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	<title>Sosnowiec - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sosnowiec&amp;diff=154490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: /* Söhne und Töchter der Stadt */ +Małgorzata Dajewska</title>
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		<updated>2026-04-22T22:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; +Małgorzata Dajewska&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Sosnowiec&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Sosnowiec COA.svg|100px|Wappen von Sosnowiec]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Schlesien&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = tak&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 17&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 08&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 91.20&lt;br /&gt;
| Höhe               = 330&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 41-200 bis 42-560&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = SO&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Warszawa–Katowice|Dąbrowa Górnicza–Katowice]], [[Bahnstrecke Tunel–Sosnowiec|Tunel–Sosnowiec]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = [[Bahnstrecke Jaworzno Szczakowa–Mysłowice|Jaworzno Szczakowa–Mysłowice]], [[Bahnstrecke Dąbrowa Górnicza Ząbkowice–Kraków|Dąbrowa Górnicza Ząbkowice–Kraków]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 91.20&lt;br /&gt;
| TERYT              = 2475011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = [[Arkadiusz Chęciński]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sosnowiec.pl/urzad_miejski/artykuly/k1,1,urzad_miejski_w_sosnowcu/k2,32,prezydent_sosnowca/ Website der Stadt, &amp;#039;&amp;#039;Prezydent Sosnowca&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 16. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2014&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = aleja Zwycięstwa 20&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 41-200 Sosnowiec&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.sosnowiec.pl&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Autostrada A4 (Polen)|A 4]] [[Katowice]]–[[Krakau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sosnowiec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|sɔˈsnɔvʲɛʦ}}] {{Audio|Pl-Sosnowiec.ogg|anhören}}, deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sosnowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sosnowice&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Großstadt in der [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen. Sie liegt an der [[Przemsa#Schwarze Przemsa|Schwarzen Przemsa]] rund 10 km östlich von [[Katowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Kattowitz&amp;#039;&amp;#039;) und 65 km nordwestlich von [[Krakau]] im Osten des [[Oberschlesisches Industriegebiet|Oberschlesischen Industriereviers]], einem Zentrum des [[Zagłębie Dąbrowskie|Dombrowaer Kohlebeckens]]. Industriezweige sind u. a. die [[Metallindustrie|Metall]]- und [[Textilindustrie|Textilverarbeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ZagłębieDąbrowskie1843.jpg|mini|Das Gebiet um Sosnowiec im Jahr 1843, noch vor der Eröffnung der Warschau-Wiener Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Park Schoena Ostra Górka Sosnowiec.jpg|mini|Schloss Oscar Schön (Neues Schloss Schön) in Sosnowiec (1870)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Park Sielecki Przemsza Sosnowiec Jesień.jpg|mini|Der Fluss Przemsza fließt durch den historischen Sielecki-Park in Sosnowiec]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt Sosnowiec umfasst viele ehemalige Ortschaften, von denen das alte Sosnowice (der heutige Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;Stary Sosnowiec&amp;#039;&amp;#039;) in der Flussgabelung der [[Brynica (Fluss)|Brynica]] und der [[Przemsza|Schwarzen Przemsa]] zu den jüngsten gehörte. Das kleine südlichste Dorf im [[Herzogtum Siewierz]] der [[Liste der Bischöfe von Krakau|Krakauer Bischöfe]] (&amp;#039;&amp;#039;erst 1790 formell Polen angeschlossen&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Jahr 1727 erstmals urkundlich in Dokumenten der römisch-katholischen Pfarrei in der [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Stadt [[Mysłowice]] erwähnt. Der pseudopatronymische Name geht auf die [[Kiefernwald|Kiefernwälder]], die die Gegend bis um 1830 bedeckten, zurück (das polnische Wort für [[Kiefern|Kiefer]] ist &amp;#039;&amp;#039;sosna&amp;#039;&amp;#039;). Zum Herzogtum Siewierz gehörte auch die westlichste und älteste Ortschaft der Stadt – [[Milowice]], die schon im Jahr 1105 als &amp;#039;&amp;#039;Milej&amp;#039;&amp;#039; erwähnt sein könnte. 1228 wurde [[Zagórze (Sosnowiec)|Zagórze]] erwähnt. Die Stadt Mysłowice umfasste bis 1819 viele Ortschaften innerhalb des heutigen Sosnowiec, zum Beispiel um das Jahr 1600 [[Pogoń (Sosnowiec)|Pogoń oder Pogonia]] im Herzogtum Siewierz, sowie [[Sielec (Sosnowiec)|Sie(d)lec]], Zagórze, [[Klimontów (Sosnowiec)|Klimontów]], [[Porąbka (Sosnowiec)|Porąbka]] und [[Niwka (Sosnowiec)|Niwka oder Niwki]] im Kreis Proszowice bzw. Kraków in der [[Woiwodschaft Krakau (bis 1795)|Woiwodschaft Krakau]] im [[Königreich Polen]] (ab 1569 in der Adelsrepublik [[Polen-Litauen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Henryk Rutkowski (Redakteur), Krzysztof Chłapkowski|Titel=Województwo krakowskie w drugiej połowie XVI wieku.; Cz. 1, Mapy, plany |Verlag=Institute of History of the Polish Academy of Sciences|Datum=2008|Online=[https://rcin.org.pl/dlibra/publication/6750/edition/5020/content Online]|Seiten=3|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortschaft [[Ostrowy Górnicze|Niemce]], wörtlich &amp;#039;&amp;#039;Deutsche&amp;#039;&amp;#039;, war zunächst im 16. Jahrhundert ein [[Weiler]] von Porąbka, später fiel es an die [[Pfarrei]] in [[Strzemieszyce Wielkie]]. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die erste Stadt bzw. [[Schtetl]] auf dem heutigen Gebiet von Sosnowiec: [[Modrzejów]], das benachbarte Niwka wurde zu einem Markt oder einer Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Teilungen Polens|Dritten Polnischen Teilung]] (1795) verloren 1801 Modrzejów sowie Niwka Stadtrechte. Das Gebiet gehörte dann bis zur Niederlage [[Preußen]]s gegen [[Napoléon Bonaparte|Napoléon]] zum [[Königreich Preußen]] ([[Neuschlesien]]), war seit 1807 Teil des von Napoleon gegründeten [[Herzogtum Warschau|Herzogtums Warschau]] (in Personalunion mit [[Königreich Sachsen|Sachsen]]) und seit dem [[Vertrag von Kalisch (1813)|Vertrag von Kalisch]] (antinapoleonische Übereinkunft zwischen Preußen und [[Russland]]) 1813 faktisch russisch. Der [[Wiener Kongress]] gab es an das neu gegründete [[Kongresspolen|Königreich Polen]], das aber nur scheinbar autonom war und ab 1831 auch offiziell als [[Weichselland]] eine Provinz des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit Kongresspolens folgte die industrielle Entwicklung im Polnischen bzw. Dombrowaer Kohlebecken. 1826 wurde die erste selbständige Pfarrei in Niwka errichtet. 1853 wurde eine Düngerfabrik in der Ortschaft Sosnowiec eröffnet, jedoch blieb (Stary–/Alt–) Sosnowiec noch einige Jahrzehnte kleiner als die benachbarten Pogoń oder Sielec. 1862 wurde ein Bahnhof an der [[Warschau-Wiener Eisenbahn]] in Sosnowiec eröffnet. 1902 wurden die Ortschaften Sosnowiec, Pogoń (mit Środulka), Sielce, Ostra Górka und Radocha zur mit um 61.000 Einwohnern neuen größten Stadt des Dombrowaer Kohlebeckens &amp;#039;&amp;#039;Sosnowice&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. 1915 wurden Dębowa Góra, Konstantynów, Milowice, Modrzejów, Pekin und [[Środula]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Süden gelegene [[Dreikaisereck]] wurde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Anziehungspunkt und damit zum Ansichtskartenmotiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Zweite Polnische Republik|Neugründung Polens]] 1918 wurde Sosnowiec, wie es ab 1901 hieß, wieder polnisch. Im Jahr 1921 hatte die kreisfreie Stadt Sosnowiec in der [[Woiwodschaft Kielce (1919–1939)|Woiwodschaft Kielce]] 3422 Häuser mit 86.497 Einwohnern, außer römisch-katholischen (71.485) Polen (75.372) gab es 13.646 Juden (nach Religion, nach der jiddischen Nationalität 10.766), 753 Evangelische, 595 andere Christen und einige hundert Personen anderer Nationalität oder Glaubens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spis1921&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Główny Urząd Statystyczny |Titel=Skorowidz miejscowości Rzeczypospolitej Polskiej. Tom III. Województwo kieleckie |Ort=Warszawa |Datum=1925 |Seiten=3 [PDF: 9] |Sprache=pl |Online=[[Media:Woj.kieleckie miejscowości 1921.pdf#page=9|PDF-Seite 9]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] wurde am 13. September 1939 der polnische Stadtkreis &amp;#039;&amp;#039;Sosnowiec&amp;#039;&amp;#039; in der [[Woiwodschaft Kielce]] dem deutschen &amp;#039;&amp;#039;Grenzschutz-Abschnitt-Kommando 3, [[Chef der Zivilverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039; in Kattowitz unterstellt und der Name der Stadt in &amp;#039;&amp;#039;Sosnowitz&amp;#039;&amp;#039; eingedeutscht. Am 3. Oktober 1939 wurde das Grenzschutz-Abschnitt-Kommando 3 in &amp;#039;&amp;#039;Abschnitt Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 10. Oktober 1939 wurde Sosnowiec Teil vom &amp;#039;&amp;#039;Militärbezirk Krakau (Grenzabschnitt Süd)&amp;#039;&amp;#039; und gehörte vom 26. Oktober 1939 an zunächst zum deutschen [[Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete]]. Sosnowiec wurde am 20. November 1939 völkerrechtswidrig in das Deutsche Reich eingegliedert ([[Annexion]]) und gehörte ab dann zum [[Regierungsbezirk Kattowitz]] in der preußischen [[Provinz Schlesien]]. Zum 1. Januar 1940 wurde auch in Sosnowiec die [[Deutsche Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 eingeführt, welche die Durchsetzung des [[Führerprinzip]]s auf Gemeindeebene vorsah; gleichzeitig wurde die Stadt als [[Stadtkreis (Deutschland)#Geschichte|Stadtkreis]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sosnowiec wurde im Oktober 1940 ein Sitz der [[Organisation Schmelt]], die von Himmler „zur Erfassung und Lenkung des [[fremdvölkische]]n Arbeitseinsatzes in [[Ostoberschlesien]]“ eingerichtet wurde. Zahlreiche Betriebe siedelten sich dort an, in denen jüdische [[Zwangsarbeiter]] für die Rüstung arbeiten mussten. Im April 1941 wurden 5000 Juden aus [[Oświęcim]] umgesiedelt und kamen in Sosnowiec und [[Będzin]] unter.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Peter Friedrich (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung) Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Polen – September 1939–Juli 1941&amp;#039;&amp;#039;, München 2011, ISBN 978-3-486-58525-4, S. 580f. = Dokument VEJ 4/269&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1943 wurden 30.000 Juden aus Sosnowiec und Będzin in das [[KZ Auschwitz-Birkenau|Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dokument VEJ 19/231 in: Ingo Loose (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung), Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Polen: Die eingegliederten Gebiete August 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston 2020, S. 613.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sank die tatsächliche Bevölkerungszahl der Stadt durch die NS-Gewaltherrschaft ab Herbst 1941 innerhalb von nur zwei Jahren um ein Drittel, mehr als 40.000 Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisse der Verbrauchergruppenstatistiken, die während des Zweiten Weltkriegs aus den Daten der Lebensmittelzuteilungen gewonnen wurden und 1953 vom [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamt der Bundesrepublik Deutschland]] veröffentlicht wurden: [https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/DEHeft_derivate_00023623/StatBer-8-19-001.pdf|Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistische Berichte, Arb.-Nr. VIII/19/1, Die Zivilbevölkerung des Deutschen Reiches 1940–1945. Ergebnisse der Verbrauchergruppen-Statistik. Wiesbaden 1953], S. 43 (Dok.-S. 41) S. 52 (Dok.-S. 50)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der Provinz Schlesien gehörte Sosnowiec vom 18. Januar 1941 bis zur Befreiung durch die [[Rote Armee]] im Januar 1945 zur von den Besatzern Polens neu eingerichteten [[Provinz Oberschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Während der Nachkriegszeit gehörte Sosnowiec zunächst zur polnischen [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Śląsko-Dąbrowskie&amp;#039;&amp;#039;), ab 1950 bis 1998 zur [[Woiwodschaft Katowice]]. Seit 1952 trug Nachkriegspolen den offiziellen Namen [[Volksrepublik Polen]]. Im Jahre 1953 wurden Niwka sowie das ehemalige [[Galizien|galizische]] [[Jęzor]] eingemeindet. In den 1970er Jahren, unter [[Edward Gierek]], wurde die Stadt zum großen Teil umgebaut. 1975 wurden die Orte und Städte im Osten Zagórze, [[Kazimierz (Sosnowiec)|Kazimierz Górniczy]] mit Porąbka, Klimontów und [[Maczki]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Denkmäler und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Sielecki in Sosnowiec|Schloss Sielecki]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] aus dem 15. Jahrhundert im [[Sielec (Sosnowiec)|Stadtteil Sielec]] an der Grenze zum historischen [[Schlosspark]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palais Oskar Schön&amp;#039;&amp;#039; an der 1.-Mai-Straße, eklektisches [[Stadtpalais|Palais]] mit charakteristischem [[Backsteingotik|neugotischen]] Turm im englisch-gotischen Stil&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palais [[Heinrich Gotthold Dietel|Dietel]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Neobarock (Ensemble)|neobarockes]] Palais aus dem späten 19. Jahrhundert im [[Pogoń (Sosnowiec)|Stadtteil Pogoń]] mit Park und historischer Siedlung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schön-Palast|Palais Ernst Schön]]&amp;#039;&amp;#039; mit Park, neobarockes Palais aus dem späten 19. Jahrhundert im Stadtteil [[Środula]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksheim&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil Ostrowy Górnicze,  Herrenhaus im Zakopane-Stil, der an die Bergarchitektur des polnischen Teils der Tatra erinnert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Joachim&amp;#039;&amp;#039;, Kirche der römisch-katholischen Pfarrei aus der Mitte des 19. Jahrhunderts im [[Zagórze (Sosnowiec)|Stadtteil Zgórze]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orthodoxe Kirche Heiliger Glaube, Hoffnung, Liebe und ihrer Mutter Sophia&amp;#039;&amp;#039;, die einzige Kirche des griechisch-katholischen Ritus in einem Radius von 80 km&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für Umweltbildung – Exotarium&amp;#039;&amp;#039; mit Biodiversitätspark&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Park Kuronia&amp;#039;&amp;#039; mit Muschelkonzert und Mini-Zoo&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kathedrale von Sosnowiec|Kathedralbasilika der Himmelfahrt der Heiligsten Jungfrau Maria]]&amp;#039;&amp;#039;, innen mit Polychromien von [[Włodzimierz Tetmajer]] verziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Stadtverwaltung steht ein [[Stadtpräsident]], der von der Bevölkerung direkt gewählt wird. Seit 2014 ist dies [[Arkadiusz Chęciński]] von der [[Platforma Obywatelska]] (PO). Bei der Wahl 2018 trat Chęciński für das Wahlbündnis [[Koalicja Obywatelska]] aus PO und [[Nowoczesna]] an, während er 2024 für ein Bündnis aus PO und [[Lewica]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstimmung 2024 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/247500 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arkadiusz Chęciński]] (Wahlbündnis [[Platforma Obywatelska]]/[[Lewica]] für Sosnowiec) 62,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Jacek Dudek ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 24,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Karina Wojtusiak ([[Trzecia Droga]]) 13,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Amtsinhaber Chęciński erneut bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstimmung 2018 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/247500#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arkadiusz Chęciński]] ([[Koalicja Obywatelska]]) 66,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Grażyna Welon ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 14,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Tomasz Niedziela ([[Sojusz Lewicy Demokratycznej]] / [[Lewica Razem]]) 8,8 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Karol Winiarski (Wahlkomitee „Sosnowiec mit Karol Winiarski“) 6,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Übrige 2,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Chęciński bereits im ersten Wahlgang für eine zweite Amtszeit gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat besteht aus 25 Mitgliedern und wird direkt gewählt. Die Stadtratswahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/247500 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlbündnis [[Platforma Obywatelska]]/[[Lewica]] für Sosnowiec (PO/Lewica) 55,6 % der Stimmen, 17 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 24,3 % der Stimmen, 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Stolz auf Sosnowiec“ 10,8 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Trzecia Droga]] (TD) 9,3 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtratswahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/247500 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 34,4 % der Stimmen, 11 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 20,3 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sojusz Lewicy Demokratycznej]] (SLD) / [[Lewica Razem]] (Razem) 18,5 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Zusammen für Sosnowiec“ 14,6 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Sosnowiec mit Karol Winiarski“ 6,0 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* [[Kukiz’15]] 3,4 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Sosnowiec – Meine Stadt“ 3,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół Wniebowzięcia NMP w Sosnowcu.jpg|mini|hochkant|[[Kathedrale von Sosnowiec]]]]&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1999 besuchte Papst [[Johannes Paul II.]] die Stadt und die [[Kathedrale von Sosnowiec|Kathedrale]] im Rahmen seiner Polenreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 gibt es eine [[Städtepartnerschaft]] mit [[Idar-Oberstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Sosnowiec Główny|Hauptbahnhof Sosnowiec Główny]] liegt an der [[Bahnstrecke Warszawa–Katowice]], die [[Bahnstrecke Tunel–Sosnowiec]] endet dort. Nach Sosnowiec benannte Haltestellen liegen auch an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Jaworzno Szczakowa–Mysłowice|Jaworzno Szczakowa–Mysłowice]] und [[Bahnstrecke Dąbrowa Górnicza Ząbkowice–Kraków|Dąbrowa Górnicza Ząbkowice–Kraków]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ÖPNV besteht eine Anbindung an das Netz der [[Straßenbahn im oberschlesischen Industriegebiet|Oberschlesischen Straßenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kopalnia Węgla Kamiennego Kazimierz-Juliusz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Ignaz von Szyszylowicz]] (1857–1910), polnischer Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Lech Niemojewski]] (1894–1952), Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Paul Godwin]] (1902–1982), deutsch-niederländischer Violinist und Orchesterleiter&lt;br /&gt;
* [[Jan Kiepura]] (1902–1966), polnischer Tenor&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Suchodolski]] (1903–1992), polnischer Wissenschafts- und Kulturhistoriker, Pädagoge und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Yehiel Feiner]] (1909–2001), israelischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Tomasz Kiesewetter]] (1911–1992), Komponist, Dirigent und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Władysław Szpilman]] (1911–2000), polnischer Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
* [[Edward Gierek]] (1913–2001), polnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Solomon Wolf Zweigenhaft]] (1915–2005), Oberrabbiner von Hannover und Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [[Eliashiv Ben-Horin]] (1921–1990), israelischer Diplomat und Botschafter&lt;br /&gt;
* [[Mendel Szajnfeld]] (1922–2000), polnisch-norwegischer Metallarbeiter und Holocaust-Überlebender&lt;br /&gt;
* [[Bella Darvi]] (1928–1971), polnisch-französische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Shalom Sechvi]] (1928–2013), israelischer Maler und Holocaust-Überlebender&lt;br /&gt;
* [[Ryszard Engelking]] (1935–2023), Mathematiker und Topologe&lt;br /&gt;
* [[Krystyna Czajkowska]] (* 1936), Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Jacek Majchrowski]] (* 1947), polnischer Wissenschaftler und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Elżbieta Pierzchała]] (* 1954), polnische Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Mizerski]] (* 1955), Komponist, Kontrabassist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Henryk Pytel]] (1955–2024), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Śliwińska]] (1956–2015), polnische Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Małgorzata Dajewska]] (* 1958), Glaskünstlerin, Malerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Jarosław Pięta]] (* 1964), polnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Małgorzata Hajewska-Krzysztofik]] (* 1965), polnische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Arkadiusz Chęciński]] (* 1971), polnischer Politiker, Stadtpräsident von Sosnowiec&lt;br /&gt;
* [[Robert Szopa]] (* 1972), polnischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Serafińska]] (* 1974), Jazzsängerin&lt;br /&gt;
* [[Marta Podgórnik]] (* 1979), polnische Dichterin, Herausgeberin und Literaturkritikerin&lt;br /&gt;
* [[Adam Balten]] (* 1983), deutscher Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eugen Polanski]] (* 1986), polnischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Paula Kania]] (* 1992), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Maciej Rutkowski (Eishockeyspieler)|Maciej Rutkowski]] (* 2002), deutsch-polnischer Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2007 – [[Adam Śmigielski]] (1933–2008), Bischof von Sosnowiec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sosnowiec.pl/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.sosnowiec.pl/default.aspx?docId=9925 Geschichte der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Zaglembie/Zag005-5.html ShtetLinks: Sosnowiec – Historische Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishgen.org/yizkor/sosnowiec/sosnowiec.html Book of Sosnowiec and the Surrounding Region in Zagłębie (Band 1 und 2 insgesamt 743 Seiten)]&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishgen.org/yizkor/pinkas_poland/pol7_00327.html Sosnowiec – Encyclopaedia of Jewish Communities in Poland, Volume VII]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Woiwodschaft Schlesien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4248396-7|LCCN=no93033475|VIAF=158563019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sosnowiec| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
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