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	<title>Sondermunitionslager Treysa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:08:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sondermunitionslager_Treysa&amp;diff=2116284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sdo216 am 29. Oktober 2024 um 10:56 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-29T10:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kaserne&lt;br /&gt;
| Flagge                 = {{USA|#}}&lt;br /&gt;
| Name                   = SAS Treysa/Rörshain&lt;br /&gt;
| Land                   = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bildbreite             = 200px&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift       = &lt;br /&gt;
| ParaName               = &lt;br /&gt;
| ParaName_Bezeichnung   = &lt;br /&gt;
| Gemeinde               = [[Schwalmstadt]], [[Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.939914&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.233464&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Erbaut                 = &lt;br /&gt;
| Personal               = &lt;br /&gt;
| Besitzer               = &lt;br /&gt;
| ParaAlter              = &lt;br /&gt;
| EhemFahne              = &lt;br /&gt;
| NameZeitraum           = &lt;br /&gt;
| Einheit                = &lt;br /&gt;
| Armee                  = &lt;br /&gt;
| EhemEinheit            = 7th USAFAD&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.usarmygermany.com/Units/Ordnance/USAREUR_557th%20USAAG.htm www.usarmygermany.com: 7th U.S. Army Field Artillery Detachment (7th USAFAD)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Artillerieverbände der Bundeswehr#Batterien|Begleitbatterie&amp;amp;nbsp;2]]&lt;br /&gt;
| EhemArmee              = {{USA|#}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU|#}}&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Hessen&lt;br /&gt;
| BildunterschriftPoskarte = Lage des Sondermunitionslagers Treysa in Hessen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SAS Rörshain.png|mini|310px|Lage des Sondermunitionslagers bei Rörshain und der Harthbergkaserne bei Treysa]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sondermunitionslager Treysa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, während der Betriebszeit [[Sondermunitionslager]] [[Rörshain]] genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/ground-zero-wieseckaue-11960104.html Bericht eines ehemaligen Verantwortlichen und weiterer Soldaten über das SAS Gießen und das SAS Rörshain]&amp;lt;/ref&amp;gt; war eines der von [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|Einheiten]] im inneren Bereich bewachten und gewarteten [[Depot (Militär)|Depots]] für [[Kernwaffe|Atomsprengköpfe]] auf dem Gebiet der [[Bundesrepublik Deutschland]]. Es bestand von 1962 bis 1992 und befand sich in der Nähe der [[Nordhessen|nordhessischen]] Stadt [[Schwalmstadt]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sondermunitionslager]]n ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Special Ammunition Storage&amp;#039;&amp;#039;}}, SAS) wurden Atomsprengköpfe aufbewahrt, die im Falle eines – auch begrenzten – [[Atomkrieg]]s im Rahmen der [[Nukleare Teilhabe|Nuklearen Teilhabe]] für die atomare Ausrüstung von Trägersystemen (Flugzeuge, Raketen, Geschütze etc.) der [[Bundeswehr]] vorgesehen waren. Die Lager waren so angelegt, dass der „innere Sperrbereich“ von amerikanischen Soldaten der jeweils zuständigen Einheit bewacht wurde und Zugang nur in Begleitung von mindestens zwei amerikanischen Soldaten erlaubt war, während der „äußere Sperrbereich“ von Einheiten der sogenannten „Host Nation“ („gastgebenden Nation“) bewacht wurde, in Treysa/Rörshain also von Soldaten der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sondermunitionslager befand sich etwa 4&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Treysa]] und 1,5&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Rörshain]], östlich des [[Standortübungsplatz]]es. Dort wurde die für die [[2. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|2.&amp;amp;nbsp;Panzergrenadierdivision]] vorgesehene [[Kernwaffe|atomare Munition]] gelagert. Diese Munition war vornehmlich für das Artillerieregiment&amp;amp;nbsp;2, d.&amp;amp;nbsp;h. das [[Liste der Artillerieverbände der Bundeswehr#Divisionsfeldartilleriebataillone|Feldartilleriebataillon 21]] (FeldArtBtl&amp;amp;nbsp;21) bzw. Panzerartilleriebataillon&amp;amp;nbsp;21 (PzArtBtl&amp;amp;nbsp;21) und das [[Liste der Artillerieverbände der Bundeswehr#Raketenartilleriebataillone|Raketenartilleriebataillon&amp;amp;nbsp;22]] (RakArtBtl&amp;amp;nbsp;22), beide in Treysa stationiert, bestimmt. Das PzArtBtl&amp;amp;nbsp;21 hatte eine [[Batterie (Militär)|Batterie]] atomwaffenfähiger [[Haubitze]]n [[M110 Self-propelled howitzer|M110]] vom Kaliber 203 mm. Das RakArtBtl&amp;amp;nbsp;22 verfügte ab 1960 über sechs, später nur noch vier Abschussrampen für die [[Kurzstreckenrakete]] „[[Honest John]]“. Auch das Panzerartilleriebataillon 65 der [[Panzerbrigade&amp;amp;nbsp;6]] in [[Mengeringhausen]] hatte ab 1972 atomwaffenfähige [[M109 (Panzerhaubitze)|Panzerhaubitzen M&amp;amp;nbsp;109]] vom [[Kaliber 155&amp;amp;nbsp;mm]], deren Atomgeschosse ebenfalls dort gelagert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Sondermunition handelte es sich um:&lt;br /&gt;
* Gefechtsköpfe für die taktische Kurzstreckenrakete „[[MGR-1 Honest John]]“ (bis 1980);&lt;br /&gt;
* Artilleriegeschosse Kaliber 203 mm für die schweren Haubitzen M 110 der [[Divisionsartillerie]] (ab 1960 atomar);&lt;br /&gt;
* Artilleriegeschosse Kaliber 155 mm für die Panzerhaubitzen M 109 der Divisionsartillerie (ab 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewacht wurde das Lager anfangs von der 4.&amp;amp;nbsp;Batterie des RakArtBtl&amp;amp;nbsp;22, aus der später die [[Liste der Artillerieverbände der Bundeswehr#Begleitbatterien|Begleitbatterie&amp;amp;nbsp;2]] gebildet wurde und die auch den Transport der Gefechtsmunition sicherte&amp;lt;ref&amp;gt;Die Batterie bestand anfangs aus vier, ab 1991 nur noch aus zwei [[Zug (Militär)|Zügen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und vom 7th&amp;amp;nbsp;U.S.&amp;amp;nbsp;Army Field Artillerie Detachment (7th&amp;amp;nbsp;USAFAD) der [[United States Army|US Army]]. Beide Einheiten waren, wie auch das PzArtBtl&amp;amp;nbsp;21 und das RakArtBtl&amp;amp;nbsp;22, in der [[Harthberg-Kaserne]] in Treysa stationiert. Das 7th&amp;amp;nbsp;USAFAD war im Dezember 1961 in [[Fort Sill]], [[Oklahoma]], als 7th&amp;amp;nbsp;U.S.&amp;amp;nbsp;Army Missile Detachment aufgestellt worden und wurde nach Abschluss der Ausbildung im Mai 1962 nach Deutschland geschickt. Dort gehörte es zunächst zur 512th&amp;amp;nbsp;U.S.&amp;amp;nbsp;Army Artillery Group, ab Juni 1966 zur 557th&amp;amp;nbsp;U.S.&amp;amp;nbsp;Army Artillery Group. Es bestand aus vier Offizieren und bis zu 38&amp;amp;nbsp;Unteroffizieren und Mannschaften. Die Einheit wurde im Juni 1992 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nuklearwaffen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
Weitere Atomwaffenlager in Mittelhessen:&lt;br /&gt;
* [[Sondermunitionslager Alten-Buseck]]&lt;br /&gt;
* [[Sondermunitionslager Gießen]]&lt;br /&gt;
* [[Nike-Feuerstellung Albach]]&lt;br /&gt;
* [[Sondermunitionslager Bellersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/treysa-roershain&lt;br /&gt;
* http://www.usarmygermany.com/Sont.htm?http&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;www.usarmygermany.com/Units/Ordnance/USAREUR_59thOrdBde.htm&lt;br /&gt;
* http://www.gerline.de/sas/index.php&lt;br /&gt;
* http://www.schwaelmer-artillerie.de/chroniken/2-garnison-treysa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Stützpunkt für Nuklearwaffen|Treysa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwalmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland|Treysa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernwaffen in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sdo216</name></author>
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