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	<title>Sophienterrasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:53:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sophienterrasse&amp;diff=2093819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: + wikilink</title>
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		<updated>2025-07-26T19:23:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sophienterrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kurze Straße in [[Hamburg-Harvestehude]], deren Fortsetzung der „Alsterkamp“ ist. Sie ist nicht identisch mit dem angrenzenden Quartier &amp;#039;&amp;#039;Sophienterrassen&amp;#039;&amp;#039;. Teile der Wohnbebauung stehen als Ensemble unter Denkmalschutz. Die Fassade des 1936 erbauten Gebäudes für das [[Generalkommando]] der Wehrmacht prägt das Straßenbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sophienterrasse 14 in Hamburg-Harvestehude (01).jpg|mini|Ehemalige Standortkommandantur, heute Eigentumswohnungen (Sophienterrasse 14)]]&lt;br /&gt;
1860 wurde der Kaufmann und spätere [[Konsul]] Julius Friedrich Wilhelm Reimers&amp;lt;ref&amp;gt;Reimers war Kaufmann auf Haiti in Firma [[Emile Nölting|Nölting]], Reimers &amp;amp; Co. gewesen und 1850 nach Hamburg zurückgekehrt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigentümer der Grundstücke [[Harvestehuder Weg]] Nr. 28 bis 36, die bis an den [[Mittelweg (Hamburg)|Mittelweg]] heranreichten. Zur Erschließung legte er 1861 eine Privatstraße an und benannte sie nach seiner Frau Maria Sophie Frederica Reimers (1826–1918) Sophienterrasse. Auf dem Grundstück ließ Reimers mutmaßlich in den 1860er Jahren die „Villa Sophia“, einen „von Zinnen bewehrten, palaisartiges Bau“, mit Zugang zum Harvestehuder Weg errichten. Um 1861 wurden die Häuser Sophienterrasse 7–9 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Hipp: &amp;#039;&amp;#039;Harvestehude Rotherbaum&amp;#039;&amp;#039;, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Ein hervorragendes Beispiel für den „reinen“ Bauhausstil mit Reihenvillenkomplex“ ist die von [[Semmy Engel]] und dessen Sohn entworfene Anlage Sophienterrasse 11/Alsterkamp.&amp;lt;ref&amp;gt;Hipp: &amp;#039;&amp;#039;Harvestehude Rotherbaum&amp;#039;&amp;#039;, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Standortkommandantur ===&lt;br /&gt;
Der große Mittelteil des Geländes mit Villa wurde 1935 vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] gekauft. Dort wurde eine monumentale Dreiflügelanlage mit einem durch strenge [[Pfeiler]] geordnetem [[Risalit|Mittelrisalit]] für das [[Generalkommando]] des [[Wehrkreis X (Hamburg)|Wehrkreises X]] der [[Wehrmacht]] gebaut. Neben dem Hauptgebäude (Sophienterrasse 14) entstanden verschiedene Wirtschaftsgebäude. Die Entwürfe stammten von den Architekten [[Hermann Distel|Distel]] &amp;amp; Grubitz. Die „Villa Sophia“&amp;lt;ref&amp;gt;Mutmaßlich in den 1960er Jahren abgerissen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde durch den [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[X. Armeekorps (Wehrmacht)|X.&amp;amp;nbsp;Armeekorps]], General Wilhelm Knochenhauer (1878–1939), bezogen. Von 1939 bis 1945 hieß die Sophienterrasse nach dem verstorbenen General – &amp;#039;&amp;#039;General-Knochenhauer-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kriegsausbruch hatte Admiral [[Wilhelm Canaris]] hier die größte Außenstelle der deutschen Abwehr eingerichtet, die in Wirklichkeit Auslandsspionage betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;(sti): &amp;#039;&amp;#039;Sophienterrasse - Zapfenstreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 19. November 2005, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article107059718/Sophienterrasse-Zapfenstreich.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kamen [[Britische Rheinarmee|britische Truppen]] in dem Militärgelände unter. Von 1956 bis 2005 war dort das Standortkommando der Bundeswehr in Hamburg untergebracht, daneben auch andere Diensteinheiten (siehe [[Bundeswehr-Liegenschaften in Hamburg#Sophienterrasse|Bundeswehr-Liegenschaften in Hamburg]]). Nach dem Abzug der Bundeswehr war die künftige Nutzung umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Stiller: &amp;#039;&amp;#039;Luxus-Siedlung auf Sophienterrasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 9. Januar 2003, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article106792301/Luxus-Siedlung-auf-Sophienterrasse.html online], abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Stiller: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um die Sophienterrasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 6. August 2003, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article106702433/Kampf-um-die-Sophienterrasse.html online], abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bundesfinanzministerium]] verkaufte 2006 die rund 44.000 Quadratmeter große Liegenschaft, welche bis an den [[Harvestehuder Weg]] reicht, für einen geschätzten Kaufpreis zwischen 35 und 40 Millionen Euro an die &amp;#039;&amp;#039;Frankonia Eurobau Investment&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Rebaschus: &amp;#039;&amp;#039;300 neue Wohnungen an der Sophienterrasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 30. Mai 2006, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article107121415/300-neue-Wohnungen-an-der-Sophienterrasse.html online], abgerufen am 29. Juli 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach längeren Auseinandersetzungen wurde für das Grundstück ein neuer [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] erstellt, der die Errichtung von Wohnungen und Büros vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2023-01-06 |url=http://www.luewu.de/gvbl/2009/9.pdf  |text= Verordnung über den Bebauungsplan Harvestehude 13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Standortkommando der Bundeswehr an der Sophienterrasse 14 wurde von 2012 bis Ende 2016 als Teil des Immobilienprojekts Sophienterrassen zu einem Appartementhaus umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Magdalena Gärtner |url=https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/sophienpalais-harvestehude-baustelle/ |titel=Luxuswohnungen an der Sophienterrasse – Ende der Baustelle in Sicht |werk=Eimsbütteler Nachrichten |hrsg= |datum=2016-09-26 |abruf=2020-09-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massive Fassade und das Treppenhaus blieben aus Gründen des [[Denkmalschutz]]es erhalten. Das Gebäude wurde jedoch fast komplett [[Entkernung|entkernt]] und grundlegend saniert. In dem nunmehr als „Sophienpalais“ bezeichneten Gebäudekomplex entstanden insgesamt 105 Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.monopol-magazin.de/wohnen-in-denkmalgeschuetzten-nazi-bauten |titel=Investoren verwandeln denkmalgeschützte Nazi-Bauten in umstrittene Luxus-Oasen |werk=Monopol Magazin |hrsg= |datum= |abruf=2020-09-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinandersetzungen um die Sophienterrasse 1a ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flüchtlingsheim Sophienterrasse in Hamburg (2).jpg|mini|Ehemaliges Kreiswehrersatzamt, von 2016 bis 2024 Flüchtlingsheim (Sophienterrasse 1a)]]&lt;br /&gt;
An der Hausnummer Sophienterrasse 1a, Ecke Mittelweg, befindet sich das ehemalige Kreiswehrersatzamt der Bundeswehr. Das Gebäude war Mitte der 50er Jahre als Zentrale für den Mineralölkonzern [[Deutsch-Amerikanische Petroleum Gesellschaft|ESSO]] errichtet worden und Mitte der 70er Jahre verlassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;(fru): &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 7. Juli 2015 ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article205449995/Die-Chronik.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude sollte zu einem Flüchtlingsheim für rund 200 [[Asylbewerber|Asylberechtigte]] in 23 Wohneinheiten umgebaut werden. Eine Baugenehmigung wurde 2014 erteilt. Betroffene Anwohner klagten jedoch dagegen, woraufhin die Bezirksverwaltung im &amp;#039;&amp;#039;Bebauungsplan Harvestehude 15&amp;#039;&amp;#039; die Fläche für den [[Gemeinbedarfsfläche|Gemeinbedarf]] änderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friederike Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Stadt ändert den Bebauungsplan für die Sophienterrasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 7. Juli 2015, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article205450091/Stadt-aendert-den-Bebauungsplan-fuer-die-Sophienterrasse.html online], abgerufen am 29. Juli 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt und klagende Anwohner schlossen 2015 einen [[Vergleich (Recht)|Vergleich]]. Dabei reduzierte die Stadt die Kapazität auf 190 Menschen, die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft endet 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;Helene Flachsenberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/sophienterrasse-einigung-fluechtlingsunterkunft-harvestehude/ Sophienterrasse: Die Flüchtlinge können kommen]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eimsbütteler Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. 17. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde das umgebaute Gebäude von Flüchtlingen bezogen, beschränkt auf 190 Bewohner in 23 Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiebke Dördrechter, Philipp Woldin: &amp;#039;&amp;#039;Warum das Villenviertel seine Flüchtlinge jetzt doch liebt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;. 13. März 2017, ([https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162817746/Warum-das-Villenviertel-seine-Fluechtlinge-jetzt-doch-liebt.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hermann Hipp]] |Titel= Harvestehude Rotherbaum|Hrsg=Behörde für Wissenschaft und Kunst |Sammelwerk=Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg |Band= 3 |Auflage= |Verlag=Christians |Ort= Hamburg|Datum= 1976 |ISBN= 3-7672-0425-8|Kommentar=Doppelheft}}&lt;br /&gt;
* Christian Hanke: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2006, ISBN 3-929229-41-2, S. 190.&lt;br /&gt;
* Eberhard von Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Hier ist das Paradies. Schicksale am Harvestehuder Weg.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1967, S. 31.&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=https://www.sophienterrassen.de/wp-content/uploads/2020/03/001-128-Sophienpalais-korr1_compressed.pdf |title=Geschichte und Erinnerungen |accessdate=2023-01-06 |author=Christian Tröster |date= 2018|work=Das Sophienpalais |publisher=Frankonia Eurobau Investment GmbH |pages= 108|language=de |archiveurl= |archivedate= |quote= |offline= |format= PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Hamburg-Harvestehude}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sophienterrasse|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.576429|EW=9.995112|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Harvestehude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Eimsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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