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	<title>Sonnborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:20:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sonnborn&amp;diff=280032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: die Schwebebahnstation ist nicht gemeint</title>
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		<updated>2025-09-24T20:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die Schwebebahnstation ist nicht gemeint&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemarkung und spätere Bürgermeisterei. Siehe auch: [[Sonnborn (Quartier)]], [[Sonneborn]], [[Sonnenborn]] bzw. [[Sunburn]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Sonnborn 02.jpg|mini|Bemalte Fassade eines Hauses in Sonnborn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Kirche Sonnborn 1838.jpg|mini|Sonnborn mit der klassizistischen Kirche von 1838]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweb02012006-012.JPG|mini|[[Wuppertaler Schwebebahn|Schwebebahn]] über der Autobahn (Sonnborner Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Sonnborn 01.jpg|mini|Der kleine Feuerwehrdrache am Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr in Sonnborn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonnborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige selbstständige [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]], die 1888 geteilt und aufgelöst wurde. Der Kern Sonnborns wurde nach [[Elberfeld]] eingemeindet und bildet heute das [[Sonnborn (Quartier)|Wohnquartier Sonnborn]] des [[Wuppertal]]er Stadtbezirks [[Elberfeld-West]], der Westteil der Bürgermeisterei wurde als Gemeinde und Bürgermeisterei [[Vohwinkel]] eigenständig und bildet heute den Großteil des gleichnamigen Wuppertaler Stadtbezirkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der etymologische Ursprung der alten Ortsbezeichnung Sonnborn taucht vorgeblich erstmals 874 mit der Erwähnung einer „&amp;#039;&amp;#039;basilica, quae est&amp;#039;&amp;#039; in Sunnebrunno“ (Sunnebrunno = Sonnenbrunnen) auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Stock&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Stock: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Name lässt sich auf eine heidnische [[Kultstätte]] schließen, an deren Stelle eine christliche Kirche ([[Basilika (Bautyp)|basilica]]) errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sonnborn war möglicherweise ein fränkischer Vorposten im Grenzgebiet zwischen dem [[Frankenreich]] und dem Einflussgebiet der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]]. Einziger Hinweis auf diese frühe Zeit ist der Vorläuferbau der Sonnborner Hauptkirche, das [[Remigius von Reims|Remigius]]-[[Patrozinium]], das in der [[Merowinger]]- und [[Karolinger]]zeit sehr beliebt war. Die häufig erwähnte Urkunde aus dem Jahre 874, die das älteste Gotteshaus im Wuppertal bezeugt, wurde als Fälschung entlarvt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Peter Eberlein: „Tausend Jahre Kirche in Elberfeld“, 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; In neuerer Zeit galt Sonnborn jahrhundertelang als westlicher Vorposten [[Elberfeld]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höfe unterstanden anfänglich der Hofgerichtsbarkeit des zum [[Stift Gerresheim]] gehörenden [[Schloss Lüntenbeck|Gutes Lüntenbeck]]. Später wurden die Gerichtsbarkeit den [[Burg Elberfeld|Herren Elverfeld]] zugesprochen. 1359 wurden sie dem [[Amt Solingen]] unterstellt und blieben dort bis 1808. Unter der folgenden französischen Herrschaft wurde Sonnborn dem [[Kanton Elberfeld]] zugeordnet. Im Zuge der preußischen Neuordnung der Kreise nach dem Abzug der Franzosen wurde Sonnborn 1816 dem [[Kreis Mettmann (bis 1929)|Kreis Mettmann]] und der [[Bürgermeisterei Haan]] zugesprochen. Wiederholt gestellte Anträge, wieder nach Elberfeld zugeordnet zu werden, wurden nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befestigte Straße von Elberfeld nach Sonnborn wurde auf Initiative von [[Johann Wilhelm Fischer]] 1809–1812 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterei Sonnborn ===&lt;br /&gt;
1867 wurde Sonnborn von Haan getrennt und zur selbständigen Bürgermeisterei erhoben. Erster Bürgermeister wurde 1868 [[Emil Pahlke]] (1828–1893), er blieb bis 1871 im Amt und wurde von [[Gottfried Eschmann]] (1834–1890) abgelöst, dieser 1886 von [[Gottlieb Heinrich]] (1856–1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 gehörten zur Gemeinde Sonnborn die Wohnplätze [[Am Hagen (Wuppertal)|Am Hagen]], [[An der Linde]], [[Aprath]]&amp;lt;!-- laut Gemeindekarte 1868 nur Schloss Aprath --&amp;gt;, [[Bies]], [[Boltenheide]], [[Bracken (Vohwinkel)|Braken]], [[Broscheidt]]&amp;lt;!-- neben Buntenbeck --&amp;gt;, [[Bruch (Vohwinkel)|Bruch]], [[Brucherhäuschen]], [[Buchenhofen]], [[Dasnöckel]], [[Frankholz (Beek)]], [[Frankholz (Varresbeck)]], [[Frankholzhäuschen]], [[Frohental|Frohenthal]], [[Giebel (Wuppertal)|Giebel]], [[Bück|Große Bück]], [[Grotenbeck]], [[Grünewald (Vohwinkel)|Grünewald]], [[Hackland (Vohwinkel)|Hackland]]&amp;lt;!-- Gab es zweimal: Bei Tesche und bei Sonnenberg (vor 1900 abgegangen) --&amp;gt;, [[Halbenberg]], [[Hammerstein (Wuppertal)|Hammerstein]], [[Baumwollspinnerei Hammerstein|Hammersteinerfabrik]], [[Hammersteinermühle]], [[Hixter|Hexter]]&amp;lt;!-- auch Hickster --&amp;gt;, [[Hoffnung (Vohwinkel)|Hoffnung]]&amp;lt;!-- Bei Tesche --&amp;gt;, [[Katernberg (Wuppertal)|Katernberg]]&amp;lt;!-- nur der heutige Reithof --&amp;gt;, [[Kirberg (Wuppertal)|Kirberg]], [[Bück|Kleine Bück]], [[Kluse (Vohwinkel)|Kluse]], [[König (Wuppertal)|König]]&amp;lt;!-- Pahlkestraße --&amp;gt;, [[Krutscheid]], [[Kutenhaus|Kütenhaus]], [[Schloss Lüntenbeck|Lüntenbeck]], [[Mergenhaus]]&amp;lt;!-- Bei Lüntenbeck? Wenn ja, dann abgegangen --&amp;gt;, [[Möbeck]], [[Mühlenpfad]], [[Nathrath|Natrath]], [[Nocken (Wuppertal)|Nocken]]&amp;lt;!-- nördlich von Nockershäuschen --&amp;gt;, [[Nockershäuschen|Nockenhäuschen]], [[Nösenberg]], [[Oben vorm Steeg]], [[Oberst (Wuppertal)|Oberst]], [[Osterholz (Schöller-Dornap)|Osterholz]]&amp;lt;!-- Vorsicht: Gab noch ein beim Vohwinklerfeld --&amp;gt;, [[Rheinstation]]&amp;lt;!-- Vollkommen unklar, vermute Station an der rheinischen Strecke (Nordbahn) --&amp;gt;, [[Roßkamp]], [[Rottscheidt|Rottscheid]], [[Untere Rutenbeck|Rutenbeck]], [[Sandfeld (Lüntenbeck)|Sandfeld]], [[Sandgrube (Vohwinkel)|Sandgrube]]&amp;lt;!-- ? Bei Simonshaus?? --&amp;gt;, [[Saurenhaus (Varresbeck)|Saurenhaus]], [[Schickenberg]], [[Schieten (Wuppertal)|Schiete]], [[Schliepershäuschen (Varresbeck)|Schliepershäuschen]], [[Schöne Aussicht (Vohwinkel)|Schöne Aussicht]]&amp;lt;!-- an der Corneliusstraße --&amp;gt;, [[Siegersbusch]]&amp;lt;!-- Bei Tesche --&amp;gt;, [[Sonnenberg (Wuppertal)|Sonnenberg]], [[Sonnenthal (Wuppertal)|Sonnenthal]], [[Stackenberg (Wuppertal)|Stackenberg]], [[Stackenbergerhöhe]]&amp;lt;!-- Bei Steegereiche? --&amp;gt;, [[Steeger Eiche|Steegereiche]], [[Steinberg (Beek)|Steinberg]], [[Steinbergsfeld]]&amp;lt;!-- ? --&amp;gt;, [[An der Piep|Steinbergspiep]], [[Tesche (Wuppertal)|Tesche]], [[Theisbruch]]&amp;lt;!-- Aprather Weg --&amp;gt;, [[Thurn (Wuppertal)|Thurn]], [[Unten vorm Steeg]], [[Untere Varresbeck]], [[Vogelsang (Schrödersbusch)|Vogelsang]]&amp;lt;!-- Bei Hammerstein --&amp;gt;, [[Vohwinkel]], [[Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel|Bahnhof Vohwinkel]] und [[Wieden (Wuppertal)|Wieden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1888&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung der Bürgermeisterei ===&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren Neuordnung der Kreise 1888 wurde Sonnborn aufgelöst. Der Ostteil der Gemeinde wurde in den Stadtkreis Elberfeld eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/6726883 Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1888 S.&amp;amp;nbsp;218]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im Kreis Mettmann verbliebene Gemeindeteil bildete seitdem die Gemeinde und Bürgermeisterei &amp;#039;&amp;#039;[[Vohwinkel]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/6727472 Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1888, S.&amp;amp;nbsp;506&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Hauptkirche Sonnborn 0001.jpg|mini|Hauptkirche Sonnborn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühmittelalterliche „Basilika“ bestand bis Mitte des 15. Jahrhunderts, sie wurde durch eine neue ersetzt. Diese wurde ihrerseits von 1836 bis 1838 vergrößert, fiel 1917 einem Brand zu Opfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Stock&amp;quot; /&amp;gt; 1922 bis 1926 wurde dann die große [[Hauptkirche Sonnborn|Sonnborner Hauptkirche]] an der Sonnborner Straße erbaut. Besonders bedeutend ist die [[Orgel|Kirchenorgel]] aus der Orgelwerkstatt &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. Die zwei Glocken aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind die ältesten im Wuppertaler Raum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Stock&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten die in Sonnborn geboren sind ===&lt;br /&gt;
* [[Werner Graeff]] (1901–1978), deutscher Maler, Bildhauer, Grafiker und Fotograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten die mit Sonnborn in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Lindermann]] (1802–1892), Bandweber, Kolporteur, Evangelist und Begründer der autochthonen sabbatarischen „Christen-Gemeinde“&lt;br /&gt;
* [[Tagarah]] (1868–1885), Häuptlingstochter des Aboriginesstamms der Manbarra. Seit 2017 befinden sich Tagarahs Grab mit dem Namen Sussy Dakaro und ein Gedenkstein auf dem evangelischen Friedhof in Sonnborn-Wuppertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sonnborn (Quartier)|Sonnborn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bürgerverein.net/ Bürgerverein Sonnborn-Zoo-Varresbeck 1888 e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://nostalgische.schwebebahn.net/7-sonnborn/+sonnborn.htm Alte Ansichten von Sonnborn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.238803|EW=7.102866|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7524883-9|VIAF=241243304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 874]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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