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	<title>Son Cubano - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Son_Cubano&amp;diff=107410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: UNESCO 2025</title>
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		<updated>2026-01-25T18:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UNESCO 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Son Cubano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Son&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von [[Spanische Sprache|span.]] &amp;#039;&amp;#039;sonido&amp;#039;&amp;#039;: Laut, Klang, Schall, Ton) ist ein [[Kubanische Musik|Musikstil aus Kuba]]. Die historischen Wurzeln des Son Cubano reichen etwa in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|last1=Sublette|first1=Ned|title=Cuba and Its Music: From the First Drums to the Mambo (engl.)|date=2004|publisher=Chicago Review Press|location=Chicago, IL|pages=333–334|url=https://books.google.co.uk/books?id=fZZ4QKZEumIC |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motive aus Tanzformen der spanischen Kolonisatoren wie [[Menuett]], [[Danzón|Contradanza]], [[Bolero (Tanz)|Bolero]] oder [[Zapateado]] mischten sich mit den afro-kubanischen Rhythmen zu einem eigenständigen Musikstil. Hinzu kam als weiteres Gestaltungselement der Frage- und Antwortgesang. Im improvisierten Wechselspiel zwischen Erststimme (meist [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]]) und Segundo ([[Bariton (Stimmlage)|Bariton]]) werden meist alltägliche Themen behandelt, weshalb der Son auch häufig mit dem nordamerikanischen [[Blues]] verglichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte dieser Musikstil in die Hauptstadt [[Havanna]]. Die spärliche Instrumentierung der Son-Gruppen – meist [[Trio (Musik)|Trios]] mit [[Tres (Saiteninstrument)|Tres]], [[Marimbula]], [[Maracas]] oder [[Claves]] – wurde schnell immer weiter mit zusätzlichen Instrumenten ([[Kontrabass]] anstelle des Marimbulas, [[Gitarre]], [[Bongos]], [[Trompete]]) zum [[Sextett]] oder [[Septett]] aufgestockt. In den 1940er Jahren weiteten sie sich zu kompletten [[Tanzorchester]]n mit [[Klavier|Piano]], [[Gesang|Sängern]] und [[Blasinstrument|Bläsersätzen]] aus, die allgemein „Conjuntos“ genannt wurden. Als Beispiel sei hierfür die 1949 gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Conjunto Chappottín]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie|etymologische]] Herleitung lässt schon das Selbstverständnis des Son Cubano deutlich werden: Für die Kubaner ist er der Urklang der Musik, die Mutter aller Rhythmen. Aus ihm sind so bedeutende lateinamerikanische Musikstile hervorgegangen wie der [[Cha-Cha-Cha]], die Rumba und der Mambo. Oft wird er auch als Vorläufer der [[Salsa (Musik)|Salsa]] genannt. Durch die Rhythmik der [[Clave]], die im {{Bruch|3|2}}- oder {{Bruch|2|3}}-Takt geschlagen wird, wird vorgegeben, ob mit dem Takt oder gegen den Takt getanzt wird. Man tanzt Son, Cha-Cha-Cha, NY-Style und Mambo [[contratiempo]], das heißt, der Schritt und somit die Betonung der tänzerischen Interpretation wird auf 2, 3, 4 und 6, 7, 8 gesetzt, während bei den musikalisch betonten Schlägen 1 und 5 eine Pause im Tanz liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Isabelle Leymarie: &amp;#039;&amp;#039;Cuban Fire: The Story of Salsa and Latin Jazz.&amp;#039;&amp;#039; Continuum Publishing, New York 2002, S, 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den hohen Stellenwert in der kubanischen Musikgeschichte erlangte der Son Cubano auch dadurch, dass er nach der Unabhängigkeit von Spanien unter weißen und schwarzen Musikern gleichermaßen seine Anhänger gefunden hatte. Nach der [[Kubanische Revolution|Revolution]] hat er jedoch zunehmend an Bedeutung verloren. Das Land schottete sich gegen westliche musikalische Einflüsse wie den [[Jazz]] oder den [[Blues]] ab, was eine Weiterentwicklung erschwerte. Der Son ist im Laufe der Zeit aus dem öffentlichen Leben selbst in Kuba weitgehend verschwunden – er wurde zur „Musik der Alten“. Eine späte Blüte erlebte der Son Cubano 1996 durch [[Ry Cooder]]s [[Weltmusik]]-Album &amp;#039;&amp;#039;[[Buena Vista Social Club]]&amp;#039;&amp;#039; und 1999 durch [[Wim Wenders]]’ [[Buena Vista Social Club (Film)|gleichnamigen Dokumentarfilm]], was ihn auf einen Schlag besonders im Ausland populär werden ließ. In Kuba finden sich seitdem wieder vermehrt neu formierte Musikgruppen, die sich dem Son Cubano widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 wurde „Die Praxis des kubanischen Son“ von der [[UNESCO]] in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/the-practice-of-cuban-son-02299 |titel=The practice of Cuban Son |datum=2025 |abruf=2026-01-21 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage&lt;br /&gt;
|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Danilo Orozco]]: &amp;#039;&amp;#039;Einheit in der Vielfalt. Die verschiedenen Formen des Son in der kubanischen Musik.&amp;#039;&amp;#039; In: Torsten Eßer, Patrick Frölicher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alles in meinem Dasein ist Musik...&amp;#039; Kubanische Musik von Rumba bis Techno&amp;#039;&amp;#039;. Vervuert, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2004, S. 163–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Kuba)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung der Lateinamerikanischen Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kubanischer Tanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repräsentatives immaterielles Kulturerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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