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	<title>Sonderbund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Unterwalden&quot; title=&quot;Kategorie:Unterwalden&quot;&gt;Kategorie:Unterwalden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den Bund von Schweizer Kantonen 1845 bis 1847, zu weiteren Bedeutungen von &amp;#039;&amp;#039;Sonderbund&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Sonderbund (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Sonderbundskrieg 1847.png|mini|Der Sonderbundskrieg von 1847]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geltwil1847.jpg|mini|Schlacht bei [[Geltwil]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Propagandablatt zum Sonderbund.jpg|mini|Propagandablatt auf den Sonderbund aus Luzern, 1845]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonderbund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Verteidigungsbündnis der sieben [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kantone]] [[Kanton Luzern|Luzern]], [[Kanton Uri|Uri]], [[Kanton Schwyz|Schwyz]], [[Unterwalden]], [[Kanton Zug|Zug]], [[Kanton Freiburg|Freiburg]] und [[Kanton Wallis|Wallis]] und bestand von 1845 bis 1847; andere katholische Kantone wie Solothurn und Appenzell Innerrhoden schlossen sich nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
In den [[Regeneration (Schweiz)|Regenerationsjahren]] 1830–31 hatten elf Kantone ihre [[Kantonsverfassung|Verfassung]] zu einer [[Liberalismus|liberal]]-[[Repräsentativsystem|repräsentativen]] reformiert. Das nächste liberale Ziel war die Revision des [[Bundesvertrag]]es von 1815. Dies führte nach der [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] zu Verfassungskämpfen zwischen den [[Radikalismus#Liberaler Radikalismus|Liberal-Radikalen]] und den [[Konservatismus|Konservativen]] und 1832 zur Bildung von zwei ersten überkonfessionellen Sonderbündnissen, dem [[Siebnerkonkordat]] und dem [[Sarnerbund]]. Durch den [[Aargauer Klosterstreit]] (1841–43) und die Jesuitenfrage, die Berufung von [[Jesuiten]] nach Luzern durch die ländlich-[[Direkte Demokratie in der Schweiz|demokratischen]] Kreise um [[Josef Leu (Politiker, 1800)|Josef Leu]], wurden die Gegensätze verschärft und bekamen zusätzlich eine konfessionelle Dimension. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen [[Verfassung des Kantons Luzern|Luzerner Kantonsverfassung]] von 1841 hatten die städtischen Liberalen unter dem Druck der ländlich-konservativen Demokraten einem Kompromiss zugestimmt, mit dem der bisher [[Repräsentative Demokratie|demokratisch-repräsentative]] Freistaat – als einer der ersten Schweizer Kantone – zu einem modernen direktdemokratischen wurde, in dem die [[Volkssouveränität]] und der [[Volonté générale|Volkswille]] das höchste Gesetz darstellten. Den direkten Auslöser für die Gründung des Sonderbundes von 1845 bildeten die zwei [[Freischarenzüge]] von bernischen und aargauischen Freiwilligen gegen den Kanton Luzern, um dort eine liberale Regierung an die Macht zu putschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderbund ==&lt;br /&gt;
Der am 11. Dezember 1845 in Luzern gegründete Sonderbund sollte, als sogenannte Schutzvereinigung, die Interessen der katholisch, ländlich, konservativ und [[Föderalismus|föderalistisch]], direktdemokratisch geprägten Kantone gegen den zunehmenden Einfluss der städtischen, [[Protestantismus|protestantischen]] und liberalen Kräfte, die eine stärkere Einheit des [[Staatenbund]]es Schweiz in Richtung [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] anstrebten, wahren. Es wurde ein Kriegsrat mit je einem Abgeordneten der sieben Kantone gebildet, der Truppen zur Verteidigung aufbieten und über sie verfügen konnte. Als Präsident des Kriegsrats wurde der Luzerner Regierungsrat [[Constantin Siegwart-Müller]] und als Sekretär der Luzerner Staatsschreiber [[Bernhard Meyer (Politiker, 1810)|Bernhard Meyer]] gewählt. Die Notwendigkeit des Bündnisses wurde der Bevölkerung der sieben Stände mit der Verteidigung der katholischen Religion und dem Schutz der „alten Freiheiten“ erklärt. Vertreter des Sonderbundes reisten zu Verhandlungen zur Wahrung der katholisch-konservativen Interessen nach [[Paris]], [[Turin]] und [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Sonderbundes verschärfte den Konflikt zwischen den liberalen und konservativen Kräften in der Schweiz erheblich, da er Erinnerungen an frühere katholische Sonderbündnisse wie etwa den Goldenen oder [[Goldener Bund|Borromäischen Bund]] weckte. Ausserdem war nach Paragraph 6 des [[Bundesvertrag]]es von 1815 die Bildung von Bündnissen unter den Kantonen zum Nachteil anderer Kantone untersagt: &amp;#039;&amp;#039;§ 6. Es sollen unter den einzelnen Kantonen keine, dem allgemeinen Bund oder den Rechten anderer Kantone nachtheilige Verbindungen geschlossen werden&amp;#039;&amp;#039;. Sobald die Existenz und der Inhalt des anfangs geheim gehaltenen Bündnisses bekannt wurde, beantragte Zürich im Sommer 1846 bei der [[Tagsatzung]], den Sonderbund gemäss Bundesvertrag für aufgelöst zu erklären. Der Antrag erhielt aber erst die erforderliche Mehrheit der Stimmen der Kantone, nachdem im Juli 1847 in [[Kanton Genf|Genf]] und [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]] die liberale Partei an die Macht gekommen war. Zusätzlich wurde eine Revision des Bundesvertrages und [[Jesuiten#Schweiz|die Ausweisung des Jesuitenordens aus der Schweiz]] beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Sonderbundskantone hofften auf militärische Unterstützung aus dem ebenfalls konservativ gesinnten [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und liessen den Konflikt eskalieren. Deshalb entschied sich die Tagsatzung zu Bern am 4. November 1847 zur Anwendung von Waffengewalt. Der [[Sonderbundskrieg]] von 1847 endete mit der Niederlage der konservativen Kantone und der Auflösung des Sonderbundes. Eine Intervention ausländischer Mächte wurde durch die inneren Probleme in den führenden konservativen Staaten Österreich und Preussen verhindert. Zu nennen wären etwa die Hungersnot im Winter 1847 ([[Kartoffelrevolution]] in Berlin) und die aufkeimenden politischen Unruhen, die zur [[Deutsche Revolution 1848/1849|Märzrevolution]] 1848 führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Sonderbund War|Sonderbund-Krieg}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|17241|Sonderbund|Autor=René Roca}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wege-zur-schweiz.ch/wege-zur-schweiz/sonderbundsweg/ Sonderbundsweg] auf &amp;#039;&amp;#039;wege-zur-schweiz.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3040671-7|VIAF=158002588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärbündnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Katholizismus in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Uri)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Schwyz)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geschichte (Kanton Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Wallis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1840er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Uri)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Schwyz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Unterwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Zug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kanton Wallis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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