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	<title>Sonderkommando Silbertanne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonderkommando Silbertanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sonderkommando Feldmeijer&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Befehlshaber [[Henk Feldmeijer]]) war ein [[Kommando (Militär)|Kommando]] der [[Niederländische SS|niederländischen SS]] und mit der Durchführung der so genannten „Silbertanne“-Morde in den besetzten [[Niederlande]]n im Zeitraum von September 1943 bis September 1944 betraut. Seine Angehörigen waren niederländische [[SS]]-Mitglieder oder Veteranen, die mit den Deutschen an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] gekämpft hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf eine Reihe von Anschlägen [[Niederländischer Widerstand 1940–1945|niederländischer Widerstandskämpfer]], bei denen unter anderem [[Hendrik Alexander Seyffardt]], Befehlshaber der niederländischen Freiwilligenlegion, getötet worden war, verübte die SS unter dem Decknamen „Silbertanne“ Vergeltungsmorde an Zivilisten. Für einen ums Leben gekommenen Deutschen oder Niederländer, der mit den Besatzern zusammengearbeitet hatte, sollten jeweils drei bis fünf niederländische Widerstandskämpfer oder Niederländer, von denen eine Zusammenarbeit mit Widerstandskreisen bekannt war beziehungsweise die eine „antideutsche“ Einstellung hatten, getötet werden. Auf diese Weise wurden mindestens 54 Niederländer von den SS-Angehörigen ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-05 |url=http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/1095170 |text=Heinrich B. und der lange Weg zur letzten Instanz |archivebot=2024-05-12 11:43:09 InternetArchiveBot}} Marlon Gego in Aachener Zeitung vom 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sonderkommando der SS hatte den unmittelbar auf [[Adolf Hitler|Hitler]] zurückgehenden und als [[Geheimhaltungsstufe#Geheime Reichssache|Geheime Reichssache]] eingestuften Auftrag, jeglichen Widerstand in den besetzten Niederlanden durch wahllose Erschießungen zu brechen. Kam es zu Anschlägen von Untergrundkämpfern gegen Deutsche oder Kollaborateure, setzte der [[SS- und Polizeiführer|Höhere SS- und Polizeiführer]] [[Hanns Albin Rauter]] mit dem Codewort „Silbertanne“ das SS-Kommando in Marsch. Danach wurden bestimmte Zivilisten erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/775433/Ex-SS-Mann-wegen-Silbertannen-Morden-vor-Gericht.html |wayback=20091029114029 |text=Aachen: Ex-SS-Mann wegen „Silbertannen“-Morden vor Gericht}} RP-Online vom 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der bekanntesten Opfer des Kommandos war der niederländische Schriftsteller [[A. M. de Jong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführende des Sonderkommandos, das 1944 insgesamt 15 Mann umfasste, waren [[Heinrich Boere]], [[Willem Polak]], [[Maarten Kuiper]], [[Sander Borgers]], [[Klaas Carel Faber]], sein Bruder [[Pieter Johan Faber]], [[Daniel Bernard (Kriegsverbrecher)|Daniel Bernard]] und [[Lambertus van Gog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Aufarbeitung ==&lt;br /&gt;
Kuiper, P. J. Faber und Rauter wurden nach Kriegsende von einem niederländischen Gericht [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und 1948 beziehungsweise 1949 [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Die übrigen Angehörigen des Kommandos konnten sich einer juristischen Verfolgung durch Flucht ins Ausland (Borgers, K. C. Faber, van Gog, Boere) entziehen oder wurden mangels Beweisen freigesprochen (Bernard). Polak entzog sich der Vollstreckung seiner lebenslangen Freiheitsstrafe durch die Flucht nach Deutschland nach einem Gefängnisausbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Boere gestand am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 vor dem [[Landgericht Aachen|Aachener Landgericht]], während der Aktion drei Menschen erschossen zu haben. Er betonte, dass er unter den damaligen Gegebenheiten nicht im Bewusstsein eines Verbrechens gehandelt habe, dies heute aber anders bewerte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www1.wdr.de/archiv/jahresrueckblick/boere102.html wdr.de 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009: &amp;#039;&amp;#039;Aachen: Ehemaliger SS-Mann gesteht&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2010 wurde er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/1269045681400/NS-Prozess-in-Aachen-Lebenslange-Haft-fuer-88-Jaehrigen-SS-Mann Lebenslange Haft für 88-jährigen SS-Mann] vom 23.&amp;amp;nbsp;März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er wegen dieses Verbrechens bereits in den Niederlanden verurteilt worden war, legte er [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] gegen dieses Urteil ein (Art. 50 der [[Charta der Grundrechte der Europäischen Union|Europäischen Grundrechtecharta]]). Diese wurde jedoch nicht zur Entscheidung angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20111215_2bvr014811.html|title=Bundesverfassungsgericht|work=bundesverfassungsgericht.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2010 wies das [[Bundesministerium der Justiz]] den [[Bayern|Freistaat Bayern]] an, das 60 Jahre alte Urteil der niederländischen Justiz gegen Klaas Carel Faber zu überprüfen. Faber, der bis zu seinem Tod im Mai 2012 unbehelligt in Ingolstadt lebte, soll für insgesamt 22 Morde des Sonderkommandos verantwortlich gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.br-online.de/b5aktuell/der-funkstreifzug/index.xml | wayback=20081013003833 | text=6.&amp;amp;nbsp;August 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Loe de Jong|Louis de Jong]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Het Koninkrijk der Nederlanden in de Tweede Wereldoorlog]]&amp;#039;&amp;#039;. Deel 7. &amp;#039;&amp;#039;Mei 43–Juni 44&amp;#039;&amp;#039;. Tweede helft. Martinus Nijhoff, &amp;#039;S Gravenhage 1976, S. 1257–1278.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Kriegsverbrechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzstaffel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländische Kollaboration]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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