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	<title>Sorte (Pflanze) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T02:54:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sorte_(Pflanze)&amp;diff=60590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacu: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-11-24T15:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sorten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer [[Pflanzen|Pflanze]] bezeichnet man in der [[Pflanzenzüchtung]] erbfeste Varianten einer [[Zierpflanze]]n- oder [[Nutzpflanze]]n-[[Art (Biologie)|Art]]. Die Sorte muss sich durch verschiedene [[Merkmal]]e (zum Beispiel Inhaltsstoffe, Eiweißgehalt, Größe, Musterung) von anderen Sorten der gleichen Art unterscheiden, und ihre Eigenschaften müssen regelmäßig reproduzierbar sein. In der [[Tierzucht]] entspricht der Pflanzensorte die [[Rasse (Züchtung)|Rasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Begriffsabgrenzung Sorte und [[Cultivar]]&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es im Bereich der wirtschaftlichen Nutzung von Pflanzen üblich ist von „Sorten“ zu sprechen, wird im botanischen Sprachgebrauch für eine von Menschen gezüchtete oder ausgelesene  Pflanzengruppe der Begriff „[[Cultivar]]“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Definition des [[Internationaler Code der Nomenklatur der Kulturpflanzen|Internationalen Codes der Nomenklatur der Kulturpflanzen]] (2009) ist ein Cultivar eine Menge &amp;#039;&amp;#039;(assemblage)&amp;#039;&amp;#039; von Pflanzen, die&lt;br /&gt;
:a) wegen einer Eigenschaft oder einer Kombination mehrerer Eigenschaften selektiert wurde,&lt;br /&gt;
:b) bezüglich dieser Eigenschaften [von anderen Pflanzen] verschieden, einheitlich und stabil ist und&lt;br /&gt;
:c) diese Eigenschaften bei zweckmäßiger Vermehrung beibehält (Artikel 2.3).&lt;br /&gt;
Dabei kommt es nicht auf eine bestimmte Entstehungs- und Vermehrungsart an (Artikel 2.4). Viele Pflanzensorten entsprechen solchen Cultivaren. Es gibt aber auch nicht wenige Pflanzensorten, die keine Cultivare sind, insbesondere die heute ökonomisch sehr bedeutsamen [[Hybridsorte]]n gehören nicht dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu einer biologischen Art oder anderen Rangstufen der botanischen [[Taxonomie]] (beispielsweise bei [[Hybride]]n) folgt dabei nicht den [[Nomenklatur]]-Regeln, die im [[Internationaler Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen|Internationalen Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen]] ICBN festgelegt sind. Eine Sorte kann manchmal einer bestimmten Rangstufe des ICBN, zum Beispiel einer Varietät, entsprechen, meist aber keiner davon; wichtig ist nur, dass sie über konstante Merkmale verfügt. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stammform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unserer Kultursorten sind in der Regel andere Kultursorten, die letztlich auf ein oder (seltener) mehrere [[Domestizierung]]s-Ereignisse zurückgehen, bei der [[Wildpflanze]]n erstmals in Kultur genommen worden sind. Daraus entstehen durch, bewusste oder unbewusste, züchterische Auslese zunächst sogenannte [[Landsorte]]n. Man unterscheidet in [[Gartenbau]], [[Pflanzenproduktion|Feldbau]], [[Weinbau]] und [[Waldbau]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kultursorte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edelsorte)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildsorte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildlinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Eine „Wildsorte“ entspricht einer Gruppe von wild wachsenden Individuen aus der Stammform, die zum Zwecke der Zucht ausgewählt und ausgelesen und wieder in die Kultursorte eingekreuzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Sorte&amp;#039;&amp;#039; geht auf landwirtschaftliche Organisationsformen zurück, bei der verschiedene Varianten einer Pflanzenart, deren Samen oder [[Steckling]]e getrennt (sortiert) gelagert wurden, um sie in Reinkultur anbauen zu können. Die nachträgliche Trennung eingelagerter Samen verschiedener Sorten ist in der Regel nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultursorten ==&lt;br /&gt;
Kultursorten sind entweder weitestgehend [[reinerbig]]e Rassen oder [[klonen|Klone]], das heißt genetisch gleiche Individuen, die [[Ungeschlechtliche Vermehrung|ungeschlechtlich]], meist durch [[Pflanzenveredelung|Veredelung]], vermehrt werden. Diese Sorten hat der Mensch in der langen Geschichte der Landwirtschaft und des Gartenbaus durch [[Selektion (Evolution)#Künstliche Selektion|künstliche Selektion]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neuester Zeit gibt es auch Kultursorten, die direkt [[Gentechnisch veränderter Organismus|gentechnisch verändert]] worden sind. Praktisch gesehen sind alle Kultursorten vom Menschen in ihrer genetischen Ausprägung ([[Genotyp]]) verändert, ganz gleich ob indirekt durch traditionell züchterischen Methoden oder direkt durch einen gezielten Eingriff in die genetische Zusammensetzung der Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wichtige Kulturpflanzen, wie etwa der [[Weichweizen]] oder die [[Zwetschge]], sind Pflanzen die durch die Kombination der [[Gensatz|Gensätze]] verschiedener [[Art (Biologie)|Species]] zu einem neuen Gensatz natürlich entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saatgut]] einer Kultursorte wird einer Prüfung der Merkmale unterzogen, erhält eine [[Sortenzulassung]], wird in eine – nationale sowie EU-weite – [[Sortenliste]] eingetragen, um angebaut bzw. gehandelt werden zu dürfen und erhält dann auch [[Sortenschutz]]. Dieser Einschränkung unterliegen nicht Sorten von Zierpflanzen ([[Blume]]n, Zier[[Lebensform (Botanik)|gehölze]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Sorten von Pflanzen im Verlauf einer ständigen, sich über viele Generationen wiederholenden, Vermehrung genetisch verändern können, ist eine regelmäßige züchterische Bearbeitung erforderlich. Diese als [[Erhaltungszüchtung von Pflanzensorten|Erhaltungszüchtung]] bezeichnete Tätigkeit garantiert über längere Zeiträume ein genetisch und auch morphologisch weitgehend einheitliches [[Saatgut|Saat-]] und [[Pflanzgut]] der jeweiligen Sorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Obst]] und [[Gemüse]] spielt die Vielfalt der [[Obstsorte|Obst-]] und Gemüsesorten besonders bei [[Kulturapfel|Apfel]] und [[Kartoffel]] eine große Rolle, wobei Obstsorten fast immer [[Klonen|Klone]] sind, die ungeschlechtlich, etwa durch [[Pflanzenveredelung|Veredelung]] vermehrt werden. Ebensolche Vielfalt besteht bei Salatsorten, weil unter dem Sammelbegriff „Salat“ verschiedene [[Salatpflanze]]n zusammengefasst werden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gartensalat]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactuca&amp;#039;&amp;#039;), [[Feldsalat]] (&amp;#039;&amp;#039;Valerianella&amp;#039;&amp;#039;) und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildsorten ==&lt;br /&gt;
Eigentlich ist der Begriff Wildsorte irreführend und fachlich unkorrekt, denn mit dem Begriff „Sorten“ werden grundsätzlich vom Menschen gezüchtete Pflanzen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hortus-girasole.at/art-oder-sorte/ |titel=Art oder Sorte? – Hortus Girasole |sprache=de-DE |abruf=2023-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.obstgarten.biz/kultursorte-wildart.html |titel=Kultursorte / Wildart – Obstgarten.biz |abruf=2023-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei in der Natur vorkommende [[Wildpflanze]]n, werden korrekterweise [[Art (Biologie)|Arten]] (Nominalarten) und [[Unterart]]en genannt. Unterarten werden hierbei mit der Abkürzung ssp. oder subsp. ([[Subspezies|subspecies]] engl. für Unterart) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfachheit halber nutzt man die Bezeichnung Wildsorte, um die wilden Ursprungspflanzen (Nominalarten) unserer heutigen Kultursorten zu bezeichnen, obwohl diese keine Sorten im eigentlichen Sinne darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der Bezeichnung Sorte wäre hier eigentlich die Bezeichnung [[Crop wild relative|Crop Wild Relative]] (engl. für wilde Verwandte der Kulturpflanzen) genauer und zielführender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Crop wild relative (CWR) versteht man wild wachsende Verwandte von gezüchteten Pflanzensorten, die der Ernährung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Wilde Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sylvestris&amp;#039;&amp;#039;), die Stammform aller [[Rebsorte]]n der [[Edle Weinrebe|Edlen Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;vinifera&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Einkorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Triticum monococcum&amp;#039;&amp;#039;) und [[Wilder Emmer]] (&amp;#039;&amp;#039;Triticum dicoccoides&amp;#039;&amp;#039;), die Vorfahren der heutigen Kultur[[weizen]], insbesondere [[Weichweizen]] (&amp;#039;&amp;#039;Triticum aestivum&amp;#039;&amp;#039;) und [[Hartweizen]] (&amp;#039;&amp;#039;Triticum durum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildlinge ==&lt;br /&gt;
Wildlinge sind wieder verwilderte Formen von Kulturpflanzen, sowohl als Einzelexemplar als auch als Wildpflanze, die eine stabile Population aufbaut und dabei meist auf das robustere Erscheinungsbild der ursprünglichen Stammform zurückverfällt, aber auch eine eigene stabile Unterart ausbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Echte Mispel]] (&amp;#039;&amp;#039;Mespilus germanica&amp;#039;&amp;#039;), eine in Mitteleuropa aus römischem Anbau verwilderte Pflanze, deren ursprüngliche Heimat in Vorderasien liegt und die daher einen irreführenden botanischen Namen trägt.&lt;br /&gt;
* [[Topinambur]] (&amp;#039;&amp;#039;Helianthus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;), eine aus Südamerika stammende Sonnenblume, die wie eine Kartoffel als Kulturpflanze genutzt wird. Sie wird verwildernd zum lästigen [[Neophyt]]en und verändert dabei auch ihr Erscheinungsbild ([[Wuchsform]]) deutlich.&lt;br /&gt;
* Im [[Waldbau]] sind &amp;#039;&amp;#039;Wildlinge&amp;#039;&amp;#039; junge Wildpflanzen aus [[Naturverjüngung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortenfestheit ==&lt;br /&gt;
Pflanzensorten, die ihre Sorteneigenschaften durch Saatgutgewinnung und wiederholten [[Nachbau (Saatgut)|Nachbau]] nicht, oder kaum verlieren können, werden als &amp;#039;&amp;#039;sortenfest&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Neuere [[Pflanzenzucht]]methoden hingegen führen meist zu nicht sortenfesten Pflanzen. Hier gehen die Sorteneigenschaften bei [[Nachbau (Saatgut)|Nachbau]] verloren und die gewünschten Eigenschaften finden sich dann nur in der ersten [[Filialgeneration|Tochtergeneration]] ([[Mendelsche Regeln#Regel 1: Uniformität|F&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Generation]]) wieder. Werden solche Sorten trotzdem zur Saatgutgewinnung und Wiederaussaat verwendet, spalten sich die Sorteneigenschaften auf. Das Saatgut ist also nicht [[Nachbau (Saatgut)|nachbaufähig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problem der Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Bei vielen, insbesondere den traditionellen Pflanzen ist die Stammform unbekannt, etwa typischerweise beim [[Kulturapfel]] (&amp;#039;&amp;#039;Malus domestica&amp;#039;&amp;#039;), bei dem lange der Europäische [[Holzapfel]] (&amp;#039;&amp;#039;Malus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) als Vorfahre angenommen wurde. Neuere Forschungen legen aber andere Wildäpfel als Vorfahren nahe, etwa den [[Asiatischer Wildapfel|Asiatischen Wildapfel]] (&amp;#039;&amp;#039;Malus sieversii&amp;#039;&amp;#039;). Teilweise wird auch die Existenz einer eigenen Art &amp;#039;&amp;#039;Malus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; in Frage gestellt oder dessen Aussterben für möglich gehalten, indem die genetische Nähe der in Europa noch vorhandenen Holzapfelbäume zum Kulturapfel damit erklärt wird, dass sie Mischlinge oder Wildlinge sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Pflanzenzucht schon immer auf Erfahrungswerte über genetische Verträglichkeit angewiesen war, erfolgte die Einteilung der klassischen biologischen [[Taxonomie]] primär nach [[Phänomenologie (Methodik)|phänomenologischen]] Gesichtspunkten. So ist etwa die (Süß-)Kirsche eine reine Sorte der [[Vogel-Kirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;), die nur vegetativ vermehrt wird, aber [[Pflaumen]]sorten (&amp;#039;&amp;#039;Prunus domestica&amp;#039;&amp;#039;) sind seit ihrer Bastardisierung meist reinerbig aus der Saat gezogen. Eine auf einer Zuchtunterlage veredelte Apfelsorte ist botanisch kein Hybride, sondern eine &amp;#039;&amp;#039;[[Chimäre (Genetik)|Chimäre]]&amp;#039;&amp;#039;, eine auf [[Quitte]]nunterlage (&amp;#039;&amp;#039;Cydonia&amp;#039;&amp;#039;) gezogene Edel[[birne]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyrus&amp;#039;&amp;#039;) sogar über Gattungsgrenzen hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Wildformen für die Pflanzenzucht ==&lt;br /&gt;
Viele Probleme des modernen Obstbaus lassen sich zurückführen auf die durch die lange Zuchtgeschichte entstandene genetische Armut der modernen Zuchtsorten, etwa mangelnde Anpassungsfähigkeit an veränderte Lebensumstände oder [[Schädling]]e. Die ursprünglichen Stammformen ausfindig zu machen, um wieder zu einer Bereicherung des [[Genpool]]s zu kommen, ist Gegenstand modernster Forschung. Typische Beispiele hierfür sind die Suche nach den Wildformen von [[Tomate]], [[Mais]] und [[Kartoffel]] in den Hochlandgebieten der [[Anden]]. Auch hier kommt erschwerend dazu, dass meist nicht bekannt ist, ob die Wildsorte nicht schon ausgestorben ist, wie auch die für viele Weltgegenden noch sehr unvollständige taxonomische Aufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortenschutz ==&lt;br /&gt;
Der [[Sortenschutz]] verbrieft das geistige Eigentum an biologischen Organismen. Er ist geregelt in dem internationalen [[Internationaler Verband zum Schutz von Pflanzenzüchtungen|UPOV]]-Abkommen, welches auch in der EU und Deutschland in geltendes Recht umgesetzt wurde ([[Sortenschutzgesetz]]). Nach erfolgreicher [[Sortenprüfung]] durch das [[Bundessortenamt]] erhält der Antragsteller ein Ausschließlichkeitsrecht an der Sorte, welches nur ihm oder seinem Rechtsnachfolger die gewerbliche Verwendung der Sorte in Form von Vermehrungsmaterial (Pflanzen, Pflanzenteile einschl. Samen) zubilligt ([[Sortenliste]]). Der Sortenschutz endet nach spätestens 30 Jahren und ist nicht verlängerbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Regine Filler, &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.markenrecht.justlaw.de/sorte-sortenschutz.htm |wayback=20160304192919 |text=Schutz biologischer Organismen |archiv-bot=2023-01-12 06:45:32 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clemens Alexander Wimmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sortenbenennung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zandera.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Nr. 2, 2015, S. 52–76 ({{JSTOR|44696389}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Sorte}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundessortenamt.de/ Bundessortenamt Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.upov.int/portal/index.html.de Upov Internationale Vereinigung zum Schutz von Pflanzenzüchtungen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Europäisches Patentamt |url=https://www.epo.org/law-practice/legal-texts/html/caselaw/2016/d/clr_i_b_3_1_1.htm |titel=Rechtsprechung der Beschwerdekammern |werk= |hrsg=Europäisches Patentamt |datum= |zugriff=2019-01-18 |sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taxonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenvermehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen im Gartenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacu</name></author>
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