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	<title>Sophronius von Wraza - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T15:08:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sophronius_von_Wraza&amp;diff=1153417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: in dieser Form unerwünscht</title>
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		<updated>2025-10-21T16:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;in dieser Form unerwünscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Софроний Врачанский.jpg|rechts|mini|hochkant|Sophronius von Wraza als Heiliger der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sophronius von Wraza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gebräuchliche Transkription: &amp;#039;&amp;#039;Sofronij Wratschanski&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;Vratchanski&amp;#039;&amp;#039;; {{BgS|Софроний Врачански}}, Geburtsname: &amp;#039;&amp;#039;Stojko Wladislawow&amp;#039;&amp;#039; (bulgarisch Стойко Владиславов); * [[1739]] in [[Kotel]], damals [[Osmanisches Reich]], heute [[Bulgarien]]; † [[1813]] in [[Bukarest]], [[Fürstentum Walachei]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Bischof]], Historiker, Schriftsteller und ein Gelehrter während der [[Bulgarische Wiedergeburt|Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Jugendlicher besuchte Sophronius eine griechischsprachige Schule in Kotel. Später arbeitete er als Lehrer. Der Überlieferung nach soll ihn [[Païssi von Hilandar]] nach einer Begegnung dazu angeregt haben, eine Abschrift der „Slawo-bulgarischen Geschichte“ (bulg. &amp;#039;&amp;#039;История славянобългарска&amp;#039;&amp;#039;) zu fertigen. Diese Abschrift gilt als die erste der Stadt Kotel. Er vermachte diese Ausgabe seiner Stadt und hinterlegte sie in der „Peter und Paulus“ Kirche, damit jeder sich über die Geschichte seines Volkes informieren konnte. 1762 wurde Sophronius in seiner Heimatstadt Kotel zum Priester&amp;lt;ref name=&amp;quot;Härtel/Schönfeld&amp;quot;&amp;gt;Härtel/Schönfeld: &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; geweiht. 1792 verließ er Kotel wegen Differenzen mit einem Mitbruder. In der nachfolgenden Zeit war er als Priester in der Region um [[Karnobat]] tätig. Danach siedelte er nach [[Arbanasi (Bulgarien)|Arbanasi]] um, wo er sich großer Beliebtheit erfreute. Von dort aus unternahm er mehrere Reisen. Er besuchte die heiligen Klöster in [[Athos]] und das [[Kloster Rila]]. Nach dem Tod seiner Frau trat er selbst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Serafim&amp;#039;&amp;#039; ins [[Kloster Kapinowo]] bei [[Weliko Tarnowo]] ein, dessen Leitung er wenig später übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 1794 wurde er zum [[Metropolit]] der [[Diözese von Wraza|Eparchie von Wraza]] geweiht, woraufhin er sich nur noch Sofronij nannte. Seit Jahrhunderten war er der erste bulgarische Bischof. Die Gegend von Wraza war in dieser Zeit sehr unruhig. Der osmanische Verwalter der Region Widin – der Bosniake [[Pascha (Titel)|Pascha]] [[Osman Pazvantoğlu]] rebellierte gegen die Osmanen. Bürgerkriegsähnliche Zustände waren an der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
Während der Kämpfe wurde die Region Opfer von marodierenden türkischen Freischärlern ([[Başı Bozuk]]) und [[Tscherkessen]]. Die Bulgarische Bevölkerung flüchtete in die Nachbarstaaten und nach Russland. Wegen chaotischer Zustände konnte auch Sofronij kaum seine Aufgaben als Bischof erfüllen und musste 1797 über die Donau in die Walachei ins Exil gehen. 1803 kam er in [[Bukarest]] an, wo er an der theologischen Hochschule als Lehrer tätig wurde. 1804 schrieb er im Exil seine durch die Schrift „Leben und Abenteuer“ von [[Dositej Obradović]] beeinflusste Autobiografie – „Leben und Leiden des Sündigen Sofronij“ (bulg. Житие и страдание грешнаго Софрония). Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einem Kloster in der Nähe Bukarests.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nedelnik Oglavlenie.jpg|mini|Nedelnoe Evangelskoe Tolkowanie (1805), Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
Auch politisch wurde Sofronij tätig. Auf seine Anregung hin begab sich eine bulgarische Delegation nach [[Russland]] (1804–1808). Er versuchte auch die bulgarischen Emigranten in Bukarest durch Gründung eines politischen Kreises zu aktivieren. Während des [[Russisch-Türkischer Krieg (1806–1812)|Russisch-Türkischen Krieges von 1806 bis 1812]] war er einer der angesehensten Vertreter des bulgarischen Volkes bei den russischen Generälen. Ein Jahr vor seinem Tod rief er die bulgarische Bevölkerung dazu auf, die russischen Truppen als Befreier zu empfangen und in jeder Hinsicht zu unterstützen. Er mahnte sie – „der lichte Tag, auf den man 400 Jahre gewartet hat, ist nah“ und machte ihr Hoffnung – „Eurer Leiden wurde in ganz Europa bekannt und in allen Zeitungen wurde eure Qual erwähnt und beschrieben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Härtel/Schönfeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer seiner Autobiografie und den Abschriften der „Slawo-bulgarischen Geschichte“ verfasste Sofronij mehrere kurze Erzählungen und philosophische Weisheiten im Geiste der kirchlichen und geistlichen Aufklärung. Er wirkte nicht nur als Schriftsteller und [[Kleriker]], sondern auch Zeichner und [[Kalligraf]]. Unter den erhalten gebliebenen Werken befinden sich auch einige [[Selbstbildnis|Autoporträts]]. Sein genaues Todesdatum ist nicht bekannt. Das letzte von ihm unterschriebene Dokument trägt das Datum 2. August 1813, was als ein möglicher Todeszeitpunkt gewertet wird. Am 31. Dezember 1964 wurde Sofronij durch die bulgarische Kirche [[Heiligsprechung|kanonisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Tätigkeit und Werke ==&lt;br /&gt;
* 1765 Erste Abschrift der &amp;#039;&amp;#039;„Slawo-bulgarischen Geschichte“&amp;#039;&amp;#039; (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„История славянобългарска“&amp;#039;&amp;#039;) für die „Peter und Pauls“ Kirche in Kotel. Sie befindet sich heute in der bulgarischen Nationalbibliothek „Kyrill und Methodius“.&lt;br /&gt;
* 1781 Zweiter Abschrift der &amp;#039;&amp;#039;„Slawo-bulgarischen Geschichte“&amp;#039;&amp;#039; (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„История славянобългарска“&amp;#039;&amp;#039;) für den eigenen Gebrauch. Sie wird heute in der Bibliothek der Rumänischen Akademie der Wissenschaft aufbewahrt.&lt;br /&gt;
* 1804 Autobiografie – &amp;#039;&amp;#039;„Leben und Leiden des Sündigen Sofronij“&amp;#039;&amp;#039; (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„Житие и страдание грешнаго Софрония“&amp;#039;&amp;#039;), zum ersten Mal 1862 von [[Georgi Sawa Rakowski]] gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Ausgabe: Insel Verlag Leipzig 1972. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1805 &amp;#039;&amp;#039;„Nedelnoe Evangelskoe Tolkowanie“&amp;#039;&amp;#039; – (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„Неделное евангелское толкование“&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* 1805 „Buch von 1805 über die christlich-orthodoxe, jüdische, und mohammedanische Religion“, geteilt in 3 Kapitel; eins für jede Religion.&lt;br /&gt;
* 1806 &amp;#039;&amp;#039;„Kiriakodroumion siretsch Nedelnik“&amp;#039;&amp;#039; (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„Кириакодромион сиреч Неделник“&amp;#039;&amp;#039;). Es gilt als erstes bulgarisches Buch, das in der neubulgarischen Sprache gedruckt wurde. 1806 in Bukarest gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mc.government.bg/images/bki/kniga.JPG Teil des Buches Nedelnik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1812 „Aufruf für das bulgarische Volk“ (bulg. &amp;#039;&amp;#039;„Възвание към българския народ“&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Païssi von Hilandar]], [[Bulgarische Wiedergeburt]], [[Bulgarisch-Orthodoxe Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[St. Sofroniy Knoll]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Härtel / Roland Schönfeld: &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg, Friedrich Pustet Verlag, 1998, S. 92–93, ISBN 3-7917-1540-2&lt;br /&gt;
* [http://www.slovo.bg/showbio.php3?ID=167 SLOVOTO - Virtuelle Bibliothek Bulgarischer Literatur]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Oschlies]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1671 Sophronius von Wraza]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2. München 1976, S. 152ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sophronius of Vratsa|Sophronius von Wraza}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pravoslavieto.com/life/03.11_sv_Sofronij_Vrachanski.htm Sophronius von Wraza in dem Orthodoxen Portal Pracoslavieto]&lt;br /&gt;
* [http://www.mfa.government.bg/history_of_bulgaria/123.html Weitere Infos (bulg.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Diözese von Wraza|Metropolit von Wraza]]|ZEIT= [[1794]]–[[1803]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= -&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Agapij von Waraza|Agapij]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118959514|LCCN=n/79/100656|VIAF=39457596}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sophronius #Wraza}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarisch-orthodoxer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Bulgarisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wraza)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarische Geschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1739]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sophronius von Wraza&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stojko Wladislawow&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Historiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1739&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kotel]], Oblast Sliwen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1813&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bukarest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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