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	<title>Sopwith Tabloid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:56:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sopwith_Tabloid&amp;diff=564837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl konkretisiert/angepasst, +wl, Einzelnachweis formatiert/ergänzt, gleichlautende Tabelleneinträge zusammengefasst, Formalie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sopwith_Tabloid&amp;diff=564837&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-14T20:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl konkretisiert/angepasst, +wl, Einzelnachweis formatiert/ergänzt, gleichlautende Tabelleneinträge zusammengefasst, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                =&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Sopwith Schneider.jpg|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schwimmer-Tabloid bei der [[Schneider Trophy]] in [[Monaco]] 1914, geflogen von Howard Pixton&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Sportflugzeug|Sport-]] und [[Aufklärungsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{GBR}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Sopwith Aviation Company|Sopwith]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = November 1913&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1914&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum =&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 36&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;Doppeldecker, Dreifachdecker &amp;amp; Wasserflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom, Bindlach 2001, ISBN 3-8112-1872-7, S.&amp;amp;nbsp;291.&amp;lt;/ref&amp;gt;–40&amp;lt;ref&amp;gt;Enzo Antolucci, Paolo Matricardi: Flugzeuge von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg. Falken-Verlag, Wiesbaden 1975, ISBN 3-8068-0391-9, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tabloids&lt;br /&gt;
136 Schneiders&amp;lt;ref&amp;gt;J.M. Bruce, in: &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 1957, S. 847.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sopwith Tabloid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ihre Wasserflugzeugversion &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sopwith Schneider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]]-[[Sportflugzeug]]e, die von der [[Sopwith Aviation Company]] 1913 gebaut wurden.&lt;br /&gt;
Beide prägten mit ihrer kompakten Bauweise und ihrem wendigen Flugverhalten über die Kriegsjahre hinweg die konstruktive Auslegung der nachfolgenden Sopwith Flugzeugtypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die von [[Thomas Sopwith]] konstruierte &amp;#039;&amp;#039;Tabloid&amp;#039;&amp;#039; wurde am 29. November 1913, wenige Tage nach ihrem Erstflug, in [[Hendon (London)|Hendon]] der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Steuerung erfolgte nicht über [[Querruder]], sondern durch [[Tragflächenverwindung]]. Als Motor diente ein 80&amp;amp;nbsp;PS (60&amp;amp;nbsp;kW) leistender [[Umlaufmotor]] des Typs [[Gnome et Rhône|Gnôme]] [[Monosoupape]]. In der zweisitzigen Maschine gelang es dem Werkspiloten [[Harry Hawker]] mit einem neben ihm sitzenden Passagier in nur einer Minute eine Höhe von 1200&amp;amp;nbsp;ft (647&amp;amp;nbsp;m) zu erreichen; außerdem erzielte er die damals beachtliche Geschwindigkeit von 148&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flying At Hendon&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Dezember 1913, S. 1318.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Tabloid&amp;#039;&amp;#039; erhielt die Maschine in Anlehnung an einen damals populären Erste-Hilfe-Kasten, der sehr kompakt gehalten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Jarrett: &amp;#039;&amp;#039;Concentrated Goodness&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aeroplane Monthly&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1981, S. 546. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;… because it contains so many good qualities in such small compass, and also because it is such a concentrated dose of medicine for certain gentlemen at the Royal Aircraft Factory&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leistungen der Maschine war bei ihrem Erscheinen überragend und übertrumpften die aller Konkurrenten, sodass sowohl das [[Royal Flying Corps]] (RFC) als auch der [[Royal Naval Air Service]] (RNAS) mehrere Flugzeuge bestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Wettbewerb um die [[Schneider-Trophy]] in [[Monaco]] baute Sopwith eine spezielle [[Wasserflugzeug]]variante der Tabloid. Der &amp;#039;&amp;#039;Schneider Racer&amp;#039;&amp;#039; wurde mit einem {{PS2kW|100|0|1}} leistenden Gnôme-Monosoupape-Umlaufmotor ausgestattet und mit Schwimmern und einer Heckflosse versehen. Das Wasserflugzeug war ursprünglich mit einem einzigen breiten Mittelschwimmer ausgestattet, aber als es Anfang 1914 in Hamble den Erstflug absolvieren sollte, kenterte es nach dem Start des Motors, schleuderte seinen Piloten Howard Pixton in den Hamble River und sank. Das beschädigte Flugzeug wurde geborgen und zur Reparatur ins Werk zurückgebracht. Der Zeitdruck gestattete es nicht mehr, die Schwimmerkonstruktion aufwändig zu überarbeiten, daher wurde der große Einzelschwimmer der Länge nach in zwei getrennte Schwimmer geteilt. Derart modifiziert, startete der Racer am 8. April 1914 zum Erstflug auf der [[Themse]] bei [[Glover’s Island]]. Pixton war mit den Flugeigenschaften der Maschine sehr zufrieden und ließ sie nach Monaco verfrachten, wo er am Vorabend des Wettbewerbs noch kleinere Änderungen vornahm und eine neue Luftschraube einbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;J. M. Bruce: &amp;#039;&amp;#039;The British Aeroplanes 1914–18&amp;#039;&amp;#039;. Funk &amp;amp; Wagnalls, New York 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. April 1914 setzte sich Pixtons Racer gegen das zweitplatzierte [[FBA Type A|FBA-Flugboot]] durch und gewann die Trophy mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 139,66&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;David Mondey: &amp;#039;&amp;#039;Britain captures Schneider Trophy&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;AIR Enthusiast&amp;#039;&amp;#039; Seventeen, Dezember 1981–März 1982, S. 37 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schneider Racer&amp;#039;&amp;#039; wurde nach seiner Rückkehr zum Landflugzeug zurückgebaut und geriet in Vergessenheit. Erst als der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] den Einsatz von schnellen, einsitzigen Wasserflugzeugen erforderte, wurde das Tabloid-Wasserflugzeug ab November 1914 in Produktion genommen und als &amp;#039;&amp;#039;Sopwith Schneider&amp;#039;&amp;#039; an den [[Royal Naval Air Service|Royal Naval Air Service (RNAS)]] geliefert. Die Serienmaschinen glichen weitgehend dem Racer. Die Quersteuerung erfolgte zunächst durch Flügelverwindung, spätere Serienmaschinen erhielten jedoch Querruder. Das Leitwerk hatte eine etwas größere Fläche, und es wurde eine auffällig vergrößerte Heckflosse eingebaut, die mit ihrer buckligen Vorderkante zum Erkennungsmerkmal der Sopwith Schneider wurde. Die Schwimmerkonstruktion wurde durch eine zusätzliche Diagonalstrebe verstärkt und der Einbau eines [[Lewis-Maschinengewehr|Lewis-MG]] vorgesehen. Als Antrieb diente der {{PS2kW|100|0|1}} [[Clerget-Blin|Clerget]]-Motor. Ein Flugzeug erhielt versuchsweise die stromlinienförmigen Schwimmer des Typs Linton-Hope, das den von Major Linton-Hope entworfenen Flugbootrümpfen entsprach. Obwohl dadurch die Höchstgeschwindigkeit um 8&amp;amp;nbsp;km/h erhöht wurde, setzte sich diese Modifikation nicht durch.&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
=== Einsatz durch das RFC ===&lt;br /&gt;
Vermutlich erreichten die meisten der etwa 36–40 Tabloids des RFC nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] die Front in [[Frankreich]], wo sie als schnelle und wendige [[Aufklärungsflugzeug]]e eingesetzt wurden. Der später als erfolgreicher Kampfflieger hoch dekorierte [[James McCudden]] schrieb: &amp;#039;&amp;#039;„Sie nützten uns als Jagdmaschinen nicht sehr viel, weil sie in keiner Weise mit Feuerwaffen ausgerüstet waren. Sie konnten aber - und taten dies auch - für die Aufklärung Außerordentliches leisten.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Major James T. B. McCudden: &amp;#039;&amp;#039;Flying Fury: Five Years in the Royal Flying Corps.&amp;#039;&amp;#039; (Orig.: Aeroplane, London 1919) Greenhill, Elstree 1987, ISBN 0-947898-60-3., zitiert gem. Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Orell-Füssli-Verlag, Zürich 1968, S.&amp;amp;nbsp;134&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einige Tabloids wurden von der Truppe mit einem fest montierten [[Lewis-Maschinengewehr|Lewis-MG]] versehen, das über die obere Tragfläche hinweg oder am Rumpf angebracht, seitlich am Propellerkreis vorbeischoss. Mindestens eine Tabloid des RFC erhielt jedoch einen mit Ablenkblechen versehenen Propeller, der es ermöglichte, mit dem nach vorn ausgerichteten MG durch den Propellerkreis zu feuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem April 1915 wurden die Sopwith Tabloids des RFC von der Front abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz durch den RNAS ===&lt;br /&gt;
Zentrale Aufgabe der britischen Navy war die Bekämpfung deutscher Seestreitkräfte und Luftschiffe.&lt;br /&gt;
* Am 8. Oktober 1914 um 13.20h starteten daher die Marine-Offiziere Spenser D. A. Grey und R. L. G. Marix von der Eastchurch Squadron des RNAS mit den beiden Tabloids No. 167 und No. 168 von [[Antwerpen]] aus zum Angriff mit je zwei 20-lb-Bomben gegen die deutschen [[Luftschiffhalle]]n in [[Köln]] und [[Düsseldorf]]. Während Grey die Hallen in Köln verfehlte und stattdessen den Kölner Hauptbahnhof bombardierte, durchschlugen die beiden von Marix aus 200 m Höhe abgeworfenen Bomben das Dach der Luftschiffhalle in Düsseldorf und zerstörten den neuen, in einer gewaltigen Stichflamme aufbrennenden [[Zeppelin]] [[LZ 25|LZ 25 (Z&amp;amp;nbsp;IX)]]. Marix musste mit beschädigter Maschine vor Antwerpen zwar notlanden, konnte sich aber zu den eigenen Linien durchschlagen. Stolz erinnerte Thomas Sopwith in einem Brief vom 28. Dezember 1914 die britische Admiralität: &amp;#039;&amp;#039;„Meine Herren. In Bezug auf den kürzlichen Angriff auf die deutschen Luftschuppen in Köln und Düsseldorf, ausgeführt von Sqn. Cdr. Spenser D. A. Grey und Fl. Lieut. R. L. G. Marix, wird es Sie vielleicht interessieren zu erfahren, dass es sich bei den verwendeten Maschinen um Ihre Sopwith Tabloid-Flugzeuge handelte.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Horace Frederic King: &amp;#039;&amp;#039;Sopwith Aircraft 1912–1920&amp;#039;&amp;#039;. Putnam, London 1981, ISBN 978-0-370-30050-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 1914 orderte der RNAS 136 Sopwith-Tabloid-Wasserflugzeuge und bewaffnete einige davon behelfsmäßig mit MGs. Anfang 1915 wurden die ersten Sopwith Schneider an die Wasserflugzeugstationen der englischen Küste und als Bordflugzeuge an verschiedene Schiffe ausgeliefert und mit 29&amp;amp;nbsp;kg Bomben bestückt zu Patrouillenflügen gegen feindliche U-Boote, bzw. mit Lewis-MG und Brandmunition bewaffnet über der [[Nordsee]] gegen Luftschiffe eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai 1915 unternahm das Wasserflugzeug-Mutterschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Ben-my-Chree (Schiff, 1915)|Ben-my-Chree]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals eine Angriffsfahrt mit Ziel [[Norddeich]]. Als ein Zeppelin gesichtet wurde, versuchte man eilig ein auf Behelfsräder gesetztes Schneider-Wasserflugzeug von Bord zu starten, musste aber aufgrund Motorversagens den Startversuch abbrechen.&lt;br /&gt;
* An Bord von leichten [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzern]] nahmen die Sopwith Schneider wann immer es möglich war an Patrouillenfahrten teil. Im Juni 1915 ließ die [[Arethusa (Schiff, 1914)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Arethusa&amp;#039;&amp;#039;]] ihre Sopwith Schneider gegen ein Luftschiff starten, aber der Pilot kehrte zum Kreuzer zurück, weil er irrtümlich geglaubt hatte, er würde zurückgerufen.&lt;br /&gt;
* Am 4. Juli 1915 sichtete der Flugzeugträgers [[Engadine|HMS Engadine]] vier deutsche Luftschiffe und ließ seine drei fabrikneuen Sopwith Schneider zu Wasser. In der bewegten See brachen jedoch die Schwimmer aller Flugzeuge; zwei gingen verloren und nur eines konnte geborgen werden.&lt;br /&gt;
* Wegen solcher Vorkommnisse sank das Vertrauen der Marineoffiziere in den Einsatz von Wasserflugzeugen, auch wenn deren Wert für die Feuerleitung der Schiffsgeschütze hoch eingeschätzt wurde. Da das Herablassen der Wasserflugzeuge per Kran vom Trägerschiff in die bewegte See wegen der zerbrechlichen Holzschwimmer ein großes Gefahrenmoment darstellte, schlug der Befehlshaber der [[Grand Fleet]] [[Admiral]] [[John Jellicoe, 1. Earl Jellicoe|John Jellicoe]] Ende Juli 1915 vor, Wasserflugzeuge unmittelbar vom 37 Meter langen Flugdeck des Flugzeugträgers HMS Campania starten zu lassen. Dazu wurde die Hauptschwimmer des Wasserflugzeugs auf ein zweirädriges Gestell gesetzt, das nach dem Start ins Meer fiel. Am 6. August 1915 erprobte Flight-Lieutenant W. L. Welsh erfolgreich das neue Startverfahren mit einer Startstrecke von 34 Metern, wobei das Schiff mit 17 Knoten (31&amp;amp;nbsp;km/h) gegen den Wind dampfte.&lt;br /&gt;
* Angesichts der im Jahr 1915 zunehmenden Luftschiffangriffe auf England ließ die [[Royal Navy]] Raddampfer mit geringem Tiefgang mit je vier Wasserflugzeugen ausrüsten und 80 Kilometer ostwärts der [[England|englischen]] Küste Patrouillenfahrten durchzuführen. Ende März 1916 wurden dazu die beiden Raddampfer HMS Killingholme aus dem gleichnamigen Küstenort und HMS Brocklesby aus [[Great Yarmouth|Yarmouth]] mit jeweils zwei oder drei Sopwith Schneider an Bord eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Im April und im Mai 1916 stach das U-Boot E.22 in Überwasserfahrt mit Sopwith Schneiders an Deck in See und setzte die Wasserflugzeuge erfolgreich auf offenem Meer ab, welche danach nach [[Felixstowe]] zurück flogen. Zu dieser Zeit erprobte die [[Kaiserliche Marine|deutsche Marine]] ebenfalls ein solches Verfahren mit einem zweisitzigen [[Flugzeugbau Friedrichshafen|Friedrichshafen]]-Wasserflugzeug.&lt;br /&gt;
Die Sopwith Schneider dienten auch im östlichen Mittelmeer und im [[Rotes Meer|Roten Meer]], wo sie von den Trägerschiffen HMS Ben-my-Chree, HMS Empress, HMS Anne und [[Reichenfels (Schiff, 1903)#Die Frachtschiffe der Reichenfels-Klasse|HMS Raven II]] gegen die [[Osmanisches Reich|osmanischen Truppen]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
* Am 8. April 1915 fuhr der Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Ark Royal (Schiff, 1914)|Ark Royal]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Mudros]], um dort zwei Sopwith Tabloid gegen zwei Sopwith Schneider auszutauschen. Eine davon wurde im gleichen Monat als Ersatz für ein Sopwith Wasserflugzeug Typ 807 an den Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Doris&amp;#039;&amp;#039; übergeben, welches während der [[Schlacht von Gallipoli]] mehrere Aufklärungsflüge über [[Izmir|Smyrna]] durchführte.&lt;br /&gt;
* Am 21. November 1916 schoss Unterleutnant A. F. Brandon mit seiner Sopwith-Schneider ein feindliches Flugzeug bei dessen Angriff gegen den Luftschiffschuppen von Mudros ab.&lt;br /&gt;
Mit Erscheinen der [[Sopwith Baby]] ([[Royal Naval Air Service|RANS]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Admiralty Type 8200&amp;#039;&amp;#039;) mit 110-PS-Clerget-Motor wurde die Sopwith Tabloid aus dem Marineeinsatz abgezogen, einige Sopwith Schneider blieben jedoch noch bis 1918 im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
* Prototyp(en)&lt;br /&gt;
* Schneider Racer (Rekordflugzeug)&lt;br /&gt;
* Erste Kleinserie von sechs Flugzeugen (4*RFC/2*RNAS)&lt;br /&gt;
* Kriegs-Serienversion der Sopwith Tabloid&lt;br /&gt;
* Kriegs-Serienversion der Sopwith Schneider, inoffiziell auch als &amp;#039;&amp;#039;Tabloid-Baby&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&lt;br /&gt;
* In Russland wurden unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebed VII&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebed VIII&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Russkij Tabloid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ohne Lizenz geringfügig modifizierte Kopien der Sopwith Tabloid in geringer Stückzahl nachgebaut und von der [[Fliegertruppe (Russisches Reich)|russischen Fliegertruppe]] als Schulflugzeug eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv|url=http://www.wwiaviation.com/russia1915.html|wayback=20101130140623 |text=Russian Aviation 1915 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pilotfriend.com/photo_albums/timeline/Lebed%20VII.htm |titel=Lebed VII |werk=www.pilotfriend.com |abruf=2025-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sopwith Tabloid rear view.jpg|Heckansicht der am 29. November 1913 in Hendon vorgestellten Maschine – noch ohne Sichtausschnitt in der oberen Tragfläche und dem Seitenruder ohne Heckflosse&lt;br /&gt;
Aviation in Britain Before the First World War RAE-O136.jpg|Vorkriegsaufnahme einer Sopwith Tabloid mit Kufen-Fahrgestell, Sichtaussparung über dem Cockpit und modifiziertem Leitwerk mit Heckflosse&lt;br /&gt;
Sopwith Schneider.jpg|Marineversion der Sopwith Schneider&lt;br /&gt;
RNAS Sopwith Schneider Ministry of Information First World War Miscellaneous Collection Q33778.jpg| Sopwith Schneider des RNAS im Flug&lt;br /&gt;
Watervliegtuig in een hal, RP-F-F21276.jpg|Ausstellung einer erbeuteten Sopwith Schneider in [[Berlin]] 1917&lt;br /&gt;
Aircraft in Warfare (1916) - Plate XII.png|Bruchlandung mit Überschlag. Die beiden Lüftungsschlitze unter dem Motor sind deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sopwith&amp;quot; (Tabloid) biplane LCCN2014697247.jpg|Tabloid als Sportflugzeug&lt;br /&gt;
Replica Sopwith Tabloid 168 (G-BFDE) (8565687466).jpg|Nachbau der Tabloid im [[Royal Air Force Museum]]&lt;br /&gt;
Sopwith Tabloid RAFM.jpg|Nachbau im Royal Air Force Museum, Detailaufnahme&lt;br /&gt;
Lebed_VII_(russ._Sopwith_Tabloid)_IRAS_1914.jpg|Modell der russischen Lebed VII/VIII&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Sopwith Tabloid&lt;br /&gt;
! Sopwith Schneider&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Lebed VII/VIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 6,20 m || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6,95 m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 7,83 m || 7,82 m || 7,49 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,57 m ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 22,39 m² || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 309 kg || 556 kg || 545 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 481 kg || 778 kg || 717 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb&lt;br /&gt;
| 1 × 9-Zylinder-Umlaufmotor [[Gnôme Monosoupape]],&amp;lt;br /&amp;gt; {{PS2kW|80}} || 1 × 9-Zylinder-Umlaufmotor Clerget, {{PS2kW|100}} || 1 × 9-Zylinder-Umlaufmotor Gnôme Monosoupape, {{PS2kW|80}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 148 km/h || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 2000 m || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 510 km || 280 km ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 3 h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 1 Lewis-MG (optional) || 1 × Lewis-MG, 2 × 20-lb-(9-kg-)Bomben (optional) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1–2 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erstflug || November 1913 || Frühjahr 1914 || 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatz || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1914–15 || ab 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stückzahl || 30–36 || 133 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Enzo Antolucci, Paolo Matricardi: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Falken-Verlag, Wiesbaden 1975, ISBN 3-8068-0391-9, S. 212.&lt;br /&gt;
* J.M. Bruce: &amp;#039;&amp;#039;The British Aeroplanes 1914–18&amp;#039;&amp;#039;. Funk &amp;amp; Wagnalls, New York 1957.&lt;br /&gt;
* Horace Frederic King: &amp;#039;&amp;#039;Sopwith Aircraft 1912-1920.&amp;#039;&amp;#039; Putnam, London 1981, ISBN 978-0-370-30050-4.&lt;br /&gt;
* Peter Lewis: &amp;#039;&amp;#039;The British Fighters since 1912&amp;#039;&amp;#039;. Putnam, London 1979, ISBN 0-370-30250-8&lt;br /&gt;
* Francis K. Mason: &amp;#039;&amp;#039;The British Fighters since 1912&amp;#039;&amp;#039;. Putnam Aeronautical, London 1979, ISBN 978-0-85177-852-5&lt;br /&gt;
* Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Orell-Füssli-Verlag, Zürich 1968, S. 53, 135.&lt;br /&gt;
* Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1959.&lt;br /&gt;
* Michael Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;Doppeldecker, Dreifachdecker &amp;amp; Wasserflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom-Verlag, Bindlach 2001, ISBN 3-8112-1872-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=U4un08EtbpI &amp;#039;&amp;#039;The biplane that influenced two decades of fighter development: The Sopwith Tabloid&amp;#039;&amp;#039;] (youtube.com) – aufgerufen am 10. März 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=2uhqwAg7hDE &amp;#039;&amp;#039;The Arrival of Sopwith Tabloid 168&amp;#039;&amp;#039;] (youtube.com) – aufgerufen am 10. März 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HAEdmj6SqUA &amp;#039;&amp;#039;Sopwith Tabloid marking 100 years of aviation in kingston&amp;#039;&amp;#039;](youtube.com) – aufgerufen am 10. März 2024&lt;br /&gt;
* [https://flyingmachines.ru/Site2/Crafts/Craft25671.htm &amp;#039;&amp;#039;Sopwith Tabloid&amp;#039;&amp;#039;] (flyingmachines.ru) – aufgerufen am 10. März 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Ersten Weltkrieges (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmerflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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