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	<title>Sopran - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-24T04:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Diskant}}&lt;br /&gt;
{{Linkbox Stimmlagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sopran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seit dem 18. Jahrhundert aus italienisch &amp;#039;&amp;#039;soprano&amp;#039;&amp;#039;, als ‚Oberstimme‘ im 16. Jahrhundert entstanden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Aufl., hrsg. von [[Walther Mitzka]], De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 717.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus {{itS|sopra}} ‚(dar)über‘; [[Plural]] &amp;#039;&amp;#039;die Soprane&amp;#039;&amp;#039;, in der Schweiz auch &amp;#039;&amp;#039;die Sopräne&amp;#039;&amp;#039;) ist die höchste menschliche [[Stimmlage]] und wird in der großen Mehrzahl der Fälle von Frauen gesungen. Sie kann aber auch von Jungen vor dem [[Stimmbruch]] ([[Knabensopran]]) oder von Männern im [[Falsett]] gesungen werden. Daneben wurde die Sopranstimme in vergangenen Jahrhunderten auch von [[Kastrat]]en besetzt. Nur vereinzelt gibt es „natürliche Kastraten“. In der [[Renaissance]] und der [[Barockmusik|Barockzeit]] wurde die Sopranlage im vokalen und instrumentalen Bereich auch als &amp;#039;&amp;#039;Cantus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Diskant (Instrument)|Diskant]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sängerin oder ein Sänger dieser Stimmlage wird &amp;#039;&amp;#039;Sopranistin&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sopranist&amp;#039;&amp;#039; oder einfach &amp;#039;&amp;#039;Sopran&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tonumfang]] der Sopranstimme reicht normalerweise von c’ bis a’’, bei Berufssängerinnen sind aber viel höhere Töne möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesangsfächer ==&lt;br /&gt;
Einige spezialisierte Gesangsfächer für den Sopran, die sich seit dem 19. Jahrhundert herausbildeten, sind:&lt;br /&gt;
* [[lyrischer Sopran]]&lt;br /&gt;
* [[dramatischer Sopran]]&lt;br /&gt;
* lyrischer [[Koloratursopran]], für Partien von hoher [[Virtuosität]]&lt;br /&gt;
* dramatischer [[Koloratursopran]], für Partien von hoher Virtuosität und Dramatik&lt;br /&gt;
* [[Soubrette]], für Partien aus dem komischen Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Tonhöhen der stimmlagen.png|800|Tonhöhen der verschiedenen Stimmlagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Knabensopran ==&lt;br /&gt;
Als Knabensopran wird die Stimmlage bezeichnet, die dem Sopran entspricht, jedoch von einem Knaben vor dem [[Stimmbruch]] gesungen wird. (Eine tiefere Knabenstimme ist der [[Knabenalt]].) Knabenstimmen singen traditionell die hohen Stimmlagen in [[Knabenchor|Knabenchören]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Rollen für Knabensopran sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Erster und Zweiter Knabe in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039; von Mozart&lt;br /&gt;
* Augurenknabe Elamir in &amp;#039;&amp;#039;[[Tarare (Oper)|Tarare]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. in &amp;#039;&amp;#039;[[Axur, re d’Ormus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio Salieri|Salieri]]&lt;br /&gt;
* Ein junger Hirt in &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]&amp;#039;&amp;#039; von Wagner&lt;br /&gt;
* Yniold in &amp;#039;&amp;#039;[[Pelléas et Mélisande (Oper)|Pelléas et Mélisande]]&amp;#039;&amp;#039; von Debussy&lt;br /&gt;
* Knabenstimme in &amp;#039;&amp;#039;[[Elias (Mendelssohn)|Elias]]&amp;#039;&amp;#039; von Mendelssohn&lt;br /&gt;
* Miles in &amp;#039;&amp;#039;[[The Turn of the Screw (Oper)|The Turn of the Screw]]&amp;#039;&amp;#039; von Benjamin Britten&lt;br /&gt;
* Oberto in &amp;#039;&amp;#039;[[Alcina]]&amp;#039;&amp;#039; von Händel&lt;br /&gt;
* Pepicek in &amp;#039;&amp;#039;[[Brundibár]]&amp;#039;&amp;#039; von Hans Krasa&lt;br /&gt;
* [[Pollicino]] in [[Hans Werner Henze]]s gleichnamiger Oper&lt;br /&gt;
* Gustave im Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Liebe stirbt nie]]&amp;#039;&amp;#039; von Andrew Lloyd Webber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Knabensoprane waren:&lt;br /&gt;
* [[Ernest Lough]] war der erste Knabensopran, der durch Plattenaufnahmen kommerziell erfolgreich war; seine berühmte [[Deutsche Grammophon|Deutsche-Grammophon]]-Aufnahme der Mendelssohn-Arie &amp;#039;&amp;#039;Hear my Prayer&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1927 erhielt 1962 die [[Goldene Schallplatte]].&lt;br /&gt;
* [[Roy Goodman]] erlangte 1963 mit der Aufnahme von [[Gregorio Allegri]]s &amp;#039;&amp;#039;Miserere&amp;#039;&amp;#039; unter [[David Willcocks]] internationale Berühmtheit.&lt;br /&gt;
* [[David Hemmings]], später Filmschauspieler, begann seine Karriere als der von [[Benjamin Britten]] bevorzugte Interpret der Rollen für Knabensopranisten in seinen Opern.&lt;br /&gt;
* [[Aled Jones]] war in seiner Kindheit, u.&amp;amp;nbsp;a. durch den [[BBC]]-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;The Treble&amp;#039;&amp;#039; und seine Interpretation des Titelsongs &amp;#039;&amp;#039;Walking in the Air&amp;#039;&amp;#039; zu dem britischen Animationsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schneemann (1982)|The Snowman]]&amp;#039;&amp;#039;, der bekannteste Knabensopran Großbritanniens und sang für [[Elisabeth&amp;amp;nbsp;II.]] sowie Papst [[Johannes Paul II.]]&lt;br /&gt;
* [[Allan Bergius]], langjähriger Solist des [[Tölzer Knabenchor]]s, sang u.&amp;amp;nbsp;a. die Sopran-Partie in Mahlers [[4. Sinfonie (Mahler)|Vierter Sinfonie]] unter [[Leonard Bernstein]] in Wien, Mailand und auf einer Konzertreise durch die Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Männersopran ==&lt;br /&gt;
Einige Jahrhunderte lang wurde versucht, die Knabenstimme guter Sänger durch [[Kastration]] zu erhalten. Die so entstandenen [[Kastrat]]en konnten ihre Stimmen noch weiter trainieren und hatten gegenüber Knaben ein größeres Lungenvolumen. Diese Methode wird aber heute nicht mehr praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es vereinzelt „natürliche Kastraten“. Dies kann hormonelle Ursachen haben wie beispielsweise beim Sopranisten [[Radu Marian]]. Bei [[Jimmy Scott]] liegt der hormonellen Ursache ein genetischer Defekt zugrunde. Noch seltener sind Umstände wie bei [[Michael Maniaci]]. Auch er kam nie in den Stimmbruch, es entwickelten sich aber aus unbekannten Gründen nur der [[Kehlkopf]] und die [[Stimmbänder]] nicht wie üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.operatoday.com/content/2005/04/an_interview_wi_4.php An Interview With Michael Maniaci.] operatoday.com, 12. April 2005 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber anderen Sängern sind sie in den tiefen Tonlagen beschränkt. Durch die verwendete normale Bruststimme können sie gegenüber Countertenören auch leise Partien gut singen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=E2liGFJFuGk Michael Maniaci talks about his voice] – Ausschnitt aus einer Sendung von BBC four ([[YouTube]]-Video, verfügbar seit 29. Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer, die nach dem Stimmbruch in der Lage sind, Sopran zu singen, werden meist als [[Countertenor]] bezeichnet, manchmal auch als Sopranisten oder männliche Soprane. Sie arbeiten meist durch die Benutzung von [[Kopfstimme]] oder [[Falsett]]-Technik, was aber einen anderen Klang erzeugt als eine Knabenstimme. Sänger wie [[Angelo Manzotti]] haben eine eigene Technik ohne Falsett entwickelt, was zu einer klareren Stimme führt. Diese Arten von Sänger haben einen recht großen Stimmumfang. Bei [[Arno Raunig]] sind es über dreieinhalb Oktaven, bei [[Edson Cordeiro]] gar vier Oktaven. Letzterer erreicht einen Ton, der eine Stufe über Mozarts &amp;#039;&amp;#039;Königin der Nacht&amp;#039;&amp;#039; in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039; angesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sängerinnen und Sängern klassischer Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Dahlhaus]], [[Hans Heinrich Eggebrecht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sopran.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Riemann. Musiklexikon in vier Bänden und einem Ergänzungsband.&amp;#039;&amp;#039; 4. Band &amp;#039;&amp;#039;R–Z&amp;#039;&amp;#039;. Schott, Mainz, ISBN 3-7957-8304-6  / Piper, München, ISBN 3-492-18304-2 (Piper), S. 174.&lt;br /&gt;
* [[Horst Seeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Sopran&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Opern Lexikon K–Z&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1982, ISBN 3-499-16287-3, S. 819/820.&lt;br /&gt;
* Klaus Kalchschmid: &amp;#039;&amp;#039;Auf Höhenflug&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, Juni 2007, S. 34 ff. (Bestandsaufnahme zum Thema Countertenöre)&lt;br /&gt;
* [[Kai Wessel (Sänger)|Kai Wessel]], [[Arnold Jacobshagen]]/Corinna Heer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Countertenor: Die männliche Falsettstimme vom Mittelalter zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schott Campus. Schott Music, Mainz 2013, ISBN 978-3-7957-0793-4.&lt;br /&gt;
* [[Arno Raunig]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Kastraten und Countertenören.&amp;#039;&amp;#039; Raunig, Austria 2008, ISBN 978-3-9503781-0-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Soprano vocalists|Sopran-Sänger}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4392005-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.boysoloist.com/ Verzeichnis von Knabensolisten und Knabenchören]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4392005-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmlage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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