|Rocamadours]]). In Soulac seien sie an Land gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert überlagerte die Stationierung von Soldaten die Rolle der Mönche und [[Wallfahrer]]. 1622 wurde Soulac von den [[Hugenotten]] unter [[Jean de Favas]] eingenommen. Erst 1692 konnte der reguläre religiöse Betrieb im Kloster wieder aufgenommen werden. In den nächsten fünfzig Jahren sollte er jedoch völlig zum Erliegen kommen, da eine Sanddüne Kloster und Kirche unter sich begrub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Ort Soulac musste zu dieser Zeit verlegt werden. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem beliebten Badeort, dem nördlichsten der aquitanischen Küste. Aus dem 19. Jahrhundert sind viele Gebäude erhalten geblieben. Trotz der geringen festen Einwohnerzahl ist sie dank der Zentrumsfunktion für die umliegenden Touristenorte während der Saison eine belebte Stadt mit einer Vielzahl an Einkaufs- und Vergnügungsangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=500&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 2113 || 2198 || 2387 || 2536 || 2790 || 2720 || 2679 || 2531 || 2811 || 3011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=11 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Soulac-sur-Mer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die romanische Kirche Notre-Dame de la Fin des Terres in Soulac. 11.jpg|mini|Kirche Notre-Dame-de-la-fin-des-Terres]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notre-Dame-de-la-fin-des-Terres ===&lt;br /&gt;
Die Wallfahrerkirche Notre-Dame-de-la-fin-des-Terres ist eine frühere Klosterkirche der Benediktiner aus dem 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Notre-Dame-de-la-fin-des-Terres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallein Keltenmuseum - Feldzeichen.jpg|mini|Nachbildung des Feldzeichens, Keltenmuseum [[Hallein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feldzeichenfund ===&lt;br /&gt;
1989 wurden auf einem Strand bei Soulac-sur-Mer die Überreste eines [[Gallier|gallischen]] [[Feldzeichen]]s, einer [[Wildschwein]]-Figur aus [[Messing]], entdeckt. Auf dem durchbrochenen Rückenkamm finden sich Motive vergleichbar dem Muster von [[Ringkøbing-Skjern Museum|Dejbjerg]]. Es wird vermutet, dass das mehr als einen halben Meter lange Feldzeichen so, wie es gefunden wurde, in einer kultischen Handlung, vermutlich in spätkeltischer Zeit, geopfert wurde. Die Überreste werden im Originalzustand im Museum der Kunst und Archäologie der Gemeinde aufbewahrt, eine Wiederaufbaukopie wurde durch das [[Römisch-Germanisches Zentralmuseum|Römisch-Germanische Zentralmuseum]] in [[Mainz]] angefertigt. Am 4. Juni 2007 wurde von der französischen Post eine Briefmarke im Wert von 1,30&amp;amp;nbsp;€ herausgegeben, die die Statue darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soulac mairie.JPG|mini|[[Mairie]] (Rathaus)]]&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Saarburg]], [[Deutschland]], seit 1972&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Ospedaletti]], [[Italien]], seit 1972&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[El Burgo de Osma-Ciudad de Osma]], [[Spanien]], seit 1988&lt;br /&gt;
* {{IRL|#}} [[Castlerea]], [[Irland]], seit 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Küstenerosion ==&lt;br /&gt;
Soulac-sur-Mer ist von der durch den [[Klimawandel]] beschleunigten [[Küstenerosion]] betroffen. Am 29. Januar 2014 musste das Appartementhaus &amp;#039;&amp;#039;Le Signal&amp;#039;&amp;#039; nach einem Wintersturm evakuiert werden, da es durch die Veränderung der Küstenlinie vom Einsturz bedroht wurde.&amp;lt;ref name= df_20180820/&amp;gt; Der 1967 errichtete Wohnblock wurde ab Februar 2023 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=ZDFheute|url=https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/klima-frankreich-meer-strand-soulac-wohnblock-100.html|titel=Klimawandel: Wohnblock muss weichen|datum=2023-02-05|abruf=2023-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;spon_20230217&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georges Mandel]] (1885–1944), französischer Journalist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Marie Laforêt]] (1939–2019), französische [[Chanson]]-Sängerin und Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Alina Reyes]], (geboren 1956), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://whc.unesco.org/uploads/nominations/868.pdf WHC Nomination Documentation] (PDF; 91,1&amp;amp;nbsp;MB), Bewerbungsunterlagen für die Ernennung zum Welterbe, hier: Abschnitt „Soulac, Eglise Notre-Dame-de-la-Fin-des-Terres“&lt;br /&gt;
* Dietrich Ankner: &amp;#039;&amp;#039;Die Metall-Legierung des spätkeltischen Ebers von Soulac-sur-Mer: Eine besondere Art der Bronze-Korrosion im Boden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologisches Korrespondenzblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26, Nr. 4, 1996, S. 457–461.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de la Gironde.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-125-2, S. 1427–1431.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mairie-soulac.fr/ Mairie Soulac] (Stadtverwaltung, französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.cartesfrance.fr/carte-france-ville/33514_Soulac-sur-Mer.html &amp;#039;&amp;#039;Ville de Soulac-sur-Mer&amp;#039;&amp;#039;] bei cartesfrance.fr&lt;br /&gt;
* [https://www.medoc-atlantique.de/14-gemeinden-1001-moeglichkeiten/urlaub-in-soulac-sur-mer/ Offizielle Touristeninformation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= df_20180820&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bettina Kaps |url=https://www.deutschlandfunk.de/frankreichs-kuestenerosion-1-5-wenn-das-haus-ins-meer-kippt.795.de.html?dram:article_id=425682 |titel=Frankreichs Küstenerosion (1/5) – Wenn das Haus ins Meer kippt |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Europa heute“ |datum=2018-08-20 |abruf=2021-09-29 |format=auch als [https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/08/20/frankreichs_kuestenerosion_15_wahrzeichen_des_dlf_20180820_0925_5341fa70.mp3 mp3-Audio], 6,2&amp;amp;nbsp;MB, 6:45 Minuten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;spon_20230217&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor= Benjamin Eckert&lt;br /&gt;
| url= https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/frankreich-klimawandel-an-der-kueste-sie-muessen-gehen-weil-das-meer-kommt-a-ca54167d-4bb7-4bd3-abc5-5e74dd822c8b&lt;br /&gt;
| titel=Frankreichs bröckelnde Küste | titelerg= | werk=&lt;br /&gt;
| hrsg= [[Der Spiegel]]&lt;br /&gt;
| datum= 2023-02-17 | seiten= | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| abruf= 2023-04-23 | format=&lt;br /&gt;
| sprache= de&lt;br /&gt;
| kommentar= Videobericht | zitat= | offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Lesparre-Médoc&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Via Turonensis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4250065-5|LCCN=n/92/83743|VIAF=146180870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Jakobsweg (Via Turonensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soulac-sur-Mer| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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