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	<title>Sornzig-Ablaß - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sornzig-Abla%C3%9F&amp;diff=77484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: +WL</title>
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		<updated>2024-10-21T04:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Sornzig-Ablaß (Sachsen).svg|mini|hochkant|Wappen der Gemeinde Sornzig-Ablaß]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sornzig-Ablaß in TDO.png|mini|Lage der ehemaligen Gemeinde im [[Landkreis Nordsachsen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sornzig-Ablaß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine verwaltungsgemeinschaftsfreie [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Nordsachsen]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Sie wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1994 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden [[Sornzig]] und [[Ablaß (Mügeln)|Ablaß]] gebildet und am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2011 in die Stadt [[Mügeln]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994 und 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister vor der Eingemeindung war Volkmar Winkler (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet lag südlich des [[Collmberg]]es an der [[Döllnitz (Elbe)|Döllnitz]], die im Ortsteil Querbitzsch entspringt. Der Gemeinde benachbart waren die Große Kreisstadt [[Oschatz]] (15&amp;amp;nbsp;km), [[Mügeln]] (4&amp;amp;nbsp;km), [[Döbeln]] (15&amp;amp;nbsp;km) und [[Grimma]] (20&amp;amp;nbsp;km). Südlich des ehemaligen Gemeindegebiets verläuft die [[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]] mit den Anschlussstellen [[Leisnig]] und [[Mutzschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20100427425MDR Ablaß (Sornzig-Ablaß) Dorfkirche.jpg|mini|[[Dorfkirche Ablaß]]]]&lt;br /&gt;
Sornzig-Ablaß hatte 19 Ortsteile, die als solche nach der Eingemeindung in Mügeln weiterbestehen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Ablaß&lt;br /&gt;
* [[Baderitz (Mügeln)|Baderitz]]&lt;br /&gt;
* [[Gaudlitz (Mügeln)|Gaudlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Glossen (Mügeln)|Glossen]]&lt;br /&gt;
* [[Grauschwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Kemmlitz (Mügeln)|Kemmlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lichteneichen (Mügeln)|Lichteneichen]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Nebitzschen]]&lt;br /&gt;
* [[Neubaderitz]]&lt;br /&gt;
* [[Neusornzig]]&lt;br /&gt;
* [[Paschkowitz]]&lt;br /&gt;
* [[Pommlitz (Mügeln)|Pommlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Poppitz (Mügeln)|Poppitz]]&lt;br /&gt;
* [[Querbitzsch]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Remsa (Mügeln)|Remsa]]&lt;br /&gt;
* [[Schleben (Sornzig-Ablaß)|Schleben]]&lt;br /&gt;
* [[Seelitz (Mügeln)|Seelitz]]&lt;br /&gt;
* Sornzig&lt;br /&gt;
* [[Zävertitz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sornzig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sornzig Kirche.jpg|mini|[[Martin-Luther-Kirche (Sornzig)|Kirche Sornzig]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20110428240DR Sornzig (Sornzig-Ablaß) Kirche Trampeli Orgel.jpg|miniatur|[[Trampeli (Orgelbauer)|Trampeli-Orgel]] in der Kirche Sornzig]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1241 stiftete ein &amp;#039;&amp;#039;Sifridus de Mugelin&amp;#039;&amp;#039; das Nonnenkloster des [[Benediktiner]]ordens Marienthal in Sornzig. Der Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sornzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu dem sich im Ort befindlichen Nonnenkloster [[Kloster Marienthal (Sornzig)| Marienthal]]. Das Kloster und der Ort Sornzig mit dem dazugehörigen Klosterland gehörten nach der [[Säkularisation]] des Klosters von 1540 bis 1570 zum [[Schulamt Meißen]]. 1570 tauschte der [[Kurfürstentum Sachsen|sächsische Kurfürst]] das Gebiet mit dem [[Bischof von Meißen|Meißner Bischof]] [[Johann IX. von Haugwitz]]. Sornzig und die umliegenden Orte blieben bis zur Abdankung des Bischofs im Jahr 1581 in dessen Besitz und kamen im Jahr 1584 unter die Verwaltung des [[Kollegiatstift Wurzen|Kollegiatstifts Wurzen]], welches aus dem Gebiet das [[Amt Sornzig]] bildete. &amp;lt;!--- 1815 Wiener Kongress ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sornzig blieb bis 1818 unter der Verwaltung des [[Stiftsamt Wurzen|Stiftsamts Wurzen]], danach gehörte der Ort bis 1856 zum [[Amt Sornzig|Amt Mügeln mit Sornzig]]. Nach der Auflösung des Amts übernahm das Gerichtsamt [[Mügeln]] die Verwaltung. Ab 1875 gehörte Sornzig zur [[Amtshauptmannschaft Oschatz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952, drei Jahre nach der Gründung der [[DDR]], fanden [[Kreisreformen in der DDR]] statt. Sornzig wurde kurzzeitig dem [[Kreis Döbeln]] zugeordnet und kam dann zum [[Kreis Oschatz]]. Dieser ging (nach der [[Wiedervereinigung]] 1990) 1994 im [[Landkreis Torgau-Oschatz]] auf. 1999 wurde bei Sorzig nördlich der [[Bundesautobahn 14]] ein [[Windpark]] (12 Räder mit einer Gesamt-Nennleistung von 18 MW) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proplanta.de/Maps/Windpark+Abla%DF_poi1411028149.html proplanta.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seit 2008 gehört Sornzig zum [[Landkreis Nordsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile von Sornzig waren &amp;#039;&amp;#039;Lichteneichen&amp;#039;&amp;#039; (1797 auf Sornziger Grund entstanden), &amp;#039;&amp;#039;Zävertitz&amp;#039;&amp;#039; (1973 eingemeindet) und &amp;#039;&amp;#039;Baderitz&amp;#039;&amp;#039; (1974 eingemeindet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablaß ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort &amp;#039;&amp;#039;Ablaß&amp;#039;&amp;#039; gehörte bis 1856 teilweise zum [[Amt Colditz]] und zum [[Amt Mutzschen]]. Nach der Auflösung der Ämter übernahm das Gerichtsamt [[Wermsdorf]] die Verwaltung. Ab 1875 gehörte Ablaß zur [[Amtshauptmannschaft Oschatz]]. 1952 wurde der Ort dem [[Kreis Oschatz]] zugeordnet, welcher 1994 im [[Landkreis Torgau-Oschatz]] aufging. Seit 2008 gehört Ablaß zum [[Landkreis Nordsachsen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:20090331030DR Sornzig (S-Ablaß) Klostergut Marienthal.jpg|miniatur|Sornzig, ehem. Klostergut Marienthal]]&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert waren die [[Leisnig (pleißenländisches Adelsgeschlecht)|Burggrafen von Leisnig]] im Besitz von Ablaß, als Lehen der [[Liste der Markgrafen von Meißen|Markgrafen von Meißen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Item Meynerus burcgravius de Liznig habet a domino ... villam Oppeloz cum omnibus suis iuribus et pertinenciis&amp;#039;&amp;#039; in: {{Literatur | Autor=[[Hans Beschorner]], [[Woldemar Lippert]] | Titel=Das Lehnbuch Friedrichs des Strengen 1349/50 | TitelErg=Eintrag I/9 | Auflage= | Verlag= | Ort=Leipzig/Berlin | Jahr=1903 | ISBN= | Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1334 vertauschten &amp;#039;&amp;#039;Johannes de Cythow&amp;#039;&amp;#039; und seine Ehefrau zwei [[Hufe]]n in Ablaß gegen drei Hufen in [[Nicollschwitz]]. Darauf schenkte Bgf. Albero von Leisnig dem [[Kloster Buch]] die zwei Hufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 2660. Druck bei [[Schöttgen]], Codex Diplomaticus Monasterii Buch, als Nr. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese beiden Hufen gaben als [[Zehnt]] zu [[Martinstag|Martini]] ein halbes Schock [[Prager Groschen]], und ein Huhn. 1548 nennt das Amtserbbuch von Kloster Buch zu Ablaß „32 gr und 1 alte Henne von 1 Mann, der weiß nicht wovon“. Es stammte von 1334.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe unter Weblinks: Repertorium Saxonicum des [[ISGV]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sonst gehörte Ablaß ins Amt Colditz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile von Ablaß waren &amp;#039;&amp;#039;Zschannewitz&amp;#039;&amp;#039; (1936 eingemeindet), &amp;#039;&amp;#039;Grauschwitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Querbitzsch&amp;#039;&amp;#039; (1973 eingemeindet). 1993 schloss sich Ablaß mit &amp;#039;&amp;#039;Glossen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kemmlitz&amp;#039;&amp;#039; zur neuen Gemeinde Ablaß zusammen, welche sich 1994 mit der Gemeinde Sornzig zur neuen Gemeinde Sornzig-Ablaß vereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Streller]] (1921–2015), Germanist und Herausgeber, wurde in Ablaß geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
* Kaolinstädtepartnerschaft: Sornzig-Ablaß ist Mitglied der Kaolinstädtepartnerschaft. Neben Sornzig-Ablaß gehören zu der Städtepartnerschaft die bayerischen Orte [[Tirschenreuth]], [[Hirschau]] und [[Schnaittenbach]], aus [[Sachsen]] die Gemeinde [[Königswartha]] und die Stadt [[Mügeln]], [[Nová Role]] in Tschechien sowie [[Nowogrodziec]] in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stadt-tirschenreuth.de/rathaus-buergerservice/partnerschaften.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|27|1|3|Ablaß}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Georg Dehio | Titel=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen II | Auflage= | Verlag=Deutscher Kunstverlag | Ort=München | Jahr=1998 | ISBN=3-422-03048-4 | Seiten=915}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= | Herausgeber=Hermann Schmidt | Titel=Sachsens Kirchengalerie, Zehnter Band, Elfte Abtheilung | TitelErg=Die Inspektionen Penig, Rochlitz, Colditz und Waldheim | Auflage= | Verlag=Hermann Schmidt | Ort=Dresden | Jahr=1843 | ISBN= | Seiten=19 | Online=[http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/14215/21/1/ Ablaß]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sornzig-Ablaß}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|1|4|Ablaß}}&lt;br /&gt;
* Sornzig-Ablaß im {{HOV}}&lt;br /&gt;
* Sornzig im {{HOV|Sornzig}}&lt;br /&gt;
* Ablaß im {{HOV|Ablaß}}&lt;br /&gt;
* [http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=64&amp;amp;o=1719&amp;amp;gr=&amp;amp;r=4 Ablaß] im Repertorium Saxonicum des [[ISGV]], Amtserbbuch Kloster Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sornzigablass}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mügeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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