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	<title>Sorbisches Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gut informiert: Wikipedia:WSIGA#Akademische Grade</title>
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		<updated>2025-11-07T17:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WSIGA#Akademische_Grade&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WSIGA&quot;&gt;Wikipedia:WSIGA#Akademische Grade&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Forschungseinrichtung in Deutschland&lt;br /&gt;
| Titel = Sorbisches Institut · Serbski institut&lt;br /&gt;
| Bild = &lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = &lt;br /&gt;
| Bildbreite = 175px&lt;br /&gt;
| Kategorie = [[Forschungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
| Periode = seit 1951 (1992)&lt;br /&gt;
| Standort Einrichtung = [[Bautzen]]&lt;br /&gt;
| Außenstellen = [[Cottbus]]&lt;br /&gt;
| Vorläufer = Institut für sorbische Volksforschung&lt;br /&gt;
| Art der Forschung = [[Grundlagenforschung]]&lt;br /&gt;
| Fächer = [[Sorabistik]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Geschichtswissenschaft]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kulturwissenschaften]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Volkskunde]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprachwissenschaft]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Minderheitenforschung]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sozialwissenschaften]]&lt;br /&gt;
| Grundfinanzierung = [[Stiftung für das sorbische Volk]]&lt;br /&gt;
| Leitung = [[Hauke Bartels]]&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter = 2024: 56 (einschließlich Drittmittelpersonal)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/institut/beschaeftigte/ |titel=https://www.serbski-institut.de/institut/beschaeftigte/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Homepage = [https://www.serbski-institut.de www.serbski-institut.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sorbische Institut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (sorbisch {{Audio|Serbski institut.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Serbski institut&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[außeruniversitäre Forschungseinrichtung]] mit Sitz in [[Bautzen]] (obersorbisch {{Audio|Hsb-Budyšin.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Budyšin&amp;#039;&amp;#039;}}) und zwei weiteren Standorten in [[Cottbus]] (niedersorbisch &amp;#039;&amp;#039;Chóśebuz&amp;#039;&amp;#039;). Es widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung von [[Sorbische Sprache|Sprache]], [[Geschichte der Sorben|Geschichte]] und Kultur der [[Sorben|Sorben (Wenden)]] in der [[Oberlausitz]] und der [[Niederlausitz]] in Vergangenheit und Gegenwart sowie der systematischen Sammlung, Archivierung, Erschließung und Bereitstellung der dafür erforderlichen Materialien. Darüber hinaus widmet sich das Institut in interdisziplinärer Perspektive der vergleichenden Erforschung weiterer kleiner Sprachen und Kulturen in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sorbischen Institut gehören die [[Sorbische Zentralbibliothek]] (sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Serbska centralna biblioteka&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Sorbisches Kulturarchiv|Sorbische Kulturarchiv]] (sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Serbski kulturny archiw&amp;#039;&amp;#039;), die als größte öffentliche Spezialsammlungen sorbischen und sorabistischen Bibliotheks- und Archivguts gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bautzner Institut wurde am 1. Mai 1951 als Institut für sorbische Volksforschung (sorbisch {{Audio|Institut_za_serbski_ludospyt.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Institut za serbski ludospyt&amp;#039;&amp;#039;}}) gegründet. Gründungsdirektor war der Volkskundler und Literaturwissenschaftler [[Pawoł Nowotny]]. Die Gründung erfolgte im Kontext der Minderheitenpolitik in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die den Sorben erstmals ein umfassendes Recht auf Schutz und Förderung ihrer Sprache und Kultur einräumte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich konnte das Institut an die Arbeit der 1847 in Bautzen gegründeten wissenschaftlichen Gesellschaft {{Audio|Maćica_Serbska.ogg|[[Maćica Serbska]]}} anknüpfen, deren Sammlungen und Publikationen wesentliche Grundlagen für die Entwicklung der [[Sorabistik]] gelegt hatten. Die Maćica wurde 1937 durch das [[NS-Staat|NS-Regime]] verboten, ihre Bestände konfisziert und größtenteils zerstreut. Ein Teil dieser Sammlungen konnte nach 1945 wieder zusammengeführt werden und bildete eine wichtige Grundlage für die institutionelle Wiederbelebung der Sorabistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Land (DDR)|Auflösung der Länder in der DDR]] im Sommer 1952 unterstand das Institut für sorbische Volksforschung dem [[Sächsisches Staatsministerium für Kultus#Geschichte|Sächsischen Ministerium für Volksbildung]], ab dem 1. August 1952 war es der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (ab 1972 Akademie der Wissenschaften der DDR) zugeordnet. Unter deren Dach entwickelte sich das Institut zu einer anerkannten Forschungseinrichtung. Seit 1952 gibt es die Fachzeitschrift [[Lětopis]] heraus, die bis 1991 in mehreren thematischen Reihen erschien. Ergänzt wurde das wissenschaftliche Publikationsprogramm durch Schriftenreihen und Handbücher wie den Sorbischen Trachtenatlas, den Sorbischen Sprachatlas und eine vierbändige Geschichte der Sorben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Pollack |Titel=Fördern und zensieren: Minderheitenforschung in der DDR. Support and Censorship: Research on Minorities in the GDR |Sammelwerk=&amp;#039;Public History Weekly |Band=10 |Nummer=4 |Datum=2022 |DOI=10.1515/phw-2022-19996}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde das Institut im Zuge der Abwicklung der Akademie der Wissenschaften der DDR durch den [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]] evaluiert. Es war das einzige Akademieinstitut aus dem Bereich der Gesellschaftswissenschaften, dessen Fortbestand von der Evaluierungskommission befürwortet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stellungnahmen zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften (Drs. 334-91), Juli 1991. |Online=https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/0334-91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 1992 wurde es unter dem Namen Sorbisches Institut (sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Serbski institut&amp;#039;&amp;#039;) mit neuer Rechtsform, neuer Leitung, einer veränderten Abteilungsstruktur sowie einer zusätzlichen Zweigstelle für [[Niedersorbische Sprache|niedersorbische Forschungen]] in Cottbus neu gegründet. Seit 1993 wird das Institut institutionell durch die [[Stiftung für das sorbische Volk]] (sorbisch {{Audio|Załožba_za_serbski_lud.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Załožba za serbski lud&amp;#039;&amp;#039;}}) gefördert, die Zuwendungen vom [[Bundesregierung (Deutschland)|Bund]], dem [[Freistaat Sachsen]] und dem [[Brandenburg|Land Brandenburg]] erhält. 2012/13 wurde das Sorbische Institut ein weiteres Mal durch den Wissenschaftsrat evaluiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Umsetzung der Empfehlungen aus der zurückliegenden Evaluation des Sorbischen Instituts e. V., Bautzen/Cottbus (Drs. 6220-17), April 2017. |Online=https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/6220-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur und Forschungsprofil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BZ-Bahnhofstr06.jpg|mini|Sitz des Sorbischen Instituts ist die unter [[Liste der Kulturdenkmale in Nordostring (Bautzen)|Denkmalschutz]] stehende [[Marianne Britze|Britze-Villa]] auf der Bautzener Bahnhofstraße]]Das Sorbische Institut verfolgt einen interdisziplinären Forschungsansatz. Die vertretenen Fachrichtungen reichen von [[Sprachwissenschaft|Linguistik]], [[Geschichtswissenschaft]], [[Ethnologie]], [[Kulturanthropologie]] und [[Volkskunde]] über [[Soziologie]] bis hin zu [[Musikwissenschaft]] und [[Literaturwissenschaft]]. Ergänzt wird das Spektrum zunehmend durch Ansätze aus den [[Digital Humanities]]. Die wissenschaftliche Arbeit ist in drei Fachabteilungen und zwei serviceorientierte Bereiche gegliedert. Größere Projekte, wie die Entwicklung eines Sorbischen Kulturregisters oder eines Digitalisierungszentrums, sind abteilungsübergreifend organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/forschung/zentrale-vorhaben/ |titel=https://www.serbski-institut.de/forschung/zentrale-vorhaben/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachwissenschaft ===&lt;br /&gt;
Die Abteilung Sprachwissenschaft ist in Bautzen und Cottbus ansässig. Sie befasst sich mit der [[Sorbische Sprache|sorbischen Sprache]] in ihren beiden Hauptvarietäten – dem [[Obersorbische Sprache|Obersorbischen]] und dem [[Niedersorbische Sprache|Niedersorbischen]] – sowie mit sorbischer Umgangssprache. Schwerpunkte sind die Sprachdokumentation, [[Lexikografie]], Forschungen zur [[Grammatik]] und zum [[Spracherwerb]] sowie der Aufbau digitaler Sprachressourcen, auch im Hinblick auf [[Sprachförderung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/forschung/sprachwissenschaft/ |titel=https://www.serbski-institut.de/forschung/sprachwissenschaft/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturwissenschaften ===&lt;br /&gt;
Die Abteilung Kulturwissenschaften ist ebenfalls in Bautzen und Cottbus ansässig. Im Fokus der Forschungen stehen Geschichte und Kultur der Sorben in all ihren historischen und gegenwärtigen Ausprägungen. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte der Institutionalisierung sorbischer Kultur in der Moderne, der alltagskulturellen Praktiken der Sorben sowie dem Umgang mit Vergangenheit, kulturellem Erbe und gesellschaftlichem Wandel in der Lausitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/forschung/kulturwissenschaften/ |titel=https://www.serbski-institut.de/forschung/kulturwissenschaften/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalentwicklung und Minderheitenschutz ===&lt;br /&gt;
Die 2022 eingerichtete Abteilung Regionalentwicklung und Minderheitenschutz ist in Cottbus ansässig und wird mit Drittmitteln aus dem Bundesprogramm „Sorbische Sprache und Kultur im Strukturwandel“ gefördert. Sie arbeitet politik- und praxisbezogen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Auswirkungen des Strukturwandels in der Lausitz auf die sorbische Gemeinschaft sowie auf Maßnahmen zur Sprachrevitalisierung und Inwertsetzung sorbischer Kultur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/forschung/regionalentwicklung-und-minderheitenschutz/ |titel=https://www.serbski-institut.de/forschung/regionalentwicklung-und-minderheitenschutz/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sorbische Zentralbibliothek ===&lt;br /&gt;
Die Sorbische Zentralbibliothek wurde 1949 aus den geretteten Restbeständen der Bibliothek der Maćica Serbska aufgebaut und 1951 dem Institut für sorbische Volksforschung zugeordnet. Sie sammelt systematisch sämtliche sorbischsprachigen sowie die Sorben betreffenden Veröffentlichungen und übernimmt damit eine Funktion vergleichbar mit der einer [[Nationalbibliothek]]. Ihr Bestand umfasste im Jahr 2024 etwa 110.000 Medieneinheiten vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/bibliothek/ |titel=https://www.serbski-institut.de/bibliothek/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sorbisches Kulturarchiv ===&lt;br /&gt;
Das Sorbische Kulturarchiv ging ebenfalls aus den Altbeständen der Maćica Serbska hervor. Es sammelt, erschließt und bewahrt Archivgut mit sorbischem oder sorabistischem Bezug, das nicht von staatlichen Archiven übernommen wird. Der Gesamtbestand belief sich 2024 auf rund 685 laufende Meter und umfasst Materialien ab dem 16. Jahrhundert, mit einem Schwerpunkt im 19. und 20. Jahrhundert. Dazu zählen unter anderem Nachlässe sorbischer Persönlichkeiten, die Akten der Domowina bis 1989 sowie zahlreiche audiovisuelle Quellen, Fotografien, Musikalia, Karten und Plakate. Das Archiv steht der Forschung und Öffentlichkeit offen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/sorbisches-kulturarchiv/ |titel=https://www.serbski-institut.de/sorbisches-kulturarchiv/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit in der universitären Lehre ===&lt;br /&gt;
Alle bisherigen Direktoren des Sorbischen Instituts wurden zu Hochschulprofessoren berufen. Dietrich Scholze war von 1997 bis 2016 [[Honorarprofessor]] für Sorabistik an der [[Universität Leipzig]]. Sein Nachfolger Hauke Bartels wurde zum Wintersemester 2022/23 zum Professor für Sorabistik an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/gsw/slk/slavistik/das-institut/professuren-und-lehrbereiche/sorabistik/inhaber-der-professur |titel=https://tu-dresden.de/gsw/slk/slavistik/das-institut/professuren-und-lehrbereiche/sorabistik/inhaber-der-professur |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeitende des Sorbischen Instituts nehmen regelmäßig Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen wahr, insbesondere an der Technischen Universität Dresden, der Universität Leipzig, der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg|Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg]] und der [[Hochschule Zittau/Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Instituts für sorbische Volksforschung (1951–1991) bzw. des Sorbischen Instituts (seit 1992) hatten nacheinander folgende Personen inne:&lt;br /&gt;
* 1951–1977: [[Pawoł Nowotny]]&lt;br /&gt;
* 1977–1990: [[Měrćin Kasper]] (Martin Kasper)&lt;br /&gt;
* 1990–1992: [[Helmut Faßke|Helmut Faska]]&lt;br /&gt;
* 1992–2015: [[Dietrich Scholze-Šołta]]&lt;br /&gt;
* 2015–2018: [[Hauke Bartels]] als Geschäftsführender Vertreter des Direktors&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Hauke Bartels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen des Sorbischen Instituts ==&lt;br /&gt;
Das Sorbische Institut ist Herausgeber mehrerer wissenschaftlicher Schriftenreihen und Onlineportale.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/publikationen/ |titel=https://www.serbski-institut.de/publikationen/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lětopis. Zeitschrift für Sorabistik und vergleichende Minderheitenforschung&amp;#039;&amp;#039; (gegründet 1952). Online: [https://www.letopis-zeitschrift.de letopis-zeitschrift.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Sorbischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; (71 Bände bis 2023)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Reihe des Sorbischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; (38 Hefte bis 2024)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sorabistische Arbeitspapiere&amp;#039;&amp;#039; (7 Ausgaben bis 2024)&lt;br /&gt;
* Sprachportal &amp;#039;&amp;#039;[https://www.niedersorbisch.de niedersorbisch.de]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sprachportal &amp;#039;&amp;#039;[https://www.obersorbisch.de obersorbisch.de]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* kulturhistorisches Portal &amp;#039;&amp;#039;[https://www2.sorabicon.de sorabicon.de]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wissenschaftsblog &amp;#039;&amp;#039;[https://lausitz.hypotheses.org lausitz.hypotheses.org]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gremien des Sorbischen Instituts ==&lt;br /&gt;
Das Sorbische Institut wurde zum 1. Januar 1992 vom Freistaat Sachsen gemeinsam mit dem Land Brandenburg in der privatrechtlichen Organisationsform eines [[Eingetragener Verein|eingetragenen Vereins]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/hginfo_1213 |titel=Hintergrundinformation zum Sorbischen Institut (SI), Bautzen/Cottbus (29. April 2013). |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, das Kuratorium, der Vorstand des Vereins (zugleich leitender Direktor des Instituts) und der Wissenschaftliche Beirat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.serbski-institut.de/institut/gremien/ |titel=https://www.serbski-institut.de/institut/gremien/ |abruf=8.8.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Trägerverein gehören Vertreter folgender Institutionen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen ([[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus|Sächsisches]] [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus|Staatsministerium für Wissenschaft, Hochschule und Forschung]])&lt;br /&gt;
* Land Brandenburg ([[Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg|Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur]])&lt;br /&gt;
* [[Stiftung für das sorbische Volk|Stiftung für das Sorbische Volk]]&lt;br /&gt;
* [[Maćica Serbska]]&lt;br /&gt;
* [[Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde]]&lt;br /&gt;
* [[Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa|Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gehören folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Verein an: [[Silke Göttsch-Elten]], [[Konrad Köstlin]], [[Roland Marti]], [[Christian Prunitsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kuratorium des Sorbischen Instituts gehören Vertreter folgender Institutionen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Hochschule und     Forschung)&lt;br /&gt;
* Land Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur)&lt;br /&gt;
* Stiftung für das Sorbische Volk&lt;br /&gt;
* Verein des Sorbischen Instituts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind mit beratender Stimme im Kuratorium vertreten: ein Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats sowie der Direktor des Sorbischen Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Wissenschaftlichen Beirat des Sorbischen Instituts gehören Vertreterinnen und Vertreter der am Institut vertretenen Fachrichtungen und Forschungsschwerpunkte an. Im Jahr 2024 setzte sich das Gremium wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tilman Berger]], Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* [[Silke Göttsch-Elten]], Universität Kiel&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Heyer]], Universität Leipzig&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Lewaszkiewicz]], Universität Poznań&lt;br /&gt;
* [[Roland Marti]] (Vorsitzender), Universität Saarbrücken&lt;br /&gt;
* [[Andreas Rutz]], Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde&lt;br /&gt;
* [[Paul Videsott]], Freie Universität Bozen&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Warmbrunn]], Herder-Institut Marburg&lt;br /&gt;
* [[Annette Werberger]], Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Pollack: „Fördern und zensieren: Minderheitenforschung in der DDR / Support and Censorship: Research on Minorities in the GDR“, in: &amp;#039;&amp;#039;Public History Weekly&amp;#039;&amp;#039; 10 (2022), Nr. 4. [[DOI:10.1515/phw-2022-19996]].&lt;br /&gt;
* Friedrich Pollack: „Das Sorbische Institut / Serbski institut in Bautzen und Cottbus. Geschichte und Profil einer interdisziplinären Forschungseinrichtung“, in: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für deutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 153 (2017), S. 417–429. [https://doi.org/10.17613/qest-8137 DOI: 10.17613/qest-8137].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Tätigkeit des Sorbischen Instituts = Wo dźěławosći Serbskeho instituta = Wó źěłabnosći Serbskego instituta 2015–2016&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausgabe zum 25-jährigen Jubiläum. Bautzen: Sorbisches Institut, 2017. URL: https://www.serbski-institut.de/wp-content/uploads/2021/11/Taetigkeitsbericht-SI-2015-16.3653.pdf&lt;br /&gt;
* Wilhelm Zeil: &amp;#039;&amp;#039;Sorabistik in Deutschland. Eine wissenschaftsgeschichtliche Bilanz aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Bautzen: Domowina-Verlag, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.serbski-institut.de/ Sorbisches Institut]&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=3012818-3|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=k|GND=3012818-3|LCCN=no93008549|VIAF=172120102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbisches Institut| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorabistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsinstitut in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothek in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturarchiv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Organisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung in Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordostring (Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Organisation (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archiv (Sachsen)|Bautzen]]&lt;/div&gt;</summary>
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